{"id":22081,"date":"2001-06-18T16:56:41","date_gmt":"2001-06-18T14:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22081"},"modified":"2025-03-18T16:59:07","modified_gmt":"2025-03-18T15:59:07","slug":"4-mose-622-27-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/4-mose-622-27-3\/","title":{"rendered":"4. Mose 6,22-27"},"content":{"rendered":"<h3>Trinitatis | 10. Juni 2001 | 4. Mose 6,22-27 | Paul Kluge |<\/h3>\n<p><strong>Predigttext<\/strong>: Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit Aaron und seinen S\u00f6hnen und sprich: So sollt ihr zu den Israeliten sprechen, wenn ihr sie segnet: Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich. Der Herr lasse leuchten sein Antlitz \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Wenn sie so meinen Namen auf die Israeliten legen, will ich selbst sie segnen. (Num 6, 22-27)<\/p>\n<p>Liebe Geschwister,<\/p>\n<p>rede mit Aaron und seinen S\u00f6hnen und sprich &#8211; das ist eine neue Wendung in den Anweisungen Jahwes an Mose. Da kommen zun\u00e4chst Anordnungen, die Mose direkt befolgen und umsetzen soll und kann, dann folgen welche, die er an das Volk weitergeben soll. Und dann: Rede mit Aaron und seinen S\u00f6hnen und sprich.<\/p>\n<p>Werfen Sie mit mir einen Blick in die nach Mose benannten B\u00fccher des Alten Testaments und auf Aaron:<\/p>\n<p>Der Aufstieg auf den Berg Hor war ihm schwergefallen. Oft hatte er pausieren m\u00fcssen, wenn ihm die Luft wegblieb, die Knie schmerzten. Manchmal w\u00e4re er am liebsten stehen geblieben und h\u00e4tte keinen Schritt mehr tun m\u00f6gen. Doch er wollte, er mu\u00dfte auf den Gipfel. Von dort wollte er das Ziel sehen, das er nicht mehr erreichen w\u00fcrde. Er wollte auf dem Gipfel bleiben und sterben. &#8222;Ist man,&#8220; dachte er in einer Verschnaufpause, &#8222;ist man im Sterben auf dem Gipfel seines Lebens?&#8220; Endlich oben angekommen, setzte er sich auf einen Stein und blickte in die Richtung des Gelobten Landes. Irgendwo dahinten, da mu\u00dfte es liegen. Aber er sah nur flimmernde Luft \u00fcber dem Horizont.<\/p>\n<p>Aaron aus dem Stamm Levi, Bruder des Mose. Der bessere Redner von beiden. Hatte Mose bei den Verhandlungen mit dem Pharao begleitet. Moses, der J\u00e4hzornige, und Aaron, der Besonnene; Mose, der handelnde, und Aaron, der verhandelnde. Gemeinsam waren sie stark. Und vor ihrer Schwester Mirjam hatten sie mit ihren Erfolgen geprahlt. Manche Geschichte w\u00fcrde Mirjam wohl zweimal geh\u00f6rt haben, einmal von Mose, einmal von ihm, und Mirjam hatte die Wirklichkeit dann wohl nur vermuten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jedenfalls: Mose und Aaron hatten ihr Volk gemeinsam aus der Knechtschaft gef\u00fchrt. Doch allm\u00e4hlich hatte Mose sich zum eigentlichen F\u00fchrer entwickelt, Aaron hatte seine Befehle entgegengenommen, ihm Hilfsdienste geleistet.<\/p>\n<p>Das hatte ihm, dem \u00c4lteren, nicht gefallen, war ihm, dem \u00dcberlegenen, wahrlich nicht leicht gefallen. Er war &#8211; von Mose &#8211; zwar zum obersten Priester geweiht worden, Mose aber hatte die Weisungen Jahwes empfangen. H\u00e4tte es Mose \u00fcberraschen m\u00fcssen, als er, Aaron, seine Chance nutzte, als ihm die Stunde g\u00fcnstig schien? Als Mose lange, f\u00fcr das Volk zu lange auf dem Berg Horeb verweilt und das Volk nach einem starken F\u00fchrer gerufen hatte, war Aaron auf den Wunsch eingegangen. Hatte Schmuck einsammeln und schmelzen, einen goldenen Stier anfertigen lassen &#8211; Sinnbild eines heidnischen Kultes, in dem die Befruchtung der Erde durch den Himmel orgiastisch gefeiert wurde.<\/p>\n<p>Mose hatte danach die Z\u00fcgel, die Aaron hatte schie\u00dfen lassen, wieder straff in seine Hand genommen, und Aaron hatte sich herausgeredet: &#8222;Die Leute wollten ein Gottesbild. Ich hab dann ihren Schmuck gesammelt und ins Feuer geworfen, dabei ist zuf\u00e4llig dies Vieh entstanden.&#8220; Dann hatte er selbst die Strafaktion gegen die Stieranbeter geleitet. Mose hatte ihn wohl nicht durchschaut, jedenfalls hatten sie danach wieder Hand in Hand gearbeitet, Thron und Altar eintr\u00e4chtig verbunden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter hatte Aaron gemeinsam mit seiner Schwester Mirjam versucht, Widerstand gegen Mose zu leisten. Mirjam wurde ins Exil geschickt, Aaron konnte sich halten. Geno\u00df als Priester eine gewisse Immunit\u00e4t. Doch als die Korachiten einen Aufstand gegen ihn versuchten, spottet Mose: &#8222;Was ist schon Aaron, da\u00df ihr gegen ihn murrt!