{"id":22090,"date":"2000-12-19T10:09:31","date_gmt":"2000-12-19T09:09:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22090"},"modified":"2025-03-19T10:09:57","modified_gmt":"2025-03-19T09:09:57","slug":"jesaja-111-9-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-111-9-4\/","title":{"rendered":"Jesaja 11,1-9"},"content":{"rendered":"<h3>Sehnsucht, die auf Erf\u00fcllung blickt | Christfest II | 26. Dezember 2000 | Jesaja 11,1-9 | Berthold W. K\u00f6ber |<\/h3>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Wir h\u00e4ngen gerne Bilder in unsere Wohnung. Es sind nicht zuf\u00e4llige Bilder, sondern Bilder, die wir sch\u00f6n finden, die uns etwas sagen. Darum gefallen uns auch die Kalender mit ihren herrlichen Fotos mit blauestem Himmel, goldenstem Sonnenschein, leuchtenden, wundersch\u00f6nen Farben und klarster Sicht, die zur jeweiligen Jahreszeit bestens passen. Deswegen haben wir uns auch diesmal solche Kalender geschenkt. Wir werden sie bald an die Wand h\u00e4ngen und aufschlagen und die ihre Bilder immer wieder gerne betrachten. Wir wissen freilich, da\u00df die Wirklichkeit anders aussieht, da\u00df sie nur selten, vielleicht sogar nur f\u00fcr wenige Stunden im Jahr so bunt, so leuchtend, so klar erlebt werden kann wie auf den Bildern, und dennoch freuen wir uns daran. Warum eigentlich?<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6nes Bild malt uns auch der Prophet Jesaja mit diesen Worten vor unsere Augen, heute, an diesem 2. Christtag, wo unsere festliche Stimmung schon im Abklingen begriffen ist, unsere Erwartungen und unsere Freude ged\u00e4mpfter, wir aber vielleicht um einige Entt\u00e4uschungen reicher sind. Bei diesem beginnenden Abstieg von der H\u00f6he des Festes in die Niederungen des Alltages sind wir vielleicht n\u00fcchterner, ist uns die Realit\u00e4t pr\u00e4senter als am Heiligen Abend. Aber vielleicht sind wir gerade darum viel empf\u00e4nglicher f\u00fcr dieses Bild von dem Zweiglein, das aus dem gef\u00e4llten, leblosen Baumstumpf hervortreibt, mit den W\u00f6lfen und Panthern, die friedlich bei den Schafen und L\u00e4mmern lagern, mit den K\u00fchen und B\u00e4ren, die miteinander weiden und deren Jungen miteinander spielen, mit dem kleinen M\u00e4dchen, das in n\u00e4chster N\u00e4he der Schlange spielt, ohne da\u00df etwas B\u00f6ses geschieht oder auch nur bef\u00fcrchtet werden m\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p>Wir f\u00fchlen uns durch dieses Bild sehr angesprochen. Warum eigentlich? Aus ihm spricht eine tiefe Sehnsucht, die Sehnsucht nach einer harmonischen und heilen Welt, nach Freude und Frieden \u2013 f\u00fcr uns Menschen, aber auch f\u00fcr die Tiere, f\u00fcr unsere ganze Sch\u00f6pfung. Eine Sehnsucht, die sich nicht mit der Realit\u00e4t resignativ abfindet. Oder versucht, sich mit ihr zu arrangieren. Sondern:<\/p>\n<p>Es ist eine Sehnsucht, die auf Erf\u00fcllung blickt. Denn zwischen Verhei\u00dfung und Erf\u00fcllung sind wir: (1) bedr\u00e4ngt von unseren Wirklichkeitserfahrungen; (2) erf\u00fcllt von Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden und (3) getragen von Gottes Verhei\u00dfung.<\/p>\n<p>Angesprochen ist mit diesem Bild zun\u00e4chst das alte Gottesvolk. In wunderbarer Weise hatte es Gottes F\u00fchrung erlebt. Es hatte bedeutende politische und wirtschaftliche Erfolge gehabt, Ordnung und Recht aufgebaut, Wohlstand und Bl\u00fcte erlebt und hatte Gott geehrt. Daran hatten alle Volksangeh\u00f6rigen in gleicher Weise Teil gehabt. Garant daf\u00fcr war der K\u00f6nig, der als der von Gott selbst Gesandte und Gesalbte geachtet und geehrt wurde, David und die seinem Haus entstammenden Nachkommen.