{"id":21762,"date":"2002-06-15T22:22:38","date_gmt":"2002-06-15T20:22:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21762"},"modified":"2025-04-21T10:45:56","modified_gmt":"2025-04-21T08:45:56","slug":"2-thessalonicher-3-1-5-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-thessalonicher-3-1-5-4\/","title":{"rendered":"2. Thessalonicher 3, 1-5"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000099;\">5. Sonntag nach Trinitatis | 30. Juni 2002 | 2. Thessalonicher 3, 1-5 | Michael Nitzke |<\/span><\/h3>\n<p>1 Weiter, liebe Br\u00fcder, betet f\u00fcr uns, dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch 2 und dass wir erl\u00f6st werden von den falschen und b\u00f6sen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. 3 Aber der Herr ist treu; der wird euch st\u00e4rken und bewahren vor dem B\u00f6sen. 4 Wir haben aber das Vertrauen zu euch in dem Herrn, dass ihr tut und tun werdet, was wir gebieten. 5 Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>&#8222;Der Glaube ist nicht jedermanns Ding.&#8220; Das sagt sich so locker flockig daher, &#8222;Der Glaube ist nicht jedermanns Ding.&#8220; So, als wenn ich sagen w\u00fcrde: &#8222;Schwimmen ist nicht jedermanns Sache&#8220;, oder &#8222;Tanzen ist nicht jedermanns Sache.&#8220; Oder wie man heute unter Jugendlichen sagen w\u00fcrde, &#8222;inline-skating ist nicht meine Kiste&#8220;.<\/p>\n<p>Was es ist, und wie es gesagt wird, ist dabei eigentlich egal. Es wird ausgedr\u00fcckt, dass es bestimmte Dinge gibt, die f\u00fcr den einen etwas sind und f\u00fcr den anderen nicht.<\/p>\n<p>Ganz normal, sagen wir. Es kann sich ja nicht jeder f\u00fcr alles interessieren. Es gibt eben immer so&#8217;ne und solche. Der eine guckt Fu\u00dfball, der andere liebt Tennis. Die eine interessiert sich f\u00fcr moderne Kunst, f\u00fcr die andere gibt es nur den Hirsch \u00fcber dem Sofa. Der eine ist Raucher, die andere Nichtraucherin, der eine musikalisch, der andere unmusikalisch, Fr\u00fchaufsteher oder Morgenmuffel, der eine gl\u00e4ubig, der andere ungl\u00e4ubig&#8230;<\/p>\n<p>Aber da h\u00f6rt es f\u00fcr viele auf. Viele Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig in die Kirche kommen, horchen hier auf. Menschen, denen der Glaube soviel bedeutet, dass sie auf kirchliche Begleitung nicht verzichten m\u00f6chten, werden hier stutzig. Gl\u00e4ubig oder ungl\u00e4ubig steht auf der selben Stufe wie Tee- oder Kaffeetrinker? Das geht doch nicht. Man muss doch glauben?!<\/p>\n<p>Ja, das finde ich auch, aber manche finden das nicht, und dann sagt man eben wieder: &#8222;Der Glaube ist nicht jedermanns Ding.&#8220; Luthers \u00dcbersetzung, dieses Pauluswortes ist ein gefl\u00fcgeltes Wort geworden. So gefl\u00fcgelt, dass es dann auch f\u00fcr ganz andere Dinge gebraucht wurde: eben Rosen sind nicht mein Ding oder Nelken sind nicht mein Ding.<\/p>\n<p>Ob das so sein muss ist ja die Frage. Was f\u00fchrt denn einen Menschen dazu, dass dieses oder jenes sein Ding ist? Oft sind es Familientraditionen, die dazu f\u00fchren, dass sich jemand im Fu\u00dfballverein oder im Kleingartenverein engagiert. Aber es kann ja auch andere Gr\u00fcnde haben. Vielleicht sind k\u00f6rperliche Gr\u00fcnde ausschlaggebend, dass jemand nicht zum Sportverein geht. Und dann fragt man sich, gibt es solch eine Veranlagung f\u00fcr den Glauben auch? Eine alte Frage: Gibt es ein Organ f\u00fcr den Glauben? Oder muss man eine Antenne daf\u00fcr haben?<\/p>\n<p>Manchmal klingt das so, wenn jemand, der in einer bestimmten Situation resigniert und keinen Trost finden kann, die Antwort erh\u00e4lt: &#8222;Dir fehlt wohl der Glaube.&#8220; Doch solch eine Antwort ist falsch und unsensibel. Man sagt ja auch nicht jemandem, der trotz aller Anstrengung beim Dauerlauf immer der letzte ist: &#8222;Du bist eben unsportlich.