{"id":21898,"date":"1999-05-17T13:38:02","date_gmt":"1999-05-17T11:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21898"},"modified":"2025-03-17T13:41:18","modified_gmt":"2025-03-17T12:41:18","slug":"lk-115-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lk-115-13\/","title":{"rendered":"Lukas 11,5-13"},"content":{"rendered":"<h3>Rogate | 9. Mai 1999 | Lk. 11,5-13 | Christoph Mueller |<\/h3>\n<p>Lukas 11, 5-13<\/p>\n<p>5 Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter<\/p>\n<p>euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht<\/p>\n<p>und spr\u00e4che zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei<\/p>\n<p>Brote;<\/p>\n<p>6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf<\/p>\n<p>der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen<\/p>\n<p>kann,<\/p>\n<p>7 und der drinnen w\u00fcrde antworten und sprechen:<\/p>\n<p>Mach mir keine Unruhe! Die T\u00fcr ist schon zugeschlossen,<\/p>\n<p>und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett;<\/p>\n<p>ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben.<\/p>\n<p>8 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht<\/p>\n<p>und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, dann<\/p>\n<p>wird er doch wegen seines unversch\u00e4mten Dr\u00e4ngens<\/p>\n<p>aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.<\/p>\n<p>9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch<\/p>\n<p>gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet<\/p>\n<p>an, so wird euch aufgetan.<\/p>\n<p>10 Denn wer da bittet, der empf\u00e4ngt; und wer<\/p>\n<p>da sucht, der findet; und wer da anklopft,<\/p>\n<p>dem wird aufgetan.<\/p>\n<p>11 Wo ist unter euch ein Vater, der seinem<\/p>\n<p>Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine<\/p>\n<p>Schlange f\u00fcr den Fisch biete?<\/p>\n<p>12 oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet,<\/p>\n<p>einen Skorpion daf\u00fcr biete?<\/p>\n<p>13 Wenn nun ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern<\/p>\n<p>gute Gaben geben k\u00f6nnt, wieviel mehr wird der Vater<\/p>\n<p>im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn<\/p>\n<p>bitten!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Jesus hat sich (so k\u00f6nnen wir den Geschichten entnehmen, die von ihm erz\u00e4hlt worden sind) nicht an den Menschen allgemein gewendet.<\/p>\n<p>Der &#8218;Mensch allgemein&#8216;: wer w\u00e4re das?<\/p>\n<p>Jesus hat sich konkreten Menschen zugewandt &#8211; und manchmal werden sogar noch ihre Namen \u00fcberliefert: der blinde Bartim\u00e4us z.B., der von Jesus h\u00f6rt und nach ihm ruft, nach ihm schreit, und der nicht aufgibt, als man ihn zum Schweigen bringen will.<\/p>\n<p>Jesus begegnet nicht dem blinden Mann allgemein &#8211; er h\u00f6rt und sieht diesen Menschen und geht auf Bartim\u00e4us zu. Und was er ihm sagt, sagt er ihm.Manchmal wird sogar noch erz\u00e4hlt, wann eine solche Begegnung stattfand: um die Mittagszeit, heisst es bei der Samaritanerin, in der Nacht, wird von Nikodemus berichtet.<\/p>\n<p>Die Begegnungen sind einmalig, nicht wiederholbar. Jede hat ihre Zeit. Und es ist nicht immer dasselbe an der Zeit: Ein Wort, das heute genau richtig ist, ermutigend, herausfordernd, hilfreich &#8211; vielleicht w\u00e4re es, wenn es morgen einem anderen Menschen gegen\u00fcber wiederholt w\u00fcrde, fehl am Platz, verletzend, oberfl\u00e4chlich, falsch.Bittet, dann wird euch gegeben<\/p>\n<p>Sucht, dann werdet ihr finden. Klopft an, dann wird euch aufgetan. Denn wer bittet, der empf\u00e4ngt, wer sucht, der findet, wer anklopft, dem wird <a href=\"http:\/\/xn--geffnet-b1a.es\/\">ge\u00f6ffnet.Es<\/a> klingt sehr einfach, so dass die Gefahr besteht, gar nicht mehr wirklich zu h\u00f6ren, was da behauptet wird: dass wir, wenn wir bitten, es auch bekommen, dass ich, wenn ich suche, auch schon finde, dass, wenn wir anklopfen, die T\u00fcr ge\u00f6ffnet wird.<\/p>\n<p>Stimmt es? Ja, worum habe ich Gott gebeten?<\/p>\n<p>Als Kind um sch\u00f6nes Wetter, wenn die Schulreise bevorstand, und wenn das Wetter dann sch\u00f6n war &#8211; ja, das war eine gute Erfahrung. Aber wenn es regnete: was war dann mit diesem Gott? Oft geht es noch viel tiefer.