{"id":21857,"date":"1999-01-17T11:18:11","date_gmt":"1999-01-17T10:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21857"},"modified":"2025-03-17T11:20:44","modified_gmt":"2025-03-17T10:20:44","slug":"johannes-115-18-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-115-18-2\/","title":{"rendered":"Johannes 1,15-18"},"content":{"rendered":"<h3>Epiphanias | 6.1.1999 | Johannes 1,15-18 | Klaus Schwarzw\u00e4ller |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Weihnachten und Jahreswechsel sind vor\u00fcber. Mit Epiphanias, dem Fest der Erscheinung, zugleich Weihnachtstermin in der \u00f6stlichen Christenheit, verabschieden wir uns gleichsam von der Festzeit und wenden uns dem angebrochenen Jahr zu. Noch z\u00f6gert die Hand, wenn es die neue Jahreszahl zu schreiben gilt; man kommt erst allm\u00e4hlich in das Neue hinein. Und das erst recht, wenn das Neue nicht nur ein Jahr ist, sondern eine rundherum neue Zeit: Bekanntlich stellen wir unseren Kalender nach Weihnachten und z\u00e4hlen hiernach die Jahre. (Da\u00df dabei in der astronomischen Berechnung ein kleiner Fehler unterlief, ist ohne Belang.) Diese neue Zeit, die Jahre des Herrn, ist so neu und andersartig, da\u00df wir, ja\u00a0<em>wir<\/em>: die Christenheit, bis zum heutigen Tage noch nicht voll in sie hineingelangt sind &#8211; und dabei ist sie inzwischen l\u00e4ngst zur alten Zeit geworden! In der Tat, mit dem Anbruch des Neuen zu Weihnachten ist eine Spannung in unsere Welt gebracht: die Spannung zwischen zwei Zeiten &#8211; also zwischen zwei unvereinbaren Lebenszusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Da ist der alte, gewohnte, uns nat\u00fcrlich erscheinende Lebenszusammenhang. Hier gelten Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in ihrer klaren Unterschiedenheit: Was war, das war und ist dahin, und wir k\u00f6nnen es mit keiner Zeitmaschine wiederholen. Was ist, das ist &#8211; bereits im Vergehen; doch noch hat es Bestand und Dauer, noch kann man es nutzen, auskosten; und so nutzen wir\u2019s nach M\u00f6glichkeit und kosten es aus. &#8222;Und jetzt&#8230;!&#8220; sagt der talk-master, und wir lassen uns ins Jetzt fallen. Denn morgen &#8211; was da sein wird, wei\u00df kein Mensch. Doch ganz so klar trennen sich die Zeiten nicht. Die Wellen, die Martin Walsers Frankfurter Rede schlug, die Reaktion von Ignatz Bubis und die abermaligen Diskussionen um die deutsche Vergangenheit belehren uns, da\u00df die Vergangenheit nicht einfach vergangen und die Zukunft mitnichten v\u00f6llig neu ist. Damit ist auch das Jetzt nicht offen; es ist durch die Zeitzusammenh\u00e4nge bestimmt. Das\u00a0<em>klingt<\/em>\u00a0abstrakt; doch wir kennen dergleichen aus allt\u00e4glichen Zusammenh\u00e4ngen: Da sind zur falschen Zeit die Hypothekenzinsen zu hoch, dort im falschen Augenblick keine Fachkr\u00e4fte zu finden und ein andermal zur Unzeit die Z\u00fcge versp\u00e4tet &#8211; und und und, alles stets, weil zuvor irgendetwas geschehen war, das seinerseits auf etwas beruhte&#8230; und so immer weiter fort. Will sagen: Gewi\u00df ist unsere Zeit deutlich in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft unterschieden; jedes frische Grab reibt\u2019s uns ins Bewu\u00dftsein. Doch wir sp\u00fcren zugleich unmittelbar, da\u00df sie wie verfilzt sind miteinander. Es ist unsere Erfahrung: Was l\u00e4ngst war, werden wir nicht los, und was ganz sicher kommen wird und kommen soll, das &#8211; bleibt u.U. aus.<\/p>\n<p>Und jetzt Johannes:\u00a0<em>&#8222;Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.&#8220;<\/em>\u00a0Das ist die neue Zeit, die mit Weihnachten in die Welt kam. