{"id":2186,"date":"2020-03-18T14:37:24","date_gmt":"2020-03-18T13:37:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2186"},"modified":"2020-03-18T14:51:05","modified_gmt":"2020-03-18T13:51:05","slug":"mutter-unser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/mutter-unser\/","title":{"rendered":"Mutter unser"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Jes 66,10\u201314 von Pfarrer Dr. Christoph Kock |<\/h3>\n<p><strong>I. An der Brust<\/strong><\/p>\n<p>Das hat sie sich anders vorgestellt. Paul ist erst ein paar Wochen alt und verlangt volle Aufmerksamkeit. Sie h\u00e4lt ihn auf dem Arm und hofft, dass er die Feier durchh\u00e4lt. Ihr J\u00fcngster r\u00fclpst vernehmlich und spuckt. Nicht alles landet auf der Windel, die \u00fcber ihrer Schulter liegt. Es riecht s\u00e4uerlich. Sie dr\u00fcckt Paul dem Kindsvater in den Arm, um die gr\u00f6bsten Spuren zu beseitigen. Lenas Gesicht erscheint neben ihr \u00fcber der Schult\u00fcte und sie erh\u00e4lt einen strengen Blick von ihrer Tochter. Sie hofft auf eine kurze Rede der Direktorin. Sie hofft auf einen sch\u00f6nen ersten Schultag f\u00fcr ihre Gro\u00dfe. Sie hofft auf ein entspanntes Fest. Im Garten ist alles vorbereitet, die Sonne scheint \u2013 aber als sie endlich nach Hause kommen, ist Paul durch den Wind und schreit. W\u00e4hrend sich der Vater ums Essen und die Getr\u00e4nke k\u00fcmmert, l\u00e4uft sie mit ihrem Sohn auf und ab. Sieht auf die Uhr. Aber dann ist ihr die Zeit egal. Sie legt Paul an. Schlagartig kehrt Ruhe ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMarie!\u201c Die Stimme des Vaters schallt durchs Haus. Seufzend schleicht Marie die Treppe herunter. Warum hat Papa sie nicht einfach in Ruhe lassen k\u00f6nnen. Aber er besteht darauf, dass Marie Tante Annabell begr\u00fc\u00dft. Sie ist Omas Schwester, also eigentlich Maries Gro\u00dftante. Marie hat sich dem bevorstehenden Ritual entziehen wollen. Weil Tante Annabell sie wie ein Baby behandelt. So hat Marie es gestern ihrer Freundin Caro erkl\u00e4rt. \u201eSie redet mit mir wie mit einem Baby. Sagt andauernd, wie s\u00fc\u00df ich bin und das mit so hoher Stimme. Hallo, ich werde in zwei Wochen 9. Und dann dr\u00fcckt sie mich an ihre Brust und ich muss ihr Parf\u00fcm riechen.\u201c \u201eEcht jetzt?\u201c, in Caros Blick lag tiefstes Bedauern. Marie atmet noch einmal tief durch und tritt auf die Terrasse. \u201eHallo, Tante Annabell!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit zerrissener Hose und aufgeschlagenem Knie steht Jonas vor der T\u00fcr. Ein Bild des Jammers. Er hat versucht, die Tr\u00e4nen zur\u00fcckzuhalten. Aber als er seine Mutter sieht, beginnen sie zu laufen. \u201eIch bin mit dem Fahrrad hingefallen\u201c! Sie nimmt ihn erst in den Arm und setzt ihn dann auf ihren Scho\u00df, um sich das blutende Knie n\u00e4her anzusehen. Die N\u00e4he tut ihm gut. Jonas entspannt sich, der Schmerz l\u00e4sst nach. W\u00e4hrend sie die Wunde abtupft und schlie\u00dflich ein Pflaster draufklebt, erz\u00e4hlt er ihr in allen Einzelheiten, was passiert ist. \u201eMein kleiner Junge\u201c, denkt sie z\u00e4rtlich und streicht ihm \u00fcbers Haar. \u201eSonst muss ich dir jedes Wort aus der Nase ziehen und f\u00fcrs Schmusen bist ja schon viel zu alt.\u201c Sie k\u00fcsst ihm zum Abschied auf die Stirn und sieht ihm nach, wie er fr\u00f6hlich aus dem Haus springt. Der Riss in der Hose st\u00f6rt kein bisschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>II. Kinder, Kinder<\/strong><\/p>\n<p>So sind Kinder. Angewiesen auf Geborgenheit und N\u00e4he. Und doch neugierig auf die Welt, die es zu entdecken gilt. Selbst\u00e4ndig unterwegs, eigene Schritte erproben. Geh\u00f6ren dazu und grenzen sich ab. Nur wer Wurzeln hat, kann auch fliegen lernen.