&#8220; &#8211; Aarons Stellung aber wurde nach der Vernichtung der Korachiten gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Dennoch geriet Aaron zunehmend in den Schatten seines j\u00fcngeren Bruders Mose. Der politische F\u00fchrer des Volkes gab ihm, dem geistlichem Leiter, die Richtlinien vor. Und hielt ihn damit an der Leine. Religion als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.<\/p>\n<p>Mit der Zeit hatte er sich arrangiert: Mit der Vorrangstellung seines j\u00fcngeren Bruders &#8211; er blieb ja der \u00c4ltere und auch der \u00dcberlegene; mit seiner Funktion als Berater des Mose &#8211; er machte das so geschickt, da\u00df Mose aussprach, was Aaron dachte; mit seiner Aufgabe als oberster Priester &#8211; seine S\u00f6hne hatten die R\u00e4nge direkt unter ihm inne, sie waren eine starke Truppe.<\/p>\n<p>Fast vierzig Jahre waren sie durch die W\u00fcste nomadisiert, die Leute waren alt geworden und m\u00fcde, ausgemergelt und abgestumpft. Zelt und Lade als Zeichen der Gegenwart Jahwes hielten sie noch zusammen, und Aaron als Herr der Riten hielt sie aufrecht. Die S\u00fcnden des Volks einem S\u00fcndenbock aufladen und ihn in die W\u00fcste schicken. Die Opfer der Menschen vor Jahwe bringen und ihnen das Gef\u00fchl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Damit hatte er die Leute bei der Stange gehalten und sie schlie\u00dflich davor bewahrt, zu den Fleischt\u00f6pfen \u00c4gyptens zur\u00fcckzukehren. Dorthin, wo sie gut umsorgt gewesen waren &#8211; und daf\u00fcr mit ihrer Freiheit bezahlt hatten. Es war zunehmend seine Aufgabe geworden, M\u00fcde zu ermuntern, Beladene zu entlasten, Verzagte zu ermutigen, Trauernden zu tr\u00f6sten. Er hatte das gern gemacht. Bald nun w\u00fcrden andere das machen, ihm war es recht. Doch so wie er w\u00fcrde es keiner k\u00f6nnen, auch seine S\u00f6hne nicht. Alle, aber wirklich alle, w\u00fcrden noch lange an ihn denken und ihn vermissen. Der Gedanke tat ihm gut.<\/p>\n<p>Aaron blickte in die Richtung, aus der er gekommen war. Er erkannte das Lager, wohl geordnet um die Stiftsh\u00fctte herum aufgebaut. Die Menschen darin ganz klein und schutzbed\u00fcrftig. Er hob die Arme, dann sprach er wie so oft in seinem Priesterleben: &#8222;Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich. Der Herr lasse leuchten sein Antlitz \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen, so sei es.&#8220; Es dachte an die neugeborenen Kinder, die er so gesegnet hatte, an die Jugendlichen, wenn sie ihre Kindheit beendet hatten, dachte an die Brautpaare, die vor ihm gestanden hatten, an Krieger, wenn sie in einen Kampf ziehen mu\u00dften, an Kranke und an Sterbende. An Menschen auch, die mit ganz pers\u00f6nlichen Sorgen und N\u00f6ten zu ihm gekommen waren. \u00dcber ihnen allen hatte er seine H\u00e4nde erhoben oder sie ihnen auf den Kopf gelegt und ihnen zugesprochen: &#8222;Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich. Der Herr lasse leuchten sein Antlitz \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen, so sei es.&#8220; Wie oft hatte er diese Worte wohl gesagt? Einige tausend mal bestimmt, und immer hatte er sie mit Bedacht gesagt. Damit sie wirken konnten und bewirken, was sie sollten: Kraft den M\u00fcden, Entlastung den Beladenen, Mut den Verzagten, Trost den Trauernden. Immer wieder hatte er die Wirkung dieser Worte auf die so Gesegneten bemerkt und wie sie gest\u00e4rkt und ermutigt, ermuntert und getr\u00f6stet von ihm gegangen waren, voll Vertrauen darauf, da\u00df diese Worte wahr werden, wahr sein w\u00fcrden. &#8222;Jeder Mensch und erst recht der, dem es nicht gut geht, m\u00f6chte beh\u00fctet sein,&#8220; dachte er, &#8222;jeder l\u00e4dt Schuld auf sich und ist auf Gnade angewiesen, jeder sehnt sich nach Frieden. Dieser Dreiklang spricht die Menschen an, dieser Dreiklang ist es, mit dem Gott zu den Menschen spricht: Bewahrung, Gerechtigkeit, Frieden.&#8220;<\/p>\n<p>Seine S\u00f6hne, das hatte Aaron oft erlebt, hatten den Segen \u00fcbernommen, sie w\u00fcrden ihn weitergeben. Und vielleicht w\u00fcrden sich einmal \u00fcberall auf der Welt Menschen mit seinen Worten den Segen Gottes zusprechen: &#8222;Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich. Der Herr lasse leuchten sein Antlitz \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen, so sei es.