{"id":21923,"date":"1999-05-17T14:13:23","date_gmt":"1999-05-17T12:13:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21923"},"modified":"2025-03-17T14:14:24","modified_gmt":"2025-03-17T13:14:24","slug":"genesis-111-9-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-111-9-3\/","title":{"rendered":"Genesis 11,1\u20139"},"content":{"rendered":"<h3>Pfingstmontag |\u00a024. Mai 1999 | Gen. 11,1\u20139 | Karl-W. Rennstich |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Worin bestand denn die S\u00fcnde, die Menschen gegangen hatten, als sie damals die Stadt und den Turm bauten? Gott ist nicht bedroht. Er mu\u00dfte ja herabsteigen, um dieses kleine Bauwerk \u00fcberhaupt in den Blick zu bekommen. Es handelt sich nicht um eine Bedrohung Gottes, sondern um eine kulturgeschichtliche Entwicklung.<\/p>\n<p>I.<\/p>\n<p>Die Stadt ist aus dem Dorf hervorgewachsen<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Erfindungen des Dorfes auf landwirtschaftlichem Gebiet war die Z\u00fcchtung von Fruchtb\u00e4umen und Pflanzungen, die sogenannten Kulturpflanzen. Vom Dorf f\u00fchrt die Entwicklung zur Stadt. In der Stadt entstand etwas Neues. Krieger und technische Spezialisten \u00fcbernahmen die f\u00fchrende Rolle. Die Stadt ist nach Mumford, dem gro\u00dfen Kulturhistoriker, das Ergebnis der gr\u00f6\u00dften landwirtschaftlichen Revolution, die neben der Domestikation des Getreides der Einf\u00fchrung der Pflugkultur und der Bew\u00e4sserung der Felder zur Folge hatte. Die &#8222;Stadt&#8220; als Gegenbild des &#8222;Dorfes&#8220; ist auch das Thema des Gilgamesch- Epos und der Urgeschichte der Menschheit in der Darstellung der Bibel und der Mythen der griechischen und chinesischen Kultur.<\/p>\n<p>Die Stadt- und Turmbaugeschichte ist Symbol f\u00fcr Fortschritt und Kulturwechsel. Die Menschen lernten, luftgetrocknete Ziegel, gebrannte Bausteine herzustellen. Sie wohnten beieinander in der Stadt und gruppierten sich um die Mitte. Der K\u00f6nigspalast mit dem Turm ist das Symbol der Einheit. Alle sind gesch\u00fctzt durch die Mauer. Nun hei\u00dft es: Wir hier drinnen und die drau\u00dfen!<\/p>\n<p>Schl\u00fcsselbegriffe dieses Textes sind die Sprache, das ganze Land, die Stadt und der Turm. In Inschriften Saragons II. im Jahre 721 bis 705 v. Chr. wird \u00fcber den Bau der neuen Hauptstadt Dur-Sarugen berichtet. Es hei\u00dft dort: &#8222;Sargon, der K\u00f6nig der Gesamtheit, der K\u00f6nig des Landes Syrien: Aus meinem eigenen Wunsch baute ich eine Stadt, Dur-Sarugen nannte ich ihren Namen, einen perfekten Palast, der in den vier Weltteilen keine Rivalen, nichts Ebenb\u00fcrtiges hat, baute ich darin. Stadt und Palast sollen die Weltherrschaft zumindestens in Geist und Anspruch dokumentieren. Zwangsarbeiter, unter ihnen vielleicht auch Israeliten, mu\u00dften die Stadt bauen, Untertanen aus den vier Himmelsrichtungen mit jeweils fremder Sprache, Reden ohne Harmonie, die Berge und Flachland bewohnen, so viele das Licht der G\u00f6tter, der Herr der Gesamtheit h\u00fctet, die ich auf Gehei\u00df Assurs, meines Herrn, im Zorn meines Zepters erbeutet hatte, lie\u00df ich eine Rede f\u00fchren und lie\u00df sie darin Wohnung nehmen. Die Stadt soll zu einem Lager der Beute werden, der Besitz der L\u00e4nder und der weithin wohnenden Feinde, die Gaben der Wohnst\u00e4tten, der \u00dcberflu\u00df der vier Weltteile, sollen in der Stadt aufgeh\u00e4uft werden. Die Herrlichkeit der Stadt beruht auf der brutalen Unterdr\u00fcckung und auf der Ausbeutung anderer V\u00f6lker. Ein Spottgedicht aus Jes 14,6 beschreibt das so: &#8222;Der im Grimm Nationen schlug, Schlangen ohne Unterla\u00df. Der im Zorn V\u00f6lker niedertrat, schonungslose Verfolgung.