{"id":21630,"date":"2002-03-15T14:58:09","date_gmt":"2002-03-15T13:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21630"},"modified":"2025-04-16T15:21:20","modified_gmt":"2025-04-16T13:21:20","slug":"hebraeer-12-1-3-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-12-1-3-3\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 12, 1-3"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Predigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Palmsonntag (6. Sonntag der Passionszeit), 24. M\u00e4rz 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber Hebr\u00e4er 12, 1-3, verfa\u00dft von J\u00fcrgen J\u00fcngling<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1. Schon wenige Stichworte aus diesem Bibelwort machen deutlich, wie es um die Gemeinde bestellt ist, die den Hebr\u00e4erbrief bekommen hat. Von Beschwernissen ist da die Rede, von der n\u00f6tigen Geduld und vom Kampf wird berichtet und schlie\u00dflich vor Mattheit und Mutlosigkeit gewarnt. Kommt uns diese Aufz\u00e4hlung nicht bekannt vor? Es liegt auf der Hand: Die Christen damals sind m\u00fcde geworden; sie haben Anfechtungen durchstehen m\u00fcssen und sind durch mancherlei Verfolgungen gegangen; nun stehen sie vor der Frage, woran denn eigentlich das Regiment Gottes im Weltgeschehen abzulesen sei. Deshalb noch einmal: Kommt uns diese Lagebeschreibung nicht bekannt vor?<\/p>\n<p>Der Schreiber des Briefes geht auf die Situation ein &#8211; sehr umsichtig und sehr sensibel. Sein Stichwort hei\u00dft &#8222;Ermutigung&#8220;: Ermutigung einzelnen und einer ganzen Gemeinde gegen\u00fcber, die sich mehr schlecht als recht darum bem\u00fchen, ihren Glauben zu behalten und zu gestalten. Diesen Blickwinkel m\u00f6chte auch ich einnehmen und deshalb den vorgetragenen Argumenten ein wenig nachgehen. Es k\u00f6nnte ja sein, dass sie auch uns in den mancherlei Verzagtheiten hilfreich sind.<\/p>\n<p>2. Da ist zun\u00e4chst einmal die Rede von der Wolke der Zeugen &#8211; auf den ersten Blick ein schwerverst\u00e4ndliches Bild. Was damit gemeint ist, wird schon im Kapitel unmittelbar vorher ausgef\u00fchrt (Hebr. 11,23-38), denn da werden sie alle aufgez\u00e4hlt: z. B. der Abraham und der Jakob, der Josef und der Mose, sogar die Dirne Rahab, dazu David, Samuel, die Propheten und schlie\u00dflich eine ganze Reihe von namentlich nicht einmal Genannten. Es ist schon bezeichnend, welch gro\u00dfes Panorama von Personen und Begebenheiten da ausgebreitet wird. Und jede dieser Erw\u00e4hnungen wird eingeleitet mit den Worten: &#8222;Durch den Glauben&#8220; geschah dieses oder jenes. Gemeint ist: durch den Glauben all jener gottesf\u00fcrchtigen Zeugen.<\/p>\n<p>Ich kann mir gut vorstellen, wie die Aufz\u00e4hlung auf die Leser von damals gewirkt haben mag. Ganz sicher ist bei dem einen oder anderen von ihnen der Schwermut \u00fcber ihre Lage noch schwerer geworden: Ja, das waren Zeiten, aber heute? Und wir? Wir kennen das von alten Menschen, wenn sie sagen: Fr\u00fcher war alles anders und vor allem besser. Und umso grauer werden ihnen dar\u00fcber die Tage, die sie jetzt zu verbringen haben. Nein, unsere Gegenwart sollten wir wirklich nicht an den gro\u00dfen Eindr\u00fccken von einst messen. Das f\u00fchrt nur allzu schnell in noch gr\u00f6\u00dfere Unsicherheit und \u00c4ngstlichkeit und am Ende gar zur Resignation.