{"id":21917,"date":"1999-07-17T14:03:41","date_gmt":"1999-07-17T12:03:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21917"},"modified":"2025-03-17T14:05:54","modified_gmt":"2025-03-17T13:05:54","slug":"5-mose-76-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/5-mose-76-12\/","title":{"rendered":"5. Mose 7,6-12"},"content":{"rendered":"<h3>6. Sonntag nach Trinitatis | 11. Juli 1999 | 5. Mose 7,6-12 | Karl W. Rennstich |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Die Gnade der Erw\u00e4hlung und das Schicksal der Erw\u00e4hlten<\/p>\n<p>Denn du bist ein Volk, das dem Herrn deinem Gott, heilig ist. Dich hat der Herr, dein Gott ausgew\u00e4hlt, damit du unter den V\u00f6lkern, die auf der Erde leben, das Volk wirst, das ihm pers\u00f6nlich geh\u00f6rt (V 7)<\/p>\n<p>Die Auffassung von Volk und Volkstum in der Bibel ist sehr unterschiedlich. Im Alten Testament wird das Schicksal der V\u00f6lker in einer sinnbildlichen Darstellung in der Erz\u00e4hlung vom Turmbau zu Babel (Gen 11) gedeutet. Denkmal, Namen und Ruhm sind Symbolworte daf\u00fcr, da\u00df man &#8222;nicht zerstreut werde&#8220;. Der Erz\u00e4hler der Geschichte vom Turmbau zu Babel will die Lehre verk\u00fcnden, da\u00df Gott allein der Herr der Geschichte ist.<\/p>\n<p>Gott verwirrte die Sprache. Die Folge war das Ende des Turmbaus, der bis in den Himmel reicht und die Zerstreuung \u00fcber die Erde. Gott trennt, was ohne ihn geschaffen wird und sich schon dadurch gegen ihn richtet. Damit ist aber noch nicht erkl\u00e4rt, was eigentlich Volk bedeutet. Vielmehr liegt die geschichtliche Wirklichkeit des Geschichtsbild etwa des 7. vorchristlichen Jahrhunderts hier zugrunde.<\/p>\n<p>Daraus wird deutlich, da\u00df es so etwas wie eine allgemeine V\u00f6lkerverwandtschaft gibt: &#8222;Er hat gemacht, da\u00df von Einem aller Menschen Geschlechter stammen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen&#8220; (Apg 17,26). Die Strafe f\u00fcr den Turmbau ist die Sprachverwirrung, infolge deren die V\u00f6lker sich bis heute nicht mehr verstehen. Der eine sagt etwas und der andere mi\u00dfversteht ihn, auch wenn er dasselbe Wort benutzt. In 5 Mose 32,8, dem &#8222;Lied Mose&#8220; hei\u00dft es: &#8222;Als der H\u00f6chste den V\u00f6lkern ihr Erbe verlieh, als er die Menschenkinder sonderte, da bestimmte er die Grenzen der V\u00f6lker nach der Zahl der Gottess\u00f6hne&#8220;.<\/p>\n<p>Nach biblischer \u00dcberzeugung liegt das Heil niemals im &#8222;Volkstum&#8220;. Die Propheten verk\u00fcndigen einen Universalismus. Jesus bringt diesen zur Vollendung und zur Erf\u00fcllung. Er setzt sich dabei im Gegensatz zur nationalen Entwicklung in Israel, das sich als das erw\u00e4hlte Gottesvolk gegen\u00fcber allen anderen V\u00f6lkern verstand und daraus einen Absolutheitsanspruch geltend machen wollte. Die in der Berufung Abrahams anhebende Heilsgeschichte findet in dem neuen Gottesvolk ihre Erf\u00fcllung. So wird der nat\u00fcrlich Volksbegriff vom religi\u00f6sen Volksbegriff unterschieden. Das neue Volk Gottes gr\u00fcndet nicht in Blut und Boden, vielmehr in Gott, der in der Geschichte handelt.<\/p>\n<p>Juden und Griechen, M\u00e4nner und Frauen sind eins in Christus. Gottes Heilsplan wird durch Jesus Christus an dem neuen &#8222;Gottesvolk&#8220; vollendet. Die Ekklesia ist die aus den V\u00f6lkern herausgerufene, neue Gemeinschaft. Christen nennen sich nach Jesus Christus. Sie unterscheiden sich von anderen dadurch, da\u00df sie den gekreuzigten und auferstandenen Jesus als ihren Herrn anerkennen und nach seinen Weisungen leben. Christianoi (Christen) wurden sie in Antiochien genannt, weil den gekreuzigten und auferstandenen Jesus als Messias verk\u00fcndigten und weil sie einander so lieb hatten.<\/p>\n<p>Dieses neue Gottesvolk findet seine Darstellung in der Mahlgemeinschaft mit dem Menschensohn, der \u00fcber die Grenzen des alten Gottesvolkes hinaus an die V\u00f6lkerwelt weist. Der neue Bund umfa\u00dft alle, die Menschenantlitz tragen. Jesu Botschaft gilt allen Menschen.