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft erscheinen nun wie durcheinandergesch\u00fcttelt. Denn der, der sie herauff\u00fchrt, der sie ausmacht: das Krippenkind, der Gottessohn, er umspannt Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Auch das klingt abstrakt &#8211; jedoch nur, weil wir so selten darauf aufmerksam sind. Vor gut zehn Jahren erhielten wir eindr\u00fccklichen Anschauungsunterricht: In verwalteter und diktierter Zeit beteten Menschen zu dem, der die Zeiten umspannt, der als der Gewesene der Kommende ist. Sie beteten zu ihm, zu ihm als dem Gegenw\u00e4rtigen; und hieraus erwuchs ihnen die Kraft zu den Montagsdemonstrationen. Weil der Gottessohn die Zeiten umspannt, wagen bis zum heutigen Tag in aller Welt Christenmenschen das Haupt zu erheben: Der Herr wird kommen. In den Worten unseres Glaubensbekenntnisses: &#8222;&#8230;von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.&#8220; Das letzte Wort spricht er.<\/p>\n<p>Doch die Zeitenscheide reicht tiefer; die Spannung zwischen den beiden Zeiten dehnt sich weiter:\u00a0<em>&#8222;Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.&#8220;<\/em>\u00a0Mose und Christus als Inbegriffe zweier verschiedener, miteinander nicht vereinbarer Zeiten: Das zwingt zum R\u00fcckblick. Dabei kommt eine Geschichte vor Augen, in der die anf\u00e4ngliche Verfolgung der Christen durch die Juden umgekehrt wurde und in unvorstellbare Dimensionen der Bestialit\u00e4t f\u00fchrte. Zugleich jedoch zeigen sich auch die Geschichten zweier Lebenslinien: hier die aus dem Gesetz, der Thorah, sich speist und darin eine seit Jahrtausenden ungebrochene Identit\u00e4t beweist &#8211; bis hinein in die Vitalit\u00e4t des Staates Israel; dort die aus &#8222;Gnade und Wahrheit durch Jesus Christus&#8220;, die freilich sich wandelten zu Werten und Begriffen, zu frommen und religi\u00f6sen W\u00f6rtern, unverbindlich wurden, jede Freiheit erlaubten und &#8211; durch und durch heimatlos werden lie\u00dfen. Es sind Geschichten von eingelebter Stabilit\u00e4t hier und nie \u00fcberwundenen Einlebensschwierigkeiten dort.<\/p>\n<p>Aber auch das ist nicht alles. In d\u00fcnnen Linien eingeflochten in diese Geschichten sind Ereignisse und Zusammenh\u00e4nge, die die &#8222;Gnade und Wahrheit durch Jesus Christus&#8220; lebendig werden lassen &#8211; von M\u00f6nchen, die alles Eingelebte aufgaben, auszogen und z.B. Europa missionierten und z.T. auch kultivierten, \u00fcber Priester und Professoren, die einseitig allein auf das Evangelium von Jesus Christus setzten und dadurch im 16. Jahrhundert die Welt umkrempelten mit Folgen noch in der Gegenwart, bis hin zu den vielen Bekannten und vielen, vielen Unbekannten, die in unserer Zeit in Diktaturen und Weltanschauungsstaaten f\u00fcr die Wahrheit stehen und dabei allein noch aus der Gnade Jesu Christi leben konnten oder leben. Es sind diese d\u00fcnnen Linien, die einen Eindruck dessen entstehen lassen, was zuinnerst diese neue Zeit ausmacht, die mit Weihnachten anbrach, die Zeit des Herrn, die Zeit aus Gnade und Wahrheit.<\/p>\n<p>Doch mehr als einen Eindruck nicht &#8211; wir sind eben nicht richtig hineingekommen. Darum\u00a0<em>wei\u00df<\/em>\u00a0ich nicht, ob auch wir sagen k\u00f6nnen:\u00a0<em>&#8222;Von seiner F\u00fclle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.&#8220;<\/em>\u00a0Mich qu\u00e4lt der Verdacht &#8211; ja er qu\u00e4lt mich: da\u00df wir alle aus seiner F\u00fclle Gnade um Gnade genommen haben, n\u00e4mlich zugelangt und abgestaubt, also da\u00df wir aus seiner F\u00fclle schmarotzt haben m\u00f6gen. Es ging so gut, so leicht, so einfach; doch wir\u00a0<em>f\u00fchlten<\/em>\u00a0zuwenig dabei. Damit aber verloren wir das Verm\u00f6gen, dem standzuhalten:\u00a0<em>&#8222;Niemand hat Gott je gesehen.&#8220;<\/em>\u00a0Denn es lastet auf uns, da\u00df Gott unsichtbar ist. In seiner Unsichtbarkeit ist er nicht nur allenthalben ohne weiteres entbehrlich; in seiner Unsichtbarkeit ist er uns auch fern und wird er uns immer ferner &#8211; ja \u00fcberhaupt zweifelhaft. Es ist, als ob er sich entzogen h\u00e4tte und kein Leid und kein Schrei und kein Gebet und kein Elend ihn mehr erreichte, wom\u00f6glich ber\u00fchrte &#8211;\u00a0<em>wenn<\/em>\u00a0es ihn denn gibt. Ist uns seine\u00a0<em>F\u00fclle<\/em>\u00a0nicht mehr lebendig, so k\u00f6nnen wir seine Unsichtbarkeit nicht mehr ertragen. Dann pa\u00dft auch der Weihnachtsschmuck nicht mehr. Dann ist die neue Zeit verpa\u00dft, sind wir &#8211; noch oder wieder &#8211; in der alten.