<\/p>\n<p>Doch das war alles l\u00e4ngst vergangen, vergessen, vor\u00fcber. Manche hatten sich mit List und Betrug bereichert, w\u00e4hrend andere in Armut und Elend leben mu\u00dften. Gewaltt\u00e4tigkeit und Unrecht gegen\u00fcber den eigenen Volksgenossen nahmen \u00dcberhand. Es wurde nicht mehr nach dem Recht, sondern nach dem Augenschein und nach H\u00f6rensagen gerichtet. Reichtum und Einflu\u00df gaben den Ausschlag, der Arme war rechtlos. Fr\u00f6mmigkeit und Kultus ver\u00e4u\u00dferlichten, das Wohlergehen schrieb man seinen eigenen Bem\u00fchungen und dem politischen Geschick zu. Man fragte weder nach Gott noch nach dem N\u00e4chsten, sondern war ausschlie\u00dflich auf sich selbst bedacht. Ganz oben fing das an, beim K\u00f6nig selbst und seiner Umgebung. Wo konnte dann noch \u00fcberhaupt Recht gesucht werden, wenn nicht einmal beim Garanten des Rechts?!<\/p>\n<p>Dieses ganze Volk wird durch Gottes Gericht heimgesucht. Sein K\u00f6nigtum und mit ihm alle Herrschaft wird durch die gewaltige Axt der assyrischen Weltmacht wie ein Baum gef\u00e4llt. Nicht nur das stolze Jerusalem und seine Oberen, sondern das ganze Israel ist davon an seinem Lebensnerv getroffen. Es ist nur noch ein Rest seiner selbst und gleicht nur mehr einem leblosen Baumstumpf. Von daher die Sehnsucht dieses Volkes nach neuem Leben, nach Recht und Gerechtigkeit, nach Vers\u00f6hnung und Frieden.<\/p>\n<p>Auch wir f\u00fchlen uns durch dieses Bild angesprochen. Denn wir machen heute, nach \u00fcber 2500 Jahren, \u00e4hnliche Erfahrungen. Wir haben nach den furchtbaren Gerichtsjahren Gottes ein neues Leben und Freiheit und Menschenw\u00fcrde, eine neue Gesellschaft und eine neue Rechtsordnung aufgebaut. Man wu\u00dfte, da\u00df das nur mit Gott m\u00f6glich war, und bekannte sich zu ihm im Grundgesetz. Es war ein Aufbau, wie er nur gemeinsam bewerkstelligt werden konnte und der die Menschen einte. Er brachte Wohlstand und Frieden. Heute gibt es Menschen und Institutionen, die es verstehen, mit Raffinesse und mit brutaler R\u00fccksichtslosigkeit ihren Reichtum auf Kosten der N\u00e4chsten zu vermehren. In Rechtssachen k\u00f6nnen sie sich die teuersten und schlauesten Anw\u00e4lte leisten, gegen die einfache Menschen kaum Chancen haben. Viele k\u00f6nnen sich gar keinen Anwalt nehmen, sind aber auch nicht arm genug, um von rechtswegen einen Anwalt bekommen zu k\u00f6nnen. \u201eJeder Staat aber erweist sich darin und insoweit als Rechtsstaat, wie er das Recht seines schw\u00e4chsten Gliedes ehrt\u201c( O. Kaiser). Geschieht das bei uns? Wird nicht oft nur nach einem Schein des Rechts geurteilt, wenn denen, die im Recht sind, mit juristischen Spitzfindigkeiten ihr Recht letztlich doch vorenthalten wird? Und unsere heutigen Garanten des Rechts? Das zur\u00fcckliegende Jahr hat da so manches an den Tag gebracht, was man sich gar nicht h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen. Und alle Gewaltt\u00e4tigkeit unter uns, wie sie uns die Medien t\u00e4glich vor Augen f\u00fchrt. Und wie wir sie auch an uns selbst erfahren.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen die Sehnsucht des Gottesvolkes nach Recht und Gerechtigkeit f\u00fcr alle, nach Vers\u00f6hnung und nach Frieden verstehen. Es ist auch unsere Sehnsucht. Wir sehnen uns nach einer Welt, in der Kinder nicht mehr entf\u00fchrt werden. In der kleine M\u00e4dchen und junge Frauen nicht mehr vergewaltigt werden. In der niemand Kampfhunde h\u00e4lt, die Kinder zerfleischen. In der es keine Feindschaft, keinen Krieg und keinen Terrorismus, keinen Nationalismus und keinen Fremdenha\u00df mehr gibt. In der Menschen nicht mehr durch mobbing zugrunde gerichtet werden. In der sich nicht mehr der eine auf Kosten des anderen durchsetzt. In der die Menschen die gute Sch\u00f6pfung Gottes nicht mehr fortgesetzt zerst\u00f6ren&#8230; Auch wir sehnen uns nach einer heilen Welt.