{"id":22009,"date":"2001-09-18T11:47:48","date_gmt":"2001-09-18T09:47:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22009"},"modified":"2025-03-18T11:48:22","modified_gmt":"2025-03-18T10:48:22","slug":"philipper-312-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-312-14\/","title":{"rendered":"Philipper 3,12-14"},"content":{"rendered":"<h3>17. Sonntag nach Trinitatis | 7. Oktober 2001 | Philipper 3,12-14 im Kontext von Micha 4,15 und Markus 2,13-17 | Jan Christian Vaessen |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde unseres Herren Jesus Christus,<\/p>\n<p>wie gut ist es zu erfahren, da\u00df der Glaube lebt und eine wirkliche Kraft im Leben von Menschen ist. Besonders in der Zeit, in der wir im Moment leben, wo die ganze Welt auf dem Kopf steht und ersch\u00fcttert wird durch Terrorismus und Todesangst, ist es gut, irgendwo einen Ort zu haben, wo man ruhig und besch\u00fctzt vor Anker gehen kann, einen Ort wo man sp\u00fcrt, da\u00df es noch mehr Menschen gibt, die sich tragen lassen von der Liebe Gottes. Ich kann mir vorstellen, da\u00df Ihnen so etwas im Moment schwer f\u00e4llt. Vielleicht haben Sie die Aussicht auf diese Liebe durch alles, was in der Welt geschah, in den vergangenen Wochen v\u00f6llig verloren. Aber das hei\u00dft noch nicht, da\u00df der Herr selbst aus der Welt verschwunden ist oder Ihr Herz verlassen hat. Um seine Anwesenheit zu erfahren, sind wir zusammen gekommen und werden wir zusammen kommen. Sonntag f\u00fcr Sonntag. Das mag im Licht des B\u00f6sen, das die Welt verschlingt, vielleicht als ganz unbedeutend erscheinen und trotzdem ist es wichtig. Denn unser Zusammensein ber\u00fchrt die Liebe Gottes in der Welt, deckt die empfindliche Seite des heiligen Geistes in deinem Herz auf von unter den Schutthaufen des B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Levi der Z\u00f6llner. Man sieht ihn sitzen vor seinem Zollh\u00e4uschen. Er wartet auf Menschen die zu ihm kommen um ihren Zoll zu bezahlen. Das hei\u00dft mit Wucherzinsen und Wuchergewinn. Und so macht sich Levi verha\u00dft bei seinen Zeitgenossen. Er wartet nur vor seinem Zollh\u00e4uschen, das Geld kommt zu ihm ohne M\u00fche, ohne Leistung seinerseits. Das ist doch kein aktives oder kreatives Leben, das Levi lebt. Und die Menschen, denen er begegnet, sind alle schlechter Laune und b\u00f6se auf ihn. Der Levi k\u00fcmmert sich nicht um das Wohl von Menschen. Liebe? Was ist denn das? Die Witwe, der Waise, der Fremdling, eben die Leute die der Gott Israels liebt, weil sie keine Rechte haben und auch kein Geld, m\u00fcssen bei Levi alles bezahlen und noch mehr. Levi aus dem Stamm der Leviten, der Tempelpriester, ist von seinen Wurzeln weit entfremdet. Bei ihm ist nichts mehr zu sp\u00fcren vom alten Glauben der V\u00e4ter, von der Liebe Gottes, die Menschen sanft und kreativ macht, die Menschen antreibt, um den N\u00e4chsten wieder auf die Beine zu helfen. Das aktive Leben des Tempeldienstes hat sich bei Levi ge\u00e4ndert in ein passives Sitzen auf einem St\u00fchlchen, warten auf Eink\u00fcnfte ohne Anstrengung. Und um den Kontrast noch gr\u00f6\u00dfer zu machen, beschreibt Markus eine aufgeregte Menge Menschen, die alle begeistert Jesus nachfolgen, w\u00e4hrend Levi nichts anders macht als auf seinem Stuhl zu sitzen. Levi ist kein Priester mehr. Levi ist Z\u00f6llner geworden und der Herr ruft ihn.