<\/p>\n<p>Wie die Kinder. Wenn Frauen das von ihren M\u00e4nnern sagen, ist das kein Kompliment. Wenn Kinder das mit ihren Eltern erleben, ist das tragisch, begleitet von Sorge und Ohnmacht. Wenn Jesus fordert, so zu werden wie die Kinder, was hat er da nur im Sinn gehabt?<\/p>\n<p>Kinder, Kinder! Gott schaut auf sein Volk Israel. Wo Ruinen das Bild bestimmen, sieht Gott eine Stadt. Wo Krieg und Gewalt ihre Spuren hinterlassen haben, sieht Gott eine Heimat. Da stehen sie in Jerusalem herum, aus dem Exil gekommen, und wissen nicht, was sie tun sollen. Entt\u00e4uscht, ratlos, ersch\u00f6pft. Ein Bild des Jammers.<\/p>\n<p>Was passiert ist? Die Kurzfassung: Ihre Gro\u00dfv\u00e4ter hatten Krieg gef\u00fchrt, auf Waffen vertraut \u2013 mit fatalen Folgen: Die Hauptstadt Jerusalem dem Erdboden gleichgemacht, der Tempel in Schutt und Asche. Viele derer, die \u00fcberlebt hatten, wurden nach Babylon verschleppt. Mussten ihren neuen Herren im Exil dienen. Israel verschwand von der Landkarte. Eine Katastrophe. 50 Jahre sp\u00e4ter ver\u00e4nderten sich die Verh\u00e4ltnisse. Eine neue Gro\u00dfmacht besiegte ihre alten Feinde. Der neue Machthaber erlaubte ihnen, in die Heimat ihrer Vorv\u00e4ter und -m\u00fctter zur\u00fcckzukehren, Jerusalem und Tempel wiederaufzubauen. Erst gro\u00dfe Freude in Babylon, dann der Katzenjammer in Israel. Jetzt sind sie in der Heimat, die zugleich eine Fremde geworden ist. Ruinen werfen einen langen Schatten. Wiederaufbau? Wie ist der nur zu schaffen? Was ihre Gro\u00dfeltern und Eltern so inbr\u00fcnstig herbeigesehnt haben, entpuppt sich als ihr Alptraum.<\/p>\n<p>Wie die Kinder stehen sie da und beten: \u201eDu, HERR, bist unser Vater; \u201aUnser Erl\u00f6ser\u2018, das ist von alters her dein Name.\u201c Gott h\u00f6rt sein Volk Israel und Gott geht das Herz \u00fcber. Eine T\u00fcr geht auf und Gott nimmt sein Volk in den Arm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jesajabuch hei\u00dft es im 66. Kapitel:<\/p>\n<p>10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fr\u00f6hlich \u00fcber die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt!<\/p>\n<p>Freuet euch mit ihr, alle, die ihr \u00fcber sie traurig gewesen seid.<\/p>\n<p>11 Denn nun d\u00fcrft ihr saugen und euch satt trinken an den Br\u00fcsten ihres Trostes<\/p>\n<p>denn nun d\u00fcrft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust.<\/p>\n<p>Denn so spricht der HERR:<\/p>\n<p>Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom<\/p>\n<p>und den Reichtum der V\u00f6lker wie einen \u00fcberstr\u00f6menden Bach.<\/p>\n<p>Da werdet ihr saugen,<\/p>\n<p>auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen.<\/p>\n<p>13 <strong>Ich will euch tr\u00f6sten, wie einen seine Mutter tr\u00f6stet;<\/strong><\/p>\n<p>ja, ihr sollt an Jerusalem getr\u00f6stet werden.<\/p>\n<p>Ihr werdet\u2018s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll gr\u00fcnen wie Gras.<\/p>\n<p>14 Dann wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten<\/p>\n<p>und den Zorn an seinen Feinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>III. \u00dcberraschung!