<\/p>\n<p>Doch die alte Zeit ist nicht unschuldig. Inzwischen macht dies sie aus, da\u00df selbst \u00fcber die Lebensgrundlagen, nein, noch weiter: sogar \u00fcber die Voraussetzungen der Lebensgrundlagen \u00fcberall und allenthalben &#8211;\u00a0<em>Menschen<\/em>\u00a0bestimmen und verf\u00fcgen: Politiker, Wissenschaftler, Lobbyisten, Moneymaker, Techniker. Nichts und niemand kann sie hemmen, nichts und niemand sie kontrollieren, nichts und niemand ihnen Grenzen ziehen. Wir wissen es, wir sehen es, und wir sp\u00fcren die Folgen. Es ist wie beim Flaschenteufel: Einmal entwichen, kehrt er nicht mehr in sein Gef\u00e4ngnis zur\u00fcck. Und in dieser zunehmend wieder alles beherrschenden alten Zeit gelten ganz gewi\u00df\u00a0<em>nicht<\/em>\u00a0Gnade und Wahrheit, auch nicht mehr das Gesetz des Mose. Sondern da gilt &#8211; ja, was eigentlich? Was\u00a0<em>gilt<\/em>\u00a0in ihr,\u00a0<em>was<\/em>? Was hat G\u00fcltigkeit und Verm\u00f6gen, uns Lebenszusammenhang zu gew\u00e4hren und eine richtige Zeit zu schenken? Was hat die Substanz, in der Postmoderne zu bestehen und durch ihre Str\u00f6mungen und Verwirbelungen hindurchzutragen? Man frage die Kids, die B\u00f6rsianer, die Planer, die flexibilisierten Arbeitnehmer &#8211; ! Was kann\u00a0<em>uns<\/em>\u00a0tragen, so tragen, da\u00df es uns Halt gew\u00e4hrt, wenn Gnade und Wahrheit \u00fcberholt sind, abgelebt, nur noch Vokabeln der Kirchent\u00fcmer? Also wenn niemand mehr uns gn\u00e4dig ist, niemand, und wenn Wahrheit zur Frage der Zweckm\u00e4\u00dfigkeit wurde?<\/p>\n<p><em>&#8222;Der eingeborene Sohn, der in des Vaters Scho\u00df ist, der hat ihn uns verk\u00fcndigt.&#8220;<\/em>\u00a0Die so alt gewordene neue Zeit, die Zeit des Gottessohnes und Herrn, steht auf Worten &#8211; auf blo\u00dfen, schwachen, mi\u00dfbrauchbaren und mi\u00dfbrauchten Worten, auf Worten, die uns Gott nennen und ins Bewu\u00dftsein dr\u00e4ngen. Er bleibt unsichtbar, auch in ihnen. Doch das ist nicht auszul\u00f6schen, da\u00df der eingeborene Sohn, das Krippenkind, uns den unsichtbaren Gott verk\u00fcndigte und dadurch erkennbar werden l\u00e4\u00dft. Da\u00df er ihn als unseren Gott und Vater identifizierte. Da\u00df er ihn uns als dem\u00fctig und verletzbar zeigte, uns nahe und unsere Misere teilend. Und diese seine Worte &#8211;<\/p>\n<p>Die Worte der Kirche und der Wissenschaft verbrauchen sich; die Worte der Weltanschauungen und Ideologien welken; die Worte der Heilsmoden und der Wege zum Gl\u00fcck klingen nur f\u00fcr eine Saison. Die Worte des eingeborenen Sohnes, mit denen er uns den Vater verk\u00fcndigt, sind bis heute nicht verbraucht, sondern taufrisch, wann immer wir uns auf sie einlassen. Vielleicht, da\u00df wir zu sp\u00fcren beginnen: In dieser Frische dieser Worte, ja: blo\u00dfer\u00a0<em>Worte<\/em>, scheint etwas auf von der Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes, der uns eine neue Zeit gebracht hat &#8211; eine Zeit, die nicht in Gesetz noch Wissenschaft steht, sondern in dem, was uns so bitter fehlt: Gnade und Wahrheit. Solange sein Wort uns den Vater noch verk\u00fcndigt, ist diese Zeit da, steht uns seine F\u00fclle offen.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Lied: 344 (Vater unser im Himmelreich)<\/p>\n<p>Klaus Schwarzw\u00e4ller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Epiphanias | 6.1.1999 | Johannes 1,15-18 | Klaus Schwarzw\u00e4ller | Liebe Gemeinde! Weihnachten und Jahreswechsel sind vor\u00fcber. Mit Epiphanias, dem Fest der Erscheinung, zugleich Weihnachtstermin in der \u00f6stlichen Christenheit, verabschieden wir uns gleichsam von der Festzeit und wenden uns dem angebrochenen Jahr zu. 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