{"id":21673,"date":"2002-04-15T15:22:25","date_gmt":"2002-04-15T13:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21673"},"modified":"2025-04-15T17:00:32","modified_gmt":"2025-04-15T15:00:32","slug":"offenbarung-15-2-4-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/offenbarung-15-2-4-4\/","title":{"rendered":"Offenbarung 15, 2-4"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n<p><b><span style=\"color: #000099;\">Kantate <\/span><span style=\"color: #000099;\">(4. Sonntag nach Ostern), 28. April 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber Offenbarung 15, 2-4, verfa\u00dft von Heinz Janssen<\/span><\/b><b><\/b><\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Vorschlag zur Gottesdienstgestaltung nach den Ereignissen in Erfurt am 26. April: <\/b><\/p>\n<p>Ich werde wahrscheinlich vor dem Orgelspiel zusammen mit einem Kirchen\u00e4ltesten eine Kerze anz\u00fcnden und zum stillen Gebet Zeit lassen, das ich mit einem Kyriegebet aufnehme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>SINGET DEM HERRN EIN NEUES LIED<br \/>\noder: EINSTIMMUNG AUF DAS LIED DER HOFFNUNG<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>&#8222;Kantate&#8220; hei\u00dft dieser 4.Sonntag nach Ostern. Zum Singen werden wir an diesem Sonntag ausdr\u00fccklich aufgefordert. Was w\u00e4re ein Gottesdienst ohne Gesang, und was w\u00e4re unser Lebensalltag ohne Lieder! Aber andererseits ist Singen nicht gerade selbstverst\u00e4ndlich. Kantate &#8211; dieser Aufruf zum Singen hat eine bestimmte Ausrichtung, einen beschreibbaren Sinngehalt, einen Beweggrund: Cantate Domino &#8211; Singet dem HERRN, singt f\u00fcr Gott!<\/p>\n<p>Singen wir heute in diesem festlichen Gottesdienst, so tun wir es voll Freude. Ich darf miteinstimmen, mich hineinnehmen und sogar tragen lassen, wenn es mir schwerf\u00e4llt, mitzusingen.<\/p>\n<p>I. &#8222;Singet dem HERRN ein neues Lied&#8230;&#8220;, h\u00f6ren wir im Sonntagspsalm (98, 1). Diese Einladung begleitet uns auch als Wochenspruch durch die kommende Woche. &#8222;Ein neues Lied&#8220; singen &#8211; was hei\u00dft das? Es kann bedeuten: Jeden Tag mit seiner Melodie neu annehmen. An fr\u00f6hlichen Tagen frohe Lieder, in Momenten des Gl\u00fccks Lieder voller Dankbarkeit. Wird es ein dunkler Tag f\u00fcr mich, ist mein Klagelied kein Zeichen des Unglaubens. Es gibt Tage, an denen es n\u00f6tig ist, sich gegenseitig aufzumuntern. Welch eine Kraft k\u00f6nnen dabei Lieder haben! Und was f\u00fcr ein emotionaler Ausdruck kann ein Lied sein, wenn es gilt, pers\u00f6nlich erfahrene Liebe und Zuwendung zu besingen! Es gibt so viele Lieder und Lebensmelodien. Ein neues Lied singen hei\u00dft: sich immer wieder in die vielseitigen Herausforderungen des Lebens hineinnehmen lassen, auf die Melodie, den Rhythmus der verschiedenen Lebenssituationen achten und die eigene Stimme miteinbringen &#8211; leicht, freudig, klagend oder getragen und wenn n\u00f6tig schrill nach Aufmerksamkeit verlangend, gewaltig oder zart.