&#8220;<\/p>\n<p>Aaron blickte noch einmal auf das Lager seines Volkes und dann in die Richtung des Gelobten Landes. Legte sich danach in den Schatten eines gro\u00dfen Steines, sagte noch einmal: &#8222;Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich. Der Herr lasse leuchten sein Antlitz \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen, so sei es.&#8220; Dann schlief er ein und wachte nicht mehr auf. Amen<\/p>\n<p>F\u00fcrbittengebet<\/p>\n<p>Gott, du willst uns segnen und beh\u00fcten. Das ist ein unverdientes Geschenk. Denn du h\u00e4ttest viel mehr Anla\u00df, uns zu drohen und zu strafen. Du aber segnest und beh\u00fctest uns. Du bietest uns immer wieder deine G\u00fcte, deine Gnade an; wir fassen sie nicht. Deine G\u00fcte, deine Gnade \u00fcbersteigen unseren Verstand, wir fassen sie nicht. Die hast mehr G\u00fcte, mehr Gnade f\u00fcr uns als wir annehmen k\u00f6nnen; wir fassen sie nicht.<\/p>\n<p>Du segnest und beh\u00fctest uns und gibst uns deinen Frieden. Du segnest und beh\u00fctest uns, du gibst uns deinem Frieden da\u00df wir in Frieden sind mit uns selbst, da\u00df mit unseren Familien, Nachbarn, Kollegen in Frieden leben. Segne du auch alle, die in Unfrieden leben, und alle, die Unfrieden stiften, da\u00df sie in dir Frieden finden.<\/p>\n<p>Als Segen:<\/p>\n<p>Gott, der die Welt und alles in ihr geschaffen hat, gebe euch Kraft, Neues zu schaffen. Er gebe euch gute Gedanken und gute Worte, die euch und andere weiterbringen. Er gebe euch geschickte H\u00e4nde, die Vers\u00f6hnung und Frieden schaffen<\/p>\n<p>Gott, der erh\u00e4lt, was er geschaffen hat, gebe euch Geduld und Ausdauer, sein Werk zu erhalten. Er gebe euch Klugheit, seine Sch\u00f6pfung zu bebauen und zu bewahren.<\/p>\n<p>Gott, der hilft und rettet, gebe euch offene Augen, die Not anderer zu sehen. Er gebe euch gute H\u00e4nde, die Not anderer zu lindern. Und er gebe euch ein offenes Wesen, die Ursachen von Not zu benennen und zu beseitigen.<\/p>\n<p>Gott, der euch mit guten F\u00e4higkeiten begabt hat, ermuntere euch, seine Gaben f\u00fcr mehr Gerechtigkeit und Frieden, f\u00fcr mehr Hoffnung und Liebe, f\u00fcr mehr Wahrheit und Glauben zu verwenden. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Liedvorschlag<\/p>\n<p>Gelobet sei der Herr, EG 139; Komm, Herr, segne uns, EG 170; Gib uns Frieden jeden Tag, EG 425; Herr, gib uns deinen Frieden, EG 436<\/p>\n<p><strong>Paul Kluge<\/strong><\/p>\n<p><strong>Provinzialpfarrer im Diakonischen Werk<\/strong><\/p>\n<p><strong>in der Kirchenprovinz Sachsen e. V.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Postfach 54, 39028 Magdeburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>E-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:Paul.Kluge@T-Online.de\">Paul.Kluge@T-Online.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trinitatis | 10. Juni 2001 | 4. Mose 6,22-27 | Paul Kluge | Predigttext: Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit Aaron und seinen S\u00f6hnen und sprich: So sollt ihr zu den Israeliten sprechen, wenn ihr sie segnet: Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich. Der Herr lasse leuchten sein Antlitz \u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15755,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,2,727,157,853,114,394,349,1043,109,395],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-22081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-numeri","category-at","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-6-chapter-6","category-kasus","category-paul-kluge","category-predigten","category-trinitatis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22081"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22081\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22082,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22081\/revisions\/22082"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22081"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=22081"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=22081"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=22081"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=22081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}