<\/p>\n<p>Das aber will der Briefschreiber auf gar keinen Fall. Kann man denn im Ernst jemanden noch tiefer herunterziehen, als er ohnehin schon ist? Da gilt es vielmehr, den Horizont der Adressaten zu \u00f6ffnen und zu weiten. Da gilt es, Ihnen mit dem Hinweis auf die Wolke der Zeugen klarzumachen, dass Gott schon immer und deshalb auch jetzt mit uns Menschen etwas vorhat. Wie oft ist es doch der Fall, dass wir nicht weiterwissen, dass wir am Ende sind mit all unserem Latein? Wie hilfreich kann es dann sein, wenn jemand uns auffordert: Denke doch an manche brenzligen Situationen zur\u00fcck! War es nicht so, dass dir da stets neue Kraft zugewachsen ist, so dass es weitergehen konnte? Oder: Schau doch bitte einmal \u00fcber dein tiefes Loch hinaus! Mache deine Augen weit auf und nimm die Chancen wahr, die es neben und \u00fcber diesem Loch noch gibt! Solche Hinweise k\u00f6nnen aus der Enge f\u00fchren, k\u00f6nnen entkrampfen, k\u00f6nnen Mut machen f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt.<\/p>\n<p>Um wie viel mehr gilt das erst im Blick auf Gott? Die Erinnerung an Abraham und Mose, an Paulus und Luther, an Albert Schweitzer und Mutter Theresa und auch an so manche Station unseres eigenen Lebens l\u00e4sst es uns doch wie Schuppen von den Augen fallen: Gott ist nicht nur hier oder da gegenw\u00e4rtig, sondern immer und \u00fcberall. Diese Erinnerung zeigt uns auch, dass er uns auf einen Weg gestellt hat, auf dem er uns l\u00e4ngst begleitet. Und wenn wir gar auf die lange Wegstrecke zur\u00fcckschauen, die schon die Geschlechter vor uns zur\u00fcckgelegt haben, dann kann uns klar werden, dass auch wir in unserem Lauf nicht allein sind.<\/p>\n<p>Das gilt f\u00fcr uns pers\u00f6nlich, das gilt f\u00fcr den Lauf der Welt und nicht zuletzt f\u00fcr den weiteren Weg unserer Kirche. Sicher, da gibt es \u00fcberall so mancherlei Fragen und Anfragen &#8211; wie \u00fcbrigens schon immer. Wer aber um die Treue Gottes wei\u00df, der wird jeden schmallippigen Pessimismus und ebenso jeden rosaroten Optimismus hinter sich lassen. F\u00fcr ihn gilt &#8211; auch gegen manchen Augenschein: Gott bleibt sich und deshalb auch uns treu, abzulesen z. B. an der Wolke der Zeugen.<\/p>\n<p>3. Ich komme zum n\u00e4chsten Aspekt der Worte f\u00fcr den heutigen Sonntag: zu dem des Laufens. &#8222;Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens.&#8220; Besonders diejenigen, die selber gerne laufen, wissen darum: Wichtig ist die richtige Einstellung, und ebenso wichtig ist die n\u00f6tige Kondition. Wer die nicht mitbringt, braucht gar nicht erst anzutreten.<\/p>\n<p>3.1. Da wird zun\u00e4chst die Geduld genannt, ein Begriff, der heutzutage und vielerorts nicht gerade hoch in Kurs steht! Geduldig will und darf kaum jemand sein, h\u00f6chstens die Alten. Was z\u00e4hlt, ist Beschleunigung. Und nicht ohne Grund antworten wir schnoddrig auf manche Terminanfrage: am besten schon gestern! Wir k\u00f6nnen nur schwer darauf warten, bis sich etwas entwickelt: Das Abitur am besten schon mit 17, den Osterhasen bereits Ende Januar und den frischen Spargel seit Wochen. Beschleunigung ist geradezu zu einem Markenzeichen unserer Tage geworden. Doch die Frage sei erlaubt: Was bleibt dabei nicht alles auf der Strecke? Hat nicht auch die geduldige Erwartung ihren tiefen Sinn? Ist nicht bei mancherlei Anlass die Geduld nach wie vor eine gro\u00dfe Tugend? Deshalb wehe denen, die dabei in Ungeduld fallen: bei der Begleitung von heranwachsenden Kindern, beim Umgang mit hinf\u00e4llig gewordenen Alten, beim langsamen Reifen einer Liebe, bei der langwierigen Genesung und ebenso beim Wachsen des Glaubens. Von Kaiser Konstantin wird berichtet, er habe sich erst auf dem Sterbebett taufen lassen. Wenn da auch andere Gr\u00fcnde eine Rolle gespielt haben, so wird gleichwohl deutlich, wie wichtig diese Dimension des Lebens ist. Schon im Alten Testament