<\/p>\n<p>Das neue Lied will die leidvollen Erfahrungen in unserem Leben also nicht \u00fcbert\u00f6nen, auch nicht in Einklang bringen mit unseren vielf\u00e4ltigen und zuweilen dissonanten Lebensmelodien oder Misskl\u00e4ngen. Das neue Lied der Hoffnung nimmt aber den traurigen und bedr\u00e4ngenden Melodien ihre letzte M\u00e4chtigkeit. Es setzt ihnen eine Grenze und l\u00e4sst schon ein wenig hineinh\u00f6ren in jenen &#8222;h\u00f6hern Chor&#8220; (EG 328, 3), der von der \u00dcberwindung allen Leides wei\u00df.<\/p>\n<p>Paul Gerhardt verdanken wir viele der sch\u00f6nsten Kirchenlieder, Lieder voller Trost und Hoffnung. Er konnte den tiefsten Beweggrund seines Singens in die Worte fassen: Mein Herze geht in Spr\u00fcngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesu Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist (EG 351, 13). &#8211; H\u00f6ren wir dazu die beschwingte Melodie! (Orgel oder ein anderes Instrument)<\/p>\n<p>II. &#8222;&#8230;das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.&#8220; &#8211; In die himmlische Welt durfte vor rund 1900 Jahren der Seher Johannes auf der Insel Patmos schauen. Wegen seines Glaubens wurde er von den r\u00f6mischen Machthabern dorthin verbannt. Wir k\u00f6nnen heute noch seinen Spuren auf den wunderbaren und heute ganz von der Botschaft des Johannes gepr\u00e4gten Insel in der \u00c4g\u00e4is folgen. Im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung des Johannes, auch &#8222;Apokalypse&#8220; genannt, h\u00f6ren wir im 15.Kapitel, in den Versen 2 bis 4, dem heutigen Predigttext (\u00dcbersetzung Gute Nachricht Bibel 1997):<\/p>\n<p><i>2 Ich sah etwas wie ein gl\u00e4sernes Meer, das mit Feuer vermischt war. Auf diesem Meer sah ich alle die stehen, die den Sieg \u00fcber das Tier erlangt hatten und \u00fcber sein Standbild und die Zahl seines Namens. Sie hielten Harfen in den H\u00e4nden, die Gott ihnen gegeben hatte.<\/i><\/p>\n<p><i>3 Sie sangen das Lied, das Mose, der Diener Gottes, verfasst hatte, und das Lied des Lammes:<br \/>\n&#8222;Herr, unser Gott, du Herrscher der ganzen Welt, wie gro\u00df und wunderbar sind deine Taten! In allem, was du planst und ausf\u00fchrst, bist du vollkommen und gerecht, du K\u00f6nig \u00fcber aller V\u00f6lker!<\/i><\/p>\n<p><i>4 Wer wollte dich, Herr, nicht f\u00fcrchten und deinem Namen keine Ehre erweisen? Alle V\u00f6lker werden kommen und sich vor dir niederwerfen; denn deine gerechten Taten sind nun f\u00fcr alle offenbar geworden&#8220;.<\/i><\/p>\n<p>&#8222;Das Lied der \u00dcberwinder&#8220; &#8211; so lautet die \u00dcberschrift \u00fcber diese Vision in der Lutherbibel. &#8220; <i>Wie gro\u00df und wunderbar sind deine Taten! In allem, was du planst und ausf\u00fchrst, bist du vollkommen und gerecht, du K\u00f6nig \u00fcber aller V\u00f6lker&#8230;&#8220;<\/i>, so sangen sie vor Gott, jene, welche &#8222;die gro\u00dfe Verfolgung durchgestanden&#8220; (Kap. 7, 14) haben. Die Inhalte ihres Liedes waren Johannes und der Gemeinde damals aus ihrer Bibel, besonders aus den Psalmen, und aus den Gottesdiensten bekannt. Uns heute kann dabei das volkst\u00fcmliche Lied &#8222;Gro\u00dfer Gott, wir loben dich&#8220; in den Sinn kommen. Wollen wir es einmal singen? (OrganistIn intoniert, Gemeinde singt EG 331, 1)<\/p>\n<p>Jene Schar der \u00dcberwinder, die Johannes schaute, standen singend und Harfen spielend &#8222;auf dem gl\u00e4sernen Meer&#8220;. Das