{"id":21658,"date":"2002-04-15T15:13:51","date_gmt":"2002-04-15T13:13:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21658"},"modified":"2025-04-15T17:11:50","modified_gmt":"2025-04-15T15:11:50","slug":"jesaja-40-26-31-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-40-26-31-4\/","title":{"rendered":"Jesaja 40, 26 &#8211; 31"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n<p><b><span style=\"color: #000099;\">Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern), 7. April 2002<br \/>\nJesaja 40, 26 &#8211; 31, verfa\u00dft von Ulrich Braun<\/span><\/b><\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Predigttext: Jesaja 40, 26-31<\/p>\n<p>Hebet eure Augen in die H\u00f6he und seht! Wer hat dies geschaffen? Er f\u00fchrt ihr Heer vollz\u00e4hlig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so gro\u00df, dass nicht eins von ihnen fehlt.<br \/>\nWarum sprichst du denn, Jakob, und du Israel sagst: &#8222;Mein Weg ist dem Herrn verborgen, und mein recht geht vor meinem Gott vor\u00fcber&#8220;? Wei\u00dft du nicht? Hast du nicht geh\u00f6rt? Der Herr, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht m\u00fcde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.<br \/>\nEr gibt dem M\u00fcden Kraft und St\u00e4rke genug dem Unverm\u00f6genden. M\u00e4nner werden m\u00fcde und matt, J\u00fcnglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht m\u00fcde werden.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Ermutigung kann man immer brauchen. Ob man sie auch immer nutzen, also sie sich zug\u00e4nglich, nutzbar und n\u00fctzlich machen kann, ist eine andere Frage. Der Jesaja-Text will Trost und Ermutigung sein. Zugleich ruft er die Bilder aus Nablus, Ramallah und Bethlehem auf. Bewaffnete und Unbewaffnete in der Geburtskirche eingeschlossen und verschanzt, Panzer in den pal\u00e4stinensischen Autonomiegebieten und immer wieder solche, die irgendwen mehr hassen, als sie das Leben lieben k\u00f6nnen. Ganz von allein stellen sich die Abnutzungs &#8211; und Erm\u00fcdungseffekte ein, \u00fcber die der unbekannte Prophet, den wir als zweiten Jesaja kennen, doch gerade hinausf\u00fchren will.<\/p>\n<p>Unser zweiter Jesaja hat gegen die Abnutzungs- und Erm\u00fcdungseffekte seiner Zeit eine eigene Strategie entwickelt. Er erz\u00e4hlt von dem Sch\u00f6pfergott, der doch die Enden der Welt geformt, der das Volk Israel aus \u00c4gypten gef\u00fchrt und \u00fcberhaupt erst zu einem Volk gemacht, der dem David ein eigenes Reich gegeben und ihm schlie\u00dflich verhei\u00dfen hat, dass es Bestand haben soll. Dann wartet er gewisserma\u00dfen darauf, welche Effekte die alten Motive und deren neue Kombination in der verfahrenen Lage nach dem Zusammenbruch und im Exil hervorbringt.<\/p>\n<p>Manchmal sind solche Umwege n\u00f6tig. Manchmal muss man ein paar Schritte zur\u00fccktreten, um einen neuen Blickwinkel zu gewinnen. 500 Jahre liegt f\u00fcr Jesaja die Davidzeit zur\u00fcck, 1000 Jahre und mehr der Auszug aus \u00c4gypten, nach damaliger \u00dcberzeugung etwa 2500 Jahre die Sch\u00f6pfung. Das Ergebnis l\u00e4sst sich sehen. In den gro\u00dfen Strom von Sch\u00f6pfung, Geschichte und Heilsgeschichte eingeordnet, verliert die eigene Situation ihre schiere Ausweglosigkeit. Jesaja l\u00e4sst seine Verse in die Verhei\u00dfung m\u00fcnden, dass dem M\u00fcden neue Kraft und dem Unverm\u00f6genden ungeahnte St\u00e4rke zustr\u00f6men sollen.