{"id":22176,"date":"2001-03-20T13:37:04","date_gmt":"2001-03-20T12:37:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22176"},"modified":"2025-03-20T13:39:36","modified_gmt":"2025-03-20T12:39:36","slug":"johannes-647-51-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-647-51-6\/","title":{"rendered":"Johannes 6,47-51"},"content":{"rendered":"<h3>L\u00e4tare | 25. M\u00e4rz 2001 | Johannes 6,47-51 | Georg Plasger |<\/h3>\n<p>Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon i\u00dft, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot i\u00dft, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde f\u00fcr das Leben der Welt. (Joh 6, 47-51)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>I.<\/p>\n<p>Die Evangelien zeigen uns ein vielf\u00e4ltiges Bild von Jesus und seinen J\u00fcngern. Wir sind es gewohnt, da\u00df wir uns eine Gruppe von dreizehn vorstellen: Jesus und seine zw\u00f6lf J\u00fcnger. Und diese Gruppe von dreizehn zog durch die Lande. Dieses Bild mu\u00df nicht ganz falsch sein. Aber es ist doch nicht alles, was uns die Evangelien sagen \u00fcber die J\u00fcnger. Zeitweise geh\u00f6rten vielleicht auch Frauen zu seinen J\u00fcngerinnen. F\u00fcr unseren Text aber ist wichtig, da\u00df nicht alle J\u00fcnger durchgehalten haben bis zum Ende. Die Erz\u00e4hlung von den Versammelten beim letzten Abendmahl Jesu macht ja deutlich: es sind die zw\u00f6lf J\u00fcnger, die dabeigeblieben sind. Mit dem einen, der der Verr\u00e4ter genannt wird. Diese zw\u00f6lf J\u00fcnger, die f\u00fcr die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels einstehen, sind dabeigeblieben, haben Jesus nicht verlassen, auch wenn sie ihm nicht immer die Treue gehalten haben.<\/p>\n<p>Aber andere sind weggegangen. Und zwar, so berichtet es uns das Johannesevangelium, nachdem Jesus ihnen einen l\u00e4ngere Rede gehalten hat. Diese Rede hat als Ergebnis \u2013 und unser heutiger Predigttext ist ein Abschnitt dieser Rede \u2013, da\u00df sich von da ab viele seiner J\u00fcnger abgewandt haben und hinfort nicht mehr mit ihm gegangen sind.<\/p>\n<p>Wie kam es dazu?<\/p>\n<p>Im Johannesevangelium wird berichtet, wie J\u00fcnger zu Jesus kommen. Fr\u00fchere J\u00fcnger von Johannes dem T\u00e4ufer wechseln ihren Herrn und gehen mit Jesus, nachdem Johannes gesagt hatte: Das ist Gottes Lamm. Andere schlie\u00dfen sich an und holen auch noch ihre Geschwister herbei. In der Gemeinschaft mit Jesus geschieht dann Ereignisreiches. Jesus verwandelt Wasser in Wein \u2013 und die J\u00fcnger sehen seine Vollmacht und glauben an ihn. Jesus vertreibt die H\u00e4ndler aus dem Tempel \u2013 und die J\u00fcnger sehen in Jesus den alttestamentlich verhei\u00dfenen Propheten, der Gottes Recht durchsetzt. Die J\u00fcnger erleben Gespr\u00e4che Jesu mit Nikodemus, mit Johannes dem T\u00e4ufer, mit der Samaritanerin \u2013 und erleben, wie die Menschen Jesus vertrauen. Dann werden die J\u00fcnger Augenzeugen von Heilungen, einmal eines Kindes, dann eines Kranken. Und dann erleben die J\u00fcnger das Wunder der Speisung der 5000 und des Wandelns auf dem Wasser. Und nicht nur die J\u00fcnger sind von Jesus beeindruckt, sondern auch viele andere, die hinzukommen.<\/p>\n<p>Und dann kommt unsere l\u00e4ngere Rede, und danach wenden sich manche ab. Was ist da erfolgt, warum scheiden sich jetzt auf einmal die Geister, wo doch vorher Begeisterung und Nachfolge erkennbar war?<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnen wir wohl nur verstehen, wenn wir unsere Verse einmal genauer betrachten.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Ich bin das Brot des Lebens. Das ist der wichtigste Satz, den Jesus hier sagt. Und gleichzeitig auch der anst\u00f6\u00dfigste. Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Damit sagt Jesus etwas \u00fcber sich aus, das viele der ihm Zuh\u00f6renden f\u00fcr eine Anma\u00dfung halten. Wieso?