{"id":22100,"date":"2000-12-19T10:20:08","date_gmt":"2000-12-19T09:20:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22100"},"modified":"2025-03-19T10:23:05","modified_gmt":"2025-03-19T09:23:05","slug":"jesaja-401-11-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-401-11-7\/","title":{"rendered":"Jesaja 40,1-11"},"content":{"rendered":"<h3>3. Advent | 17. Dezember 2000 | Jesaja 40,1-11 | Heike L\u00f6hr |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>\u201eWas w\u00fcnscht du dir zu Weihnachten?\u201c, ist eine Frage, die wir, als wir noch Kinder waren, in diesen Wochen vor Weihnachten nur allzu gern beantwortet haben. Inzwischen sind wir erwachsen geworden und mit uns haben sich nat\u00fcrlich auch unsere W\u00fcnsche ver\u00e4ndert. Nicht in erster Linie materieller Natur sind sie. Was w\u00fcnschen wir uns also im Jahr 2000 zu Weihnachten? Eine wei\u00dfe Weihnacht, denn das war fr\u00fcher immer so. Ein Schwelgen in Kindheitserinnerungen, in den Ger\u00fcchen und Br\u00e4uchen von damals. Ruhe und Mu\u00dfe, ein paar Tage ohne Stre\u00df im Beruf. Ein Zusammensein im gr\u00f6\u00dferen Familienkreis ohne Zank und Streit, eben \u201eFrieden auf Erden\u201c.<\/p>\n<p>Aber kann man sich das, was wir eben als Predigttext geh\u00f6rt haben, w\u00fcnschen? Haben wir dieses von Weihnachten zu erwarten, was der Prophet damals vor 2500 Jahren gepredigt hat &#8211; oder warum sonst ist dieser Text f\u00fcr den 3. Advent, nicht weit von Weihnachten, ausgew\u00e4hlt worden?<\/p>\n<p>Die Botschaft des Propheten besteht in Trost. Er hat Grund, solches zu predigen. Deuterojesaja, d.h. der zweite Jesaja, wird er genannt, um ihn von dem vorangegangenen zu unterscheiden. Die Zeiten haben sich n\u00e4mlich gewandelt: nicht Zorn und Gericht f\u00fcr das Volk Israel sind anzusagen, wie wir das noch in den ersten Kapiteln nachlesen k\u00f6nnen. Nicht Wohlergehen und Hochmut bilden den Hintergrund f\u00fcr unseren Predigttext, sondern Not und Elend.<\/p>\n<p>Denn das Volk leidet. Es befindet sich fern der Heimat im Babylonischen Exil. Nicht zum ersten Mal ist es von fremden V\u00f6lkern besiegt worden, aber diesmal ist es schlimmer denn je: Jerusalem, die Hauptstadt ist geschleift, der Tempel, d.h. der Ort, an dem Gott wohnt, ist zerst\u00f6rt. Die St\u00e4dte sind kaputt, das Ackerland liegt brach. Und das Volk? Es ist weggef\u00fchrt nach Babylonien. Hier mu\u00df es Fronarbeit leisten f\u00fcr fremde Herren, hier steht es unter dem Joch derer, die ihre St\u00e4dte zerst\u00f6rt und ihre Bewohner in die Fremde gef\u00fchrt haben. Die St\u00e4dte und \u00c4cker der Sieger sind nun am Gedeihen, aber das eigene Land ist w\u00fcst und leer.<\/p>\n<p>Was hat man noch vom Leben zu erwarten? Menschlich ist hier nichts mehr zu machen. Eine Aussicht auf Besserung in der babylonischen Gefangenschaft gibt es nicht. Die Lage ist verzweifelt.<\/p>\n<p>Dieser hoffnungslosen Lage wird nun die Wirklichkeit Gottes entgegengesetzt. Gott tritt auf den Plan und erhebt seine Stimme: Tr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk. Sein Kommen gleicht einem kosmischen Ereignis: T\u00e4ler werden erh\u00f6ht und Berge erniedrigt. Wie auf einer Prozessionstra\u00dfe eilt Gott durch die W\u00fcste seinem Volk zu Hilfe, die Steppe wurde daf\u00fcr zu einer ebenen Bahn. Seine Herrlichkeit soll f\u00fcr alle deutlich sichtbar zu Tage treten. Das Volk hat genug geb\u00fc\u00dft f\u00fcr seine Schuld, sie wird ihm von Gott vergeben. Der Grund f\u00fcr diese Ver\u00e4nderung der Lage ist allein Gottes Wort. W\u00e4hrend alles andere in der Welt verg\u00e4nglich ist, bleibt dieses allein bestehen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Botschaft hat Deuterojesaja da anzusagen! Der Trost Israels liegt darin, da\u00df es selbst vergehen wird, w\u00e4hrend Gottes Wort allein ewig bleibt. Wenn Gott kommt und in seiner Herrlichkeit durch die W\u00fcste zieht, dann ist da kein Platz f\u00fcr etwas anderes neben ihm. Da vergeht alles.