<\/p>\n<p>Nur eine Woche nach Ostern ist es allemal den Versuch wert, eigene Haken durch Geschichte und Heilsgeschichte zu schlagen, um nicht vor den aktuellen Bildern und Ereignissen einzuknicken.<\/p>\n<p>Ein Blick in den Predigttext belehrt uns \u00fcber die Wurzel allen \u00dcbels: Es sind die M\u00e4nner, die jungen zumal. &#8222;M\u00e4nner werden m\u00fcde und matt, und J\u00fcnglinge straucheln und fallen.&#8220; Ganz ohne Wahrheit ist diese Analyse ja nicht. Im Nahen Osten ist es die Verbohrtheit alter M\u00e4nner, die jeden L\u00f6sungsversuch blockiert. Und es ist der bl\u00f6dsinnige Opfermut und die pubert\u00e4re Verf\u00fchrbarkeit der J\u00fcnglinge, die f\u00fcr den notwendigen t\u00e4glichen Blutzoll sorgen.<\/p>\n<p>Sind die M\u00e4nner das Problem, und die jungen zumal, dann sind es im Umkehrschluss die Frauen, auf die Jesaja seine Hoffnungen setzen m\u00fcsste, nat\u00fcrlich allen voran die \u00e4lteren unter ihnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Moment also d\u00fcrfen sich die Damen unter Ihnen etwas aufrechter setzen. Denn auf Sie liefen so gesehen die Verse zu: Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht m\u00fcde werden.<\/p>\n<p>Diese Jesaja-Auslegung balanciert zugegebenerma\u00dfen hart auf der Grenze der Seriosit\u00e4t. Und wenn sie sich wohl auch nicht wird halten lassen, f\u00fchrt sie doch f\u00fcr&#8217;s erste ein, warum ich Ihnen an dieser Stelle von meiner Tante Lilly erz\u00e4hlen will.<\/p>\n<p>Tante Lilly lebte in Berlin, und ob sie wirklich meine Tante war, k\u00f6nnte ich nicht beschw\u00f6ren. Wenn, dann war sie auf eine weitverzweigte und v\u00f6llig un\u00fcbersichtliche Weise verwandt. Zu meinen wenigen Erinnerungen an diese be\u00e4ngstigend hagere Frau geh\u00f6rt ihre Redewendung: &#8222;Is det ulkig!&#8220; Damit hat sie nahzu die gesamte Unterhaltung bei meiner Konfirmation bestritten.<\/p>\n<p>Tante Lilly lebte in Berlin-Willmersdorf in der Sieglindestra\u00dfe in einem typischen Altbau: hohe R\u00e4ume, hohe Treppen, dunkle schwere M\u00f6bel mitten aus der Kaiserzeit. Irgendwo in dieser Kaiserzeit musste sie auch geboren worden sein. Als Kind war mir nur soviel klar: es war in grauer Vorzeit, als die Welt noch schwarz-wei\u00df mit einem deutlichen Stich ins br\u00e4unliche aussah.<\/p>\n<p>Tante Lilly war nie verheiratet, und wenn sie \u00fcberhaupt Verwandte hatte, dann waren das wir. Sie hatte das Kaiserreich niedergehen sehen und erlebt, wie die geschlagenen Soldaten des ersten Weltkriegs wiederkamen. Sie hatte f\u00fcr sich selber sorgen gelernt und war durch die Weimarer Republik gekommen. Irgendwie hatte sie in der Zeit der gro\u00dfen Geldentwertung ihre sieben Sachen beisammen gehalten und wohl schon mit der ihr sp\u00e4ter eigenen Distanz die Aufm\u00e4rsche der Kommunisten und der Nationalsozialisten beobachtet.<\/p>\n<p>Wenn wild entschlossene M\u00e4nner durch Sieglindestra\u00dfe marschierten, alle mit roten Fahnen, die einen mit, die anderen ohne Hakenkreuz, stand sie am Fenster und rief den Freundinnen der Teerunde zu: &#8222;Kiekt mal, is det ulkig!