<\/p>\n<p>Paulus,\u00a0der Sohn j\u00fcdischer Eltern mit r\u00f6mischem B\u00fcrgerrecht und Namen, sowie griechischer Bildung und Sprache, aktualisierte Jesu Lehre im Hinblick auf die V\u00f6lker- und Sprachenwelt seiner Zeit in einer Weise, die ihn weit \u00fcber die Rabbiner hinaus erhob. Jesus sei &#8211; so betont er in seinen zwischen 49 und 63 n. Chr. verfa\u00dften Briefen &#8211; zu den Heidenv\u00f6lkern und Griechen ebenso gesandt wie zu den Juden. Alle Sprachen und V\u00f6lker sollen sich vereinigen zum Lobe Gottes, so wie es in der Apokalypse des Johannes zum Ausdruck gebracht wird (Apk 7,9 u. 14,6). Dann werden die Unterschiede der Sprachen und V\u00f6lker endg\u00fcltig \u00fcberwunden sein. So, wie die Kirche Jesu Christi, in einer globalen Welt des r\u00f6mischen Imperiums entstand, so hat sie auch heute wieder in einer globalen Welt am Ende des 20. Jahrhunderts, eine neue Bedeutung erhalten.<\/p>\n<p>Der Gedanke der nat\u00fcrlichen Gleichheit aller Menschen f\u00fchrte bei den Griechen zum Gedanken des Weltb\u00fcrgertums, der eine so gro\u00dfe Rolle in der Geschichte der abendl\u00e4ndischen Menschheit spielen sollte. Sp\u00e4ter wird die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen s\u00e4kularisiert zur Menschheitsgeschichte, die mit der israelitisch-j\u00fcdischen Geschichte beginnt. Der j\u00fcdische Weltherrschaftstraum hatte sich mit dem griechischen Menschheitsgedanken verm\u00e4hlt und im r\u00f6mischen Imperialismus seine Gestalt gefunden.<\/p>\n<p>Die Geschichte der Erw\u00e4hlung der Juden\u00a0entspricht in ganz tragischer Weise ihrer Verfolgung und Ausgrenzung. Papst Paul IV. (1555-1559) formulierte unter R\u00fcckgriff auf die kirchliche Tradition im Jahre des Augsburger Religionsfriedens 1555 die nachfolgende Bestimmung: &#8222;Da es v\u00f6llig und absurd und unzul\u00e4ssig erscheint, da\u00df sie von Gott um ihrer Schuld willen zu ewiger Sklaverei verdammten Juden sich unserer christlichen Liebe und Duldsamkeit erfreuen, um uns unserer Gnade in schn\u00f6der Undankbarkeit mit Beleidigung zu vergelten und statt sich dem\u00fctig zu beugen, sich an die Macht hereindr\u00e4ngen, angesichts dessen ferner, da\u00df diese uns zur Kenntnis gebrachten Freiheiten &#8230; soweit gehen, da\u00df sich die Juden mitten unter den Christen und sogar in unmittelbarer N\u00e4he der Kirchen ohne jegliches Abzeichen zu zeigen wagen, sich in den vornehmsten Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen der Stadt, Gebiete und Orte, in denen sie weilen, einzumieten wagen und Immobilien erwerben und besitzen und Ammen und andere christliche M\u00e4gde in ihren Haushalt einstellen und noch auf verschiedene andere Weise den christlichen Namen schm\u00e4hen und zu verachten wagen, sehen wir uns gen\u00f6tigt (&#8230;) die folgenden Anordnungen zu treffen, damit sie von der Fr\u00f6mmigkeit und Milde des apostolischen Stuhles angelockt, ihre Irrt\u00fcmmer dennoch erkennen und sich bem\u00fchen, zu dem wahren Licht des katholischen Glaubens zu gelangen&#8220;. (Willebald Paul Eckert, Hoch- und Sp\u00e4tmittelalter, Katholischer Humanismus, in: Karl Heinrich Rengsdorf \/ Siegfried Korzfleisch (Hrsg) Kirche und Synagoge, Handbuch zur Geschichte von Christen und Juden 1, Klett und Kotta Verlag Stuttgart 1968, S. 287 f.)