&#8220;<\/p>\n<p>An der fehlenden Antenne kann es also nicht liegen, dass es Menschen gibt, die nicht glauben. Eine solche Antenne gibt es nicht. Und auch die, die den Glauben haben, sollten lieber dankbar sein, dass sie ihn haben, als sich als sich anderen gegen\u00fcber zu \u00fcberheblich zu zeigen.<\/p>\n<p>&#8222;Der Glaube ist nicht jedermanns Ding.&#8220; Das ist eher eine Zustandsbeschreibung als eine Ursachenforschung. Paulus hat eben damals schon das erkannt, was wir heute noch krasser vor Augen haben. Es glaubt eben nicht jeder, damit ist noch nicht gesagt, woran das liegt.<\/p>\n<p>Und der Briefschreiber will sich mit diesem Zustand auch nicht zufrieden geben.<br \/>\n31 Weiter, liebe Br\u00fcder, betet f\u00fcr uns, dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch.<\/p>\n<p>Ein Aufruf zu Mission. Wo gibt es das heute noch. Mission, damit verbinden viele ein Spende f\u00fcr Afrika, um den Ungl\u00e4ubigen in der Ferne, die Erl\u00f6sung zu bringen. Doch heute ist der Weg oft umgekehrt. Wir sind Missionsland geworden und k\u00f6nnen uns befruchten lassen von den unverbrauchten Ideen der jungen Kirchen in der Ferne. Das hat sich heutzutage auch in der Organisationsform unserer Missionsgesellschaften deutlich gemacht. Nicht mehr Mutterkirchen und unm\u00fcndige Tochterkirchen, sondern gleichberechtigte Partner sind da vereint in gemeinsamer Mission.<\/p>\n<p>Auch unser Land ist Missionsland, und es zeigen sich Anzeichen, dass viele wieder sagen k\u00f6nnen, &#8222;der Glaube ist mein Ding&#8220;.<\/p>\n<p>In der Kirchenzeitung las ich einmal einen Artikel \u00fcber Gemeindepflanzungen. H\u00f6rt sich komisch an, hat es vielleicht etwas mit dem eingangs zitierten Kleingartenverein zu tun?<br \/>\nVielleicht! Auch da w\u00e4chst Glaube. Aber zun\u00e4chst geht es darum, da Glauben entstehen zu lassen, wo bisher keiner war. Quasi die Urbarmachung der W\u00fcste. So hat man in Plattenbauw\u00fcsten und Neubaugebieten begonnen, ganz zaghaft Gemeinde entstehen zu lassen. Da wurde kein Dom gebaut, sondern mit kleinen Gespr\u00e4chskreisen oder diakonischer Arbeit zaghaft angefangen. Und das, was mir Mut macht, ist, dass dort nicht eine ganz neue Kirche entsteht, sondern das diese zarten Pfl\u00e4nzchen in die oft als verkrustet angesehene bestehende evangelische Kirche hineinwachsen. Von anderen Bewegungen hat man da schon anderes geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das Beispiel zeigt, dass Glaube durch Menschen, die sich f\u00fcr ihn einsetzen, weitergegeben werden kann. Daf\u00fcr braucht man kein Organ oder eine Antenne, sondern Menschen, denen man anmerkt, dass der Glaube ihr Ding ist, und das Sie sich f\u00fcr dieses Ding voll und ganz einsetzen.<\/p>\n<p>Aber mit den Menschen, deren Ding nicht der Glaube ist, meinte der neutestamentliche Briefschreiber ja nicht die, die aufgrund der Umst\u00e4nde vom Glauben entfremdet wurden, sei es durch politische Umst\u00e4nde oder Ma\u00dfnahmen des modernen Wohnungsbaus. Nein, er meint die b\u00f6sen Menschen damit.<\/p>\n<p>Die Frage ist heute, &#8222;Wer ist das? Wer ist eindeutig ein b\u00f6ser Mensch?&#8220; Viele beklagen, dass der Mensch in seinem moralischen Handeln nur als Produkt seiner Umwelt beschrieben wird und dass die Verantwortung f\u00fcr das eigene Tun nicht mehr bei dem Menschen selbst gesucht wird.<\/p>\n<p>Es war entweder das Elternhaus, die Gesellschaft, oder der Alkohol, der den Angeklagten schuldunf\u00e4hig gemacht hat. Aber werden nicht durch die Chancengleichheit jedem Menschen gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten geboten, sich von dem Schatten anderer zu befreien, und ist nicht jedem der zur Flasche greift bewu\u00dft, dass er nach ihrem Genu\u00df nicht mehr derselbe ist?