{"id":22086,"date":"2000-12-19T10:02:06","date_gmt":"2000-12-19T09:02:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22086"},"modified":"2025-03-19T10:04:09","modified_gmt":"2025-03-19T09:04:09","slug":"johannes-831-36-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-831-36-5\/","title":{"rendered":"Johannes 8,31-36"},"content":{"rendered":"<h3>Altjahresabend \/ Silvester, 31.12.2000 | Johannes 8,31-36 | Elisabeth Tobaben |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>In knapp sechs (zw\u00f6lf) Stunden ist es wieder soweit: wir werden mit dem Sektglas in der Hand das Vorr\u00fccken der Uhrzeiger verfolgen, werden gebannt nach drau\u00dfen horchen, ob es schon irgendwo anf\u00e4ngt zu knallen oder die Glocken zu l\u00e4uten beginnen.<\/p>\n<p>Jahres-Wechsel.<\/p>\n<p>Alles konzentriert sich auf diesen einen Punkt, den Glockenschlag 00.00 Uhr, den &#8222;Durchgang&#8220; vom alten zum neuen Jahr.<\/p>\n<p>Ein besonders faszinierender Zeitpunkt, obwohl ja eigentlich ganz willk\u00fcrlich im Kalender gesetzt!<\/p>\n<p>Sylvester kommt mir fast so vor wie der Versuch, die verrinnende Zeit wenigstens einmal im Jahr sichtbar zu machen, greifbar, als k\u00f6nnten wir sie festhalten. So als w\u00e4ren wir dann vielleicht der Verg\u00e4nglichkeit und dem Verrinnen der Zeit nicht mehr ganz so hilflos ausgeliefert.<\/p>\n<p>Die Sehnsucht ist gro\u00df nach etwas Bleibendem, nach etwas, was Bestand hat, was sich &#8211; auch im neuen Jahr &#8211; als tragf\u00e4hig erweisen kann und mein Vertrauen wert ist, Orientierung erm\u00f6glicht und mich befreit aufatmen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Was das sein k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Dazu, das herauszufinden, ist uns in dieser gef\u00fchlsbeladenen Nacht ein sehr n\u00fcchtern klingender Text zum Nachdenken vorgeschlagen:<\/p>\n<p>Lesung: Johannes 8, 31-36<\/p>\n<p>Das ist oft so, wenn Jesus spricht: man darf gespannt sein, welche Erwartungen seiner Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer er diesmal \u00fcber den Haufen wirft, welche allgemeing\u00fcltigen \u00dcberzeugungen er jetzt wieder auf den Kopf stellt!<\/p>\n<p>Er provoziert gern, um die Menschen zum Nachdenken zu bringen, Fragen in ihnen zu wecken, ihnen neue Wege aufzuzeigen zum Glauben und Leben. Verst\u00e4ndlich, dass da auch viele nicht mitk\u00f6nnen, sich vor den Kopf gesto\u00dfen f\u00fchlen und sich abwenden von Jesus und seiner Predigt. Das war -nach Johannes- auch im Vorfeld dieser Rede geschehen, viele hatten sich offenbar unglaublich aufgeregt \u00fcber das, was Jesus sagte, waren schlie\u00dflich gegangen, so dass Jesus beunruhigt die Zw\u00f6lf fragt: \u201cUnd ihr? Was ist mit euch, wollt ihr auch noch weggehen?&#8220;<\/p>\n<p>Aber sie sind geblieben. Bisher jedenfalls.<\/p>\n<p>Warum? Vielleicht wissen sie das selber gar nicht so ganz genau?<\/p>\n<p>Noch ist ganz offen, wie sie sich in Zukunft zu ihm stellen werden.<\/p>\n<p>Und so folgt jetzt die erneute Mahnung zu Bleiben &#8211; mit allen Konsequenzen!<\/p>\n<p>Ich finde, das klingt sehr einfach, was Jesus sagt: 1. Schritt: Dranbleiben am Wort, 2. die Wahrheit erkennen, 3. frei werden.