{"id":21819,"date":"1998-11-17T08:27:49","date_gmt":"1998-11-17T07:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21819"},"modified":"2025-03-17T08:30:21","modified_gmt":"2025-03-17T07:30:21","slug":"jeremia-235-8-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-235-8-4\/","title":{"rendered":"Jeremia 23,5-8"},"content":{"rendered":"<h3>1. Advent | \u00a029.11.1998 | Jeremia 23, 5-8 | J\u00f6rg Baur |<\/h3>\n<p>5Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da\u00df ich dem David einen gerechten Spro\u00df erwecken will. Der soll ein K\u00f6nig sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande \u00fcben wird.<\/p>\n<p>6Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: &#8222;Der HERR unsere Gerechtigkeit&#8220;.<\/p>\n<p>7Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, da\u00df man nicht mehr sagen wird: &#8222;So wahr der Herr lebt, der die Israeliten aus \u00c4gyptenland gef\u00fchrt hat!&#8220;,<\/p>\n<p>8sondern: &#8222;So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel herausgef\u00fchrt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie versto\u00dfen hatte.&#8220; Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde.<\/p>\n<p>Zukunftsmusik am Ende des Jahres, am Ende dieses Jahrhunderts. Ob wir darauf eingestimmt sind? Ob wir in diesen winterkalten Novembertagen mit der Ank\u00fcndigung einer kommenden Zeit (V. 5 u. 7), von Tagen, die kommen werden, etwas anfangen k\u00f6nnen? F\u00e4ngt \u00fcberhaupt in dem Leben, das wir kennen, ein wirklich Neues an? Geht nicht alles seinen gewohnten Gang? Verl\u00e4uft unser pers\u00f6nlicher Weg nicht unab\u00e4nderlich auf der Einbahnstra\u00dfe von der Geburt zum Sterben, wenn es gut geht, zwar mit H\u00f6hepunkten des Gl\u00fccks und des Gelingens, aber eben auch mit schlimmen Tiefpunkten, mit Verlusten, Niederlagen und Versagen? Und dazwischen und weithin die reichlich banalen Strecken unseres allt\u00e4glichen Treibens und Getriebenwerdens. Auf dieser Einbahnstra\u00dfe fahren wir alle. Unterwegs ereignet sich vieles, aber mit einer Zeit, die wirklich anders w\u00e4re, kann im Ernst niemand rechnen.<\/p>\n<p>Das gilt erst recht, wenn wir \u00fcber den schmalen Tellerrand unserer privaten Angelegenheiten, unserer pers\u00f6nlichen Erlebnisse, Freuden und Sorgen hinaussehen. Sicher, wir werden mit rasanten Ver\u00e4nderungen konfrontiert; Berufe, die gestern noch gebraucht wurden, sind heute und vollends morgen ohne Chance. Wer meint, er k\u00f6nne mit dem, was er einmal gelernt hat, im Konkurrenzkampf bestehen, kommt nicht mehr weit. Wer in Politik und Gesellschaft mit den alten Rezepten hantiert, steht bald im Abseits. Nur, so unausweichlich der Zwang zur Modernisierung, zur Anpassung an die weltweiten Ver\u00e4nderungen auch ist, ein wirklich Neues, ein erfreuliches und menschenfreundliches Neues bringt er uns nicht. Eine Viertelstunde vor den Fernsehnachrichten, eine einzige Zeitungslekt\u00fcre gen\u00fcgt, um uns dar\u00fcber aufzukl\u00e4ren. Von einer &#8222;neuen Weltordnung&#8220; auch nicht die Spur! Der &#8222;dicke Pr\u00fcgel&#8220;, von dem ein US-Pr\u00e4sident vor 100 Jahren sprach, regiert noch immer zwischen den V\u00f6lkern und Staaten; einzig die mediengerechte Verpackung wurde verbessert.<\/p>\n<p>Doch halt! Sind wir mit diesen Hinweisen und Einw\u00e4nden nicht auf ein verkehrtes Gleis geraten? Heute ist doch der 1. Advent, kein allgemeiner Besinnungstag \u00fcber den Gang der Zeit. Unser Predigtwort stammt nicht aus dem Prediger Salomo, wo zu lesen ist: &#8222;es geschieht nichts Neues unter der Sonne&#8220; (1,9). Wir haben jetzt auf die prophetische Stimme Jeremias, nein, auf den Ruf Gottes selbst zu h\u00f6ren, auf die Worte des Gottes, der seinem erw\u00e4hlten Volk seinen heiligen Namen offenbart hat. Er, der HERR, er ergreift das Wort. Er wirkt nicht als namenlos-geheimnisvolle \u00dcbermacht. Er spricht, und er k\u00fcndigt an, was er tun wird.