&#8220;<\/p>\n<p>Ein Jahr nach der Einweihung von Dur-Sarokin, kommt Sargon II. bei einer Schlacht ums Leben. Die Bauarbeiten werden eingestellt. Die Stadt ist nicht mehr k\u00f6nigliche Residenz, und die Menschen fragen sich, warum die Weltherrschaft Sargons ein so schm\u00e4hliches Ende gefunden hat. Die Zerst\u00f6rung des Turmes, die Sprachverwirrung und Ausbreitung der Menschen \u00fcber das ganze Land gleicht einer zweiten Vertreibung aus dem Paradies.<\/p>\n<p>Das Ende der Geborgenheit ist gekommen. Babylon hei\u00dft &#8222;Nabel der Welt&#8220;. Es ist der Wohnsitz der G\u00f6tter. Gleichzeitig haben wir eine Religion, die vom Menschen her denkt und den Menschen zum Gott macht. Der Gotteskomplex hat schreckliche Konsequenzen: die Sprachverwirrung. Die Geschichte endet gnadenlos. Die Heimatlosigkeit und die Unbehaustheit werden zum Schicksal der Menschen.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Der zentrale Satz in unserem Text hei\u00dft\u00a0&#8222;Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Herabsteigen&#8220; und &#8222;hinaufsteigen&#8220; haben in der Bibel einen Bezug zum Tempel. Sie beschreiben aber auch die mystische Himmelfahrt der Seele. Hinaufgehen nach Jerusalem hei\u00dft in den Tempel gehen, und hinaufsteigen in den Himmel ist das h\u00f6chste der Vollendung der religi\u00f6sen Sph\u00e4re.<\/p>\n<p>Auf der &#8222;Jakobsleiter&#8220; stiegen die Engel hinauf und hinunter. So werden der Stein und die Leiter zu einem Symbol des Hinauf- und Herabsteigens vom Himmel zur Erde. Mose stieg zu Gott hinauf und Gott stieg herab. Er sah sich das Los, die Armut, die Angst des Volkes an. Gott verl\u00e4\u00dft seinen erhabenen Ort.<\/p>\n<p>Im Neuen Testament erfahren wir dann, wie \u00fcber Jesus am Kreuz gespottet wird: &#8222;Hilf dir selbst und steig herab vom Kreuz, damit wir sehen und glauben k\u00f6nnen.&#8220; Im Epheserbrief Kap. 4,10 hei\u00dft es: &#8222;Derselbe, der herabgestiegen ist, ist auch hinaufgestiegen.&#8220; Und ganz am Ende der Bibel hei\u00dft es: &#8222;Die neue Stadt wird herabsteigen vom Himmel. Das neue Jerusalem, die neue Welt ist damit gekennzeichnet. Das Hinauf- und Herabsteigen gleicht einer Treppe:<\/p>\n<p>Manchmal seh\u2018 ich im Traum eine\u00a0Treppe<\/p>\n<p>Wendeltreppe nach unten<\/p>\n<p>Und \u00e4ngstlich steig ich hinab<\/p>\n<p>Morsche, glitschige Stufen<\/p>\n<p>In den dunklen Keller meines ICH<\/p>\n<p>Da liegen gestorbene Tr\u00e4ume<\/p>\n<p>Da kauert ein verletztes Kind<\/p>\n<p>Da hockt hinter Spinnen die Angst.<\/p>\n<p>Manchmal seh\u2018 ich im Traum eine\u00a0Leiter<\/p>\n<p>Karriere-Leiter\u00a0nach oben<\/p>\n<p>Und m\u00fchsam klettere ich hoch<\/p>\n<p>Sprosse f\u00fcr Sprosse<\/p>\n<p>Bis ich ganz oben bin<\/p>\n<p>Top, high, einsame Spitze<\/p>\n<p>Anerkannt, bewundert, begehrt<\/p>\n<p>Mit Titel, Status, Erfolg.<\/p>\n<p>Manchmal seh ich im Traum einen Mann<\/p>\n<p>Karriere-Leiter\u00a0nach\u00a0unten<\/p>\n<p>Und er steigt sie gelassen hinab<\/p>\n<p>Keimzelle, Embryo, S\u00e4ugling<\/p>\n<p>Bis Gott ganz menschlich ist<\/p>\n<p>W\u00e4scht Z\u00f6llnern und S\u00fcndern die F\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Reicht Auss\u00e4tzigen seine Hand<\/p>\n<p>Sitzt zu Tisch neben Dir und mir.<\/p>\n<p>Zusammengefa\u00dft ist das alles in der Redewendung, da\u00df Gott vom Himmel zu den Menschen herabsteigt.