&#8220;<\/p>\n<p>Det h\u00f6rte bald auf, ulkig zu sein. Die einen Fahnen wurden verboten, die anderen musste jeder in der Sieglindestra\u00dfe haben und zu den entsprechenden Gelegenheiten aus dem Fenster h\u00e4ngen. Tante Lilly sah den Reichstag abbrennen, die gro\u00dfe Propagandashow der olympischen Spiele 1936 und trat, als sie aufgefordert wurde, sich nationalsozialistisch zu engagieren dem deutschen Kraftfahrer-Corps bei. Bis zu ihrem Tod vor drei Jahren hat sie nie einen F\u00fchrerschein besessen.<\/p>\n<p>Sie sah, wie f\u00fcr einige Nachbarn Uniformen zur normalen Kleidung und zum Zeichen politischen Aufstiegs wurden. Dadurch, dass einer von ihnen breitbeinig vor dem Gesch\u00e4ft an der Ecke aufgebaut stand, erfuhr sie, dass der Gem\u00fcseh\u00e4ndler Jude war. Nach dem Synagogenbrand verschwand der \u00fcber Nacht. Wie der Kinderarzt aus dem Nachbarhaus soll er nach Amerika ausgewandert sein.<\/p>\n<p>Tante Lilly war nicht mehr jung, als sie Nacht f\u00fcr Nacht die Kinder der Nachbarn in den Keller tragen half. M\u00e4nner waren selten geworden in der Nachbarschaft, und wie die anderen Frauen \u00fcbernahm sie zus\u00e4tzliche Aufgaben.<\/p>\n<p>Das Haus in der Sieglindestra\u00dfe wurde nicht von Fliegerbomben getroffen. Da aber das Nachbarhaus komplett zerst\u00f6rt wurde, fehlte eine Seitenwand. Nicht an Tante Lillys Wohnung, sondern an den Wohnungen auf der anderen Seite. Lampe, Tischchen, Sofa und die Anrichte mit dem Volksempf\u00e4nger, alles stand offen da wie bei einem Puppenhaus.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte Tante Lilly, es sei irgendwie &#8222;ulkig&#8220; gewesen, dass ausgerechnet die Frau, die bei Goebbels ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigter Sportpalast-Rede f\u00fcr den &#8222;totalen Krieg&#8220; geschrien hatte, dann bei ihr um Unterschlupf bitten musste. Durch die fehlende Wohnzimmerwand sei der wohl die Lust auf den totalen Krieg ziemlich abgek\u00fchlt. So zugig habe sie sich die Sache anscheinend nicht vorgestellt.<\/p>\n<p>In der Wohnung, die immer mehr als reichlich gewesen war, wurde es eng. Mehrere Nachbarfamilien zogen mit ein. Zwei f\u00fcnfzehnj\u00e4hrige Jungen stahlen sich in der zweiten Nacht davon. Sie wollten sich freiwillig f\u00fcr die Verteidigung Berlins melden und dem Russen zeigen, was eine Harke ist, schrieben sie in ihrem Abschiedsbrief. Irgendwie hat das mit der Harke nicht so richtig funktioniert. Beide kehrten nicht mehr zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Und dann schlug &#8211; wie soll man sagen? &#8211; Tante Lillys gro\u00dfe Stunde. Niemand h\u00e4tte gedacht, dass das etwas sonderbare und inzwischen unbestimmbar \u00e4ltliche Fr\u00e4ulein Kunitz \u00fcberhaupt eine Kittelsch\u00fcrze besa\u00df. Mit eben dieser und einem Tuch um die Haare machte sie sich daran, die Aufr\u00e4umarbeiten in der Sieglindestra\u00dfe zu koordinieren. Sie stellte Pl\u00e4ne auf, teilte Dienste ein und bestimmte, wo der gesammelte Schutt abzuladen sei. Sie organisierte den Abtransport und sorgte f\u00fcr eine halbwegs gerechte Verteilung der Lebensmittel.<\/p>\n<p>\u00dcber etliche Jahre hat sie von morgens bis abends Tr\u00fcmmergrundst\u00fccke ger\u00e4umt. Der Elan derer, die ein tausendj\u00e4hriges Reich hatten bauen wollen, war nach nur f\u00fcr zw\u00f6lf Jahre ersch\u00f6pft. Aber er hatte gen\u00fcgt, die Sieglindestra\u00dfe und Stra\u00dfenzug um Stra\u00dfenzug, soweit das Auge reichte, in Schutt und Asche zu legen. W\u00e4hrend in den zw\u00f6lf tausendj\u00e4hrigen Jahren alles und jedes zur gro\u00dfen Tat am Volksk\u00f6rper emporgelobt wurde, galt es jetzt einfach Tag um Tag Eimer und Wannen zu f\u00fcllen, die brauchbaren Steine und Ziegel von den zertr\u00fcmmerten zu trennen und einer zertr\u00fcmmerten Welt wieder Lebensm\u00f6glichkeiten abzutrotzen.