<\/p>\n<p>Ja, es gibt auch noch Menschen, die wirklich b\u00f6se sind, oder sagen wir besser, die B\u00f6ses getan haben, f\u00fcr das sie sich selbst verantworten m\u00fcssen. Die Frage ist nur, &#8222;Wo reihen wir uns ein?&#8220; Nat\u00fcrlich bei den Guten!? Nat\u00fcrlich zu denen, die auf der Sonnenseite stehen!? Vielleicht werden wir von manch anderen auch als die B\u00f6sen bezeichnet, die dem Glauben Hindernisse aufstellen.<\/p>\n<p>Wir sollen uns zur\u00fcckziehen, von denen die unordentlich leben, hei\u00dft es etwas weiter im Text. Das setzt voraus, dass wir ordentlich leben. Tun wir das? Reicht dazu ein geb\u00fcgeltes Oberhemd oder ein gepflegter Vorgarten aus? .<\/p>\n<p>3 Aber der Herr ist treu; der wird euch st\u00e4rken und bewahren vor dem B\u00f6sen<br \/>\nWenn wir diesen Satz h\u00f6ren, dann m\u00fcssen wir uns bewu\u00dft machen, dass wir es n\u00f6tig haben, dass Gott uns vor dem B\u00f6sen bewahrt. Und zwar nicht nur vor dem B\u00f6sen, das in Gestalt von Gesetzesbrechern uns bedroht, sondern auch vor dem B\u00f6sen, das sich schleichend unserer bem\u00e4chtigt und uns selbst im Umgang mit dem Gesetz und den Mitmenschen dazu verleiten will, mal f\u00fcnfe gerade sein zu lassen und seinen eigenen Gesetzeskommentar zu schreiben, der dann nat\u00fcrlich alles das als rechtm\u00e4\u00dfig anerkennt, was uns in den Kram passt.<\/p>\n<p>3 Aber der Herr ist treu; der wird euch st\u00e4rken und bewahren vor dem B\u00f6sen<br \/>\nWenn wir uns bewu\u00dft sind, dass wir selbst sowohl f\u00fcr den Glauben als auch f\u00fcr das B\u00f6se empf\u00e4nglich sind, dann d\u00fcrfen wir uns diesen Satz auf die Fahnen schreiben und darum beten, dass der Herr uns trotz allem vor dem B\u00f6sen bewahrt.<\/p>\n<p>Denn dieses &#8222;trotz allem&#8220;, dieses &#8222;aber&#8220; ist es worauf wir stolz sein k\u00f6nnen. Es ist nicht unsere m\u00f6gliche Antenne f\u00fcr den Glauben, die uns stolz macht. Es ist auch nicht unsere Tradition, in die wir nur zuf\u00e4llig hineingestellt worden sind. Sondern das Gott trotz allem an uns festh\u00e4lt kann uns stolz werden lassen. Auch dem gegen\u00fcber, dem es an Glauben fehlt, auch dem ist Gott treu. Im griechischen Urtext wird daraus sogar eine Art Wortspiel gemacht. Man k\u00f6nnte \u00fcbersetzen:<\/p>\n<p>&#8222;Nicht aller Ding ist es, dem Herrn zu trauen, treu aber ist der Herr. M\u00f6gen einige auch nicht glauben, an sie aber glaubt aber der Herr.&#8220;<\/p>\n<p>Doch wie erfahren wir das? Wie bekommt das jemand mit, f\u00fcr den der Glaube nicht sein Ding ist?<\/p>\n<p>Zwei Worte stecken f\u00fcr mich noch in dem Text, die es wert sind, sie zu bedenken, und die uns auch weiterf\u00fchren: Das eine Wort ist &#8222;Vertrauen&#8220;. Vertrauen bringt der Briefschreiber der entfernten Gemeinde entgegen, dass sie das festhalten, was er ihnen im Auftrag Gottes nahebringt.<\/p>\n<p>Vertrauen, das fehlt uns oft. Wir wollen oft nur auf uns selbst vertrauen. Und manchmal noch nicht mal das.<\/p>\n<p>Ein erz\u00e4hlte Berufsschulpfarrer einmal auf einem Seminar \u00fcber kirchliche Radioarbeit folgende Geschichte: Er wollte in seiner Klasse eine Vertrauens\u00fcbung machen. Ein ganz normale Methode, die in jedem religionsp\u00e4dagogischen Buch steht. Der eine bekommt die Augen verbunden und der andere f\u00fchrt ihn durch den Raum. Der eine Vertraut auf den anderen und hinterher werden die Rollen getauscht, dann ist der der sogenannte Blindenf\u00fchrer, der vorher selbst gef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Ein M\u00e4dchen sagte darauf hin, &#8222;Da mache ich nicht mit! Ich habe zu niemandem Vertrauen.