{"id":21880,"date":"1999-02-17T12:08:16","date_gmt":"1999-02-17T11:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21880"},"modified":"2025-03-17T12:10:49","modified_gmt":"2025-03-17T11:10:49","slug":"matthaeus-1228-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-1228-32\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 12,28-32"},"content":{"rendered":"<h3>Reminiscere | 28.2.99 | Matth\u00e4us 12,28-32 | Heinz Behrends |<\/h3>\n<p>Exegetische und homiletische \u00dcberlegungen<\/p>\n<p>Die Forderung nach Zeichen lehnt Jesus als distanziert und \u00fcberfl\u00fcssig ab, denn er hat genug der Zeichen getan. Jetzt ist dran, seine Botschaft aufzunehmen und zu leben. Die beiden Beispiele aus der Tradition des Volkes kennen seine Zuh\u00f6rer: die Aufmerksamkeit f\u00fcr das Wort Gottes in Ninive und den ganzen Einsatz der K\u00f6nigin des S\u00fcdens f\u00fcr die Weisheit, wobei Jesus das Beispiel der Bu\u00dfe Ninives st\u00e4rker zu betonen scheint. Der Prediger heute kann nicht davon ausgehen, da\u00df die Zuh\u00f6rer die Beispiele Jesu kennen. Deshalb mu\u00df er sie in die Predigt aufnehmen. Ich nutze die Reime von K.P. Herztsch, um die Nacherz\u00e4hlung interessant zu gestalten. Jesus lehnt die Forderung nach Zeichen ab.<\/p>\n<p>Nur, Zeichen sind gut f\u00fcr die Verst\u00e4ndigung unter Menschen. Aber es gibt Zeiten, wo Zeit ist, das Wort zu leben. Deshalb ist innere Einkehr n\u00f6tig, die aber immer auf Zukunft ausgerichtet sein mu\u00df. Die Passionszeit versteht sich als solche Zeit der inneren Konzentration, vielleicht sogar der \u00e4u\u00dferen durch Fasten und Verzichten. Der Text f\u00fcr die Predigt am 2.Sonntag in der Passionszeit scheint zu beabsichtigen, zu dieser inneren Konzentration zu ermutigen, wenn nicht sogar anzuleiten.<\/p>\n<p>&#8222;Kein anderes Zeichen wird es geben als das des Propheten Jona. Um die Zuspitzung Jesu in dieser Antwort an die Schriftgelehrten zu verstehen, mu\u00df ich mich bem\u00fchen, da\u00df wir alle auf demselben Wissenstand sind. Und von Jona, dieser m\u00e4rchenhaften Prophetengestalt im Alten Testament kann man auch mehrfach h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Jona empf\u00e4ngt von Gott den Auftrag, nach Ninive, der Stadt aller St\u00e4dte, zu ziehen, um den Bewohnern das Gericht Gottes anzuk\u00fcndigen. Er verweigert sich und flieht auf ein Schiff, das ihn an das andere Ende der Welt, nach Spanien, bringen soll. Das Schiff ger\u00e4t in einem Sturm in Seenot. In seinem schlechten Gewissen gibt Jona sich zu erkennen, und damit den Seeleuten eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr ihre aktuelle Bedrohung. Sie werfen ihn \u00fcber Bord, damit die Seegeister sich beruhigen. Jona landet im Bauch eines Walfisch, dem die schwere Kost Jona aber nicht behagt und er spuckt ihn just an der K\u00fcste Ninives wieder aus. Nun gibt es kein Entrinnen mehr f\u00fcr den Propheten. Den Fortgang der Geschichte hat Klaus Peter Hertzsch, ein Theologe aus Jena, einmal seinen Kindern in Balladenform erz\u00e4hlt:<\/p>\n<p>&#8222;Da ging er los und floh nicht mehr.<\/p>\n<p>Viel Tag und N\u00e4chte wandert er.<\/p>\n<p>Er kam ans Tor und ging hinein.<\/p>\n<p>Die Stadt war gro\u00df, er war allein.<\/p>\n<p>Und trotzdem fa\u00dfte er sich Mut,<\/p>\n<p>hielt seine Predigt, kurz und gut,<\/p>\n<p>und rief auf Pl\u00e4tzen und auf Stra\u00dfen,<\/p>\n<p>wo Leute standen oder sa\u00dfen:<\/p>\n<p>&#8222;Noch vierzig Tage,spricht der Herr,<\/p>\n<p>dann gibt es Ninive nicht mehr.<\/p>\n<p>Die Stadt ist gro\u00df. Die Stadt ist sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Was b\u00f6se ist, mu\u00df untergehn.<\/p>\n<p>Die Leute, wie man denken kann,<\/p>\n<p>die h\u00f6rten das mit Schrecken an.<\/p>\n<p>Sie hatten nie daran gedacht<\/p>\n<p>und schliefen nicht die n\u00e4chste Nacht.