<\/p>\n<p>Aber Gottes Wort bleibt nicht nur, es wirkt sch\u00f6pferisch. Es ist nicht nur so daher gesagt. Da, wo Gott redet, geschieht etwas, da entsteht Neues: W\u00fcst und leer und finster war die Erde. \u201eUnd Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht.\u201c Auf diesem (gerade erst neu formulierten) Glaubenshintergrund spricht der Prophet. Er kann nicht sagen, wie dieses Neue aussehen wird, aber da\u00df es kommt, steht unverbr\u00fcchlich fest. Denn: ein jedes Wort, das aus Gottes Mund geht, wird tun, wozu es gesandt wird, es wird nicht wieder leer zu ihm zur\u00fcckkehren, so wird es sp\u00e4ter noch im Jesajabuch hei\u00dfen. Es ist damit anders als alles, was wir sonst auf dieser Welt finden, es wird ewiglich bleiben, w\u00e4hrend alles Fleisch wie Gras vergeht.<\/p>\n<p>Gott kommt. Und er kommt in Herrlichkeit und Pracht majest\u00e4tisch, alles Bestehende umw\u00e4lzend durch die W\u00fcste &#8211; seinem Volk zu Hilfe. Dies ist der Trost, den Jesaja Israel in der Babylonischen Gefangenschaft predigt.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Das lateinische Wort\u00a0<em>adventus<\/em>\u00a0hei\u00dft Ankunft. Wir feiern Advent, wir sind in der Adventzeit, so sagen wir, und das hei\u00dft nichts anderes, als da\u00df wir uns auf das Kommen Gottes vorbereiten.<\/p>\n<p>Und dann feiern wir Weihnachten \u2013 und was finden wir vor? Ein neugeborenes Kind in Bethlehem, der kleinsten aller St\u00e4dte. Statt Gott in Herrlichkeit eine Krippe. Statt eines kosmischen Ereignisses einen Stall.<\/p>\n<p>Was sollen wir davon nun halten? Ist das die Hilfe, die wir erwartet haben? Kann uns das Trost sein?<\/p>\n<p>Kann ein Kind die Antwort auf unsere Fragen nach dem Sinn des Lebens sein? Kann es unseren Schmerz besiegen? Kann es die Trauer, die Angst, die Sorge nehmen?<\/p>\n<p>Ja, das alles kann es, denn es hei\u00dft: \u201eWunder-Rat\u201c, \u201eGott-Held\u201c, \u201eEwig-Vater\u201c, \u201eFriede-F\u00fcrst\u201c.<\/p>\n<p>Gott ist gekommen, und er kommt selbst als Mensch auf die Welt.<\/p>\n<p>Das stellt nun in der Tat alles auf den Kopf. Das ist ver-r\u00fcckt. Die Welt vergeht doch, wie das Gras verdorrt. Das Volk Gottes verwelkt wie eine Blume. Und nun wird Gott Mensch und unterwirft sich damit den menschlichen Bedingungen? Nun wird das Wort Fleisch, wie Johannes sagt, und wohnt unter uns. Wie dieses?<\/p>\n<p>Nun gibt es ziemlich genau zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder Gott wird Mensch und nimmt dabei das menschliche Sein\u00a0<em>so<\/em>\u00a0an, da\u00df er sich diesem v\u00f6llig unterwirft. Aber dann brauchen wir nicht l\u00e4nger in den Kirchenb\u00e4nken sitzen zu bleiben, sondern dann sollten wir diesen Gottesdienst f\u00fcr beendet erkl\u00e4ren und nach Hause gehen. Oder aber: Gott wird Mensch, aber das verg\u00e4ngliche Mensch-Sein beh\u00e4lt nicht das letzte Wort, sondern Gott zieht uns durch seine Menschwerdung in seine Ewigkeit, seine Herrlichkeit hinein.<\/p>\n<p>Da\u00df das letztere der Fall ist, wissen und glauben wir seit Ostern, aber die Osterpredigt wollen wir dann erst h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Heute soll es um das Kommen Gottes in diese Welt gehen.<\/p>\n<p>Denn mit dem Kind in der Krippe ist Gott unser Bruder geworden. Gott kommt so zu den Menschen, da\u00df er mit ihnen mitgeht, teilt, was sie erleben, sie nicht allein l\u00e4\u00dft in Not oder Trauer.