<\/p>\n<p>Ein Vater hat mir erz\u00e4hlt, dass ihm sein Sohn w\u00e4hrend des V\u00f6lkermordes in Bosnien sagte, er habe es aufgegeben, zu beten, und Gott sei eigentlich \u00fcberfl\u00fcssig. Er habe gebetet und gebetet, dass dieses Morden und Vergewaltigen aufh\u00f6re, und es habe \u00fcberhaupt nichts gen\u00fctzt. Wozu dann noch ein Gott? Wozu das Bitten, das Bitten zu Gott, nicht irgendwie, sondern von innen heraus, mit der Intensit\u00e4t, in der dieser Jugendliche mit all seiner Hoffnung und Sehnsucht nach einem besseren, menschenw\u00fcrdigeren Leben gebeten hat? Und dann sieht er am n\u00e4chsten Tag wieder diese schrecklichen Bilder die zerst\u00f6rten H\u00e4user, Menschen auf der Flucht &#8211; verjagt, entw\u00fcrdigt, und der Jugendliche weiss um das, was das Fernsehen gar nicht zeigen kann: die Wunden, die nicht verheilen k\u00f6nnen, die Schreie der Kinder, die ihre Mutter nie mehr finden werden, das schreckliche Gef\u00fchl, v\u00f6llig schutzlos der Brutalit\u00e4t ausgeliefert zu sein.Und am n\u00e4chsten Tag ist es wieder so, und es geschieht nichts, was dem Einhalt gebieten w\u00fcrde, \u00fcberhaupt nichts; es wird noch schlimmer.<\/p>\n<p>Und der Jugendliche bittet, er sucht, er sucht Hoffnung, Vertrauen, dass das doch nicht so weitergehen kann, und er klopft nicht nur an, es schl\u00e4gt an die T\u00fcr, aber es geschieht nichts.Wozu denn eigentlich noch Gott, hat er seinen Vater gefragt, dieser Gott ? Das hat mich sehr getroffen.<\/p>\n<p>Ich habe, es war w\u00e4hrend des Golfkriegs, selber nicht mehr um Frieden bitten k\u00f6nnen. Wir haben an der Uni mit Studierenden einen Klagegottesdienst gefeiert. Wir haben gefragt und gefragt: Gott, warum? Warum diese Zerst\u00f6rungen, dieses Elend? Was machen wir, wenn wir sehen, dass wir nichts machen k\u00f6nnen, wenn wir jeden Tag wieder diese unertr\u00e4glichen Bilder sehen &#8211; und es kommt keine M\u00f6glichkeit in Sicht, die sinnlose Gewaltt\u00e4tigkeit zu unterbrechen? Gott als der liebende Gott, dem ich vertrauen kann, der mir nicht einen Skorpion gibt, wenn ich um ein Ei bitte, nicht eine Schlange, wenn ich um einen Fisch bitte &#8211; der Jugendliche ist Gott nicht so begegnet. Er hat ihn nicht als liebenden Vater kennengelernt, der seine Bitte h\u00f6rt, und der dieser Bitte noch viel tiefer entspricht, als er es h\u00e4tte erwarten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nein. &#8222;Bittet, so wird euch gegeben&#8220;: diese Worte h\u00e4tten wie eine Verh\u00f6hnung seiner Erfahrungen geklungen. Der Vater des Jugendlichen, als er mir stockend davon erz\u00e4hlte, war selber sprachlos geworden, getroffen vom Unvorstellbaren, das allt\u00e4glich zu werden schien.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn nun schon ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!&#8220; so \u00fcberliefert Matth\u00e4us den Schluss des Wortes Jesu vom Vertrauen beim Beten.Das kann nicht einfach allezeit gelten, \u00fcberall und jederzeit. Es kann nicht einfach jedem gesagt sein. Wem kann es gesagt sein? H\u00e4tte Jesus das jenem Jugendlichen sagen k\u00f6nnen: &#8222;Du musst nur darum bitten, Gott ist wie ein guter Vater&#8220; ? Und der Junge hat ja darum gebeten.K\u00f6nnte ich deshalb dem Jugendlichen sagen: &#8222;Mach das nicht mehr, es bringt nichts, es n\u00fctzt tats\u00e4chlich nicht, deine Bitten sind Bitten ins Leere&#8220;? K\u00f6nnte ich es sagen? W\u00e4re ich noch der Mensch, der ich sein m\u00f6chte, wenn ich das Bitten \u00fcberhaupt aufgeben w\u00fcrde? Aber: k\u00f6nnte ich deshalb dem Jugendlichen die Erfahrung absprechen, die bodenlose Entt\u00e4uschung, wenn er erlebt, dass die Bitte nicht erf\u00fcllt wird?<\/p>\n<p>Menschen widerf\u00e4hrt beides, die Vertrauens- und Gelassenheitserfahrung:<\/p>\n<p>Ich bitte und merke beim Bitten, dass es nicht ins Leere geht, dass ich eine N\u00e4he zu der Macht bekomme, die mich h\u00e4lt; und ich sp\u00fcre etwas von dem, was mich tr\u00e4gt, was mir die Kraft gibt, etwas durchzustehen, noch w\u00e4hrend ich nach einem Weg suche.