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>&#8222;Jahwe sagte: Ich habe die Unterdr\u00fcckung meines Volkes, das in \u00c4gypten ist, genau gesehen. Ihr Zeterngeschrei angesichts seiner Treiber habe ich geh\u00f6rt. Ja, ich kenne seine Schmerzen. Ich bin herabgekommen, um es aus der Gewalt \u00c4gyptens zu erretten und es aus jenem Lande hinaufzuf\u00fchren in ein gutes und weites Land. Gehe hin und versammle die \u00c4ltesten Israels und sage zu ihnen: Jahwe, der Gott eurer V\u00e4ter, ist mir erschienen &#8230; und hat gesagt: Ich habe achtgehabt auf euch und das, was euch in \u00c4gypten angetan wird und habe beschlossen: Ich will euch aus der Unterdr\u00fcckung in \u00c4gypten herausf\u00fchren.&#8220; (2. Mose, 3,7.8.16.17)<\/p>\n<p>Der Handelnde ist Gott. Er sieht und er sendet! Er kennt das Leiden seines Volkes und er denkt \u00fcber die Rettung nach. Und bei dieser Rettungsaktion sind Moses und die \u00c4ltesten beteiligt. Die \u00c4ltesten werden hier zum ersten mal in der Bibel erw\u00e4hnt. Die \u00c4ltesten nehmen eine besondere Stellung in Israel ein. Sie werden unter den anderen Gliedern ihres Volkes ausgezeichnet als deren Vorsteher, Oberh\u00e4upter, F\u00fchrer, Leiter und Vorgesetzte. Sie sind Werkzeuge Gottes, Vertreter des Volkes; durch die \u00c4ltesten spricht Gott zu seinem Volk. Sie sind\u00a0die ersten Amtstr\u00e4ger in Israel.\u00a0Aus den Texten k\u00f6nnen wir sehen, da\u00df die \u00c4ltesten auch die Leitung des gottesdienstlichen Lebens innehatten; sie sind befugt, die Opfer darzubringen und die Passahschlachtung durchzuf\u00fchren. Sie sollen f\u00fcr das Volk Heil erwirken.<\/p>\n<p>Was hat das alles mit Pfingsten zu tun, dem Tag der Geburt der Kirche? Die Geschichte der Kirche beginnt umgekehrt. Menschen verstecken sich aus Angst hinter verschlossenen T\u00fcren. Da werden die T\u00fcren aufgetan und die ver\u00e4ngstigten Menschen mit einer Botschaft hinausgesandt in die Welt. Dieses Hinausziehen\u00a0soll nicht durch Herr oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen,\u00a0spricht der Herr Zebaoth (Sach 4, 6).<\/p>\n<p>Wie aus einem \u00e4ngstlichen und komplexbeladenen Menschen ein &#8222;Handlanger Gottes&#8220; wurde, zeigt die Geschichte eines Mannes, der den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens in der Umgebung von Basel verbrachte,\u00a0Christian Friedrich Spittler\u00a0(1782-1867).<\/p>\n<p>Es war eine garstige Zeit damals. Der Absolutismus herrschte. Die Kirchen waren der verl\u00e4ngerte Arm der F\u00fcrsten. Nur selten wagten es offizielle Vertreter der Kirche, gegen Unrecht und Willk\u00fcrherrschaft einzutreten. Wer es wie der junge Hofprediger Dr. Samuel Urlsperger wagte, die Korruption \u00f6ffentlich als S\u00fcnde zu bezeichnen, riskierte Kopf und Kragen. Der junge Hofprediger verlor seinen Posten. Er mu\u00dfte fliehen. Schlie\u00dflich fand er in der freien Reichsstadt Augsburg ein Pfarramt. Sein Sohn gr\u00fcndete 1780 in Basel die \u00fcber ganz Europa hinweg verstreute Deutsche Christentumsgesellschaft, die durch Werke treuer Liebe auf die Hebung lebendiger Gottseligkeit in der N\u00e4he und Ferne hinzuwirken bem\u00fcht war.<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Ein typischer Vertreter dieser Gruppe war\u00a0Christian Friedrich Spittler.\u00a0Als Sekret\u00e4r dieser Gesellschaft kam Spittler in Basel mit den verschiedensten Leuten aus allen Schichten der Bev\u00f6lkerung in Ber\u00fchrung. Zu seinen Freunden geh\u00f6rten reiche und angesehene Handelsherren, hochgelehrte Professoren der Stadt Basel, aber auch einfache Menschen aus dem Volk.<\/p>\n<p>Spittlers Leben ist ein Beispiel der Einmischung in die Gesellschaft, der Verbreitung einer christlichen Gesinnung unter denen, die diese nicht kannten oder vergessen hatten. Der Einblick in die Welt der Politik zeigte ihm das gro\u00dfe Ausma\u00df der\u00a0Not\u00a0und die gro\u00dfe\u00a0Aufgabe,\u00a0die die Christen hier zu erf\u00fcllen hatten. Spittler hatte auch enge Verbindung mit einer Anzahl von Frauen und M\u00e4nnern aus der katholischen Kirche, wie Johannes\u00a0Go\u00dfner,\u00a0Martin\u00a0Boos\u00a0und Johann M.