{"id":22116,"date":"2000-12-19T12:00:41","date_gmt":"2000-12-19T11:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22116"},"modified":"2025-03-19T12:02:47","modified_gmt":"2025-03-19T11:02:47","slug":"johannes-728-29-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-728-29-8\/","title":{"rendered":"Johannes 7,28-29"},"content":{"rendered":"<h3>Heiliger Abend &#8211; Christvesper | 24. Dezember 2000 | Johannes 7,28-29 | Margot K\u00e4\u00dfmann |<\/h3>\n<p>Gnade sei mit euch und Friede von Gott und dem Herrn Jesus Christus. Amen!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>da ist sie nun, die Heilige Nacht. Wie haben wir gewartet, wie uns vorbereitet! Jedes Jahr neu erwarten wir die Geburt dieses Kindes. Das ist schon spannend! Bei anderen w\u00fcrden wir vielleicht ein Gedenken des Geburtstages durchf\u00fchren: 50 Jahre, 150 Jahre, 200 Jahre, 250 Jahre. Bei Christus feiern wir die Geburt neu, jedes Jahr, seit 2000 Jahren. Unsere Sehnsucht nach erf\u00fclltem Leben, nach Sinn, unsere Sehnsucht nach dem Geheimnis Gottes wartet Jahr f\u00fcr Jahr in dieser Heiligen Nacht auf Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Wir haben uns vorbereitet auf dieses Kommen des Gotteskindes, nichts anderes meint Advent. Ehrlich gesagt ist die Vorbereitung f\u00fcr mich durchaus getr\u00fcbt gewesen in diesem Jahr. Weihnachten steht in der Gefahr, dem Druck der Kommerzialisierung zum Opfer zu fallen. Da sind die viel zu fr\u00fch er\u00f6ffneten Weihnachtsm\u00e4rkte und Schaufensterdekorationen. Manche k\u00f6nnen nur noch zynisch l\u00e4cheln, wenn im August die Spekulatius-Saison er\u00f6ffnet und der Weihnachtsmarkt vor Totensonntag. Oder die Firma, die in diesem Jahr ganz wunderbar eine Weihnachtsfrau namens Nikola und einen Weihnachtsmann namens Niklas auf den Markt gebracht hat. In der Beschreibung hei\u00dft es man habe versucht, dem Wunsch nachzukommen, dass der Nikolaus \u201eeinen jungen Feger\u201c als Partnerin hat.. Ich zitiere: \u201eAngefangen bei der Form, die in den ersten Stadien noch sehr kr\u00e4ftig, um nicht zu sagen pummelig ausfiel und in mehreren Schritten durch eine Di\u00e4t laufen musste\u201c, setzte sich dann \u201edie Forderung nach dem deutlichen Busen, in den beim Ausgie\u00dfen jedoch zuviel Schokolade gelaufen w\u00e4re und der das Stanniolieren sehr erschwert h\u00e4tte\u201c, durch Testverk\u00e4ufe eine Nikola durch, die sich \u201ebez\u00fcglich der Sch\u00f6nheitsideale\u201c &#8230;\u201cbei der Statur an dem ber\u00fchmtesten Pin-up, dem der kalifornischen Rettungsschwimmerin orientiert\u201c durch. Zum Trost darf ich Ihnen sagen, dass dazu eben ein Niklas konstruiert wurde, der, ich zitiere: \u201eeine sportlich, muskul\u00f6se Figur mit knackigem Hintern\u201c darstellt und \u201edie gew\u00fcnschte Bart- und Brustbehaarung\u201c dazu liefert.<\/p>\n<p>Ach, Seufz, liebe Gemeinde, da k\u00f6nnte ich fortfahren und lamentieren \u00fcber all die Kommerzialisierung von Weihnachten etc. pp. Lassen wir das. Als Christinnen und Christen wollen wir uns am Heiligen Abend auf das konzentrieren, worum es bei Weihnachten wirklich geht unter dieser dicken Schicht von Kommerz und Kitsch. Wir haben es geh\u00f6rt im Lukasevangelium:<\/p>\n<p><strong>\u201eSiehe, ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das ist die Botschaft von Weihnachten. Es geht darum, dass uns ein Kind geboren ist. Das ist das Geschenk, um das sich Weihnachten dreht, und das kann kein gekauftes Geschenk je aufwiegen. Uns ist ein Kind geboren zu Bethlehem. Und dieses Kind sagt uns Frieden zu. K\u00f6nnen wir dem nachgehen? Lassen Sie los, was Sie bewegt, was Sie umtreibt. Es geht nicht darum, ob