<\/strong><\/p>\n<p>Sie beten zu Gott als ihrem Vater und Gott verh\u00e4lt sich wie eine Mutter. Gott l\u00e4sst sich nicht auf ein Bild festlegen. Ist f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut. Er\u00f6ffnet neue Wege. Stellt einen neuen Himmel und eine neue Erde in Aussicht. Bei Gott, durch Gott und mit Gott kann alles auch ganz anders werden. Auch das Bild, das sich Menschen von Gott machen. Machen m\u00fcssen, um von Gott \u00fcberhaupt reden zu k\u00f6nnen. Sie beten zu Gott als ihrem Vater und Gott gibt sich als Mutter zu erkennen. Diese \u00dcberraschung ist gelungen. Weil so oft von Gott als Mann die Rede ist. Vom Vater, Erl\u00f6ser, <em>seiner<\/em> Liebe, <em>seiner<\/em> Gnade, <em>seiner<\/em> Treue. So selbstverst\u00e4ndlich, so pr\u00e4gend, so lange eingebettet in einer von M\u00e4nnern dominierten Kultur, dass die Unterscheidung zwischen Gott und Mensch dabei auf der Strecke geblieben ist. \u00dcberraschung! Gott ist anders als du denkst. Jenseits von Definitionen unterwegs. Wie ein Vater, aber auch wie eine Mutter. Wie ein Hirte, der sich um seine Schafe k\u00fcmmert. Wie eine Frau, die ein verlorenes Geldst\u00fcck sucht und sich freut, wenn sie es gefunden hat. Wer die Bibel aufschl\u00e4gt, trifft auf Vielfalt, nicht auf Uniformit\u00e4t. Auf Widerspr\u00fcchliches, das sich nicht verbinden l\u00e4sst und doch nebeneinander Platz hat. Das mag zuweilen anstrengend sein, ist aber vor allem spannend. Gott, du bist wie du bist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IV. Zwischen Vertrauen und Verantwortung<\/strong><\/p>\n<p>Gott wie ein Vater, wie eine Mutter. So verschieden die Bilder sind, eines verbindet sie: Wir werden zu Kindern. Und zu Geschwistern. Nicht durch die Geburt, sondern durch den Glauben. Vertrauen ist gefragt. Dass bei Gott alles gut wird. Gott alles gut macht.<\/p>\n<p>Ja, darum geht es. Aber nicht ausschlie\u00dflich. Es geht um Vertrauen, aber auch um Verantwortung. Um Talente und Gaben, die Gott jedem ihrer Kinder gegeben hat. Um Entscheidungen, die wir treffen k\u00f6nnen und m\u00fcssen. Um das, was Gott uns da zumutet und zutraut. Ob wir es schaffen, umzukehren von ausgetretenen Wegen, die in der Sackgasse enden. Ob wir in der Lage sind, uns auf neue Wege zu trauen.<\/p>\n<p>Gott traut uns eine Menge zu. Mitdenken, mitreden, mitentscheiden. Wie wir mit der Corona-Pandemie umgehen. Mit den bisher nie dagewesenen Einschr\u00e4nkungen. Wie wir uns solidarisch verhalten mit denen, die zur Risikogruppe geh\u00f6ren. Augenma\u00df behalten. Angst im Zaum halten. Zuhause bleiben. Neuland liegt vor uns. Mit anderen Menschen verbunden sein, indem wir Abstand halten. Das h\u00f6rt sich merkw\u00fcrdig an, ist aber bitter n\u00f6tig. In dieser Passionszeit ist Verzicht kein Selbstversuch, sondern allen auferlegt. Keine Reisen, keine Konzerte, keine Feiern. Zugleich ist Fantasie gefragt: Wie wir Kontakt halten k\u00f6nnen, ohne einander zu begegnen. Was wir teilen k\u00f6nnen. Zeit am Telefon. Was wir f\u00fcr einander tun k\u00f6nnen: Wege \u00fcbernehmen f\u00fcr die, die besonders gef\u00e4hrdet sind. Und immer wieder zuh\u00f6ren. Gott traut uns eine Menge zu.<\/p>\n<p>Es geht um Verantwortung, aber auch um Vertrauen. Dass alles, was wir tun, bei Gott gut aufgehoben ist. Dass Gottes Liebe den Ausschlag gibt \u2013 allen Unw\u00e4gbarkeiten zum Trotz. Was f\u00fcr ein Vertrauen! Du kletterst bei Gott auf den Scho\u00df und l\u00e4sst dich tr\u00f6sten. Gott klebt ein Pflaster auf die Wunde und alles ist gut. Die Angst ist weg. In diesem Moment wirst du, was du l\u00e4ngst schon bist. Wie ein Kind, das da betet:<\/p>\n<p><em>Herr, meine Seele ist still und ruhig geworden,<\/em><\/p>\n<p><em>wie ein Kind, das getrunken hat an der Brust seiner Mutter,<\/em><\/p>\n<p><em>ein Kind, das getrunken hat,<\/em><\/p>\n<p><em>so ist meine Seele in mir.