<\/p>\n<p>Und morgens war die Lust dahin,<\/p>\n<p>die sch\u00f6nen Kleider anzuziehn.<\/p>\n<p>Sie zogen einfach S\u00e4cke \u00fcber<\/p>\n<p>und eine alte Sch\u00fcrze dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Es sang kein Mensch ein frohes Lied mehr.<\/p>\n<p>Sie hatten keinen Appetit mehr.<\/p>\n<p>Sie a\u00dfen nicht. Sie tranken nicht.<\/p>\n<p>Sie dachten nur ans Strafgericht.<\/p>\n<p>Und als der K\u00f6nig das erfuhr,<\/p>\n<p>erschrak er auch und nickte nur.<\/p>\n<p>Er zog den Purpurmantel aus<\/p>\n<p>und schickte seinen Koch nach Haus.<\/p>\n<p>Er nahm nicht Schuh noch Fingerring,<\/p>\n<p>weil er im Sack und barfu\u00df ging.<\/p>\n<p>Sein Herold rief mit H\u00f6rnerklang:<\/p>\n<p>&#8222;Befehl: Ihr sollt drei Tage lang<\/p>\n<p>bedenken in der ganzen Stadt,<\/p>\n<p>was Jona euch gepredigt hat,<\/p>\n<p>was jeder B\u00f6ses hat getan<\/p>\n<p>und wie er`s besser machen kann.<\/p>\n<p>Ihr sollte die Kleider und das Essen,<\/p>\n<p>ja selbst einmal das Vieh vergessen.<\/p>\n<p>Ihr sollt in H\u00e4usern und in H\u00fctten<\/p>\n<p>den Herrn um sein Erbarmen bitten.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es noch nicht zu sp\u00e4t,<\/p>\n<p>da\u00df unsre Stadt nicht untergeht.&#8220;<\/p>\n<p>Und Gott sah aus von seiner H\u00f6h<\/p>\n<p>und sah auf die Stadt Ninive.<\/p>\n<p>und sah die traurigsten Gestalten<\/p>\n<p>und sprach: &#8222;Ich will die Stadt erhalten.&#8220;<\/p>\n<p>Da waren alle Leute froh und ihre Tiere ebenso.&#8220;<\/p>\n<p>Die Leute h\u00f6ren auf das Wort Jonas hin. Wenn selbst die Leute in der &#8222;Stadt der S\u00fcnden&#8220; sich \u00fcberzeugen lassen auf das Wort hin, wenn selbst die sch\u00f6ne K\u00f6nigin vom S\u00fcden alle Reisestrapazen auf sich nimmt, wer seid Ihr Schriftgelehrten , da\u00df Ihr ein Zeichen fordert. Das ist die Botschaft Jesu.<\/p>\n<p>Zeig uns, was du kannst, zeig, da\u00df du der Messias bist, fordern sie. Dabei hatte er gerade seine Macht \u00fcber die b\u00f6sen Geister gezeigt. Jesus ist die Frage nach dem Zeichen satt und er schimpft. &#8222;Ihr abtr\u00fcnniges Geschlecht.&#8220; Ein Zeichen werdet Ihr sehen, ja, das eine, das Jona erlebt hat. Die Leute von Ninive und die K\u00f6nigin von Saba werden Euch am J\u00fcngsten Tag nicht nur blamieren, sondern gegen Euch auftreten. Jesus schimpft, denn es ist bitter f\u00fcr ihn, da\u00df er sich noch ausweisen soll.<\/p>\n<p>(Ich zeige meinen Personal-Ausweis.) Was haben Sie zB davon, da\u00df Sie meinen Ausweis sehen. \u00dcber meine Identit\u00e4t wissen damit herzlich wenig. Aber es scheint tief im Menschen drin zu stecken. Zeig Dich mir. Beweise Dich mir.<\/p>\n<p>Wenn Liebende sich gegenseitig Zeichen Ihrer Liebe und Z\u00e4rtlichkeit geben, dann ist das sehr gut. Wenn Liebende das voneinander fordern, ist die Beziehung kurz vor dem Ende.<\/p>\n<p>Darum schimpft Jesus, als sie von ihm Zeichen fordern. Wo Zeichen verlangt werden, ist der Glaube am Ende.<\/p>\n<p>Heute hat sich die Problematik allerdings umgekehrt. Da ist es noch gar nicht lange her, da\u00df Menschen auf das Ende der Sch\u00f6pfung angesichts \u00f6kologischer Untaten von Menschen hingewiesen haben. Da stecken wir mitten drin in die unterschiedliche Deutung von Zeichen. Da reden die einen angesichts der Stillegung von Kernkraftwerken vom &#8222;Anfang des Ausstiegs&#8220;, der Wirtschaftsminister schlie\u00dft aber mit guten Absichten nicht aus, da\u00df &#8222;der Ausstieg der Anfang des Einstiegs&#8220; sein k\u00f6nnte. Zeichen sehen sie und wissenschaftliche Beweise bringen sie alle bei.<\/p>\n<p>Heute hat sich die Problematik verkehrt. Da werden keine Zeichen von Christus gefordert, sondern von den Christen. Authentisch und glaubw\u00fcrdig sollen sie leben. Und ernsthafte Christen nehmen die Anfragen an und m\u00fchen sich um eine \u00dcbereinstimmung von Wort und Tat, oft begleitet von der depressiven Stimmung des \u00dcberfordert-Seins. Da f\u00fchlt sich jemand verantwortlich f\u00fcr eine ganze Welt und m\u00fcht sich mit besten Absichten um die gute Tat, um Zeichen seiner glaubw\u00fcrdigen \u00dcberzeugung. Oft wenig \u00fcberzeugend, weil verkrampft und gezwungen.