<\/p>\n<p>Das Entscheidende ist, da\u00df Jesus sagt: Ich bin. Ich bin das Brot des Lebens. Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist.<\/p>\n<p>Als Jesus das das erste Mal gesagt hatte, entsteht bei manchen, die ihm zuh\u00f6ren, Unmut: \u201eIst dieser nicht Jesus, Josefs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wieso spricht er dann: Ich bin vom Himmel gekommen?\u201c (Vers 42)<\/p>\n<p>Die Frage ist deutlich. Den Jesus, den die Menschen vor sich sehen, kennen sie. Es ist der Mann aus Nazareth. Den sie haben aufwachsen sehen, vielleicht sogar noch mit Windeln herumlaufend. Einer von ihnen. Ein Mensch. Ein ganz normaler Mensch, das hei\u00dft: vielleicht nicht ganz normal, aber doch einer von ihnen. Wieso, so fragen sie sich, kann er dann sagen, er sei vom Himmel gekommen, wo er doch auf Erden geboren ist?<\/p>\n<p>Nun hei\u00dft: \u201eVom Himmel gekommen\u201c auch damals nicht, sich eine Weltraumankunft a la Erich D\u00e4niken vorzustellen. Sondern vom Himmel, das hei\u00dft: von Gott. Der Himmel ist der Bereich Gottes. Und wenn Jesus von sich hier sagt, er sei von Gott gekommen, er sei das von Gott kommende Brot des Lebens, dann macht das die Frage der Menschen damals verst\u00e4ndlich. Und das ist ja auch eine Frage, die heute viele Menschen bewegt, gerade auch in unseren Kirchen bewegt. Da\u00df Jesus Mensch ist, das ist weiter nicht so schwer zu verstehen. Da\u00df er besonderer Mensch ist, auch nicht. Da\u00df wir es in ihm mit jemandem zu tun haben, der \u00fcber besondere Kr\u00e4fte verf\u00fcgt und in dem sich in besonderer Weise Gott auf Erden zeigt \u2013 auch damit k\u00f6nnen viele noch gut mit. Aber das Anst\u00f6\u00dfige ist, da\u00df Jesus von sich sagt: Ich bin \u2013 das Brot des Lebens. Ich bin. Im Johannesevangelium gibt es zahlreiche solcher Worte, solcher \u201eIch-bin\u201c-Worte, wie sie genannt werden. Ich bin das Brot des Lebens. Ich bin das Licht der Welt. Ich bin die T\u00fcr. Ich bin der gute Hirte. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin der Weinstock. Alles Worte, die Jesus von sich selber sagt und dabei \u201eIch bin\u201c gebraucht. Zuf\u00e4llig? Nein, wohl nicht. Denn das ist eine Anspielung auf einen zentralen Satz des Alten Testaments: \u201eIch bin, der ich bin.\u201c Gott selber hat diesen Satz zu Mose im brennenden Dornbusch gesagt. Dieses \u201eIch bin, der ich bin\u201c ist so eine Art Selbstvorstellung Gottes gewesen. Und wenn Jesus jetzt von sich \u201eIch bin\u201c sagt, dann ist schon das eine Anspielung auf eben dieses Wort Gottes. Und damit macht Jesus deutlich, welchen Anspruch er hat. \u201eJa, Mensch bin ich. Aber auch Gott. In mir begegnet euch Gott. Ich bin tats\u00e4chlich der in Nazareth aufgewachsene. Aber ich bin auch Gott. Ich bin Gott.\u201c Das ist letztlich der Ansto\u00df schlechthin, an dem sich schon damals die Geister geschieden haben. Und den heute auch nicht alle nachvollziehen k\u00f6nnen, wohl auch nicht unter uns. F\u00fcr das Johannesevangelium war das ein wichtiger, ein zentraler Satz. Nicht, um eine Besonderheit kund zu tun, nicht, um etwas Abstruses oder etwas Undenkbares glauben zu wollen. Es geht nicht darum, da\u00df man das glauben mu\u00df. Sondern darum, da\u00df dieses wundersame Geschehen, da\u00df dieser Mann aus Nazareth das lebendige Brot des Lebens vom Himmel ist, weil es Brot f\u00fcr uns ist, das \u00fcber den Tod hinaus gilt. Es hat f\u00fcr uns diese Bedeutung, diesen Inhalt, weil daf\u00fcr nicht nur ein Mensch, sondern Gott selber einsteht. Gott ist da.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Inwiefern ist dieser Jesus von Nazareth, dieser Jesus Christus das Brot des Lebens? Unser Abschnitt deutet hier nur an. Er benennt im letzten Vers den Karfreitag, auf den wir jetzt in der Passionszeit zugehen: \u201eUnd dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde f\u00fcr das Leben der Welt.