{"id":21901,"date":"1999-05-17T13:41:23","date_gmt":"1999-05-17T11:41:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21901"},"modified":"2025-03-17T13:43:45","modified_gmt":"2025-03-17T12:43:45","slug":"lukas-115-13-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-115-13-3\/","title":{"rendered":"Lukas 11,5-13"},"content":{"rendered":"<h3>Rogate | 9. Mai 1999 | Lk. 11,5-13 | Susanne Thiesen |<\/h3>\n<p>Lukas 11, 5-13<\/p>\n<p>5 Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter<\/p>\n<p>euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht<\/p>\n<p>und spr\u00e4che zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei<\/p>\n<p>Brote;<\/p>\n<p>6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf<\/p>\n<p>der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen<\/p>\n<p>kann,<\/p>\n<p>7 und der drinnen w\u00fcrde antworten und sprechen:<\/p>\n<p>Mach mir keine Unruhe! Die T\u00fcr ist schon zugeschlossen,<\/p>\n<p>und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett;<\/p>\n<p>ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben.<\/p>\n<p>8 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht<\/p>\n<p>und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, dann<\/p>\n<p>wird er doch wegen seines unversch\u00e4mten Dr\u00e4ngens<\/p>\n<p>aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.<\/p>\n<p>9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch<\/p>\n<p>gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet<\/p>\n<p>an, so wird euch aufgetan.<\/p>\n<p>10 Denn wer da bittet, der empf\u00e4ngt; und wer<\/p>\n<p>da sucht, der findet; und wer da anklopft,<\/p>\n<p>dem wird aufgetan.<\/p>\n<p>11 Wo ist unter euch ein Vater, der seinem<\/p>\n<p>Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine<\/p>\n<p>Schlange f\u00fcr den Fisch biete?<\/p>\n<p>12 oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet,<\/p>\n<p>einen Skorpion daf\u00fcr biete?<\/p>\n<p>13 Wenn nun ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern<\/p>\n<p>gute Gaben geben k\u00f6nnt, wieviel mehr wird der Vater<\/p>\n<p>im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn<\/p>\n<p>bitten!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Diesmal geht der monatliche Ausflug unserer Gemeindegruppe von \u00e4lteren Menschen in das kleine schleswig-holsteinische Dorf Hollingstedt. Jemand hatte uns den Tip gegeben, da\u00df man im dortigen Schulmuseum anschaulich erleben kann, wie es hier in Norddeutschland um 1900 in der Schule zuging. Wir werden nicht entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>&#8222;Hefte auf das Pult, Seite aufgeschlagen, aufgestanden, H\u00e4nde gefaltet zum Gebet!&#8220; Unser Museumsf\u00fchrer, der Rektor der heutigen Grundschule, der in liebevoller Sammelarbeit alles rund um`s damalige Schulleben zusammengetragen hat, ist in den typischen Schwalbenschwanz eines Schulmeisters geschl\u00fcpft und h\u00e4lt seinen Taktstock hoch. Er macht uns vor, wie Kindern damals das Beten beigebracht wurde. Eine vergangene Welt wird wieder lebendig. Im Chor sprechen alle dem Lehrer nach und selbstverst\u00e4ndlich stehen ganz vorne die Bitten f\u00fcr Kaiser und Vaterland. Bei einigen aus unserer Gruppe werden Erinnerungen an die eigene Schulzeit wach: &#8222;Ja, genau so einen Pauker hatte ich auch, der hat uns vielleicht ordentlich ins Gebet genommen!&#8220;<\/p>\n<p>Lukas berichtet, da\u00df Jesus seine J\u00fcnger auf ihre Anfrage hin auch in sein Beten hineinnimmt. Er lehrt sie das Vaterunser.<\/p>\n<p>Beim Beten mit Jesus geht es allerdings v\u00f6llig anders zu als in der wilhelminischen Gebetsschule. Jesus sagt: &#8222;Betet! Vertraut euch Gott an, wie ihr euch dem liebsten Menschen anvertraut. Sagt Gott alles, was euch bedr\u00fcckt, belastet oder was euch freut. Redet frei! Beim Beten gibt es keinen Zwang und keine Zensur, ihr k\u00f6nnt euch jederzeit aussprechen, ausweinen, sogar einfach ausschweigen. Gott h\u00f6rt euch. Beten hei\u00dft, die offene T\u00fcr zu Gott in Anspruch nehmen.