gl\u00e4serne Meer ist &#8222;mit Feuer vermischt&#8220; &#8211; Feuer: es erinnert hier an den brennenden Dornbusch, ein Bild f\u00fcr Gott und seine N\u00e4he, f\u00fcr seinen brennenden, nicht verl\u00f6schenden Eifer f\u00fcr sein leidendes Volk. Das Meer, die Ozeane, mit ihrer unermesslichen Tiefe, ihrer Wildheit und ihrem Dunkel waren von alters her ein Bild f\u00fcr Bedrohung, Gefahr und Tod. Demgegen\u00fcber steht die Vision vom gl\u00e4sernen Meer in der himmlischen Welt &#8211; niemand wird in die Tiefe gerissen, es tr\u00e4gt. Es ist durchsichtig wie Glas, kristallklar, still, hell, lichtdurchflutet. Licht und Glanz gehen von ihm aus in die Dunkelheit der Welt &#8211; &#8222;Morgenglanz der Ewigkeit&#8230;&#8220; (Intonation EG 450 mit Orgel oder einem anderen Instrument).<\/p>\n<p>III. Jetzt k\u00f6nnen wir verstehen, dass die Offenbarung des Johannes f\u00fcr die damals durch Verfolgung heimgesuchten Christen nicht ein Buch des Schreckens, sondern der Hoffnung und des Trostes war. Die Botschaft von der \u00dcberwindung des Leides, von der Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit der Wege Gottes, gab ihnen Kraft f\u00fcr ihren schweren Weg und ermutigte sie, trotz allem auf Wegen der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens zu gehen und dabei an Gott festzuhalten.<\/p>\n<p>Das Lied der \u00dcberwinder hat f\u00fcr Johannes und seine Gemeinde eine T\u00fcr ge\u00f6ffnet, wenn auch nur einen Spalt breit. Ein Strahl der Ewigkeit drang hindurch in diese Welt der Verg\u00e4nglichkeit, des Leides und voller Perversionen. Ein Licht ist ihnen aufgegangen. Es hatte die Kraft ihnen &#8222;heimzuleuchten&#8220;. Jetzt ahnten sie: das Leben ist mehr als was vor Augen ist, mehr als Leid, Scheitern und Zerbrechen&#8230; Darum haben Lieder, besonders Lieder der Hoffnung, so einen tiefen Sinn.<\/p>\n<p>Die \u00dcberwinder, die Johannes in seiner Vision schaute, standen auf einem &#8222;gl\u00e4sernen Meer&#8220;, sie hatten in der N\u00e4he Gottes mehr als das Vordergr\u00fcndige vor Augen, hatten den Durchblick und konnten auf den Grund schauen. Wo stehen wir? Wo stehst Du, wo stehe ich? &#8211; Wir stehen noch nicht dort in der lichten Klarheit Gottes. Uns steht manchmal das Wasser bis zum Hals, und wir drohen in den Fluten und rei\u00dfenden Str\u00f6men des Lebens umzukommen. &#8222;Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle&#8220;, hei\u00dft es in einem Psalm (69,2).<\/p>\n<p>Wie klingt Dein Lied der Hoffnung? &#8211; Wenn Du kein eigenes hast, darfst Du auf Altbew\u00e4hrtes zur\u00fcckgreifen. Schon immer wurde Hoffnung in Worte, Lieder und Musik gefasst &#8211; wir werden heute an das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, erinnert; es besingt wie das Lied Mirjams die Befreiung der Israeliten aus der einstigen \u00e4gyptischen Sklaverei und will damit mehr als nur zur\u00fcckblicken. Es besingt den auch heute und in Zukunft aus aller Not rettenden Gott &#8211; f\u00fcr diesen Gott erklingt zugleich das Lied, mit dem Jesus, sein Christus, das Lamm, das der Welt S\u00fcnde tr\u00e4gt und daf\u00fcr gelitten hat und lebt, ihm allein die Ehre gibt : &#8222;Wie gro\u00df und wunderbar sind deine Taten! In