{"id":21736,"date":"2002-06-15T15:49:48","date_gmt":"2002-06-15T13:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21736"},"modified":"2025-04-15T16:21:41","modified_gmt":"2025-04-15T14:21:41","slug":"hesekiel-181-4-21-24-30-32-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hesekiel-181-4-21-24-30-32-7\/","title":{"rendered":"Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Predigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n<p><b><span style=\"color: #000099;\">3. Sonntag nach Trinitatis, 16. Juni 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32, verfa\u00dft von Bernd Vogel <\/span><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color: #000099;\"><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/aktuell-index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(-&gt; zu den aktuellen Predigten \/ www.online-predigten.de)<\/a><\/span><\/b><\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&#8222;Des HERRN Wort geschah zu mir: Was habt ihr unter euch im Lande Israels f\u00fcr ein Sprichwort: &#8222;Die V\u00e4ter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Z\u00e4hne davon stumpf geworden&#8220;? So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR. Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Denn siehe, alle Menschen geh\u00f6ren mir; die V\u00e4ter geh\u00f6ren mir so gut wie die S\u00f6hne; jeder, der s\u00fcndigt, soll sterben.<br \/>\nWenn sich aber der Gottlose bekehrt von allen seinen S\u00fcnden, der er getan hat, und h\u00e4lt alle meine Gesetze und \u00fcbt Recht und Gerechtigkeit, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben. Es soll an alle seine \u00dcbertretungen, die er begangen hat, nicht gedacht werden, sondern er soll am Leben bleiben um der Gerechtigkeit willen, die er getan hat.<br \/>\nMeinst du, dass ich Gefallen habe am Todes des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? Und wenn sich der Gerechte abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Greueln, die der Gottlose tut, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden, sondern in seiner \u00dcbertretung und S\u00fcnde, die er getan hat, soll er sterben.<br \/>\nDarum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren \u00dcbertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt. Werft von euch alle eure \u00dcbertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.&#8220;Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Saure Trauben. War es ein &#8222;Killer-Gen&#8220;, das in Robert Steinh\u00e4user f\u00fcr den m\u00f6rderischen Sturmlauf von Erfurt verantwortlich zu machen ist? So fragte die &#8222;BILD&#8220;-Zeitung.<br \/>\nOder gibt es eben doch &#8222;das B\u00f6se&#8220; in uns, um uns und \u00fcberall? Gibt es gar &#8222;den&#8220; B\u00f6sen, den Teufel, den Satan, den Verf\u00fchrer und Durcheinanderwerfer?<br \/>\nIrgendetwas oder irgendjemand muss doch verantwortlich f\u00fcr diesen Schrecken sein! Saure Trauben &#8211; stumpfe Z\u00e4hne.<br \/>\nIn den Feuilletons der gro\u00dfen Zeitungen, im Fernsehen, bei psychologischen Kongressen und anderswo wird nach Erkl\u00e4rungen gefahndet. Das Ungeheuerliche soll benannt, beschrieben und hergeleitet werden. Vielleicht l\u00e4sst sich mit etwas Gl\u00fcck eine Wiederholung verhindern. Welches sind die Ursachen? Was oder wer ist verantwortlich zu machen? Wer hat Schuld? Wie ist das Schlimme in Zukunft vielleicht zu verhindern?