&#8220; Man h\u00f6re auf die Begr\u00fcndung. Nicht weil ihr das zu kindisch w\u00e4re, oder nicht cool genug, sondern weil sie zu niemandem Vertrauen hat, deswegen wollte sie nicht mitmachen. &#8222;Aber du hast doch an so vielen unbewussten Stellen Vertrauen&#8220;, sagte ihr der Pfarrer. &#8222;Du vertraust dem Architekten dieser Schule, dass dir die Decke nicht auf den Kopf f\u00e4llt, du vertraust einem Autofahrer, dass er sich an die Regeln h\u00e4lt, und dich nicht \u00fcberf\u00e4hrt, du vertraust deinem Chef, dass er dir den Lohn f\u00fcr deine Ausbildung zahlt.&#8220;<\/p>\n<p>Noch viel mehr Beispiele wurden genannt, bis das M\u00e4dchen erkannte, dass es im t\u00e4glichen Leben oft unbewusst Vertrauen schenkt. Schlie\u00dflich beteiligte sie sich an dem Spiel.<\/p>\n<p>Aber hat das ihre Grund\u00fcberzeugung ge\u00e4ndert. K\u00f6nnen wir wirklich Vertrauen? &#8222;Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.&#8220; Dieser Ausspruch des Sowjetf\u00fchrers Lenin ist vielen so gel\u00e4ufig, dass sie ihn f\u00fcr einen Bibelspruch halten.<\/p>\n<p>Doch in der Bibel steht: &#8222;Wir haben aber das Vertrauen zu euch in dem Herrn.&#8220;<br \/>\nOhne Vertrauen geht es nicht und wer das Vertrauen missbraucht, mag zwar kurzfristigen Erfolg haben, aber er richtet sich schlie\u00dflich selbst.<\/p>\n<p>Das andere Wort, dass uns weiterhilft ist &#8222;Geduld&#8220;.<br \/>\n5 Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.<br \/>\nVertrauen, braucht oft Geduld, weil Kontrolle schneller ist. Aber mit Geduld ist nicht einfach das Warten darauf gemeint, dass sich ein Problem von selber l\u00f6st. &#8222;Geduld haben&#8220;, hei\u00dft nicht &#8222;Probleme aussitzen&#8220;.<\/p>\n<p>Und die Geduld Christi hat dazu noch etwas mit &#8222;dulden&#8220; zu tun. Oder besser &#8222;erdulden&#8220;. Die Geduld Christi zeigte sich darin, dass er das Misstrauen und die Glaubenslosigkeit der Menschen erduldete, ja dass er darunter litt, und erst als alle sahen, wohin das f\u00fchrte, n\u00e4mlich zum Tode am Kreuz, konnte er zeigen, wie er mit Glauben und Vertrauen dies alles \u00fcberwunden hat und wie seine Auferstehung den Weg zur Befreiung des Menschen zeigen kann.<\/p>\n<p>Und so geht es auch oft in unserem Leben. Oft l\u00e4\u00dft sich ein Problem nur dadurch l\u00f6sen, bis alle soviel erduldet haben, und bis sich soviel Leidensdruck aufgebaut hat, dass manche erkennen, dass \u00fcberhaupt ein Problem da ist. Und dann kann man sich daran machen L\u00f6sungswege zu finden, die alle gemeinsam gehen k\u00f6nnen, im Vertrauen darauf, dass es der richtige Weg ist.<\/p>\n<p>Doch woher kommt diese Geduld?<br \/>\n5 Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.<br \/>\nGott ist es selbst, der uns dazu bef\u00e4higt geduldig und vertrauensvoll zu sein, Gott ist es selbst, der den Glauben zu unserem Ding macht.<\/p>\n<p>&#8222;Der Glaube ist nicht jedermanns Ding.&#8220; Wenn wir uns von dieser n\u00fcchternen Zustandsbeschreibung nicht bange machen lassen wollen, sondern mit Geduld und Vertrauen auf die Liebe Gottes reagieren, dann erkennen wir:<br \/>\nDer Glaube ist zwar nicht jedermanns Sache, aber jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sind Gottes Sache.<br \/>\nDieses Vertrauen und diesen Glauben m\u00f6ge Gott in unsere Herzen pflanzen, darauf warten wir mit Geduld. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Michael Nitzke<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nitzke.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.nitzke.de<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis | 30. Juni 2002 | 2. Thessalonicher 3, 1-5 | Michael Nitzke | 1 Weiter, liebe Br\u00fcder, betet f\u00fcr uns, dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch 2 und dass wir erl\u00f6st werden von den falschen und b\u00f6sen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. 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