das Abendessen gelingt, ob die Harmonie in der Familie perfekt sein wird, ob sich alle freuen und zusammenstehen k\u00f6nnen. Nein, es geht um dich und um mich. Es geht um jeden und jede, die sich heute hier in der Kirche und in Kirchen auf der ganzen Welt versammeln. Es geht um unser Leben und darum, was wir mit diesem Leben anfangen. Diesem begrenzten Leben. Der Predigttext f\u00fcr diesen Abend stammt aus dem Johannesevangelium. Dort hei\u00dft es im 7. Kapitel in den Versen 28 ff.:<\/p>\n<p><strong>\u201eDa rief Jesus, der im Tempel lehrte: Ihr kennt mich und wi\u00dft, woher ich bin. Aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Ich aber kenne ihn; denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wer ist dieser Jesus?, diese Frage treibt Menschen seit 2000 Jahren um. Schon die drei Weisen, die einen K\u00f6nig suchten und ein Kind fanden. Auch Maria, der Gro\u00dfes prophezeit wurde. Josef, der mit Frau und Kind auf der Flucht war. Die Hirten, die Heil erwarteten und dieses Elend sehen mussten. Wer ist Jesus?<\/p>\n<p>Zum einen, sagt Jesus im Predigttext, ist er nat\u00fcrlich ganz profan der Sohn der Maria, der Sohn des Josef, stammend aus Nazareth. Das haben ihm Menschen auch immer wieder vorgeworfen: Was bildest du dir ein, die Schrift auszulegen, du Zimmermannssohn! Und doch haben viele gesp\u00fcrt, dahinter, hinter diesen profanen Daten, ist ein ganz anderer, einer, der etwas wei\u00df von der Liebe Gottes, der sp\u00fcrbar, erfahrbar, sichtbar macht, wie Gott sich Menschen zuwendet. Jesus sagt: \u201eich kenne ihn, der mich gesandt hat\u201c. Er ist der, der Gott kennt. Der uns beibringt ihn Vater zu nennen, als Mutter zu erfahren, nah, zug\u00e4nglich. Nicht der ferne Weltenlenker, sondern Gott uns nahe, zur Welt gekommen. Gott, der Menschen besucht, in Beziehung zu ihnen tritt.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ob das die Geschichte von Weihnachten ist? Dass wir uns fragen, woher wir kommen und wohin wir gehen? Die Geburt Jesu schl\u00e4gt einen Bogen von Gott zu Mensch. Selbst in unserer so hoch technisierten Welt sp\u00fcren wir ja, dass wir nicht alles beherrschen, nicht alles erkl\u00e4ren, nicht alles im Griff haben. Und die gro\u00dfe Sehnsucht an diesem Weihnachtsabend, die gro\u00dfe Sehnsucht, die uns erf\u00fcllt, ist eine Sehnsucht nach Sinn, nach dem Wissen von woher und wohin. Der Hoffnung, dass wir wissen, was unser Leben bedeutet.<\/p>\n<p>Jesus sagt in dem Predigttext aus dem Johannesevangelium, dass er nicht ist, von dem alle meinen, dass sie schon w\u00fcssten, wer er ist. Er ist auch ein ganz anderer vor Gott, weil Gott ihn selbst ansieht und ihm einen Auftrag gegeben hat. Das ist unser Weihnachtsthema. Wir alle leben ja mit solchen Fassaden, mit Erkl\u00e4rungen. Nat\u00fcrlich wissen wir, wer wir sind. Geboren am, Tochter oder Sohn von, dies und das in der Vita. Viele \u00c4u\u00dferlichkeiten pr\u00e4gen uns, und andere nehmen uns wahr \u00fcber diese \u00c4u\u00dferlichkeiten. Wenn Sie und ich uns heute Abend Gott stellen m\u00fcssten und sagen m\u00fcssten, wer wir sind, dann w\u00fcrden wir wahrscheinlich ins Trudeln geraten. Wenn wir sagen m\u00fcssten, was wir denken, f\u00fchlen, empfinden &#8211; das w\u00e4re vor Gott schon ein schonungsloser Angang, eine Offenbarung.<\/p>\n<p>Mich hat Dietrich Bonhoeffer da stets beeindruckt, der im Gef\u00e4ngnis folgendes Gedicht geschrieben hat:<\/p>\n<p>Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<\/p>\n<p>ich tr\u00e4te aus meiner Zelle<\/p>\n<p>gelassen und heiter und fest<\/p>\n<p>wie ein Gutsherr aus seinem Schlo\u00df.