<\/p>\n<p>Dabei werden wir heute am 1. Advent festgehalten. Dahin wird unser Blick gezogen. Wir sollen jetzt nicht \u00fcber die Einbahnstra\u00dfe unserer Lebensfahrt meditieren, uns soll auch nicht im Kreisverkehr der Menschheitsgeschichte mit ihrer Wiederkehr des Selben unter wechselnden Kost\u00fcmen schwindlig werden. Wir bekommen zu h\u00f6ren, was der Gott des ersten Gottesvolkes ank\u00fcndigt; er will uns an diesem Tag mit seiner Stimme erreichen, damit wir seine Ankunft, sein Kommen erfahren, neu und gr\u00fcndlicher als bisher. Darum werden wir jetzt nicht in eine besinnlich-vertr\u00e4umte Adventsstimmung versetzt, sondern vom Willen des HERRN ergriffen, von der Ansage seines Tuns.<\/p>\n<p>Doch wir m\u00fcssen noch einmal anhalten, denn diese Ank\u00fcndigung des g\u00f6ttlichen Willens, diese Ansage seines Tuns spricht ja \u00fcberhaupt nicht von uns. Sie richtet sich an das erste Gottesvolk, an Juda und Israel. Ihnen gilt die Zusage. Von David ist die Rede, nicht von einer gro\u00dfen Gestalt unserer eigenen Geschichte. Ihm wird der HERR einen &#8222;Spro\u00df&#8220;, einen Nachkommen, &#8222;erwecken&#8220; (V. 5). Dieser uns ganz fremde und andere Herrscher wird &#8222;wohl regieren&#8220; (V. 5). Seine Sache ist es, &#8222;Recht und Gerechtigkeit im Lande&#8220; zu &#8222;\u00fcben&#8220; (V. 5). Nicht von Hilfe \u00fcberhaupt f\u00fcr Bedr\u00e4ngte und Ungl\u00fcckliche ist die Rede. &#8222;Juda soll geholfen werden und Israel sicher wohnen&#8220; (V. 6).<\/p>\n<p>Aber, wenn hier v o n u n s \u00fcberhaupt nicht gesprochen wird, wie k\u00f6nnen wir dann sagen, da\u00df dies alles trotzdem z u u n s gesagt wird, uns heute gilt und uns meint?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wir treffen hier auf den Nerv der einstigen und der gegenw\u00e4rtigen Feindschaft gegen die Juden, auf den Nerv des \u00c4rgers und des Ansto\u00dfes an ihren heiligen Schriften: Sie und nicht wir, auch kein anderes Volk sonst auf der Welt, sie sind Gottes erste Liebe. Liebenswert und attraktiv war an ihnen nichts; &#8222;das kleinste&#8220; und geringste &#8222;unter allen V\u00f6lkern&#8220; (5. Mose 7,7) hat &#8222;er geliebt&#8220; (7,8). Und an dieser Liebe h\u00e4lt der erw\u00e4hlende und liebende HERR gegen alles Versagen, alle Verweigerung, allen Widerspruch und Ungehorsam der unw\u00fcrdigen Geliebten, dieses Volkes, fest. Die ganze Skandalgeschichte des erw\u00e4hlten Volkes, die in seinen heiligen Schriften aufgezeichnet ist, dokumentiert dieses Eine: Gott h\u00e4lt an seiner ersten Liebe fest, nicht, weil ihn die antwortende Liebe der Geliebten dazu bewegen w\u00fcrde, sondern nur darum, weil er sich ihrer erbarmt (Hosea 11, 8. u. 9). Und wieder sto\u00dfen wir auf den Nerv des Ansto\u00dfes und \u00c4rgers an der Judenheit. An ihrer Geschichte wird uns und allen auf ihre eigene W\u00fcrde und Wertigkeit ausgerichteten V\u00f6lkern, Gruppen und Kulturen vor Augen gestellt, was allein vor dem einen und wahren Gott, vor dem HERRN, gilt: seine Zuwendung, seine Hilfe, seine sch\u00f6pferische und rettende Gerechtigkeit (V. 6).<\/p>\n<p>So werden wir heute in die Adventszeit eingef\u00fchrt: Uns wird vor Augen gestellt und ins Herz eingeschrieben, wie der HERR, der durch Christus auch uns aus den anderen V\u00f6lkern zum Vater geworden ist, wie der Gott des ersten Bundes sein Volk in die Erwartung auf sein Kommen eingewiesen hat: nicht einfach durch die Ank\u00fcndigung besserer Zeiten, eines gerechten Herrschers und guter Lebensbedingungen. Davon haben auch andere V\u00f6lker und Religionen getr\u00e4umt, diese Hoffnung hat noch die politischen und technischen Utopien der modernen Zeit erf\u00fcllt &#8211; in Abwandlungen und ohne Herrscher von Karl Marx bis Jules Verne.