{"id":21943,"date":"1999-07-17T14:46:50","date_gmt":"1999-07-17T12:46:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21943"},"modified":"2025-03-17T14:49:09","modified_gmt":"2025-03-17T13:49:09","slug":"johannes-135-42-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-135-42-2\/","title":{"rendered":"Johannes 1,35-42"},"content":{"rendered":"<h3>5. Sonntag nach Trinitatis | 4. Juli 1999 | Johannes 1,35-42 | Doris Gr\u00e4b |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Von einer zun\u00e4chst beil\u00e4ufigen Begegnung zwischen Jesus und den Johannes-J\u00fcngern wird uns da berichtet. Scheinbar Gleichg\u00fcltiges wird uns erz\u00e4hlt. Und mitten in dieser Erz\u00e4hlung dann diese beiden zun\u00e4chst fast belanglos wirkenden S\u00e4tze:<\/p>\n<p>Wen sucht ihr? \u2013 Kommt und seht!<\/p>\n<p>Gewi\u00df, dem Evangelisten Johannes ging es damals in der Aufnahme dieser eher beil\u00e4ufig geschilderten Begegnung um die erste J\u00fcngerberufung: Andreas und Simon Petrus, sie gelten als die ersten in der Nachfolge Jesu.<\/p>\n<p>Doch, wie es eben manchmal ist: das Wesentliche steht auch hier zwischen den Zeilen.<\/p>\n<p>Oder, anders gesagt: diese beiden so allgemein klingenden S\u00e4tze k\u00f6nnen gerade in ihrer Allgemeinheit so auch mir, auch uns heute morgen gelten.<\/p>\n<p>Unmittelbar zu verstehen, zumindest im Rahmen eines Gottesdienstes:<\/p>\n<p>Wen sucht ihr?<\/p>\n<p>Weswegen seid ihr hier, ihr Gesunden und ihr Kranken? Ihr M\u00fchseligen und Beladenen, ihr Gl\u00fccklichen und Dankbaren?<\/p>\n<p>Wen sucht ihr? \u2013 Kommt \u2013 und seht!<\/p>\n<p>Wie gesagt, im Rahmen eines Gottesdienstes ist uns die Antwort ja schon fast in den Mund gelegt.<\/p>\n<p>Denn: Gott suchen wir. Nach Ihm fragen wir, dem Grund unseres Seines. Dem Sinn unseres Lebens. Dem Ziel, dem wir entgegengehen.<\/p>\n<p>Deswegen sind wir hier, um uns Seiner N\u00e4he zu vergewissern. Um uns unserer selbst zu vergewissern. \u2013 Um unser unruhiges Herz in Ihm Ruhe finden zu lassen.<\/p>\n<p>Wen sucht ihr? \u2013 Die ersten Antworten von uns Gott-Suchern hier im Gottesdienst m\u00f6gen so aussehen.<\/p>\n<p>Aber: wie w\u00e4re es denn, wenn wir hinausgehen w\u00fcrden? Hinaus aus den sch\u00fctzenden Kirchenmauern auf die Stra\u00dfen unserer Stadt?<\/p>\n<p>Wen sucht ihr? \u2013 Eilige Passanten auf der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone am Samstagvormittag so gefragt:<\/p>\n<p>Ich glaube, vielf\u00e4ltig w\u00e4ren die Antworten, so unterschiedlich wie die Gesichter.<\/p>\n<p>Ob dort, auf den Stra\u00dfen unserer Stadt, allerdings auch Gott-Sucher dabei w\u00e4ren?<\/p>\n<p>Ich wage es nicht zu sagen, ob sie drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe so in die Tiefe denken w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Andererseits h\u00f6re ich, da\u00df beispielsweise in psychiatrischen und psychotherapeutischen Gespr\u00e4chen vermehrt solche Fragen gestellt werden.<\/p>\n<p>Was ist es mit mir und mit meinem Leben?<\/p>\n<p>Was ist es mit Gott, dem scheinbar allm\u00e4chtigen und alles verursachenden Gott?<\/p>\n<p>Was ist es mit dieser Welt und den Menschen mit ihrem selbst\u00fcberzogenen Autonomiestreben?<\/p>\n<p>Beides also beobachten wir gerade au\u00dferhalb unserer sch\u00fctzenden Kirchenmauern: da\u00df diejenigen, die Gott suchen, zahlreicher werden. Und leider meistens nicht mehr in unseren Kirchen nach Ihm suchen. \u2013 Da\u00df es, umgekehrt, aber auch immer mehr Zeitgenossen gibt, die Gott vergessen haben. Die auf unsere Frage: wen sucht ihr? \u2013 alle m\u00f6glichen, nur nicht diese eine Antwort geben w\u00fcrden. Denn:<\/p>\n<p>&#8222;Sie haben bei uns vielfach schon vergessen, da\u00df sie Gott vergessen haben&#8220; \u2013 sagte vor kurzem der Bischof der Kirche von Sachsen-Anhalt.