&#8220;<\/p>\n<p>Zum tieferen Verstehen des Betens erz\u00e4hlt Jesus seinen J\u00fcngern ein Gleichnis:<\/p>\n<p>&#8222;Stellt euch vor, ihr habt einen Freund, zu dem mitten in der Nacht ein Gast kommt. Es ist kein Brot mehr im Haus, so da\u00df euer Freund dem n\u00e4chtlichem Besucher nichts zu essen geben kann. Der Freund eilt zu einem anderen, ebenfalls befreundeten Nachbarn, klopft an dessen verschlossener T\u00fcr. Es ist unangenehm, so sp\u00e4t zu st\u00f6ren, denn das laute Pochen an der T\u00fcr k\u00f6nnte alle im Haus,- Menschen und Vieh &#8211; wecken. Aber Gastfreundschaft ist eine heilige Pflicht. Deshalb ist es unm\u00f6glich, da\u00df der Nachbar nicht \u00f6ffnet. Selbst wenn das Band der Freundschaft nicht allzu fest sein sollte, kann er sich der Bitte nicht verschlie\u00dfen. Das w\u00e4re ungeh\u00f6rig.<\/p>\n<p>Folglich: Wenn schon dieser n\u00e4chtlich aufgest\u00f6rte Hausherr, der doch ein Mensch ist, sich auf die dringliche Bitte des Freundes einl\u00e4\u00dft, wie erst wird Gott, der euer aller Vater, ist, sich ohne Z\u00f6gern auf euch einlassen? Es steht euch frei, jederzeit mit Vertrauen zu Gott zu gehen. Er ist wie ein guter Vater, der sich \u00fcber euch freut und gerne mit euch zusammen ist. Gute V\u00e4ter und M\u00fctter sto\u00dfen ihre Kinder nicht weg.&#8220;<\/p>\n<p>Ist Beten wirklich so kinderleicht? Gott direkt sagen, was mir auf dem Herzen liegt? Dank, Klagen, Zweifel, \u00c4rger, Freude, -eben alles? Manchen Menschen gelingt es, Jesus beim Wort zu nehmen. Ich erinnere mich an Gebetszettel in einer Autobahnkapelle in \u00d6sterreich. Reisende haben den stillen Raum am Rande der Stra\u00dfe entdeckt und w\u00e4hrend ihrer Ruhepause kurze Gebete aufgeschrieben:<\/p>\n<p>&#8222;Lieber Gott, bitte hilf uns, da\u00df wir ohne Unfall wieder in K\u00f6ln ankommen!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Danke f\u00fcr diesen wunderbaren Ort und die Stille!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Lieber Gott, mach, da\u00df endlich wieder Frieden auf dem Balkan wird!&#8220;<\/p>\n<p>Kann man das? Angesichts sch\u00f6ner und schwerer pers\u00f6nlicher Ereignisse,<\/p>\n<p>und erst recht angesichts politischer Krisen, die die Weltgemeinschaft an den Abgrund f\u00fchren und unz\u00e4hlige menschliche Leben zerst\u00f6ren, zu Gott kindlich und vertrauensvoll beten?<\/p>\n<p>Sind solche schlichten Gebete nicht vollkommen unangemessen und naiv?<\/p>\n<p>Beten ist eine l\u00e4cherliche und absurde menschliche Selbstbesch\u00e4ftigung, wenn nach unserer \u00dcberzeugung eigentlich niemand mehr da ist, den wir anrufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Oder, wenn wir Gott als irgendeine omin\u00f6se Gr\u00f6\u00dfe verstehen, die von oben herab in Supermann-Manier diese Welt zurechtbringt und unsere W\u00fcnsche und Vorstellungen erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Beten ist eine bewegende, ver\u00e4ndernde und heilende Kraft, wenn wir auf Gottes Wirken in allem Lebendigen vertrauen, wenn wir darauf setzen, da\u00df Gott vergibt und neu anf\u00e4ngt, wo wir am Ende unserer M\u00f6glichkeiten sind. Wenn wir glauben, da\u00df Gott mit seiner Welt und mit uns solidarisch bleibt.<\/p>\n<p>Dieses Vertrauen k\u00f6nnen wir nicht herbeizaubern. Es ist auch durch noch so ausgefeilte Meditations\u00fcbungen nicht herzustellen.<\/p>\n<p>Jesus sagt: &#8222;Betet! Gott schenkt euch dieses Vertrauen, diesen Glauben, ihr werdet ihm im Gebet begegnen. H\u00f6rt nicht auf zu beten!&#8220;<\/p>\n<p>Der chinesische Bischof Ding Guangxun, der uns deutsche Chinareisende bei einem Besuch letzten M\u00e4rz in der Volksrepublik freundlich empfing, gibt Jesus recht.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlte uns von den Jahren der Verfolgung der chinesischen Kirche und seinem pers\u00f6nlichen Lebensweg. Er sagt: &#8222;In der Bibel steht ganz klar &#8222;Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.