allem, was du planst und ausf\u00fchrst, bist du vollkommen und gerecht, du K\u00f6nig \u00fcber alle V\u00f6lker&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Darum stimme ein in die neuen Lieder der Hoffnung auf Gott, singe gegen das alte Lied des ewigen Zweifelns und der Resignation an &#8211; trotz aller tobenden Wasser und gef\u00e4hrlichen Str\u00f6mungen, die uns den Durchblick nehmen. Gib dem Vertrauen und der Hoffnung auf Gott eine (tragende) Stimme (&#8222;Tenor&#8220;!) in den wechselnden Lebensmelodien, denn gro\u00df und wunderbar sind seine Taten, vollkommen und gerecht. (Gemeinde singt &#8211; statt des von dem\/der Liturgen\/Liturgin gesprochenen Amen &#8211; die Amenstrophe aus EG 289,5:) Sei Lob und Preis mit Ehren Gott Vater, Sohn und Heilgem Geist! Der wolle in uns mehren, was er aus Gnaden uns verhei\u00dft, da\u00df wir im fest vertrauen und gr\u00fcnden ganz auf ihn, von Herzen auf ihn bauen, da\u00df unser Mut und Sinn ihm allezeit anhangen. Drauf singen wir zur Stund: Amen, wir werden&#8217;s erlangen, glauben wir von Herzensgrund.<\/p>\n<p><b>Exegetische Hinweise und homiletisch-liturgische Gedanken:<\/b><br \/>\nDie Johannes-Offenbarung\/Apokalypse ist bis heute ein in exegetischer, theologischer und homiletischer und nicht zuletzt in literarischer Hinsicht viel umstrittenes Buch. Wegen der F\u00fclle mythologischer Vorstellungen und einer stark ausgepr\u00e4gten Symbol- und Bildersprache ist es oft schwer verst\u00e4ndlich &#8211; inzwischen allerdings in vielem &#8222;verst\u00e4ndlicher&#8220;, was die &#8222;apokalyptischen&#8220; Aspekte betrifft, und geradezu aktuell in der Ekklesiologie, wenn es um die Frage nach den &#8222;Standpunkten&#8220; der Kirche in der Gesellschaft geht. Zu beachten ist die vielschichtige Rezeption des Ersten Testamentes sowie der liturgischen Tradition. Die Perikope 15,2-4 steht im Kontext der dramatischen Vision von den Sieben-Schalen (Kap. 15,1-16,21 vgl. die Visionen von den sieben Siegeln und sieben Posaunen, Kap. 5-11); diese erinnert z.T. an die \u00e4gyptischen Plagen (Ex 7-11) und leitet das Gericht \u00fcber Babel, Inbegriff der gott- und menschenfeindlichen M\u00e4chte (vgl. die Rede vom &#8222;Tier&#8220; in V.2 und Kap. 13), ein.<\/p>\n<p>Der Abschnitt, dessen &#8211; wie \u00fcberhaupt der ganzen Apokalypse &#8211; &#8222;seelsorgerliche(s) Anliegen&#8220; (NTD 11, J.Behm, S.89\/vgl. E.Lohse) im Horizont des sich durchsetzenden machtvollen Heilshandeln Gottes (U.Schnelle, Einl. i.d. NT, S.596.608) mit zu bedenken ist (vgl. Kap. 16,15!), m\u00fcndet in einen &#8222;Hymnus der Anbetung&#8220; (H.Lilje, Das letzte Buch der Bibel, S.229); er wird angestimmt in der himmlischen Welt (&#8222;auf dem gl\u00e4sernen Meer&#8220;\/epi taen thalassan taen hyalinaen V.2) von jenen, die im Kampf des Glaubens nicht unterlagen und an Gott trotz allem festhielten (nikoontes ek tou thaeriou V.2). Der Hymnus, eine Gottespr\u00e4dikation, ist durch und durch liturgisch und nach dem Muster der biblischen hebr\u00e4ischen Psalmen geformt und verbindet die Gemeinde Jesu Christi, des &#8222;Lammes&#8220;, mit der Gemeinde des Moses, des &#8222;Knechtes Gottes&#8220;. Beide Titel &#8222;Knecht Gottes&#8220; (doulos tou theou\/servus Dei) und &#8222;Lamm&#8220; (arnion\/agnus) weisen in einer nicht mehr zu \u00fcberbietenden Steigerung auf den exemplarisch in Mose und Jesus von Nazareth verwirklichten hingebungsvollen Dienst vor Gott und die Gott dadurch erwiesene Doxa hin.