\u00a0Sailer,\u00a0dem sp\u00e4teren Bischof von Regensburg (1829-32). Die gemeinsame Liebe und hohe Wertsch\u00e4tzung der Bibel verband Spittler mit ihnen.<\/p>\n<p>Der &#8222;Handlanger Gottes&#8220; gr\u00fcndete etwa 50 verschiedene soziale Einrichtungen und Missionswerke. Diese &#8222;wohlgef\u00e4lligen Werke&#8220; zeigten neue Wege in der Schulbildung &#8211; wie beispielsweise die Kinderrettungsanstalt in Beuggen, in der arme Lehrer armen Kindern unter der Leitung des durch Pestalozzi beeinflu\u00dften fortschrittlichen P\u00e4dagogen und Juristen Christian Heinrich\u00a0Zeller\u00a0(1779-1860) eine Schulbildung erm\u00f6glichten. In Basel baute Spittler mitten im Krieg eine\u00a0Bibel- und Traktatgesellschaft\u00a0auf, als Napoleon 1813 auf seinem R\u00fcckzug nach Basel kam. In dieser unruhigen Zeit gr\u00fcndete er 1815 zusammen mit einigen Freunden die\u00a0Basler Mission.\u00a0Freunde hatten ihn gewarnt: &#8222;Sonderbar genug w\u00e4re es, wenn aus der protestantischen Schweiz eine Mission ausginge, um dem gro\u00dfen, bei uns selbst waltenden argen Heidentum &#8230; Einhalt zu tun.&#8220; Spittler w\u00e4hlte Sach 4, 6 als Losung: &#8222;Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist.&#8220;<\/p>\n<p>Ziel des Unternehmens sollte sein: &#8222;Missionare als Ausbreiter einer wohlt\u00e4tigen Zivilisation und Verk\u00fcndiger des Evangeliums des Friedens nach verschiedenen Gegenden der heidnischen Welt&#8220; auszubilden. Den Sinn dieser Definition erl\u00e4uterte\u00a0Christian Gottlieb Blumhardt,\u00a0der erste Missionsinspektor der Basler Mission im Jahre 1827, den zum ersten mal nach Afrika ausreisenden Missionaren in einer\u00a0Instruktion.\u00a0Darin hei\u00dft es, da\u00df die Missionare &#8222;an der T\u00fcre Afrikas anzuklopfen und aus der Entwicklung der Umst\u00e4nde von dem Herrn eine Antwort auf die Frage zu erbitten h\u00e4tten, ob Missionare \u00fcberhaupt erw\u00fcnscht w\u00e4ren&#8220;. Mission als Ausbreitung einer wohlt\u00e4tigen Zivilisation deute\u00a0Wiedergutmachung begangenen Unrechts in Afrika.\u00a0Missionare sollten nie vergessen, was Wei\u00dfe den Schwarzen in Afrika an Ungerechtigkeiten angetan haben. &#8222;Ihr seyd diesen mi\u00dfhandelten Gesch\u00f6pfen eine unersch\u00f6pfliche Geduld und ein \u00dcberma\u00df von wohlthuender Liebe schuldig, wenn auch nur einigerma\u00dfen die tausend blutenden Wunden geheilt werden sollen, welche ihrem Volke seit Jahrhunderten die schmutzigste Habsucht und die grausamste Arglist der Europ\u00e4er geschlagen hat.&#8220;<\/p>\n<p>Niemand konnte damals ahnen, da\u00df aus diesen kleinen Anf\u00e4ngen eine der gr\u00f6\u00dften und bedeutendsten Missionsgesellschaften werden sollte. Noch heute glauben viele Menschen in Afrika und Asien, da\u00df Basel der evangelische Vatikan sei.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Professor Dr. Karl W. Rennstich<\/p>\n<p>Bismarckstr. 12<\/p>\n<p>Pastoralkolleg Urach<\/p>\n<p>72574 Bad Urach<\/p>\n<p>Tel. 07125 \u2013 9499-11<\/p>\n<p>Fax 07125 \u2013 9499-99<\/p>\n<p>Email:\u00a0<a href=\"mailto:Pastoralkolleg@t-online.de\">Pastoralkolleg@t-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfingstmontag |\u00a024. Mai 1999 | Gen. 11,1\u20139 | Karl-W. Rennstich | Liebe Gemeinde! Worin bestand denn die S\u00fcnde, die Menschen gegangen hatten, als sie damals die Stadt und den Turm bauten? Gott ist nicht bedroht. Er mu\u00dfte ja herabsteigen, um dieses kleine Bauwerk \u00fcberhaupt in den Blick zu bekommen. 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