<\/p>\n<p>&#8222;Des HERRN Wort geschah zu mir: Was habt ihr unter euch im Lande Israels f\u00fcr ein Sprichwort: &#8222;Die V\u00e4ter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Z\u00e4hne davon stumpf geworden&#8220;?<\/p>\n<p>Die Bibel erz\u00e4hlt: Vor 2500 Jahren hat Gott eine vertrauliche Unterhaltung mit dem Propheten Hesekiel. Es geht um die Fragen nach Verantwortung, Schuld und den Folgen der Schuld.<br \/>\nGott erl\u00e4utert dem Propheten die g\u00f6ttliche Sicht- und Vorgehensweise. Es l\u00e4uft auf ein neues Denken der Menschen hinaus: Jeder ist f\u00fcr die eigenen Taten und ihre Folgen selbst verantwortlich. Punkt.<br \/>\nDas alte Sprichwort, dass der Verzehr der sauren Trauben durch die V\u00e4ter (und M\u00fctter) den Kindern die Z\u00e4hne stumpf machen, soll nicht mehr gelten. Die Kinder sollen sich damit nicht herausreden k\u00f6nnen aus ihrer Verantwortung! Jeder Mensch bleibt f\u00fcr seine Taten selbst verantwortlich, auch wenn er oder sie sich als Opfer der Eltern wei\u00df.<\/p>\n<p>&#8222;Ich war&#8217;s nicht!&#8220; ruft das Schulkind emp\u00f6rt, als die Lehrerin den Dauerredefluss unterbricht. &#8222;Ich war&#8217;s nicht!&#8220; behauptet der Konfirmand, wenn er &#8222;erwischt&#8220; wird. &#8222;Wir waren&#8217;s nicht&#8220; haben ehemalige Soldaten gesagt, als die Greueltaten an der \u00f6stlichen Zivilbev\u00f6lkerung publik wurden.<br \/>\nUnd weiter: &#8222;Der war&#8217;s!&#8220; &#8222;Fragen Sie doch mal die ..richten Sie Ihren Blick doch mal auf den ..&#8220; &#8222;Aber was die Russen damals mit unseren Frauen gemacht haben ..&#8220;.<\/p>\n<p>Scheinbar endlos ist die Sorge von Menschen, etwa &#8222;schuld&#8220; zu sein und obendrein &#8222;ertappt&#8220;, &#8222;auf den Zahn gef\u00fchlt&#8220; .. Stumpfe Z\u00e4hne, aha &#8211; saure Trauben gegessen .. &#8222;Ich war&#8217;s nicht! Der Vater war&#8217;s!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR. Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Denn siehe, alle Menschen geh\u00f6ren mir; die V\u00e4ter geh\u00f6ren mir so gut wie die S\u00f6hne; jeder, der s\u00fcndigt, soll sterben&#8220;.<\/p>\n<p>Das neue Denken klingt nicht verlockend. Was hat man denn davon, ehrlich zu sagen: &#8222;Ich war&#8217;s&#8220;? Warum soll man denn zugeben, dass die eigene Wehrmacht auch und manchmal zuerst Schreckliches getan hat, ehe dann die furchtbare Rache kam? Wenn man dann doch nur in die S\u00fcnderecke gestellt wird .. wenn dann die anderen Mitschuldigen fein raus sind und sich eines ins F\u00e4ustchen grinsen, dass man selber so bl\u00f6d war, den Fehler, das Versagen, die Schuld zuzugeben? Und wenn wirklich unvorstellbares Leid einverwoben ist: Warum sollen wir als ehemalige Sudeten-Deutsche auf irgendein Recht und auf eine Entschuldigung verzichten, wenn doch die tschechische Seite zynisch \u00fcber unseren Schmerz hinweggeht? Warum sollen wir uns mit der Schuld der Deutschen Wehrmacht befassen, wenn die Untaten der Roten Armee anscheinend unges\u00fchnt bleiben oder gar gerechtfertigt werden?<\/p>\n<p>Warum, fragt sich der Selbstmordattent\u00e4ter in Ramallah schon gar nicht mehr, soll ich israelische Soldaten oder Zivilisten unterscheiden? Und er fragt nicht mehr: Warum soll ich sie &#8211; ob Soldaten oder Zivilisten &#8211; als Menschen ansehen, als Mitmenschen? Und er fragt auch nicht mehr: Was gibt es f\u00fcr mich noch und anderes zu leben?<br \/>\nF\u00fcr einen, der &#8222;Ich war&#8217;s nicht!