<\/p>\n<p>Weil die Menschen mit der Hexenjagd aufh\u00f6rten, h\u00e4tten sie die Wissenschaft erfunden, meint Ren\u00e9\u00a0Girard\u00a0in\u00a0seiner Beschreibung der modernen Zeit. Das moderne Abendland vergesse die Offenbarung und interessiere sich nur noch f\u00fcr die Nebenprodukte. Es habe daraus Waffen und Machtinstrumente geschmiedet, und heute kehre sich der Vorgang gegen es selbst. &#8222;Es verstand sich als Befreier und findet sich als Verfolger wieder. Die S\u00f6hne verfluchen ihre V\u00e4ter und werden zu ihren Richtern. In allen klassischen Formen des Rationalismus und der Wissenschaft entdecken zeitgen\u00f6ssische Forscher \u00dcberreste von Magie. Unsere Vorg\u00e4nger sind keineswegs mit einem Schlag aus dem Kreislauf von Gewalt und Heiligem ausgebrochen, wie sie es sich vorstellten, sondern sie haben abgeschw\u00e4chte Varianten von Mythen und Ritualen wiederhergestellt&#8220;. (Ren\u00e9 Girard, Der S\u00fcndenbock, Z\u00fcrich 1988, S. 290.)<\/p>\n<p>Bereits 1835 beschrieb Heinrich\u00a0Heine\u00a0\u00bbDie Dialektik des Guten\u00ab am Ende seiner Abhandlung \u00bbZur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland\u00ab da\u00df eines Tages neue Kr\u00e4fte aufbrechen w\u00fcrden, die piet\u00e4tlos mit Schwert und Beil, den Boden unseres europ\u00e4ischen Lebens durchw\u00fchlen w\u00fcrden mit dem Ziel, die letzten Wurzeln der Tradition auszurotten&#8230;<\/p>\n<p>Das Christentum habe zwar verdienstvollerweise die brutale germanische Kampfeslust zu bes\u00e4nftigen vermocht, doch ganz zu zerst\u00f6ren w\u00e4re ihm nicht gelungen und wenn der \u00bbz\u00e4hmende Talisman, das Kreuz, zerbreche, dann rassele wieder empor die Wildheit der alten K\u00e4mpfer, die unsinnige Berserkerwut, wovon die nordischen Dichter soviel singen und sagen w\u00fcrden. Es w\u00fcrde dann krachen, wie es niemals zuvor in der Weltgeschichte gekracht habe, weil der deutsche Donner endlich sein Ziel erreicht habe.<\/p>\n<p>Das Heil sollte nun von den Deutschen kommen. Diese deutsche Revolution beschrieb dann Heinrich Himmler mit den beschw\u00f6renden Worten:<\/p>\n<p>\u00bbVon Euch werden die meisten wissen, was es hei\u00dft, wenn hundert Leichen beisammenliegen, wenn f\u00fcnfhundert daliegen oder wenn tausend daliegen. Dies durchgehalten zu haben und dabei- abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schw\u00e4che &#8211; anst\u00e4ndig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht. Dies ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte.\u00ab<\/p>\n<p>Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende wie wir gegenw\u00e4rtig in vielen Teilen der Welt erleben. Der Neue Mensch kann auch zum gro\u00dfen Fluch werden. Die Geschichte der Religionen ist\u00a0auch\u00a0die Geschichte der Suche nach dem Neuen Menschen.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4chst ein Mensch ins Gute hinein?<\/p>\n<p>&#8222;Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen V\u00f6lker w\u00e4ret, hat euch der Herr ins Herz geschlossen und ausgew\u00e4hlt; ihr seid das kleinste unter allen V\u00f6lkern . Weil der Herr euch liebt und weil er auf den Schwur achtet, den er euren V\u00e4tern geleistet hat, deshalb hat der Herr euch mit starker Hand herausgef\u00fchrt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des K\u00f6nigs von \u00c4gypten&#8220; ( V 7-8).<\/p>\n<p>Wie kann ein Mensch lernen, Gutes und B\u00f6ses zu unterscheiden? Neuere Forschungen haben gezeigt, da\u00df das nicht geschieht durch Strafe und durch Androhung von Strafe. Wenn von Gottes Zorn und Strafe die Rede ist, mu\u00df deutlich sein, da\u00df diese nicht seiner Liebe widerspricht, da\u00df Gottes Wille nicht zweierlei sein kann, einerseits ein liebender und barmherziger und seiner Barmherzigkeit treuer Wille, und andererseits zugleich der Wille, zu vergelten, zu hassen und zu t\u00f6ten. Was wird damit gewonnen, da\u00df die Aufforderung &#8211; Gottes Gebot zu halten &#8211; ausgerechnet nach der Schilderung dessen erfolgt, was mit denen geschieht, die seine Gebote mi\u00dfachten. Sollen wir etwa seine Gebote halten, weil uns sonst t\u00f6dliche Strafe droht, das w\u00e4re falsch. Haltet die Gebote Gottes hat einen anderen Sinn. Der Grund ist: Wir sollen Gottes Gebote halten, weil er uns Gutes getan hat, weil er uns aus der Not gef\u00fchrt, weil er unser Leben gerettet hat, weil er, sich und uns selber, treu geblieben ist in seiner Barmherzigkeit, die ihn mit jedem von uns verbindet, was der Text nicht ausdr\u00fccklich sagt, aber doch intendiert ist eben dieses: Gerade darin, in diesem rettenden, erl\u00f6senden Handeln, gibt Gott sich und seinen Willen zu erkennen. Diesem lebensrettenden und erhaltenden Willen entspricht das Gebot: Haltet die Gebote, tut das Gute, weil du Gutes erfahren hast. Das ist der Sinn der Aussage.