<\/p>\n<p>Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<\/p>\n<p>ich spr\u00e4che mit meinen Bewachern<\/p>\n<p>frei und freundlich und klar,<\/p>\n<p>als h\u00e4tte ich zu gebieten.<\/p>\n<p>Wer bin ich? Sie sagen mir auch,<\/p>\n<p>ich tr\u00fcge die Tage des Ungl\u00fccks<\/p>\n<p>gleichm\u00fctig, l\u00e4chelnd und stolz,<\/p>\n<p>wie einer, der Siegen gewohnt ist.<\/p>\n<p>Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?<\/p>\n<p>Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir wei\u00df?<\/p>\n<p>Unruhig, sehns\u00fcchtig, krank, wie ein Vogel im K\u00e4fig,<\/p>\n<p>ringend nach Lebensatem, als w\u00fcrgte mir einer die Kehle,<\/p>\n<p>hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,<\/p>\n<p>d\u00fcrstend nach guten Worten, nach menschlicher N\u00e4he,<\/p>\n<p>zitternd vor Zorn \u00fcber Willk\u00fcr und kleinlichste Kr\u00e4nkung,<\/p>\n<p>umgetrieben vom Warten auf gro\u00dfe Dinge,<\/p>\n<p>ohnm\u00e4chtig bangend um Freunde in endloser Ferne,<\/p>\n<p>m\u00fcde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,<\/p>\n<p>matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?<\/p>\n<p>Wer bin ich? Der oder jener?<\/p>\n<p>Bin ich denn heute dieser und morgen ein andrer?<\/p>\n<p>Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler<\/p>\n<p>und vor mir selbst ein ver\u00e4chtlich wehleidiger Schw\u00e4chling?<\/p>\n<p>Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,<\/p>\n<p>das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?<\/p>\n<p>Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.<\/p>\n<p>Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, Weihnachten macht Mut, uns offen und schonungslos anzuschauen. Wer bin ich? Woher komme ich? Was sind meine Wurzeln? Wo liegen meine St\u00e4rken, wo habe ich festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen? Heute kann ich das Wagnis eingehen, mich zu fragen, wo ich stehe. Ist mein Leben eines, das im Einklang steht mit dem, was ich denke, was ich f\u00fchle? Wohin will ich gehen in der Zeit, die mir bleibt?<\/p>\n<p>Weihnachten ist eine Herausforderung, weil jeder und jede von uns vor Gott steht. Wir sehen dieses Kind in der Krippe an und wissen: Gott hat die Welt nicht allein gelassen. Gott ist gar nicht verborgen, sondern Gott ist erfahrbar. Ja, ich glaube, dass die Engel, die den Hirten begegnet sind, mit denen Maria sprach und die auch nach dem Tode Jesu die J\u00fcnger ausgesandt haben, dass diese Engel uns ber\u00fchren und uns fragen: Was willst du mit deinem Leben. Weihnachten ist auch eine Zeit des Trostes, liebe Gemeinde. Wir k\u00f6nnen vor Gott n\u00e4mlich auch sagen: Das ist mir nicht gelungen. Da habe ich gro\u00dfe Fragen. Ich wei\u00df nicht, wohin ich gehe. Anderen bin ich wieder nicht gerecht geworden. Auch gegen\u00fcber meinen eigenen Anspr\u00fcchen habe ich versagt. Das soll neu werden. Ich bin einsam. Hilf mir, ich habe Angst.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wenn wir Weihnachten von allem Kitsch entzerren k\u00f6nnten, wenn wir Weihnachten frei machen k\u00f6nnten von all den Verpackungen, unter denen es steckt, dann k\u00f6nnte es f\u00fcr uns eine Befreiung sein. Freiheit bedeuten von allen Bindungen dieser Welt, weil wir nur Gott gegen\u00fcber verantwortlich sind. Das \u201enur\u201c ist allerdings eine Untertreibung. Weil vor Gott verantwortlich sein hei\u00dft, dass Sie und ich, dass du und ich unser Leben blo\u00dflegen und angucken, schonungslos. Und dann ist Weihnachten keine s\u00fc\u00dfe So\u00dfe, sondern ein Trost, wenn ich einsam bin, krank, allein und versagt habe. Und eine Ermutigung, dass mein Leben Sinn macht, dass ich neue Wege finden kann, auch wenn manches hoffnungslos erscheint.