{"id":21634,"date":"2002-03-15T15:01:19","date_gmt":"2002-03-15T14:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21634"},"modified":"2025-04-15T17:31:36","modified_gmt":"2025-04-15T15:31:36","slug":"jesaja-52-13-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-52-13-53\/","title":{"rendered":"Jesaja 52, 13 &#8211; 53"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Predigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Karfreitag, 29. M\u00e4rz 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber Jesaja 52, 13 &#8211; 53, 10, verfa\u00dft von Hinrich Bu\u00df<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;und neigte das Haupt und verschied&#8220;, so endet das heutige Evangelium. Jesus stirbt. Unter Qualen scheidet er aus dem Leben. Trauer ist angesagt, es ist Karfreitag. Das Leben verstummt.<\/p>\n<p>Was soll man auch sagen beim Tod? Wenn Trauernde ans Grab treten, finden sie kaum Worte. Als Jesus starb, waren seine Vertrauten ersch\u00fcttert und sprachlos. Sie konnten nicht begreifen, was geschehen war, geschweige denn ausdr\u00fccken, was sie empfanden.<\/p>\n<p>So waren sie heilfroh, als sie auf ein Lied stie\u00dfen, das sie heraus holte aus ihrer Sprachlosigkeit, ein Lied \u00fcberliefert vom zweiten Jesaja. Es gab wieder, was sie f\u00fchlten; es kleidete in Worte, was sie selbst nicht sagen konnten. Es war so nahe am Geschehen auf Golgatha, da\u00df sie die Worte nachsprachen, wieder und wieder, bis sie eng mit der Passion Jesu verkn\u00fcpft waren. Ich lese nun aus Jes. 52 und 53:<\/p>\n<p><i>Siehe, meinem Knecht wird&#8217;s gelingen, er wird erh\u00f6ht und sehr hoch erhaben sein. Wie sich viele \u00fcber ihn entsetzten, weil seine Gestalt h\u00e4\u00dflicher war als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder, so wird er viele Heiden besprengen, da\u00df auch K\u00f6nige werden ihren Mund vor ihm zuhalten. Denn denen nichts davon verk\u00fcndet ist, die werden es nun sehen, und die nichts davon geh\u00f6rt haben, die werden es merken.<\/i><\/p>\n<p><i>Aber wer glaubt dem, was uns verk\u00fcndet wurde, und wem ist der Arm des Herrn offenbart? Er scho\u00df auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus d\u00fcrrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen h\u00e4tte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, da\u00df man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn f\u00fcr nichts geachtet.<\/i><\/p>\n<p><i>F\u00fcrwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn f\u00fcr den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert w\u00e4re. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer S\u00fcnde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf da\u00df wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller S\u00fcnde auf ihn. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank gef\u00fchrt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.<\/i><\/p>\n<p><i>Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er f\u00fcr die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei \u00dcbelt\u00e4tern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. So wollte ihn der Herr zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die L\u00e4nge leben, und des Herrn Plan wird durch seine Hand gelingen.<\/i><\/p>\n<p>Es ist das Lied vom Knecht Gottes. Ein Leichenlied, als Nachruf auf einen Toten. Es beschreibt, wer der Verstorbene war und was f\u00fcr ein Leben er hinter sich gebracht hat. Dabei kommt Seltsames zutage. Nicht Gutes wird berichtet, wie es Angeh\u00f6rige gern h\u00f6ren in einer Traueransprache. Vielmehr \u00dcbles. Sein \u00c4u\u00dferes war absto\u00dfend. Er hatte ein entstelltes Gesicht, entstellt von Krankheit und Schmerzen. Die anderen blickten zur Seite, wenn sie ihn sahen, sie gingen ihm aus dem Weg. Sie verachteten und verabscheuten ihn. Ihm konnte man alles anh\u00e4ngen. Er wurde gequ\u00e4lt, geschlagen, durchbohrt so lange, bis er tot war. Er wurde verscharrt, wie man Verbrecher und Hingerichtete im Morgengrauen unter die Erde bringt.<\/p>\n<p>Dies also teilt uns das Lied mit. Ein befremdlicher Bericht. Warum schweigt man nicht, wenn er so h\u00e4\u00dflich war? Warum l\u00e4\u00dft man ihn nicht ruhen, als er endlich im Grab verscharrt ist? Wir erschrecken auch, wenn ein guter Bekannter aus dem Krankenhaus entlassen wird und aussieht, als sei er dem Grab entstiegen. Mit hohlen Wangen und tiefen Augenh\u00f6hlen, ein Abbild des Todes, so da\u00df uns ein kalter Schauer den R\u00fccken hinunter l\u00e4uft. Ist er&#8217;s wirklich oder nicht vielmehr eine unheimliche Gestalt, auf die wir durch Zufall gesto\u00dfen sind?