<\/p>\n<p>Getragen ist der Hymnus von der Hoffnung einer bedr\u00e4ngten Gemeinde auf die rettende, befreiende und bewahrende Gerechtigkeit Gottes: keine Macht der Welt, auch nicht das abgr\u00fcndigste menschenfeindliche und Leben zerst\u00f6rende menschliche Handeln, kann sie aufhalten. So &#8222;mobilisiert&#8220; die Perikope die Seelenkr\u00e4fte, um &#8211; gest\u00e4rkt durch die &#8222;Vision einer gerechten Welt&#8220; (so der Untertitel in der dt. \u00dcbers. der Studien von Elisabeth Sch\u00fcssler-Fiorenza, The Book of Revelation) &#8211; wachsam der (organisierten) anthropologischen und theologischen Perversion entgegenzutreten. Dem Gott pr\u00e4dizierenden Singen und Musizieren kommt dabei eine nicht zu untersch\u00e4tzende emotionale Bedeutung zu &#8211; &#8222;Cantate Domino&#8220; (Psalm 96,1-3\/ &#8222;in gratias cantantes in cordibus vestris Deo&#8220; (Sonntagsepistel Kolosser 3,12-17). Welch eine Chance f\u00fcr das Zusammenwirken von LiturgInnen und KirchenmusikerInnen am Sonntag &#8222;Kantate&#8220;, dem Sonntag der Kirchenmusik! Wenn dann noch &#8211; als Anklang an die &#8222;kitharai tou theou&#8220; (V.2) &#8211; eine Harfe (bzw. Laute oder Zither) erklingen k\u00f6nnte!<\/p>\n<p><b>Psalm 98<\/b><\/p>\n<p><b>Kyriegebet<\/b> (nach Dag Hammarskj\u00f6ld) M\u00f6ge sich alles in meinem Wesen, o Gott, zu Deiner Ehre wenden, und m\u00f6ge ich nie verzweifeln; denn ich bin unter Deiner Hand, und alle Kraft und G\u00fcte sind in Dir. Gib mir einen reinen Sinn, dass ich Dich erblicke, einen dem\u00fctigen Sinn, dass ich Dich h\u00f6re, einen liebenden Sinn, dass ich Dir diene, einen gl\u00e4ubigen Sinn, dass ich in Dir bleibe.<\/p>\n<p><b>Epistel<\/b> Kolosser 3,12-17<\/p>\n<p><b>Evangelium<\/b> Matth\u00e4us 11,25-30<\/p>\n<p><b>Dank und F\u00fcrbitten<\/b> (sind bei Abgabe meines Manuskriptes noch nicht formuliert &#8211; hier m\u00f6chte ich ausdr\u00fccklich die KirchenmusikerInnnen ins Gebet aufnehmen und Gott f\u00fcr die Gabe der Musik danken und f\u00fcr die vielen Menschen, die sie pflegen und andere damit erfreuen, aufmuntern und beschenken)<\/p>\n<p><b>Liedvorschl\u00e4ge<\/b>: EG 317 Lobe den Herren (Str. 1 &#8222;Psalter und Harfe wacht auf&#8220;).- EG 186.6 Laudate, omnes gentes (Loblied).- EG 182,1+4+8 Halleluja (nach der Schriftlesung).- EG 287 (nimmt Psalm 98, den Wochenpsalm, auf) Singet dem Herrn ein neues Lied (nach der Predigt).- EG 185.4 Agios o Theos (in Verbindung mit dem Abendmahl).- EG 321 Nun danket alle Gott.<\/p>\n<p><b>Heinz Janssen<br \/>\nPfarrer an der Providenz-Kirche zu Heidelberg<br \/>\n(Evangelische Landeskirche in Baden)<br \/>\n<a href=\"mailto:Providenz@aol.com\">E-Mail: Providenz@aol.com<\/a><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/020428-1.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=020428-1.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kantate (4. 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