<\/p>\n<p>Und doch steckt gerade in dieser vermeintlichen Einfachheit dieses Dreischritts die T\u00fccke!<\/p>\n<p>Sie kennen das sicher: Eine neue Einsicht zu gewinnen &#8211; gut, das ist das eine, aber wie schwierig es sein kann, daraus dann auch Schritte zu entwickeln, etwas zu ver\u00e4ndern und voranzukommen, das ist gerade zu Sylvester nur all zu klar: die Zeit der \u201cguten Vors\u00e4tze&#8220; ist gekommen! Voraussetzung daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich, dass ich mir Gedanken gemacht habe, manches gefunden habe, womit ich nicht zufrieden bin und was ich deswegen ver\u00e4ndern m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Die Erkenntnis ist da, aber erfahrungsgem\u00e4\u00df werden sich nach den ersten Versuchen pl\u00f6tzlich tausend Gr\u00fcnde einstellen, weshalb gerade dieses Vorhaben sich nun leider doch nicht umsetzen l\u00e4\u00dft!<\/p>\n<p>Da kann jemand noch so sicher sein, dass es sinnvoll w\u00e4re, z.B. das Rauchen aufzugeben, endlich 10 Kilo abzunehmen oder die Arbeitsstelle zu wechseln.<\/p>\n<p>Da braucht nur jemand s\u00fcffisant zu l\u00e4cheln und &#8222;Ach, tats\u00e4chlich?&#8220; zu sagen &#8211; schon ist alle Sicherheit dahin. Ich glaube, dass es solche Erfahrungen des Scheiterns sind, die oft im Vorfeld schon ganz andere Fluchtwege zu er\u00f6ffnen scheinen. Unterst\u00fctzt durch S\u00e4tze wie: &#8222;Der Weg zur H\u00f6lle ist mit guten Vors\u00e4tzen gepflastert.&#8220;<\/p>\n<p>Sprich: Es hat ja doch keinen Zweck, nehme ich mit doch lieber gar nicht erst etwas vor &#8211; oder sogar: lasse ich doch auch das Nachdenken bleiben \u00fcber mich selbst und meinen Weg!<\/p>\n<p>Kann sein, dass es auch die Ahnung eine Rolle spielt, dass schmerzliche Wahrheiten ans Licht kommen k\u00f6nnten!<\/p>\n<p>Dass Wahrheit befreien kann, das ist eine Wahrheit, die sich in der Regel erst im Nachhinein erschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Wieviel Anstrengung es gekostet hat, ein Problem, einen Konflikt oder Schwachpunkt zu verbergen, etwas nicht an sich herankommen zu lassen, das merkt man oft erst, wenn diese Kr\u00e4fte wieder frei sind f\u00fcr anderes. Gerade zu Sylvester ist das Bed\u00fcrfnis offenbar gro\u00df, noch einmal Revue passieren zu lassen, was gewesen ist. Es ist die Zeit der vielen R\u00fcckblicksendungen im Fernsehen,der ausf\u00fchrlichen Bilanz-Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften. &#8222;So war 2000&#8220; .<\/p>\n<p>Aber auch im pers\u00f6nlichen Bereich neigt man um diese Zeit im Jahr besonders zur R\u00fcckschau (der Ausblick aufs Neue immer eingeschlossen).<\/p>\n<p>Man erinnert sich -dankbar f\u00fcr das, was gelungen ist, f\u00fcr positive Erfahrungen und erfolgreiche Aktionen.<\/p>\n<p>Wichtig wird sein, auch das andere nicht auszublenden, das Unvollkommene und Mi\u00dfgl\u00fcckte, Zeiten der \u00dcberforderungen und Verzweiflung.