<\/p>\n<p>Die Erwartung, in die das erste Gottesvolk versetzt wird, sieht v\u00f6llig anders aus: Sie st\u00f6\u00dft unter eine ungeheure Zumutung und verschafft zugleich eine unendliche Befreiung. Dem geschundenen und verknechteten Volk wird ein gerechter, ein rechter, seines Amtes w\u00fcrdiger Herrscher und K\u00f6nig zugesagt. Aber es hei\u00dft eben nicht: der wird an die Macht kommen. Das prophetische Gotteswort hei\u00dft: Ich, Der HERR, ich will ihn erwecken, aufrichten und einsetzen. Die Geschlechterfolge von David her wird ihn nicht durch kluge Zuchtwahl hervorbringen. Dieser &#8222;Spro\u00df&#8220; (V. 5.) und Nachkomme wird nicht das Ergebnis einer g\u00fcnstigen Kombination der Gene, nicht das Resultat gl\u00fccklicher Umst\u00e4nde sein. Allein mein g\u00f6ttlicher Wille wird ihn hervorbringen. Niemand und nichts kann das sonst zuwege bringen. Aber er, den ich euch zusage, er wird &#8222;Recht und Gerechtigkeit im Lande \u00fcben&#8220; (V. 5). Und wieder sollten wir genau hinh\u00f6ren. Das prophetische Gotteswort k\u00fcndigt nicht einfach ein besseres politisches System an, ohne brutale Gewalt, ohne korrupte Beamte, ohne Rechtsbr\u00fcche der Justiz, angesagt wird nicht einfach eine neue Ordnung der Gesellschaft, in der nicht l\u00e4nger Geld vor Recht geht, in der die kleinen Leute endlich auch zu Ansehen und Geltung kommen. Angesagt und verhei\u00dfen wird all dies nur so, da\u00df das eine eingesch\u00e4rft, ja, eingebrannt wird: Er, der &#8222;Spro\u00df&#8220;, den ich euch geben werde, er wird und soll es tun. Das er\u00f6ffnet nicht pauschal und allgemein eine ermutigende Zukunftsperspektive. Den Angeredeten wird vielmehr zugemutet: Ihr seid es nicht, die diese Erneuerung und Wende zustande bringen. Ich, ich allein will es tun, tun durch den Einen, den ich &#8222;erwecken will&#8220;.<\/p>\n<p>Dann, und nur dann, &#8222;zu seiner Zeit&#8220; (V. 6) wird Hilfe kommen. &#8222;Juda soll geholfen werden&#8220; (V. 6), denn es kann und braucht sich nicht selbst zu helfen. &#8222;Und Israel&#8220; wird &#8222;sicher wohnen&#8220; (V. 6). Wir erfahren mit keinem Wort, wie es dazu kommen soll, wie diese Sicherheit eines friedlichen, angstfreien Wohnens denn praktisch verwirklicht werden wird. Die Angeredeten bekommen nur die Zusage, zu seiner, des erweckten Nachkommens, Zeit wird es so sein. Und wieder sp\u00fcren wir die Zumutung, die das erste Gottesvolk traf, die Zumutung, nicht l\u00e4nger auf die eigenen Sicherungen und Sicherheiten zu vertrauen.<\/p>\n<p>Aber wird dann wenigstens von diesem angek\u00fcndigten K\u00f6nig ein strahlendes und begeisterndes Bild gezeichnet? Klingt Marschmusik auf? H\u00f6ren wir ein patriotisches &#8222;Heil dir im Siegerkranz&#8220;? Nichts von alledem. Sein Name ist gar kein richtiger Eigenname, der diesen Herrscher in seiner unvergleichbaren Eigenart und zugleich als Glied in einer gro\u00dfen und ehrw\u00fcrdigen Familientradition auszeichnen w\u00fcrde. Dieser Eine, an den Recht und Gerechtigkeit, Hilfe und Sicherheit f\u00fcr das Gottesvolk gebunden werden, ist an und f\u00fcr sich gar nichts. Sein Name hei\u00dft: &#8222;Der HERR unsere Gerechtigkeit&#8220; (V. 6). Wichtig und gewichtig ist nicht einmal dieser angek\u00fcndigte gerechte K\u00f6nig. Allein von Belang und Gewicht ist der Name, die Kraft und Herrlichkeit des Gottes, der ihn ank\u00fcndigt und verhei\u00dft. Dieser Wille, diese brennende Gottesliebe, sie sind der Grund und die Kraft, die Geltung und der Rang dieses zugesagten Herrschers; und dies nicht