<\/p>\n<p>Diese Tr\u00fcmmerfrauen sehe ich vor mir, wenn ich Jesajas Vers lese und h\u00f6re: Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht m\u00fcde werden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter dann hat Tante Lilly erst meine Mutter und dann meine Gro\u00dfmutter aufgenommen, als die \u00fcber Ostberlin in den Westen kamen. Vielleicht wird ein Mensch, wenn er so viel Dinge kommen und gehen sieht, so wie meine Berliner Tante Lilly: &#8222;Is det ulkig&#8220;, klingt mir immer im Ohr, wenn ich an sie denke. Und sie meinte damit besonders gern Dinge, die andere unendlich schwer und wichtig nehmen konnten.<\/p>\n<p>Woher jemand in den entscheidenden Momenten die notwendige Kraft bekommt? Ich kann es nicht sagen. Es scheint aber hilfreich zu sein, die Kr\u00e4fte nicht unn\u00fctz zu vergeuden. Wenn man einmal bedenkt, wieviel Energie es kostet, zu hassen. Das ist ein gewaltiger Aufwand, f\u00fcr jemanden, den man doch eigentlich gar nicht leiden kann.<\/p>\n<p>Frauen wie Tante Lilly werden die Tr\u00fcmmer aufr\u00e4umen m\u00fcssen, die allenthalben entstehen. Sie werden die Toten bergen, den Schutt sortieren und einer zertr\u00fcmmerten Welt wieder Lebensm\u00f6glichkeiten abringen.<\/p>\n<p>So wird es sein. Nichts anderes sagt Jesajas Verhei\u00dfung. So gesehen ist sogar der kleine Vers schon eine Verhei\u00dfung: &#8222;M\u00e4nner werden m\u00fcde und matt, und J\u00fcnglinge straucheln und fallen.&#8220; Jede Verbohrtheit muss einmal an Ersch\u00f6pfung zugrunde gehen, jeder Fanatismus verbraucht einfach zu viel Energie, um ewig w\u00e4hren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um meiner selbst und um einer halbwegs seri\u00f6sen Auslegung Jesajas willen soll nun aber Schluss damit sein, die M\u00e4nner als Wurzel allen \u00dcbels zu beschreiben. Jesaja hatte ja nicht die Tr\u00fcmmerfrauen im Sinn, die zur Tat schreiten, nachdem die M\u00e4nner sich ausgetobt haben. Gerade die M\u00fcden sollen neue Kraft finden und die Gestrauchelten sollen wieder auf die F\u00fc\u00dfe kommen. Und nirgendwo steht geschrieben, dass erst alles in Schutt und Asche gelegt werden muss, bevor es so weit sein soll.<\/p>\n<p>Der Gott, der aus dem Chaos eine bewohnbare Welt geschaffen hat, der wird dem Menschen auch Kr\u00e4fte zuwachsen lassen, eine aus Hass und Zerst\u00f6rung verw\u00fcstete Welt wieder bewohnbar zu machen. Aber es wird Menschen wie meiner Tante Lilly ungleich leichter fallen, Wunden zu verbinden, Hass zu verwandeln und Tr\u00fcmmer zu beseitigen, je fr\u00fcher dem Kreislauf von Erniedrigung, Gewalt und Tod Einhalt geboten wird.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><b>Pastor Ulrich Braun<br \/>\n<a href=\"mailto:%20Ulrich.F.Braun@t-online.de\">eMail: Ulrich.F.Braun@t-online.de<\/a><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/020407-2.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=020407-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern), 7. 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