<\/p>\n<p>Halte den Anblick aus, sagt das Lied vom Gottesknecht, bleibt nicht an der entstellten Oberfl\u00e4che h\u00e4ngen. Wir haben uns alle get\u00e4uscht, wir haben uns alle geirrt wie Schafe. &#8222;Er wurde verachtet&#8220; &#8211; ja, &#8222;er wurde von den Menschen gemieden&#8220; &#8211; ja, &#8222;er war ein Mann voller Wunden&#8220; &#8211; gewi\u00df, aber es geschah um unseretwillen. Nun entfaltet das Lied Zug um Zug, welche Bewandtnis es mit dem entstellten Knecht Gottes hat. &#8222;F\u00fcrwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen.&#8220; Die es vernehmen, werden hellh\u00f6rig. Hier ist der ma\u00dflose Schmerz in Worte gefa\u00dft. Hier bekommt das Leiden Bedeutung. Der Knecht Gottes wird zum Bruder im Leiden.<\/p>\n<p>Ich will es an einem Beispiel vor Augen f\u00fchren. In einem Krankenzimmer liegt ein gut 80j\u00e4hriger. Als ich an sein Bett trete, dreht er den Kopf weg. Ein Ohr wurde ihm abgenommen, nur Reste sind noch vorhanden. &#8222;Und hier innen&#8220;, sagt er und zeigt auf seinen Bauch, &#8222;hier drinnen ist alles kaputt.&#8220; Er wei\u00df, wie es mit ihm steht. Er ist ein Mann der Schmerzen, bald wird er Morphium bekommen, ein Mann des Todes auch, fast schon ausgeschlossen aus der menschlichen Gesellschaft. Er tr\u00e4gt sein Kreuz allein.<\/p>\n<p>Doch nun kommt ein zweites Kreuz hinzu. Auf einem Tisch an seinem Bett wird das Abendmahl vorbereitet. Kerzen werden entz\u00fcndet. Dazwischen steht das Bild des gekreuzigten Jesus. Auch er ein Mensch der Schmerzen, doch &#8211; obwohl entstellt &#8211; keinen Schrecken mehr verbreitend. Eine Schwester, die ins Zimmer tritt, zuckt dennoch kurz zusammen, sie ist verwundert. &#8222;Das habe ich hier noch nicht gesehen&#8220;, sagt sie, und im Weggehen: &#8222;Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?&#8220; Helfen m\u00f6chte sie, aber der Kranke hat schon Hilfe. Durch den Gekreuzigten, der ihm im Abendmahl nahe kommt. Wenn ihm auch die H\u00e4nde gebunden sind, so kann er doch tr\u00f6sten. Mehr sogar als Gesunde. Ein Mensch der Schmerzen, der unz\u00e4hlige andere im Schmerz tr\u00f6stet. Der Geplagte und Gemarterte, er wird zum Bruder der Leidenden. Das ist der eine Grund, warum das Lied vom Gottesknecht aufhorchen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Ein zweiter kommt hinzu. Dieser Tote hat sein Leiden angenommen. Bewundernswert, wenn ein Mensch es schafft, Ja zu sagen zu seinem schweren Schicksal. Dieser Tote freilich, Knecht Gottes genannt, er hat noch weit mehr getan. Er hat das Leiden anderer auf sich genommen. Er hat sich aufladen lassen, was er gar nicht auf sich nehmen mu\u00dfte. &#8222;Die Strafe liegt auf ihm, auf da\u00df wir Frieden h\u00e4tten , und durch seine Wunden sind wir geheilt.&#8220; Hier erst kommt das Lied zu seinem vollen Klang. Leiden f\u00fcr andere.<\/p>\n<p>Doch lassen Sie uns einen Augenblick \u00fcberlegen: Ist es \u00fcberhaupt denkbar, da\u00df einer f\u00fcr andere leidet? Mu\u00df im Endeffekt nicht jede ihre Last allein tragen? Nicht ganz. Es gibt manche Mutter, die sich voll f\u00fcr ihre Kinder einsetzt und von ihnen nie zur\u00fcck erhalten wird, was sie ihnen gegeben hat. Sie hat das l\u00e4ngst eingesehen und m\u00f6chte es auch gar nicht. Sie hat die Kinder auf ihren Armen und auf ihrer Seele getragen. Sie hat sich, als sie gr\u00f6\u00dfer wurden, Sorgen gemacht, viele. Hat sie also f\u00fcr sie gelitten?<\/p>\n<p>Das w\u00e4re zu viel gesagt. Denn ohne Erwartung ist sie nicht. Sie m\u00f6chte ein Zeichen der Dankbarkeit. Sie m\u00f6chte Liebe. Wenn sie beides nicht erh\u00e4lt, kann es sein, da\u00df es eines Tages aus ihr heraus bricht: &#8222;Was habe ich alles f\u00fcr euch getan! Und ihr, wie zahlt ihr es mir heim?&#8220; Vermutlich werden die Kinder besch\u00e4mt sein, zugleich aber auch merken, da\u00df hier eine Gegenrechnung aufgemacht wird und nun doch nicht umsonst war, was selbstlos aussah. Es kann auch nicht anders sein. Kein Mensch kann immer nur geben. Er oder sie mu\u00df irgendwann etwas zur\u00fcck bekommen.