<\/p>\n<p>Aber was nun?<\/p>\n<p>Wie gerne w\u00fcrde ich trotzdem den Gott-Vergessenen hinterherlaufen. Weniger, um sie mit meiner Frage zu behelligen, als vielmehr, um sie einzuladen:<\/p>\n<p>Kommt und seht!<\/p>\n<p>Kommt, ihr, drinnen oder drau\u00dfen, ihr, drinnen in der Kirche oder in den Krankenzimmern! Kommt, ihr da drau\u00dfen, die ihr offenbar ganz andere Probleme und Verpflichtungen habt, kommt und schaut mit mir hin, wo Gott ist.<\/p>\n<p>Wie Gott in eurem Leben da ist, schon ehe ihr mit der Suche begonnen habt.<\/p>\n<p>Denn: dieses m\u00f6chte ich manchem Gott-Sucher, ob drinnen oder drau\u00dfen, doch zuallererst sagen:<\/p>\n<p>Gott ist keine Welterkl\u00e4rung. Gott l\u00e4\u00dft sich nicht einsetzen als Ursache von diesem oder jenem Ereignis.<\/p>\n<p>Weder dein Gl\u00fcck noch dein Ungl\u00fcck hat er verursacht. Er ist auch nicht f\u00fcr deine Krankheit verantwortlich. Gott ist keine objektiv feststellbare Gr\u00f6\u00dfe, die wir \u2013 mit entsprechender Anstrengung \u2013 suchen und auch finden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Kommt \u2013 und seht vielmehr, wie Gott in eurem Leben da ist. Schon immer. Es kommt nur darauf an, wie ihr versteht, was euch in eurem Leben widerfahren ist. Wie ihr eure Erfahrungen von Leid und Freude deutet \u2013 von Gott her seht und bedenkt.<\/p>\n<p>Kommt, und seht eure Lebenserfahrungen auf Gott hin durch.<\/p>\n<p>Was ist da nicht alles, was das Leben schwer \u2013 aber auch reich gemacht hat.<\/p>\n<p>Nur M\u00fch\u00b4 und Arbeit war dein Leben?<\/p>\n<p>Nur geschuftet habe ich, an andere gedacht, f\u00fcr andere gelebt. Und jetzt, wo ich\u00b4s besser haben k\u00f6nnte, jetzt auf einmal diese Krankheit. Wie aus heiterem Himmel. \u2013 Solche Lebensbilanzen h\u00f6re ich manchmal.<\/p>\n<p>Ich kann sie, ehrlich gesagt, kaum ertragen. Und frage deswegen auch noch einmal nach \u2013 oder lade vielmehr ein:<\/p>\n<p>Komm und sieh!<\/p>\n<p>Sieh doch noch einmal genau hin: Was hat dich froh gemacht, auch in deinem scheinbar so m\u00fchseligen und beladenen Leben?<\/p>\n<p>Wo gab es H\u00f6hepunkte? \u2013 Wann waren die Feste, an denen du gl\u00fccklich warst? An denen du beschenkt wurdest? Mit Liebe zuallererst\u2013 und noch vielen anderen Dingen mehr?<\/p>\n<p>Wann hast du dich erhoben gef\u00fchlt, und, wenn auch nur f\u00fcr einen Augenblick, gesp\u00fcrt: Mein Leben ist sch\u00f6n. Trotz allem. Es ist gut, wie es ist. Wie alles geworden ist.?<\/p>\n<p>Komm \u2013 und sieh, ob Du dahinter nicht sogar noch mehr sehen kannst.<\/p>\n<p>Dieses n\u00e4mlich: da\u00df ich bin, das verdanke ich nicht mir selbst. Da\u00df ich leben darf, solches erleben darf, das ist Gnade.<\/p>\n<p>Komm \u2013 und sieh so die Spuren Gottes in deinem Leben!<\/p>\n<p>Aber auch umgekehrt: hat sich im Laufe deines Lebens nicht auch das Schwere zu verwandeln begonnen?<\/p>\n<p>Komm \u2013 und sieh, ob du nicht, wie Hiob, nach allem Hadern und Klagen und allem Aufbegehren schlie\u00dflich doch irgendwann sagen konntest: &#8222;Ich hatte von dir nur vom H\u00f6rensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.&#8220;<\/p>\n<p>Also: nun sehe ich tiefer; sehe mehr, sehe auch in den schweren Erfahrungen Gottes Spuren in meinem Leben.<\/p>\n<p>Erfahrungen, wie Gott in unserem Leben da ist.<\/p>\n<p>Nicht objektiv von jedem wahrnehmbar.<\/p>\n<p>Viel mehr Sache jedes Einzelnen, jeder Einzelnen, angesichts dieser oder jener Lebenserfahrung zu sagen:<\/p>\n<p>Das ist mir geschenkt \u2013 ist mir geschickt worden. Das will ich annehmen als Gottes Willen.