<\/p>\n<p>Weihnachten ist eine Friedensbotschaft. \u201eFriede sei mit euch\u201c das ist die Visitenkarte Jesu von Anbeginn an in seinem Leben. Diesen Frieden vermitteln die Engel, die ihn ank\u00fcndigen, und diesen vermittelt ganz zum Ende der Evangelien auch der Auferstandene: \u201eFriede sei mit euch\u201c. Friede sei mit euch hei\u00dft f\u00fcr mich, dass ich einen Einklang finden kann zwischen meiner \u00e4u\u00dferen Fassade und dem, was ich bin, wer ich wirklich bin. Friede sei mit euch hei\u00dft, dass ich mit meinen Kindern und Eltern, mit meinen Freundinnen und Freunden, mit Bekannten offen sein kann, \u00fcber Fehler und Schw\u00e4chen sprechen kann und mich auch \u00f6ffnen kann daf\u00fcr, dass ich vielleicht die Tr\u00f6sterin oder der Tr\u00f6ster bin, der starke Arm, den manche brauchen. \u201eFriede sei mit euch\u201c, das gilt auch f\u00fcr unser Land. Ich w\u00fcnsche mir, dass Menschen in unserem Land erkennen, dass es Heimat werden kann f\u00fcr Schwarze und Wei\u00dfe, f\u00fcr Schwache und Starke, dass eine Solidargemeinschaft neu entsteht, die ein gesellschaftliches Gewebe miteinander erzeugt wird, das Kraft ausstr\u00f6mt und Halt f\u00fcr viele. F\u00fcr die Familien, die keine Lobby haben. F\u00fcr die Kinder, die Angst vor Weihnachten kennen, weil es Krach gibt und Schl\u00e4ge. Ich denke an die jungen M\u00e4nner in den Justizvollzugsanstalten, die allein sind und Orientierung brauchen. Ich denke an die M\u00fctter, die sich aufopfern und doch keinen Ausweg sehen, von denen jede vierte als Alleinerziehende auf Sozialhilfe angewiesen ist. Ich denke an die Alten, die sich einsam und abgeschoben f\u00fchlen. An die, die allein leben und nicht dem Image des coolen Single entsprechen.<\/p>\n<p>Und es geht um Frieden auf dem ganzen bewohnten Erdkreis. Wir verkn\u00fcpfen uns heute in der Sehnsucht nach Heil und Frieden mit denen, die hungern auf dieser Welt. Denen, die Opfer von Gewalt und Krieg und Ungerechtigkeit sind. Uns allen ist heute der Heiland geboren. Deshalb wenden wir uns von anderen nicht ab und denken nur \u00fcber uns selbst nach. Deshalb wenden wir uns anderen zu: wir sind gemeinsam Gottes Kinder, das lernen wir von Gottes Kind.<\/p>\n<p>Den aufrechten Gang lehrt die Geschichte von Weihnachten. Den Hirten, den Gelehrten aus dem Ausland, der schwangeren Frau, dem verunsicherten Mann, ihnen wird damals wie heute gesagt: Du bist gemeint. Du bist von Gott gewollt.<\/p>\n<p>Weihnachten ein Geschichte von Trost und Ermutigung, von Liebe und von aufrechtem Gang, von Gemeinschaft und Mut und Widerstand. Liebe Gemeinde, gehen Sie in diese Heilige Nacht und nehmen Sie etwas mit von dem Jubel der Engel, von dem Jubel der Hirten. Das kann uns erf\u00fcllen, und das kann uns tragen. Gott kommt in die Welt. Gott will dich und will mich. Gott will aus unserem Leben Gutes machen und uns Frieden zusagen als Einzelne, als Land, als Welt. Was kann Besseres f\u00fcr diese Welt geschehen, als dass Gott zur Welt kommt und uns sagt: \u201eFriede sei mit euch\u201c.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Landesbisch\u00f6fin Dr. Margot K\u00e4\u00dfmann, Hannover<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:landesbischoefin@evlka.de\"><strong>E-Mail: landesbischoefin@evlka.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heiliger Abend &#8211; Christvesper | 24. Dezember 2000 | Johannes 7,28-29 | Margot K\u00e4\u00dfmann | Gnade sei mit euch und Friede von Gott und dem Herrn Jesus Christus. Amen! Liebe Gemeinde, da ist sie nun, die Heilige Nacht. Wie haben wir gewartet, wie uns vorbereitet! Jedes Jahr neu erwarten wir die Geburt dieses Kindes. 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