<\/p>\n<p>Nicht so der Knecht Gottes. Er macht keine Gegenrechnung auf. &#8222;Er tat seinen Mund nicht auf.&#8220; Er beschwert sich nicht. Er l\u00e4\u00dft es geschehen, was andere ihm zuf\u00fcgen. Er ist wie ein Lamm, das zur Schlachtbank gef\u00fchrt wird. Also nicht jemand, der seine Sch\u00e4fchen ins Trockene bringt, vielmehr sich selbst einsetzt und dran gibt. Er pr\u00e4sentiert nicht irgendwann die Rechnung, er begleicht sie selbst. Nahezu unvorstellbar in einer Gesellschaft, in der f\u00fcr alles bezahlt werden mu\u00df.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens an dieser Stelle geht ein Staunen durch das Lied. Was als Klage \u00fcber ein bedauernswertes Schicksal begonnen hat, wird nun ein Ausruf der Verwunderung. Hier ist ein Erfolgloser, dem das Unm\u00f6gliche gelingt. Ein Entstellter, der alles an die richtige Stelle bringt; ein Kranker, der heilt; ein Geschlagener, der tr\u00f6stet; ein Sterbender, der Leben verbreitet; ein Entw\u00fcrdigter, der W\u00fcrde ausstrahlt. Einer, von dem \u00dcberzeugungskraft ausgeht wie von keinem sonst. &#8222;Siehe, meinem Knecht wird es gelingen.&#8220;<\/p>\n<p>Das sp\u00fcren viele. Auch Kinder, die nach unserer Vorstellung mi\u00dfraten sind. Sie haben einen Draht zu Jesus. Auch wenn sie nicht viel von ihm wissen, so f\u00fchlen sie doch seine Glaubw\u00fcrdigkeit. Sie sp\u00fcren, da\u00df von ihm keine Vorw\u00fcrfe kommen, keine offenen und erst recht keine versteckten.<\/p>\n<p>Er gibt sein Leben dran und tr\u00e4gt die Lasten anderer. Das Leiden und auch die Schuld. Er l\u00e4\u00dft sich aufpacken, was andere f\u00fcr sich nicht tragen k\u00f6nnen. Er l\u00e4\u00dft sich anh\u00e4ngen, was andere nicht haben wollen. Er wird verachtet, verflucht, er wird zum Verbrecher. Dies ist das \u00c4rgste, was einem widerfahren kann. Ohne Schuld und doch schuldig. Ohne Last und doch belastet. Ohne Ehre sterben. Bis sich die Erkenntnis Bahn bricht: &#8222;F\u00fcrwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Die Strafe liegt auf ihm, auf da\u00df wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.&#8220;<\/p>\n<p>Das ist also das Zweite, wovon unser Lied erz\u00e4hlt. Mit zunehmender Verwunderung, da\u00df es einen solchen Menschen \u00fcberhaupt gibt. Nun k\u00f6nnte aus dem Trauerlied eigentlich ein Freudenlied werden. Freude und Dankbarkeit f\u00fcr den Knecht Gottes, in dem die ersten Christen Jesus wieder erkannt haben.<\/p>\n<p>Doch so schnell wird der Schrecken nicht \u00fcberwunden, der Schrecken, der einen jedesmal durchf\u00e4hrt, wenn ein naher Verwandter todkrank wird. Und mehr noch jenes Entsetzen, das die Vertrauten Jesu durchfuhr, also sie ihn am Kreuz h\u00e4ngen sahen. Man kann es vielleicht nachempfinden, wenn man an den P\u00e4dagogen Korczak denkt. Er hatte im KZ j\u00fcdische Kinder unterrichtet. Sie mu\u00dften, wie viele andere, den Weg in die Gaskammer antreten. Der Lehrer ging mit, freiwillig. Auf dem Weg erz\u00e4hlte er ihnen noch Geschichten. Ein Beispiel, das einen zu Tr\u00e4nen r\u00fchren kann. Ein Beispiel auch, das einem das nackte Entsetzen in die Seele treibt. Er verliert alles: Zukunft, Hoffnung, Leben. Ein solcher Gang l\u00e4\u00dft Grauen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dies ist auch aus dem Leben Jesu nicht zu streichen. L\u00e4hmendes Entsetzen hat sich auf Menschen gelegt bei seinem Tod. Der Vorhang des Tempels zerri\u00df, der Himmel verfinsterte sich. Aber durch die Finsternis hindurch brach sich die Erkenntnis Bahn, mit Hilfe jenes Liedes vom Gottesknecht aus Jes. 53, da\u00df dieser freiwillige Gang Jesu ans Kreuz ein Segen f\u00fcr die Menschen war. Nun werden sie sprachlos. Die V\u00f6lker kommen ins Staunen, und die K\u00f6nige m\u00fcssen verstummen. Sie alle werden nicht den Weg Jesu gehen, aber sie kommen nicht an ihm vorbei. Er, der Geplagte und Verscharrte, tr\u00e4gt nun die Welt. Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt S\u00fcnde tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><b>Dr. Hinrich Bu\u00df, Landessuperintendent in G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:lasup.goettingen@evlka.de\">E-Mail: lasup.goettingen@evlka.de<\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/020329-1.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=020329-1.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch Karfreitag, 29. 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