&#8220; zur bestimmenden Haltung seiner Seele gemacht hat, waren es eben die &#8222;anderen&#8220;, war es immer der &#8222;Feind&#8220;. Dann gibt es da nichts mehr zu fragen. Wie in jeder B\u00fcrgerkriegs- und Kriegssituation gibt es nur schwarz oder wei\u00df, &#8222;die oder ich?&#8220;. Es gibt dann keinen wirklichen Lichtblick, keinen Ausblick in Alternativen. Es gibt so kein menschliches Leben als Aufbruch und Wachstum, als Freiheit und in Liebe zu erf\u00fcllen, mit Hoffnung auf Vollendung in einem Gott, in einem Himmel. Wo &#8222;Ich war&#8217;s nicht!&#8220; in einer Seele Hauptwohnsitz hat, vermindert sich menschliches Leben. Es verschwindet. Es ist tot und wirkt Tod. &#8222;Denn siehe, alle Menschen geh\u00f6ren mir; die V\u00e4ter geh\u00f6ren mir so gut wie die S\u00f6hne; jeder, der s\u00fcndigt, soll sterben&#8220;.<\/p>\n<p>Es klingt nicht gerade verlockend, was Hesekiel da von Gott &#8222;h\u00f6rt&#8220;, neu begreift als g\u00f6ttlichen &#8222;Einfall&#8220; versteht. Aber es ist realistisch. Es ist die Beschreibung von Tats\u00e4chlichem. So geht es zu in der Welt.<br \/>\nDer Prophet leistet unter g\u00f6ttlicher Inspiration ein St\u00fcck Verstehen der Wirklichkeit. Das Volk Israel soll sich nicht herausreden aus der eigenen Verantwortung und Schuld. Die Menschen sollen in sich gehen und nachforschen, ob sie sterben oder lieber leben wollen. Schon das ist eine grundlegende Entscheidung:<br \/>\n&#8222;Werft von euch alle eure \u00dcbertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.&#8220;<\/p>\n<p>Sigmund Freud dachte \u00fcber einen &#8222;Todestrieb&#8220; im Menschen nach. Das Boulevard-Blatt spricht vom &#8222;Killer-Gen&#8220;. Manche Gl\u00e4ubige sprechen wieder vom Teufel. Nach 250 Jahren Aufkl\u00e4rung und moderner Naturwissenschaft, nach Psychoanalyse und moderner Bibelauslegung h\u00e4lt das Unfassbare wieder Einzug in unser F\u00fchlen und Denken. Menschen f\u00fchlen ein Grauen vor Kr\u00e4ften, die sie nicht in den Griff kriegen. Strahlender Atomm\u00fcll auf Jahrtausende, schleichende Vergiftung der Lebensgrundlagen, Weltb\u00fcrgerkriegssituation sp\u00e4testens seit dem 11.9.2001 und immer wieder kleine und gr\u00f6\u00dfere Skandale im Lebensmittelbereich .. Menschen sind zugesch\u00fcttet mit schlechten Nachrichten, ver\u00e4ngstigt und \u00fcberfordert. &#8222;Was soll man denn da machen?&#8220; &#8222;Da kann man doch nichts machen!&#8220; &#8222;Und die da oben machen ja doch, was sie wollen&#8220; &#8222;Und was immer sie machen &#8211; es ist f\u00fcr den Wahlkampf; es ist wegen der 18 % oder der Mehrheit; es ist Show; es ist Volksverdummung; es ist Selbstbedienung; es ist Narzissmus von Eitlen ..&#8220;. &#8222;Es ist vergeblich&#8220; ..<\/p>\n<p>Was, lieber Hesekiel, der du uns so treffsicher auf unsere Ausfl\u00fcchte hingewiesen hast, sollen uns deine Worte da helfen?<br \/>\nWas, lieber Gott, der du uns nach unseren eigenen Taten leben oder sterben lassen willst, soll uns da retten, wenn wir doch gar nichts Entscheidendes tun k\u00f6nnen? Denn es ist doch wahr, dass wir kaum Einfluss auf die Atomlobby haben (trotz W\u00e4hlerstimme und \u00d6ko-Strom). Es ist doch wahr, dass man nicht jedes Fr\u00fchst\u00fccksei selber untersuchen kann, ob da irgendein Gift drin ist oder nicht. Es stimmt doch, dass wir von den schlechten Nachrichten buchst\u00e4blich niedergedr\u00fcckt werden, so dass uns politisch kaum noch was einf\u00e4llt als \u00fcberholte Rezepte. Es ist doch leider wahr, dass oft aus dem Rennen ist, wer zu schnell eigene Schw\u00e4che und Versagen zugibt.