<\/p>\n<p>Zu diesen Menschen voller Sehnsucht spricht der Prophet mit diesem wunderbaren Bild.<\/p>\n<p>Gott selbst greift machtvoll ein durch seinen Gesandten, den Messias. Er schenkt einen neuen Anfang, der wieder dort seinen Ausgang nimmt, von wo das K\u00f6nigtum Israels herkam: Aus dem unbedeutenden Haus Isais, dem David entstammte, kommt der Messias, der die Gottesherrschaft errichten wird. Seine Herkunft weist auf das Wesen seiner Herrschaft hin: im Gegensatz zu den auf irdische Gewalt und Macht gr\u00fcndenden Reichen geschieht sie in der Kraft des Geistes Gottes. Er wird auf ihm ruhen, er wird also allezeit bei ihm sein, ihn erf\u00fcllen, leiten und bestimmen.<\/p>\n<p>Es ist ein Geist der Gotteserkenntnis und der Gottesfurcht. Gotteserkenntnis hei\u00dft im Verst\u00e4ndnis der Bibel nicht nur ein theoretisches Wissen \u00fcber Gott haben. Gotteserkenntnis hei\u00dft, mit Gott in liebender Gemeinschaft leben. Aus ihr erw\u00e4chst dann auch Wissen \u00fcber Gott und seinen Willen. Nicht zuf\u00e4llig bezeichnet dort dasselbe Wort auch die innige, liebende Gemeinschaft zwischen Mann und Frau. Und damit eng verbunden ist die Gottesfurcht. Sie achtet Gott als h\u00f6chsten Herrn und trachtet allein nach der Erf\u00fcllung seines heiligen Willens. Denn sie wei\u00df sich in letzter Verantwortung vor ihm.<\/p>\n<p>In der Kraft dieses Geistes und nicht im Vertrauen auf die eigene Macht und Kraft geschieht das Wirken des Messias. Seine sch\u00f6pferische Kraft verwandelt die Menschen, die Verh\u00e4ltnisse, die ganze Welt. Er wird seine Herrschaft aufrichten, die Recht und Gerechtigkeit f\u00fcr alle bringt, im besonderen denen, die bisher rechtlos waren, den Armen, den Ausgeschlossenen und Elenden. In seiner Herrschaft haben Gewalttat und Gottlosigkeit keinen Bestand. Alle Feindschaft, nicht nur die zwischen den Menschen, sondern auch zwischen Mensch und Tier, ja auch zwischen den Tieren untereinander wird einer umfassenden Gemeinschaft der ganzen Sch\u00f6pfung weichen. Es wird kein Unrecht und keine S\u00fcnde mehr geben, weil alle in wahrer Gotteserkenntnis leben.<\/p>\n<p>Dieses Bild, das der Prophet hier den Menschen vor Augen malt, ist kein Phantasiegebilde und kein M\u00e4rchenbild. Es ist keine idealisierte Gegenwart und auch keine Vertr\u00f6stung auf eine utopische Zukunft. Es ist das Bild der messianischen Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Es entspricht nicht der Wirklichkeit, sondern es ist vielmehr ein Gegen-Bild gegen die Gegenwart und auf diese Weise ein Protest Gottes gegen sie in ihrem Sein. Es zeigt, da\u00df sich Gott nicht mit dieser Realit\u00e4t abfindet, sondern mit diesem verhei\u00dfungsvollen Bild dagegen machtvoll protestiert.<\/p>\n<p>Zugleich deckt dieses Bild den tiefsten und eigentlichen Ursache f\u00fcr diesen Zustand auf. Es ist die fehlende Gotteserkenntnis und Gottesfurcht. Daraus erw\u00e4chst alle Gewaltt\u00e4tigkeit, alle Rechthaberei, Rechtsbeugung und Rechtlosigkeit, alles Mi\u00dftrauen und alle Feindschaft. Rechte Verantwortung f\u00fcr Mensch und Tier und Sch\u00f6pfung erw\u00e4chst aus der Verantwortung vor Gott. Verantwortungslosigkeit, Lieblosigkeit und Heillosigkeit sind nichts anderes als \u2013 Gottlosigkeit.<\/p>\n<p>Dieses Bild ist gleichzeitig aber auch ein Bild daf\u00fcr, wie Gott die Welt haben will, wie sie sein soll. Eine Welt, in der Gott selbst wohnt und in der er als der Herr geehrt wird. Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens in umfassendstem Sinn.<\/p>\n<p>Dieses Bild h\u00e4lt die Sehnsucht der Menschen nach dem Kommen Gottes wach. Sie sollen sich gerade nicht mit dem jetzigen Zustand der Welt abfinden. Oder sich gar mit ihr arrangieren. Denn wir haben es hier mit mehr als einem Bild zu tun. Es ist die konkrete Zusage Gottes dieser neuen Wirklichkeit, die er selbst schaffen wird. Es gilt, dieser seiner Zusage zu vertrauen und ihrer Erf\u00fcllung entgegenzuhoffen.<\/p>\n<p>Von und mit dieser Zusage lebt das j\u00fcdische Volk bis heute. Es erwartet sehns\u00fcchtig das Kommen des Messias und das Aufrichten seines Reiches.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Christen ist es mehr als ein Bild der Verhei\u00dfung. F\u00fcr uns ist dieses Bild schon Wirklichkeit geworden, wenn auch nur zeichenhaft und anbruchsweise. Denn es ist einer gekommen, der sich gerade f\u00fcr die Armen, Entrechteten und Elenden eingesetzt hat. Der nicht nach Reichtum und Ansehen urteilte. Der Heuchelei und Gottlosigkeit aufdeckte. Der an Stelle von Entzweiung und Feindschaft Vergebung und Liebe aufrichtete. Der nicht Unrecht tat, sondern Unrecht erduldete. Der sich auch zu den Tieren und zur ganzen Sch\u00f6pfung gesandt wu\u00dfte, um allen Vers\u00f6hnung und Frieden zu bringen. Der das alles in der Kraft des Geistes Gottes wirkte. Und der f\u00fcr Gotteserkenntnis und Gottesfurcht mit seinem Leben und Sterben eintrat. Sein Kommen feiern wir zu Weihnachten. Es ist das Jesuskind in der Krippe, in dem unser Glaube den Messias, den Christus, erkennt und ehrt.<\/p>\n<p>Das, was wir uns zu Weihnachten zutiefst w\u00fcnschen, und die Weise, wie wir Weihnachten feiern, weisen mehr oder weniger verborgen gerade auf die zeichenhaft geschehene Erf\u00fcllung unserer Sehnsucht nach Freude und Frieden und heiler Welt hin.<\/p>\n<p>Auf dieses Zeichen gilt es zu sehen. Es ist mehr als das Bild. Denn gleichwie sich der Morgen nur zeichenhaft, durch einen kaum wahrnehmbaren Schimmer ank\u00fcndigt, so k\u00fcndigt sich in Jesus Christus unserem Glauben das Kommen des messianischen Friedensreiches an. Dessen m\u00f6chte uns unser Weihnachtsfest aufs Neue vergewissern.<\/p>\n<p>Diesem Bild begegnen wir in einem unserer \u00e4ltesten und sch\u00f6nsten Weihnachtslieder. Darin hat die messianische Verhei\u00dfung bereits ihre Erf\u00fcllung gefunden. Dabei ist das Reis ist zum R\u00f6slein geworden und der Isai zum Jesse.<\/p>\n<p>Es ist ein Ros\u2018 entsprungen \/ aus einer Wurzel zart.<\/p>\n<p>Wie uns die Alten sungen, \/ von Jesse kam die Art&#8230;<\/p>\n<p>Wahr\u2018 Mensch und wahrer Gott \/ hilft uns aus allem Leide,<\/p>\n<p>Rettet von S\u00fcnd\u2018 und Tod.<\/p>\n<p>In diesem Sinne darf ich allen unseren Schwestern und Br\u00fcdern, die diese Predigt zu sich sprechen lassen, gesegnete und frohe Weihnachten w\u00fcnschen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Berthold W. K\u00f6ber<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hermannstadt (Sibiu)Siebenb\u00fcrgen\/Rum\u00e4nien<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:wkoeber@sibnet.ro\"><strong>E-Mail: wkoeber@sibnet.ro<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehnsucht, die auf Erf\u00fcllung blickt | Christfest II | 26. Dezember 2000 | Jesaja 11,1-9 | Berthold W. K\u00f6ber | Liebe Schwestern und Br\u00fcder! Wir h\u00e4ngen gerne Bilder in unsere Wohnung. Es sind nicht zuf\u00e4llige Bilder, sondern Bilder, die wir sch\u00f6n finden, die uns etwas sagen. 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