<\/p>\n<p>Liebe ist so wie das Wasser, das wei\u00df w\u00e4scht, die Welle, die die andere Welle in die Hand nimmt. So wie im Weinberg die Traube schwillt und schlie\u00dflich springt und zu Boden f\u00e4llt. Die Liebe kann wie ein Stein, den anderen Stein erweichen. Liebe ist wie ein durch jedes Feuer gehender Salamander, den kein Schauer jagt und nichts schmerzt.<\/p>\n<p>Den Proze\u00df des Wachsens fa\u00dft das Hohe Lied der Liebe (1 Kor 13,9 &#8211; 13) so zusammen:<\/p>\n<p>&#8222;Denn unser Wissen ist St\u00fcckwerk und unser Weissagen ist St\u00fcckwerk. Wenn aber kommen wir das Vollkommene so wird das St\u00fcckwerk aufh\u00f6ren. Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und hatte kindliche Anschl\u00e4ge: da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich st\u00fcckweise; dann aber werd ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen&#8220;.<\/p>\n<p>Das Gute kann man deshalb tun, weil man Gutes erfahren hat. Dem Guten kann man umsomehr vertrauen, weil es sich als\u00a0verl\u00e4\u00dflich\u00a0erwiesen hat und sich auch im engen Verfehlen in sein Gegenteil verkehrt hat.<\/p>\n<p>Amen .<\/p>\n<p>Dogmatische und homiletische Entscheidung:<\/p>\n<p>Unser Text bietet eine F\u00fclle anregender Stichworte, die gleichsam summarisch und kenntnishaft wesentliche Glaubensinhalte zusammenfassen:\u00a0&#8222;Du bist ein heiliges Volk&#8220;\u00a0(V 6). Einfach und schlicht wird behauptet und zugesagt: Das Attribut &#8222;Heiligkeit&#8220; ist kein vom Menschen verdientes oder gar verdienstliches, sondern alleiniges Geschenk und Zusage Gottes. Nur so ist es erkl\u00e4rbar, da\u00df beispielsweise wider allen menschlichen Augenschein, Gott erw\u00e4hlt, was eigentlich \u00fcberhaupt gar keine &#8222;Erw\u00e4hlung&#8220; verdient hat. Das Volk Israel wurde nicht erw\u00e4hlt, &#8222;weil ihr gr\u00f6\u00dfer w\u00e4ret&#8220; (V 7).<\/p>\n<p>Wir schauen im Leben fast immer nur auf das, was uns &#8222;gro\u00df&#8220; daherkommt. Das Kleine f\u00e4llt nur schwer &#8222;ins Auge&#8220;. Was &#8222;vor Augen liegt&#8220; ist wenig beeindruk-kend. Gott aber schaut genau dahin, wo wir als Menschen achtlos vor\u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Aus seiner Liebe heraus bestimmt Gott seine Verhei\u00dfung. Selbstgef\u00e4llige Erw\u00e4hlungsprotzerei wird als L\u00fcge bestraft. Daraus resuliert: &#8222;So haltet nun die Gebote, Gesetze und Rechte (V 11).<\/p>\n<p>Wer in der Liebe Gottes ist, der strebt in allem seinem Denken und Trachten nach dieser Liebe. So konkret wie Gott an seinem auserw\u00e4hlten Volk gehandelt hat, so konkret handelt er auch an uns, heute und jeden neuen Tag, den er uns aus Liebe schenkt. Das ist der Inhalt der biblischen Botschaft. Das Geheimnis der Liebe ist unerkl\u00e4rbar.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Pastoralkolleg Urach<\/p>\n<p>Prof. Dr. Karl W. Rennstich<\/p>\n<p>Bismarckstr. 12<\/p>\n<p>72574 Bad Urach<\/p>\n<p>PHONE: ++49-(0)7125-9499-11<\/p>\n<p>FAX: ++49-(0)7125-9499-99<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:Pastoralkolleg@t-online.de\">Pastoralkolleg@t-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6. Sonntag nach Trinitatis | 11. Juli 1999 | 5. Mose 7,6-12 | Karl W. Rennstich | Liebe Gemeinde! Die Gnade der Erw\u00e4hlung und das Schicksal der Erw\u00e4hlten Denn du bist ein Volk, das dem Herrn deinem Gott, heilig ist. 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