<\/p>\n<p>Sylvester k\u00f6nnten wir als Gelegenheit begreifen, alles vor Gott hinzulegen und noch einmal anzuschauen; Gelegenheit, die Erfahrungen des vergangenen Jahres nicht einfach abtropfen zu lassen sondern sie zu integrieren als Teil von uns. Aber sie k\u00f6nnen nur wirklich ein Teil von uns werden, so wie die Jahresringe bei einem Baum, k\u00f6nnen uns helfen, zu wachsen und lebendig zu bleiben, wenn wir sie akzeptieren lernen als ein St\u00fcck unseres ganz eigenen Weges.<\/p>\n<p>Sie haben vorhin am Eingang alle eine Holzscheibe bekommen, an der die Jahresringe sehr deutlich zu erkennen sind. Sie soll Sie anregen, \u00fcber Ihren eigenen zur\u00fcckliegenden &#8222;Jahresring&#8220; nachzudenken.<\/p>\n<p>Bei der folgenden Musik\/Stille kann daf\u00fcr Zeit sein.<\/p>\n<p>Musikst\u00fcck (oder Stille)<\/p>\n<p>Was wird Bestand haben &#8211; auch im neuen Jahr &#8211; was wird sich als tragf\u00e4hig, sinnvoll und hilfreich erweisen?<\/p>\n<p>Jesus macht genau daraus eine Beziehungsfrage: Bleibt an meiner Rede, bleibt bei mir, stellt euch mit eurem ganzen Glauben und Denken und mit eurem Leben darauf ein, dann k\u00f6nnt ihr erkennen, worauf es wirklich ankommt, dann werdet ihr frei sein.<\/p>\n<p>Der Protest folgt auf den Fu\u00df! \u201cWie&#8220;, sagen die an ihn glaubenden Juden, \u201cfrei machen willst du uns? Wieso eigentlich, wir sind doch freie Menschen, sind Abrahams Kinder &#8211; immer schon gewesen, was soll das also?&#8220;<\/p>\n<p>Und so ziehen auch heute so manche ihre religi\u00f6se Sozialisation aus der Tasche, getauft, konfirmiert, kirchliche Jugendgruppe, ich hab&#8216; doch meinen Glauben, wieso brauche ich noch jemand, der mich frei macht?<\/p>\n<p>Aber viele suchen Freiheit auch l\u00e4ngst ganz woanders, sagen vielleicht: Frei werde ich im Kontakt mit \u00fcbersinnlichen M\u00e4chten, durch meinen Engel oder indem ich Methoden entwickle, meine inneren Selbstheilungskr\u00e4fte zu aktivieren. Aber wozu Jesus?<\/p>\n<p>Ich denke, dass dieser Johannestext etwas von dieser menschlichen Lebenswirklichkeit aufnimmt: die Sehnsucht nach Bleibendem, nach dem, was tr\u00e4gt und h\u00e4lt &#8211; wie auch die Hoffnung auf Ver\u00e4nderung Der eine tendiert mehr auf diese Seite, die andere mehr zu jener.<\/p>\n<p>Menschen, die in ihrem Leben schon (zu) viel an Ver\u00e4nderungen erleben mu\u00dften, an Unbest\u00e4ndigkeit von fr\u00fch an, f\u00fcr die wird jeder neue Umschwung eher bedrohlich wirken.<\/p>\n<p>Jemand, der dagegen lange in einem festen, unver\u00e4nderlichen Rahmen leben mu\u00dfte mit engen, kleinkarierten Vorschriften, f\u00fcr den ist wahrscheinlich vielmehr der Gedanke bedrohlich, dass dies immer so weitergehen k\u00f6nnte, der Wunsch nach etwas Neuem , Beweglichen wird wach.<\/p>\n<p>Aber beides ist wohl auch nicht ohne die Angst zu haben:<\/p>\n<p>Das Bleibende birgt immer die Gefahr, zur festen Mauer zu werden, die mich trennt von Gott und den Menschen, einengt und festh\u00e4lt.<\/p>\n<p>&#8222;S\u00fcnde&#8220; nennt Jesus dies sich verbergen, sich einmauern, das so unfrei und unbeweglich macht.<\/p>\n<p>Und die Ver\u00e4nderung kann Angst machen, weil sie sowieso schon die Unsicherheit mitbringt, den Boden unter den F\u00fc\u00dfen schwanken l\u00e4\u00dft; Fremdes, Ungewohntes kommt vielen Menschen einfach von vornherein gef\u00e4hrlich vor. Die Spannung zwischen beidem ist es, die das Leben eines Christenmenschen ausmacht, lebendig erh\u00e4lt und befreit.