<\/p>\n<p>Dennoch, Zeichen sind hilfreich. G\u00e4be es keine Satzzeichen, w\u00e4re der Sinn eines Satzes v\u00f6llig unstrukturiert. Zeichen helfen zum Erkennen und zum Akzentuieren des Anliegens.<\/p>\n<p>Jesus lehnt die Zeichen ja auch nicht grunds\u00e4tzlich ab. &#8222;Ihr werdet ein Zeichen bekommen, n\u00e4mlich das des Jona.&#8220; Drei Tage wird er in der Dunkelheit der Erde begraben liegen und dann auferstehen wie Jona aus dem dunklen Bauch des Walfisches. Drei Tage wird er dem Chaos im Bauch des Meeresungeheuers ausgesetzt sein, drei Tage wird Jesus leblos im Grab liegen. Aber dann gibt es Leben f\u00fcr Jona und f\u00fcr Jesus.<\/p>\n<p>Die Leute in der Wohlstandsgesellschaft von Ninive hat die Predigt des Jona damals immerhin in einen heilsamen Schock versetzt und sie haben sofort begriffen. Und sie haben Bu\u00dfe getan, sind in sich gegangen.Der Erz\u00e4hler Herztsch beschreibt so anschaulich, wie es ihnen auf den Magen schlug, wie das Singen verklang und sie das Interesse an sch\u00f6nen Kleidern f\u00fcr drei Tage verloren.<\/p>\n<p>Die H\u00f6rer Jesu fordern Zeichen seiner Macht. Aber diese Zeit ist vorbei. Jetzt ist dran, da\u00df zur eigenen Erfahrung wird, was er da an anderen getan hat und was er gesagt hat.<\/p>\n<p>Die Kirche nach ihm versteht ihren Jahreslauf als den gro\u00dfen Wechsel von Freude,Leben und Vorbereitung dieser Lebensfreude. Sieben Wochen sich vorbereiten auf Ostern, auf Fr\u00fchling und auf neues Leben. Zeit der Konzentration. In manchen Kirchen verh\u00e4ngt man heute noch die Zeichen, die Passionsaltarbilder, um zur Konzentration anzuleiten. Heute ist der zweite von sechs Sonntagen vor Ostern, der zweite Sonntag in der Passionszeit, die sich immer als Bu\u00dfzeit verstanden hat.<\/p>\n<p>Nun ist Bu\u00dfe zun\u00e4chst negativ besetzt. Oder von anderen Religionen und Ideologien entdeckt. Die Zeit des Zu-Sich-Findens, der Selbst-Besinnung, der Pr\u00fcfung eigener Wege und W\u00fcnsche. Das kann nur positiv sein. Denn es geht ja in aller Bu\u00dfe nicht um Verbitterung und Verdammung der Vergangenheit. Es geht um Zukunft. Was steht da alles noch aus an Zielen und W\u00fcnschen! Was ist da noch f\u00fcr eine Sehnsucht nach einem Leben, das nicht erreicht ist:<\/p>\n<p>nach Liebe, Gerechtigkeit, Vers\u00f6hnung, nach Mit-Sich-Eins-Sein. Oder sei es auch nur, die vielen Br\u00fcche im eigenen Leben in einen Zusammenhang einordnen zu k\u00f6nnen. So ist der Ruf Jesu in die Bu\u00dfe ein Lockruf zu einem besseren Leben.<\/p>\n<p>Die Forderung nach Zeichen haben wir dann weit hinter uns gelassen und als distanziertes und oberfl\u00e4chliches Fragen entlarvt. Denn es geht ja um uns selbst.<\/p>\n<p>Darum schlie\u00dfe ich mit der Anregung: Suche heute in einer stillen Zeit ein Ziel, das Du erreichen m\u00f6chtest und das mit Dir und einem anderen Menschen zu tun hat. Und \u00fcberlege, wo Du Dich \u00e4ndern mu\u00dft, um Dich dem Ziel zu n\u00e4hern. Du wirst immer nahe dran sein am Anliegen Christi, weil es um den Menschen, um das Leben geht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Heinz Behrends, In der Worth 7, 37077 G\u00f6ttingen Tel\/fax 0551\/21222<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reminiscere | 28.2.99 | Matth\u00e4us 12,28-32 | Heinz Behrends | Exegetische und homiletische \u00dcberlegungen Die Forderung nach Zeichen lehnt Jesus als distanziert und \u00fcberfl\u00fcssig ab, denn er hat genug der Zeichen getan. Jetzt ist dran, seine Botschaft aufzunehmen und zu leben. 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