<\/p>\n<p>Das zu begreifen, ist gewi\u00df nicht einfach. Fast w\u00e4re es schon leichter, zu sagen, das mit dem christlichen Glauben Erhoffte w\u00e4re etwas f\u00fcr sp\u00e4ter, nach diesem Leben. So stellt man sich die Sache mit der Religion, mit Gott ja gerne vor. Gott in der Krippe aber begibt sich mitten hinein in das Geschehen. Das hei\u00dft auch das Eingest\u00e4ndnis, das es mit unseren Mitteln, ja nicht einmal mit dem, was wir zu hoffen, von Gott zu beten und zu w\u00fcnschen wissen, getan werden kann. Denn das, was uns am meisten trennt von Gott, mu\u00df mit dem Wort \u201eSchuld\u201c benannt werden. Sie k\u00f6nnen wir mit nichts ausr\u00e4umen. Aber das Kind in der unscheinbaren Krippe kann das, weil es gerade nicht von dieser Welt kommt, sondern von au\u00dfen in sie eindringt.<\/p>\n<p>Das ist eine so sonderbare Botschaft, da\u00df man sie leicht vergessen kann. Darum mu\u00df man alle Jahre wieder an sie erinnert werden. Und damit wird zugleich deutlich: es handelt sich bei der Geburt in Bethlehem nicht um ein einmaliges Ereignis in ferner Vergangenheit, sondern um dasjenige, das unsere Zukunft, unser ganzes Sein ver\u00e4ndert, ja \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht!<\/p>\n<p>Diese Adventsbotschaft, diese Predigt vom Kommen Gottes in die Welt ist umst\u00fcrzlerisch, sie hebt die Welt aus den Angeln, weit mehr noch als eine ebene Bahn durch die W\u00fcste.<\/p>\n<p>Verlassen wir aber noch einmal das Kind in der Krippe. Advent ist die Wartezeit auf Gottes Kommen in die Welt. Wie erwarten wir ihn?<\/p>\n<p>Sehr unterschiedliche Antworten hat es darauf schon gegeben:<\/p>\n<p>Gott wurde erwartet als der in Pracht und Herrlichkeit einziehende K\u00f6nig. Als der, dessen Kommen mit Ersch\u00fctterung von Himmel und Erde einher geht. Johannes der T\u00e4ufer predigte Bu\u00dfe, weil er Gott zum Endgericht erwartete. Wir kennen die politische Erwartung des Kommens Gottes, etwa um die r\u00f6mischen Besatzer aus dem Land zu treiben. Wir hoffen mit Gottes Erscheinen auf ein schlagartiges Ende alles Leidens.<\/p>\n<p>Und wie kommt Gott wirklich? Als Kind in der Krippe, als Wanderprediger, als Gekreuzigter auf Golgatha.<\/p>\n<p>Vielleicht ist sein Kommen, das so anders ist, als erwartet, auch ein Hinweis darauf, da\u00df unsere W\u00fcnsche nicht eigentlich das ber\u00fchren, was es zu heilen gilt in unserem Verh\u00e4ltnis zu Gott.<\/p>\n<p>Solange dieses Verh\u00e4ltnis nicht in Ordnung gebracht ist, wird die Frage nach dem Trost sich immer wieder neu stellen. Solange wir dieselben bleiben, die wir von jeher waren, kann man uns an W\u00fcnschen erf\u00fcllen, was auch immer wir erhoffen. Es wird immer etwas offen bleiben.<\/p>\n<p>Daher lohnt es sich zu warten. Denn hier kommt etwas von der Herrlichkeit Gottes zu uns. Hier wird deutlich, da\u00df es noch etwas anderes gibt, als das, was uns bedr\u00e4ngt, uns Sorge macht und uns traurig sein l\u00e4\u00dft. Hier wird mit einem Mal alles beiseite ger\u00e4umt, was uns von Gott trennen kann &#8211; und es wird von\u00a0<em>ihm<\/em>\u00a0allein beiseite ger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Kann man sich das w\u00fcnschen, was der Prophet in unserem heutigen Predigttext sagt, fragten wir eingangs. Vielleicht sollten wir die Frage jetzt anders stellen: Kann man darauf verzichten, sich diesen Trost Gottes zu Weihnachten zu w\u00fcnschen?<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Lied nach der Predigt z.B.: EG 15; EG 11,5-7; EG 23,3-5<\/p>\n<p><strong>Vorentscheidungen<\/strong><\/p>\n<p>Exegetisch: Beginn des Buches von Deuterojesaja, fulminanter Einstieg in seine Heilsbotschaft<\/p>\n<p>Systematisch: Kommen Gottes in diese Welt, nicht in erwarteter Herrlichkeit<\/p>\n<p>Homiletisch: Predigt-Entwurf f\u00fcr die, denen \u201eS\u00fc\u00dfer, die Glocken\u201c-Gedudel sowenig reicht wie das kirchliche Alternativ-Programm in Gestalt von Singegottesdiensten, Familiengottesdiensten, Vorstellung der neuen Konfirmanden, Basarangeboten o.\u00e4.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastorin Heike L\u00f6hr<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:HkLhr@gmx.de\"><strong>E-Mail: HkLhr@gmx.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Advent | 17. 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