<\/p>\n<p>Das Paradoxe ist: Es gibt etwas Bleibendes, und deswegen mu\u00df nichts bleiben, wie es ist!<\/p>\n<p>Gott wendet sich uns zu, l\u00e4\u00dft es Weihnachten werden und macht f\u00fcr einen Moment an der Krippe von Bethlehem die Zeit sichtbar, greifbar in diesem neugeborenen Kind.<\/p>\n<p>Gott kommt uns nah, und das l\u00e4\u00dft mich hoffen mitten in der verrinnden Zeit.<\/p>\n<p>Diese Hoffnung macht den Blick auf den &#8222;Durchgang&#8220; vom alten zum neuen Jahr realistischer:<\/p>\n<p>Auch im neuen Jahr werden wir m\u00fcde werden, keine Kr\u00e4fte mehr haben, w\u00fctend und entt\u00e4uscht sein.<\/p>\n<p>Auch im neuen Jahr wird es Angst und Tr\u00e4nen geben, Mi\u00dferfolge und zerbrechende Beziehungen.<\/p>\n<p>Aber Realit\u00e4t ist aber nun auch das andere -und daf\u00fcr kann das Bleiben an Christus und seinem Wort den Blick frei machen-<\/p>\n<ul>\n<li>dass ich ganz unerwartet Mut und Hoffnung entdecke, ungeahnte Kr\u00e4fte und M\u00f6glichkeiten;<\/li>\n<li>dass ich erf\u00fcllte Zeit erlebe, Vertrauen und Freude, Jemand h\u00f6rt mir zu, begleitet mich durch die Ungewi\u00dfheit der Ver\u00e4nderung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Darin finde ich Zeichen des &#8222;neuen Menschen&#8220; in mir und in anderen, Zeichen eines neuen Himmels und einer neuen Erde;<\/p>\n<p>Gott bleibt &#8211; und wir in ihm &#8211;<\/p>\n<p>und darum wird alles anders.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Der Sylvesterabend ist ein emotinal hochbesetzter Zeitpunkt, der viele Menschen in einer eher melancholische Stimmung versetzt. Das Bewu\u00dftwirkende Johannestext k\u00f6nnte ein Gegengewicht zu dieser Stimmung bilden und eine hilfreiche Orientierungsm\u00f6glichkeit bieten \u00fcber den derzeitigen eigenen Standpunkt.<\/p>\n<p>Joh. 8, 31-36 geh\u00f6rt in den II. Hauptteil des Johannesevangeliums, in dem es thematisch darum geht, dass sich Jesus als der von Gott gesandte Sohn offenbart und durch sein Erscheinen die deutliche Unterscheidung zwischen Glaubenden und Ungl\u00e4ubigen provoziert, konzipiert als Streitgespr\u00e4ch mit gl\u00e4ubig gewordenen Juden. Zielpunkt ist die Verdeutlichung der Tatsache, dass alein Jesus den Menschen zur Freiheit f\u00fchren kann, indem er ihn zum Glauben befreit.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Elisabeth Tobaben, Pastorin in Moringen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:elisabethtobaben@t-online.de\"><strong>elisabethtobaben@t-online.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Altjahresabend \/ Silvester, 31.12.2000 | Johannes 8,31-36 | Elisabeth Tobaben | Liebe Gemeinde! In knapp sechs (zw\u00f6lf) Stunden ist es wieder soweit: wir werden mit dem Sektglas in der Hand das Vorr\u00fccken der Uhrzeiger verfolgen, werden gebannt nach drau\u00dfen horchen, ob es schon irgendwo anf\u00e4ngt zu knallen oder die Glocken zu l\u00e4uten beginnen. Jahres-Wechsel. 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