<\/p>\n<p>Dann, sagt Micha, werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu Rebmessern verschmieden &#8230; und sie werden nicht mehr den Krieg erlernen. Das Schl\u00fcsselwort hier ist verschmieden. Irgend etwas wird geschehen &#8211; Gott wei\u00df was &#8211; wodurch Menschen sich \u00e4ndern werden. Sie werden mit den selben Materialen andere Sachen machen. Sie werden im Alltagsleben dem Herr dienen und sie werden das gute Leben genie\u00dfen, das Gott ihnen geben wird. Jedermann wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, und niemand wird ihn st\u00f6ren. Das ist ein ganz anderes Sitzen als das Sitzen Levis. Bei Micha bedeutet Sitzen Entspannung, s\u00fc\u00dfe Ruhe nach t\u00fcchtiger Arbeit, bedeutet Gott danken f\u00fcr alles Gute, das er uns im Leben schenkt und das man mit anderen teilen darf. Levi hat diese Ruhe noch nicht verdient. Die Dankbarkeit und die Liebe sind aus seinem Leben verschwunden. Und er, gerade er, wird gerufen, um die Liebe Gottes zu erfahren und dadurch zu ver\u00e4ndern, um aufzustehen und aktiv zu werden, damit er schlie\u00dflich auch Michas Ruhe erfahren und teilen kann mit andern. Jesus sagt: folge mir. Und er stand auf und folgte ihm. So tr\u00e4ge und inaktiv er normalerweise ist, so schnell und lebendig reagiert Levi auf die Stimme Jesu. Ohne einen einzigen Moment nachzudenken steht er auf und folgt dem Herrn. Wie ist das m\u00f6glich? Was ist passiert?<\/p>\n<p>Es ist bei Levi eine empfindliche Seite anger\u00fchrt worden, die zwar tief in ihm verborgen, aber nicht verschwunden ist. Warum ist dieser Spro\u00df aus dem Priestergeschlecht vom Diener des allerh\u00f6chsten Gottes entartet in einen Ausbeuter seines N\u00e4chsten und Diener seiner eigenen Interessen? Ich stelle mir vor, da\u00df Levi sich kritisch umgesehen hat in seiner eigenen Familie, deren Mitglieder so t\u00e4tig im Tempel herum spazierten. Die Priester seiner Zeit k\u00fcmmerten sich auch mehr um sich selbst, ihren eigenen Komfort und um ihre Macht als um das Wohl der Armen, der Witwen, der Waisen. Wenn das Jahwehglauben ist, wird Levi gedacht haben, dann reicht es mir. Ich habe die Schnauze voll. La\u00df mich lieber Z\u00f6llner werden dann wei\u00df jeder, was er von mir erwarten kann. Und entt\u00e4uscht wendet sich Levi ab von Verstellung und Heuchelei. Er wird hart und erbittert, ein unangenehmer Mensch auf einem miesen St\u00fchlchen, passiv, ekelhaft.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich liegt hier der Grund warum Levi, ohne nachzudenken und direkt, auf die Stimme Jesu reagiert und sofort in Bewegung kommt. Hier ist einer, der nicht heuchelt. Hier ist einer, der wirklich den Willen des Gottes Israels tut, der das Reich Gottes &#8211; wor\u00fcber die V\u00e4ter, die Propheten, die Schriften so oft reden &#8211; zu den Menschen bringt. Er schickt dich nicht mit gro\u00dfen pers\u00f6nlichen Opfern zum Tempel. Nein, ganz im Gegenteil, er opfert sich selbst und bietet dir die Liebe Gottes an &#8211; umsonst. So hatte der Gott Israels das gemeint. So ist er gewesen f\u00fcr Ruth, David, Rachab, die Witwe von Safad