<\/em><\/p>\n<p><em>Israel, hoffe auf den Herrn<\/em><\/p>\n<p><em>von nun an bis in Ewigkeit! <\/em><a href=\"applewebdata:\/\/DF3862C4-E379-4959-846D-D5AC85BA888E#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge:<\/strong><\/p>\n<p>EG 98 (Korn, das in die Erde)<\/p>\n<p>EG.RWL 664 (Wir strecken und nach dir)<\/p>\n<p>WL 90 (Wo Menschen sich vergessen)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eingangsgebet:<\/strong><\/p>\n<p>Ja, Gott, bei dir sind wir Zuhause.<\/p>\n<p>Wie oft wir auch kommen.<\/p>\n<p>Ob wir lieber hinten sitzen oder mittendrin.<\/p>\n<p>Der Blick geht auf die Bibel.<\/p>\n<p>Dein Wort f\u00fcr uns:<\/p>\n<p>Du liebst, wo wir nur Ohnmacht sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Du gibst dich hin,<\/p>\n<p>wo uns andere gleichg\u00fctig sind.<\/p>\n<p>Du s\u00e4est Freude,<\/p>\n<p>wo die Angst \u00fcberhandnimmt.<\/p>\n<p>Und manchmal \u00fcberraschst du uns,<\/p>\n<p>weil du uns menschlicher begegnest,<\/p>\n<p>als wir es dir zugestehen.<\/p>\n<p>Schenke uns offene Augen, Ohren und Herzen f\u00fcr deine Spuren, die unsere Wege kreuzen.<\/p>\n<p>Darum bitten wir dich durch Jesus Christus,<\/p>\n<p>in dessen Leid und Tod der Anfang gro\u00dfer Freude verborgen ist.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbittengebet:<\/strong><\/p>\n<p>Du \u00f6ffnest deinen Himmel f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Uns erreichen Nachrichten von Kriegen und Konflikten,<\/p>\n<p>in denen Menschen auf der Strecke bleiben.<\/p>\n<p>Sie stranden in Lagern fern der Heimat,<\/p>\n<p>an Grenzen, die un\u00fcberwindbar bleiben.<\/p>\n<p>Hilf, dass ihnen der Himmel aufgeht<\/p>\n<p>und zeige uns, wo wir dazu beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dein Himmel ist st\u00e4rker ist als jede menschgemachte H\u00f6lle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Du \u00f6ffnest deinen Himmel f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Die Corona-Pandemie schr\u00e4nkt das Leben mehr und mehr ein.<\/p>\n<p>Mit den Viren verbreitet sich Angst.<\/p>\n<p>Der Kontakt zu anderen birgt Risiken.<\/p>\n<p>Hilf, dass uns der Himmel aufgeht<\/p>\n<p>und wir verantwortlich mit uns selbst und anderen umgehen,<\/p>\n<p>ohne in Panik zu verfallen.<\/p>\n<p>Dein Himmel reicht weiter als jede Ansteckungsgefahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Du \u00f6ffnest deinen Himmel f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Manche sp\u00fcren davon nichts.<\/p>\n<p>Sie sind einsam und haben sich vom Leben zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p>Sie sind traurig, weil der Tod ihnen jemand genommen hat.<\/p>\n<p>Hilf, dass ihnen der Himmel aufgeht<\/p>\n<p>und zeige uns, wo wir dazu beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen sie loslassen und vertrauen sie dir an.<\/p>\n<p>In deinem Himmel werden sie Zuhause sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Barmherziger Gott, dein Himmel ist ein Geschenk.<\/p>\n<p>Darum bitten wir mit den Worten deines Sohnes Jesus Christus,<\/p>\n<p>der uns zu beten gelehrt hat:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/p>\n<p>Wesel<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/DF3862C4-E379-4959-846D-D5AC85BA888E#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Psalm 131; V. 2 nach: Nico ter Linden, Es wird erz\u00e4hlt \u2026, Bd. 2: Markus und Matth\u00e4us sehen die Geschichte Jesu, G\u00fctersloh \u00b22004, S. 116.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Jes 66,10\u201314 von Pfarrer Dr. Christoph Kock | I. An der Brust Das hat sie sich anders vorgestellt. Paul ist erst ein paar Wochen alt und verlangt volle Aufmerksamkeit. Sie h\u00e4lt ihn auf dem Arm und hofft, dass er die Feier durchh\u00e4lt. Ihr J\u00fcngster r\u00fclpst vernehmlich und spuckt. 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