so, da\u00df er seine W\u00fcrde f\u00fcr sich selbst h\u00e4tte. Der HERR ist nicht seine eigene, sie ist, so wird klargestellt, &#8222;unsere&#8220;, seines Volkes, &#8222;Gerechtigkeit&#8220;. Er ist nicht nur v\u00f6llig auf den Gott geworfen, der ihn &#8222;erweckt&#8220;; er ist auch und zugleich ganz und ausschlie\u00dflich f\u00fcr die anderen, f\u00fcr sein Volk da. Ihre Gerechtigkeit, ihr ganzes und heiles Leben ist er; nein, nicht dieser Herrscher, sondern der HERR. Aber an ihm, an dieser f\u00fcr sich namenlosen Gestalt, geht es dem Gottesvolk auf, erf\u00e4hrt es zu seinem unb\u00e4ndigen Staunen: Wir sind nicht gerecht durch unser Tun und Lassen. Wir sind mit uns und dem wahren Leben nur so in \u00dcbereinstimmung, wir werden dem erw\u00e4hlenden und liebenden Willen nur so gerecht, sind nur so und dann mit ihm in \u00dcbereinstimmung, wenn und weil der HERR unsere Gerechtigkeit ist.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, das ist das Evangelium dieses prophetischen Gotteswortes; dieses befreiende Wort hat die Zeit der Erwartung des ersten Gottesvolkes erhellt und durchstrahlt. Vor diesem Licht mu\u00dfte damals die Erinnerung an die erste Befreiungstat des erw\u00e4hlenden Gottes, die Ausf\u00fchrung aus der Knechtschaft in \u00c4gypten, weichen und vergehen. Daran soll und braucht nicht mehr erinnert zu werden. Das Gel\u00f6bnis zur anf\u00e4nglichen Treue &#8222;wird man nicht mehr sagen&#8220; (V. 7), nicht mehr aussprechen, nicht l\u00e4nger bekennen. Ein neues Wort der Erinnerung und des Dankes f\u00fcr die Sammlung &#8222;des Hauses Israel&#8220; (V. 8) wird das alte Gedenken abl\u00f6sen. So beweglich, so unterwegs zu neuer Hilfe ist der Gott, der am verhei\u00dfenen K\u00f6nig erfahren l\u00e4\u00dft: &#8218;Er ist unsere Gerechtigkeit&#8216;.<\/p>\n<p>Doch noch bleibt uns ein letztes Z\u00f6gern. Wie kommen wir von der Erwartung des ersten Gottesvolkes, von der Ansage des Namens dieses unbekannten Verhei\u00dfenen in die neue Zeit der Ankunft Jesu Christ, in seinen Advent? Anspr\u00fcche kann hier niemand geltend machten. Bei allem, was dieses prophetische Gotteswort ank\u00fcndigte, war zuerst einmal nicht von uns die Rede. Und doch steht uns heute nicht ein fernes Bild aus der Gottesgeschichte Israels vor Augen, denn die bewegliche und aktive Liebe des HERRN, der &#8222;dem David einen gerechten Spro\u00df&#8220; zu &#8222;erwecken&#8220; verhei\u00dfen hat, ist &#8211; weit \u00fcber die Erwartung auch seines ersten geliebten Volkes hinaus &#8211; nicht stumm und tatenlos geblieben. Daf\u00fcr steht uns der Eine gut, den bei seinem Einzug in Jerusalem der Ruf begleitete: &#8222;Hosianna dem Sohn Davids!&#8220; (Mt 21, 9). Er &#8222;kommt&#8220; nicht nur &#8222;in dem Namen des Herrn&#8220; (ebd.). Er kommt zur Sammlung des neuen Gottesvolkes aus allen V\u00f6lkern, damit auch f\u00fcr uns wahr wird, was den &#8222;Juden zuerst&#8220; (R\u00f6m 1,16) zugesagt wurde: &#8222;Der HERR unserer Gerechtigkeit&#8220;.<\/p>\n<p>Dies zu wissen, hilft noch keinem; darauf neu zu vertrauen, das w\u00e4re wohl das eine Licht, das uns am 1. Advent aufgehen soll. Damit es beim &#8222;w\u00e4re&#8220; und beim &#8222;soll&#8220; nicht bleibt, sind wir jetzt in diesem Gottesdienst beisammen.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>(gehalten in der Vers\u00f6hnungskirche in Stuttgart-Degerloch)<\/p>\n<p>Prof. Dr. J\u00f6rg Baur, Reinkeweg 4, 37085 G\u00f6ttingen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Advent | \u00a029.11.1998 | Jeremia 23, 5-8 | J\u00f6rg Baur | 5Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da\u00df ich dem David einen gerechten Spro\u00df erwecken will. 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