und so hat er so viele in der Marge wieder auf die Beine gestellt. Und nun ruft dieser Mann aus Nazareth ihn, Levi, den verha\u00dften Z\u00f6llner, ausrangiert aus dem gesellschaftlichen Leben, gemieden wie die Pest. Er wird gerufen, um wieder mitzumachen. Auch f\u00fcr ihn gibt es einen neuen Beginn. Das kennt Levi, der Priestersohn, als die wahre Botschaft der heiligen Schrift und darauf reagiert er impulsiv, ohne nachzudenken. Die empfindliche Seite ist anger\u00fchrt und f\u00fcr jeden h\u00f6rbar zum Klingen gebracht.<\/p>\n<p>Man w\u00fcrde sagen, da\u00df Paulus, der als aktiver Arbeiter im Dienst des Evangeliums an die Philipper schreibt, genau auf der anderen Seite steht als der passive Levi auf seinem Stuhl. In einem Kommentar von Johannes Calvin las ich aber, da\u00df das nicht so ist und da\u00df Paulus sich neben Levi stellt. Und dann geht es nicht darum, da\u00df Paulus sich selbst auch noch nicht als vollkommen sieht, sondern um den kleinen Satz, worin er sagt: &#8222;ich jage aber darnach, da\u00df ich das auch ergreife, wof\u00fcr ich von Christus ergriffen worden bin&#8220;. Calvin meint, da\u00df Paulus versucht zu verstehen, was der Herr durchgemacht hat, um sich so mit seinem Tod und seiner Auferstehung zu vereinigen. Aber um den Tod Jesu wirklich verstehen zu k\u00f6nnen, m\u00fc\u00dfte man das ganze Mysterium vom B\u00f6sen verstehen, und gerade das ist f\u00fcr uns Menschen ein bi\u00dfchen zu viel. Levi hatte schon einiges verstanden, und Paulus f\u00fchlt mit ihm Verwandtschaft in dieser Hinsicht, wie er das mit den Philippern f\u00fchlt. Und so steht er auch neben uns, wenn wir ersch\u00fcttert werden von einst\u00fcrzenden Wolkenkratzern und mondialer Kriegsrhetorik. Das B\u00f6se hat immer tiefere Schichten, deren wir uns noch nicht bewu\u00dft waren und die schwieriger zu bek\u00e4mpfen sind als wir je gedacht hatten. Und dieses B\u00f6se mit seinen vielen unergr\u00fcndlichen unverstehbaren Schichten hat Jesus zertr\u00fcmmert am Kreuz. Erfolg: der Tod. Folge: Aufstand Gottes, indem er neues Leben schenkt. Und wie Paulus auch sagt: wo das B\u00f6se zunimmt, da nimmt die Gnade noch mehr zu. Das B\u00f6se mag ein unverstehbares und nicht zu kontrollierendes Mysterium sein, und denken Sie dar\u00fcber bitte nicht leichtsinnig: die Gnade ist das auch, aber st\u00e4rker als jedes B\u00f6se, das sich je manifestieren kann. La\u00df dich dann rufen von dieser Gnade, la\u00df dein ganzes Wesen voll werden mit dem Geist Gottes und du wirst geborgen sein in den Armen des Herrn, was auch geschehen mag. Bleib nicht stehen, vergi\u00df, was da hinten ist und beweg dich in der Richtung des Reiches Gottes. Dort ist ein Frieden, den der Verstand nicht fassen kann &#8211; wo V\u00f6lker einander lieben und sich gegenseitig bereichern und segnen. Nat\u00fcrlich, so weit sind wir noch nicht. Michas Traum ist noch immer ein Bild der Zukunft, aber wenn wir uns daf\u00fcr \u00f6ffnen, dann hat diese Liebe auch in unserer Zeit eine Chance. Und darum ist es so wichtig, da\u00df wir als Gemeinde Christi &#8211; wie klein und unbedeutend auch &#8211; zusammen kommen, um die Gnade, die alles B\u00f6se \u00fcberwindet, zu erfahren und zu teilen mit jedem, der sie empfangen will.