&#8220; &#8211; Gott hat uns in den letzten Jahren in China die T\u00fcr tats\u00e4chlich wieder aufgemacht. Man kann ihm vertrauen, das habe ich in meinem Leben selbst erfahren. Unsere Mutter hat mit mir und meinen Geschwistern viel gebetet. Meistens den 136. Psalm. Sie hat ihn uns vorgelesen und uns beigebracht, immer einzustimmen mit dem Vers: &#8222;Denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.&#8220; Dieser Vers wiederholt sich 26 Mal und das war f\u00fcr uns Kinder zu oft. Wir wollten lieber spielen, so da\u00df sich unsere Mutter M\u00fche geben mu\u00dfte, da\u00df wir nicht vor dem &#8222;Amen&#8220; wegliefen. Sp\u00e4ter habe ich erkannt, wie sinnvoll diese Gebets\u00fcbung war. Als uns w\u00e4hrend der Kulturrevolution die Roten Garden durch die Stra\u00dfen trieben, betete ich immer wieder: Denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich. Ich f\u00fchlte, da\u00df Gott mir und den anderen Christen dieses Wort jetzt zurief. Wir sollten das Vertrauen zu ihm nicht aufgeben. Wir sollten auch nicht vergessen, da\u00df er ebenso die Menschen \u00e4ndern will, die uns verfolgten. Heute hat Gott unseren Gemeinden einen neuen Fr\u00fchling gegeben. Heute meine ich, da\u00df unsere Kirche durch diese Zeit der Bedr\u00e4ngnisse gest\u00e4rkt wurde. Wir sollen Gott immer danken und ihn um alles bitten. Mit Beten ist es leichter, eine schwierige Situation zu akzeptieren.&#8220;<\/p>\n<p>Bischof Dings Erfahrung mit dem Beten ist beeindruckend. Was aber, wenn ich nicht so beten kann? Wenn ich trotz aller dringlicher Worte den Eindruck habe, gegen eine Wand zu sprechen? Gott h\u00f6rt scheinbar nicht zu und bleibt stumm. Nichts \u00e4ndert sich. Es auszuhalten, da\u00df Gott schweigt, geh\u00f6rt zu den schwierigsten Erfahrungen des Glaubens.<\/p>\n<p>Was tr\u00e4gt mich durch solche Tiefen? Was hilft mir, wenn ich keine Worte mehr finde? Wichtig ist dann ein Netzwerk von Menschen, die f\u00fcr mich beten. Vertraute Personen, die mich auffangen, die freundschaftlich mitgehen und f\u00fcr mich Worte finden, wenn ich keine mehr habe. Dazu ist die Gemeinde da, sich gegenseitig und andere am Rand des steilen Grabens aufzufangen und festzuhalten.<\/p>\n<p>Als Martin Luthers Tochter Magdalene mit 13 Jahren stirbt, bittet der verzweifelte Vater seinen Freund Justus Jonas in einem bewegenden Trauerbrief, f\u00fcr ihn und seine Frau Katharina jetzt stellvertretend zu beten. Den verlassenen Eltern zur Seite zu stehen und sie mit freundschaftlicher F\u00fcrbitte mit durchzutragen. Im Brief an Jonas steht: &#8222;Denn tief im Herzen haftet ihr Blick, die Worte und Geb\u00e4rden der lebenden und sterbenden, und so gehorsamen und sittsamen Tochter, da\u00df nicht einmal der Tod Christi das ganz vertreiben kann, wie es doch sein sollte. Sage Du darum Gott Dank an unserer statt.&#8220;<\/p>\n<p>Sollte Luther als frommer Mann und gelehrter Theologe nicht eigentlich \u00fcber diesem Schmerz stehen? M\u00fc\u00dfte er, der st\u00e4ndig die Geheimnisse Gottes studiert, nicht mit Tod, Trauer und Sinnfragen nicht viel besser umgehen?<\/p>\n<p>Doch er steht am Bett der geliebten Tochter genau wie alle anderen Menschen in solchem Kummer mit leeren H\u00e4nden da. &#8222;Wie kann Gott das zulassen? Warum hat er meine Gebete nicht erh\u00f6rt?&#8220; Es gibt keine passenden dogmatischen Lehrbuchantworten auf diese Fragen. Wer die parat hat, betr\u00fcgt sich selbst und andere.<\/p>\n<p>Es ist nur so, da\u00df man dann einen Freund bittet, da\u00df er einem mit Brot aushelfen m\u00f6ge, sondern frau und man kann auch in der Nacht einen Freund bitten zu beten.<\/p>\n<p>Helfe uns Gott zu diesem Glauben!<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Pastorin Susanne Thiesen,<\/p>\n<p>Spannbr\u00fcck 4<\/p>\n<p>24409 Stolteb\u00fcl<\/p>\n<p>Tel. 04642 2922<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rogate | 9. 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