hei\u00dft es: &#8222;Ein Geduldiger ist besser als ein Hochm\u00fctiger&#8220; (Prediger Salomo 7,8) oder auch: &#8222;Es ist ein k\u00f6stlich Ding, geduldig sein&#8220; (Klagelieder 3,26). Ja, Gott selbst wird mit Geduld in Verbindung gebracht. Wie k\u00f6nnte er auch anders mit seinen Gesch\u00f6pfen in Kontakt bleiben? Wir lesen dazu: &#8222;Der Herr ist geduldig und von gro\u00dfer Kraft&#8220; (Nahum 1,3) oder: &#8222;Er ist geduldig und von gro\u00dfer Barmherzigkeit&#8220; (4. Mose 14,18). Deshalb noch einmal der Aufruf an uns: &#8222;Lasst uns laufen mit Geduld&#8220;! Schlie\u00dflich hat Gott uns genau das Ma\u00df an Zeit gegeben, das wir brauchen.<\/p>\n<p>3.2. Und noch eines ist wichtig im Lebens-Lauf der Christen, n\u00e4mlich das Wissen um seine Richtung. Einfach drauflos laufen ist deshalb nicht angesagt. Das f\u00fchrt in die Irre und macht h\u00f6chstens m\u00fcde. Die Richtung muss schon stimmen, wenn wir uns auf den Weg machen. Von wem aber lassen wir Sie uns vorgeben? Wer oder was bestimmt unser Ziel? Zu wem wollen wir aufsehen? Es sind heute so wahnsinnig viele unterwegs, die dabei &#8222;hierhin&#8220; oder &#8222;dahin&#8220; rufen und gerade ihren Weg als K\u00f6nigsweg preisen. Die Qual der Wahl ist gro\u00df. Sinnangebote gibt es zuhauf, so dass der Zielkonflikt l\u00e4ngst vorprogrammiert ist.<\/p>\n<p>In unserem Bibelwort hei\u00dft es deswegen eher bescheiden: &#8222;Lasst uns &#8230; aufsehen zu Jesus, dem Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens.&#8220; Das ist alles andere als Erf\u00fcllung jetzt oder Vollendung pur. Und doch ist dieses Aufsehen Bedingung &#8211; auf lateinisch: Kondition &#8211; f\u00fcr das Bestehen unseres Laufes. Der Schreiber des Briefes gaukelt den Hebr\u00e4ern nicht das Paradies auf Erden vor wie manch andere selbsternannten Gl\u00fccks- und Heilsbringer. F\u00fcr ihn ist klar: Die Wartezeit ist nicht beendet. &#8222;Jerusalem, die hochgebaute Stadt&#8220; liegt nicht vor den F\u00fc\u00dfen und ist auch nicht mit H\u00e4nden zu greifen. Das himmlische Jerusalem bleibt Verhei\u00dfung. So richtet sich der Blick auf Jesus auch beileibe nicht nur auf den, der mit Palmzweigen in die Hauptstadt einzieht und wie ein K\u00f6nig gefeiert wird. Nein, es muss schon der ganze Jesus in den Blick kommen. Die vor uns liegende Karwoche erinnert uns daran: vom Palmenstreuen geht es weiter \u00fcber den abgrundtiefen Zweifel im Garten Gethsemane bis zu der erbarmungsw\u00fcrdigen Szenerie auf Golgatha. Doch das alles hat auf Jesu Weg nicht das letzte Wort. Denn das letzte Wort ist &#8211; Gott sei Dank! &#8211; die Freude an Ostern, ist die endg\u00fcltige Best\u00e4tigung seiner Botschaft. Deshalb bleibt unsere Hoffnung auf ihn nicht leer: Sie richtet sich mit gutem Grund an alle Welt und gibt auch uns die Richtung unseres Laufes vor. Und deshalb gilt auch aktuell der alte Trost, &#8222;damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst&#8220;. So macht es Sinn, auf diesem eingeschlagenen Weg zu bleiben. So tut es gut, unser Leben an dem auszurichten, der der Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens ist.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><b>Oberlandeskirchenrat J\u00fcrgen J\u00fcngling, Kassel<br \/>\n<a href=\"mailto:landeskirchenamt@ekkw.de\">E-Mail: landeskirchenamt@ekkw.de<\/a><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/020324-1.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=020324-1.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch Palmsonntag (6. Sonntag der Passionszeit), 24. 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