<\/p>\n<p>Und Menschen erfahren Leere und Bodenlosigkeit, k\u00f6nnen nicht mehr bitten, h\u00f6ren die Fragen in sich selber: Wie kann das Schreckliche nur geschehen? Wie k\u00f6nnen sich Menschen dies alles antun?<\/p>\n<p>Mein Gott, wo bist du?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir, wie kann ich diese gegens\u00e4tzlichen Erfahrungen zusammenbringen?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte beides sagen, m\u00f6chte beides tun k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Bitten nicht aufgeben, das W\u00fcnschen, das Vertrauen darauf, dass es einen Sinn hat &#8211; diese Weite, diese unwahrscheinliche Gelassenheit, in die mich Jesus hineinnimmt, wenn er sagt, &#8222;Bittet, so wird euch gegeben!&#8220; Ich m\u00f6chte die Stimme nie verlieren, die mir sagt: &#8222;Ergib dich nicht einfach in ein Schicksal, gib nicht auf, begrabe deine Bitten nicht, h\u00f6re nicht auf, auf der Suche zu sein; finde dich nicht ab mit dem, was so \u00fcberm\u00e4chtig erscheint, vertrau darauf: du findest, die Bitte kommt an, die T\u00fcr wird ge\u00f6ffnet&#8220;.<\/li>\n<li>Und gleichzeitig m\u00f6chte ich die Dunkelheiten nicht verschweigen, in denen ich nicht mehr bitten kann, nur noch klagen oder schweigen; wo mir jede Bitte leer erscheint, kraftlos, ohnm\u00e4chtig. Und ich kann nur noch hoffen, Gott sei da, bei uns, mit uns, im Schreien, Klagen und Verstummen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich m\u00f6chte lernen, herauszusp\u00fcren, was an der Zeit ist:<\/p>\n<ul>\n<li>mich auf die Aufforderung Jesu einzulassen: &#8222;Gib deine grossen und kleinen W\u00fcnsche nicht einfach auf; bitte &#8211; hartn\u00e4ckig; h\u00f6r nicht auf, zu suchen &#8211; du wirst finden, ja, du findest schon im Suchen!&#8220;<\/li>\n<li>Oder ob es an der Zeit ist, wie in so manchen Psalmen, zu schreien, zu klagen, der Angst nicht zu unterdr\u00fccken, dem Erschrecken Ausdruck zu geben, qu\u00e4lende Fragen auszuhalten, ohne Antworten zu bekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was ist an der Zeit?<\/p>\n<p>Beides kann lebenswichtig sein: das Bitten &#8211; und die Klage, das stille Vertrauen &#8211; und der Schrei aus dem Abgrund. Der Evangelist Lukas hat den Schluss des Wortes Jesu anders \u00fcberliefert als Matth\u00e4us. Bei ihm heisst es: &#8222;Wenn nun schon ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!&#8220;<\/p>\n<p>Das Wort erscheint mir ermutigend.<\/p>\n<p>Ja, ich brauche diese gute, g\u00f6ttliche Geistkraft: ich brauche sie, um wahrnehmen und sp\u00fcren zu k\u00f6nnen, was jetzt an der Zeit ist, um zu h\u00f6ren, was nicht immer und \u00fcberall, sondern was jetzt lebenswichtig ist.<\/p>\n<p>Komm, Sch\u00f6pfer Geist!<\/p>\n<hr \/>\n<p>Professor Dr. Christoph Mueller, Ev.theol.Fakultaet, Laenggassstr. 51, CH-3000 Bern 9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rogate | 9. Mai 1999 | Lk. 11,5-13 | Christoph Mueller | Lukas 11, 5-13 5 Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht und spr\u00e4che zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; 6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19192,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,727,157,853,1599,114,607,349,3,109,361],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-21898","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-christoph-mueller","category-deut","category-kapitel-11-chapter-11-lukas","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-rogate"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21898"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21898\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21900,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21898\/revisions\/21900"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19192"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21898"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=21898"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=21898"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=21898"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=21898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}