<\/p>\n<p>Kurz und gut: wie stark die Entt\u00e4uschungen oder die Kritik auch sein m\u00f6gen &#8211; und in kirchlichen und religi\u00f6sen Kreisen sind sie immer besonders kr\u00e4ftig, weil die Ideale dort so hoch gestellt werden &#8211; wie weit der Gott des Himmels und Erden aus deinem Alltag verschwunden sein mag, Gott hat dich nicht vergessen. Die empfindliche Saite mag tief versch\u00fcttet sein &#8211; Schutt, gebrochener Stahl, verlorene Sicherheit, Angst vor einem dritten Weltkrieg, das alles beeintr\u00e4chtigt die Andacht, wie kann es auch anders in dieser Zeit &#8211; aber die empfindliche Saite ist trotzdem noch immer da und wird mit ein bi\u00dfchen Raum wieder die sch\u00f6nste Kl\u00e4nge produzieren. Bei unserem Herrn und Gott ist immer ein neuer Beginn m\u00f6glich. Ja er ruft uns immer wieder, alles, was wir nicht mehr brauchen, \u00fcber Bord zu setzen und zu leben wie er will. Das hei\u00dft: einfach sein und dankbar f\u00fcr alles Gute, was er uns im Leben schenkt und gerade das mit anderen zu teilen. Andern geben, was man selber bekommen hat, einen Ehrenplatz bewahren f\u00fcr die outcasts &#8211; so kommt die Liebe Gottes, das Friedensreich zu den Menschen.<\/p>\n<p>Dabei ist wichtig: Erstens, da\u00df man ehrlich und authentisch ist. Das hei\u00dft, da\u00df man ist, wer man ist, so wie der Herr dich ganz pers\u00f6nlich kennt, weil er dich so gemacht hat. Es hat gar keinen Sinn, sich anders oder mehr oder weniger darzustellen als man wirklich ist, denn die Leute sp\u00fcren das ohnehin. Es gibt da auch noch so etwas wie die unbewu\u00dfte Kommunikation, mit der man einander versteht, empfindliche Saiten sieht, ohne ein Wort zu sagen. Sei dankbar daf\u00fcr, denn der Herr will dich einsetzen, so wie du bist in seiner Gemeinde. Auch ist es gar nicht wichtig, wie alt oder wie jung man ist. In der Gemeinde Christi sind wir alle wertvoll und d\u00fcrfen alle unseren eigenen Beitrag geben. Milieu, Familie, Beruf, Bankkonto, noch so einige Daten haben in der Gemeinde Christi keinen Wert. Jeder, der den Willen meines Vaters tut, sagt Jesus, ist mein Bruder, meine Schwester, meine Mutter. Und als letztes das wichtigste: der Lohn der Liebesarbeit ist &#8230; Liebe. Darum viel Spa\u00df in der Gemeinde Christi und bedenke dabei, da\u00df viele H\u00e4nde die Arbeit leicht und angenehm machen. Und die Liebe wird wachsen, denn darum geht es im Reich Gottes. Ich glaube, da\u00df das die am besten geeignete Antwort auf Terrorismus und Todesangst ist. Richte dich danach aus, verla\u00df dich darauf, lebe da hin. Und du wirst schon heute den Frieden erfahren, den der Verstand nicht fassen kann. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Jan Christian Vaessen, Groningen, Niederlande<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:jcvaessen@wxs.nl\"><strong>E-Mail: jcvaessen@wxs.nl<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17. Sonntag nach Trinitatis | 7. Oktober 2001 | Philipper 3,12-14 im Kontext von Micha 4,15 und Markus 2,13-17 | Jan Christian Vaessen | Liebe Gemeinde unseres Herren Jesus Christus, wie gut ist es zu erfahren, da\u00df der Glaube lebt und eine wirkliche Kraft im Leben von Menschen ist. 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