<br \/>\nWas w\u00e4re denn, o Gott, wenn die Sudetendeutschen die Kriegsschuld Hitler-Deutschlands noch einmal deutlich zug\u00e4ben? Ja, w\u00fcrden dann die Tschechen die Benesch-Dekrete zur\u00fccknehmen? &#8211; Unvorstellbar, aber ..<br \/>\nWas w\u00e4re denn, wenn die Lehrerkollegien unserer Schulen sich in neuer Weise zu Wort meldeten? Ein Gef\u00fchlsgemisch: Wir f\u00fchlen uns allein gelassen; wir f\u00fchlen uns \u00fcberfordert; wir f\u00fchlen uns missbraucht als Erzieher der Kinder; wir f\u00fchlen uns an den Pranger gestellt &#8211; und: Wir haben selber Fehler gemacht; wir k\u00f6nnen unsere guten Leistungen gelassen dokumentieren; wir haben Freude an (den meisten) Kindern; wir f\u00fchlen uns mitverantwortlich f\u00fcr alle Kinder; wir haben ein paar Ideen, was verbessert werden kann; wir bitten um Mithilfe. &#8211; Ja, wie w\u00e4re das?<\/p>\n<p>Und wenn die Politiker noch deutlicher vom Herzen her spr\u00e4chen. Wenn sie dem Volk ihre Ratlosigkeit sagen k\u00f6nnten. Wenn sie sagen k\u00f6nnten: Die Gesundheitskasse ist bald leer &#8211; die L\u00f6sung liegt wohl in einer Vereinfachung und einer Belastung aller betroffenen Patienten, Kunden, \u00c4rzte und Kassen. Stellen wir uns vor: Niemand von den konkurrierenden Parteien w\u00fcrde das wahlk\u00e4mpferisch ausnutzen; niemand w\u00fcrde sagen: Mit uns gibt es eine L\u00f6sung, die keinem weh tut .. Welch eine &#8222;absurde&#8220; Idee?<br \/>\nJa, was w\u00e4re, wenn wir als Verbraucher(-innen) neu durchrechneten, welche Art Nahrung wir uns leisten wollen und k\u00f6nnen? Und auf was wollen wir verzichten? Und welchem Mitmenschen k\u00f6nnten meine F\u00e4higkeiten auch einmal &#8222;umsonst&#8220; zukommen?<br \/>\nWas w\u00e4re, wenn wir &#8211; \u00fcber den Propheten hinaus &#8211; im Namen des Jesus unsere Grenzen s\u00e4hen? &#8222;Werft von euch alle eure \u00dcbertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist.&#8220; Das eben k\u00f6nnen wir nicht. Wir haben erkannt und bekennen, dass wir uns kein neues Herz, keinen neuen Geist &#8222;machen&#8220; k\u00f6nnen. Das Projekt ist weltgeschichtlich mehrfach gescheitert im millionenfachen Massenmord. Wir k\u00f6nnen es nicht. Wir strecken uns aus nach einem neuen Herzen und einem neuen Geist. Wir gestehen unsere Unf\u00e4higkeit.<br \/>\n&#8222;Wir waren&#8217;s&#8220;. &#8222;Wir sind es.&#8220;. &#8222;Hier sind wir&#8220;. Mit unseren Erfolgen und Niederlagen. Mit unseren Schmerzen und unserem Gl\u00fcck. Mit unserer Verantwortung und Schuld, mit unserer Ohnmacht und Ratlosigkeit. &#8222;Hier sind wir&#8220;. Hier sind wir mit unseren ungekl\u00e4rten Gef\u00fchlen, mit unseren M\u00f6glichkeiten, entsetzliches Leid anzurichten und gl\u00fccklich zu machen. Hier sind wir &#8211; notorisch Fl\u00fcchtige und L\u00fcgner zu eigenen Gunsten. Hier sind wir &#8211; mit der unausrottbaren Sehnsucht nach Wahrheit und Liebe.<\/p>\n<p>Stumpf sind unsere Z\u00e4hne. Doch locken die s\u00fc\u00dfen Trauben.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Bernd Vogel<br \/>\n<a href=\"mailto:Bernd.Vogel@evlka.de\">E-Mail: Bernd.Vogel@evlka.de<\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/020616-1.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=020616-1.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch 3. Sonntag nach Trinitatis, 16. 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