<\/p>\n<p>Oder, sogar noch mehr, zu sagen, zu singen:<\/p>\n<p>&#8222;Bis hierher hat mich Gott gebracht in seiner gro\u00dfen G\u00fcte. Bis hierher hat er Tag und Nacht bewahrt Herz und Gem\u00fcte. Bis hierher hat er mich geleit\u00b4, bis hierher hat er mich erfreut, bis hierher mir geholfen.&#8220;<\/p>\n<p>Ob ich so jene eher beil\u00e4ufige Erz\u00e4hlung von der ersten J\u00fcngerberufung auslegen darf? \u2013 Ob ich so jene scheinbar gleichg\u00fcltigen Fragen auf uns beziehen \u2013 und mit existentiellem Gewicht versehen kann?<\/p>\n<p>Wen sucht Ihr? Kommt \u2013 und seht!<\/p>\n<p>Sucht nicht irgendwo au\u00dferhalb eurer selbst. In fernen L\u00e4ndern oder exotischen Gefilden.<\/p>\n<p>Wenn du nach Gott fragen willst, mu\u00dft du bei dir selbst suchen. Mu\u00dft in den Brunnengrund deiner Seele springen und von dort her dein Leben zu verstehen suchen.<\/p>\n<p>Andreas und sein Bruder, Simon Petrus, sie werden in der Geschichte des Evangelisten nach diesem Gespr\u00e4ch zu Jesus-J\u00fcngern; und sie folgen ihm fortan nach.<\/p>\n<p>Viel leiser ist heute mein Ruf in die Nachfolge:<\/p>\n<p>Kommt und seht, was euch bisher durchs Leben getragen hat!<\/p>\n<p>Kommt und seht die Liebe, von der ihr bis zu diesem Tag gelebt habt.<\/p>\n<p>Kommt und seht die Hoffnung, die euch auch durch schwere Erfahrungen hindurch geholfen hat.<\/p>\n<p>Kommt und seht die Freundlichkeiten, die euch widerfahren sind, ohne da\u00df ihr sie verdient h\u00e4ttet.<\/p>\n<p>Darin findet ihr, wie Andreas und Simon Petrus, den Messias. Gott, der die Liebe ist.<\/p>\n<p>In Christus Jesus. Gott sei Dank. Amen<\/p>\n<p><strong>Exegetische, systematische und homiletische Vorentscheidungen:<\/strong>:<\/p>\n<p>&#8222;Scheinbar Gleichg\u00fcltiges wird erz\u00e4hlt; das Wesentliche verbirgt sich dahinter&#8220; \u2013 so urteilt R.Bultmann in seinem Kommentar zum Johannesevangelium \u00fcber Joh 1, 38ff (R.Bultmann, das Evangelium des Johannes, 20.Auflage, G\u00f6ttingen 1978, S.69ff).<\/p>\n<p>Und das Wesentliche daran, das ist eben dies: die beiden Johannes-J\u00fcnger Andreas und Simon sind von jetzt an die ersten Jesus-J\u00fcnger.<\/p>\n<p>Das steht hinter den beil\u00e4ufigen Fragen nach der Wohnung Jesu und dem Wunsch, bei ihm bleiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mich allerdings fesseln gerade diese beiden so allgemein gehaltenen S\u00e4tze:<\/p>\n<p>Wen sucht ihr? \u2013 Kommt und seht!<\/p>\n<p>Ich will sie in meiner Predigt mit ganzem existentiellen Gewicht versehen. Ich will sie als Frage an mich und meine Predigth\u00f6rer verstehen: Wen sucht ihr? Kommt und seht!<\/p>\n<p>Die Suche nach Gott als dem vermeintlichen Verursacher des Leids &#8211; oder dem ersehnten Helfer in der Not \u2013 steht in allen Gespr\u00e4chen am Krankenbett im Raum, ob ausgesprochen oder nicht.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr meine Predigt ist mir im Rahmen dieser Frage dann die grundlegende theologische Entscheidung, Gott nicht als objektive supranaturale Gr\u00f6\u00dfe au\u00dferhalb unserer selbst behaupten zu wollen, sondern als Grund unseres Seins, der schon da ist und zu dem wir uns jeweils ins Verh\u00e4ltnis setzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Von unsch\u00e4tzbarem Wert war mir in dieser wie auch in vielen anderen Predigtvorbereitungen das Buch &#8222;Mit Gott leben&#8220; von Traugott Koch (T\u00fcbingen 1989).<\/p>\n<hr \/>\n<p>Doris Gr\u00e4b,<\/p>\n<p>Pastorin im Klinikum G\u00f6ttingen<\/p>\n<p>Raseweg 2, 37124 Rosdorf<\/p>\n<p>Tel.0551\/781372<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis | 4. 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