\u201c (V. 51) Jesus gibt sich hin f\u00fcr die Welt. Es ist der stellvertretende Tod am Kreuz, auf den hier verwiesen wird. Der Tod Jesu Christi ist das Leben der Welt. Ohne diesen Tod am Kreuz w\u00e4re die Rede Jesu nicht hinreichend zu verstehen, w\u00e4re noch nicht deutlich, inwiefern das Brot Lebensbrot f\u00fcr die ganze Welt ist. Wie gesagt, unser Abschnitt deutet hier nur an. Verweist darauf. Aber alle, die es lesen, wissen, worauf hier verwiesen wird. Dem folge ich jetzt auch und lasse es mit diesem Verweis bewenden: der ein-f\u00fcr-allemal geschehene Tod Jesu am Kreuz ist das Leben der Welt.<\/p>\n<p>Manchmal hat man unseren letzten Vers nun so verstehen wollen, als sei damit direkt auf das Abendmahl verwiesen; als ob das dort gegessene Brot das Fleisch w\u00e4re, das f\u00fcr die Welt dahingegeben wird. Johannes benennt das Abendmahl nicht. Er sagt nicht, da\u00df das im Abendmahl geschieht. Das ist wichtig. Denn Jesu Hingabe ist das Leben f\u00fcr die Welt. Aber man wird doch auch sagen m\u00fcssen, da\u00df hier nat\u00fcrlich die Sprache des Abendmahls gesprochen wird. Unser Text atmet Abendmahl. Denn im Abendmahl feiern wir ja das Leben der Welt, feiern die uns zugeeignete Gemeinschaft Gottes, feiern die Vergebung unserer Schuld. Das Abendmahl ist nicht das Leben der Welt, aber es best\u00e4tigt es, es ist gleichsam ein Siegel darauf: Ja, es gilt, was damals geschehen ist auch f\u00fcr Dich. Es gilt auch Dir. Heute. Und hier. Im Abendmahl gedenken wir des lebendigen Brotes, das der ganzen Welt das Leben geschenkt hat. Ein-f\u00fcr-allemal.<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Jesus Christus ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Er ist nicht nur Mensch, sondern auch Gott. Und wer glaubt, der hat das ewige Leben. Wer glaubt, hat das ewige Leben. Wenn man nur diesen letzten Satz h\u00f6rt, so kann er leicht als Bedingung mit Zeigefinger geh\u00f6rt werden: Nur wenn du glaubst! Und dann kann der Glaube als Bedingung verstanden werden \u2013 und dann eben auch als Drohung: Wenn Du nicht glaubst, dann stehen Dir ganz schlimme Strafen bevor. Wenn Du nicht glaubst, da\u00df Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist, dann hast Du keine Zukunft. Manchmal ist in der Geschichte der Kirche so gedroht worden. Aber das ist nicht gut. Und das Johannesevangelium tut das nicht. Einmal kann man den Glauben nicht einfach \u201emachen\u201c oder produzieren. Das ist durchaus eine Erfahrung, die Menschen immer wieder machen. Sie m\u00f6chten gerne glauben \u2013 und es gelingt ihnen nicht. Immer wieder werden sie auf sich selber zur\u00fcckgeworfen. Man kann den Glauben nicht machen. Man kann sehr wohl dahin gehen, wo Gott verhei\u00dfen hat, Glauben zu schenken: in der Gemeinschaft der Kirche, in der Predigt, beim Lesen der Heiligen Schrift und auch beim Feiern des Abendmahls. Aber: garantierbar ist es nicht, da\u00df Glaube entsteht. Auch in unserem Kapitel macht Jesus deutlich: \u201eEs ist Gottes Werk, da\u00df ihr an den glaubt, den er gesandt hat.\u201c (V. 29) Gott schenkt Glauben. Wir k\u00f6nnen ihn nicht aus uns selber hervorbingen.<\/p>\n<p>Und vor allem: Unser Satz sagt nicht, was geschieht, wenn Menschen nicht glauben, sondern was passiert, wenn sie glauben, wenn sie vertrauen. Dann, so sagt Jesus, haben sie das ewige Leben. Ich wei\u00df nicht, ob sie den Clou dieses Satzes verstanden haben. Jesus sagt nicht: Wer glaubt, wird das ewige Leben haben, wird nach dem Tod weiterleben. Nein, das sagt er nicht. Er sagt: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. Schon jetzt. Das klingt f\u00fcr unsere Ohren merkw\u00fcrdig. Denn mit dem ewigen Leben verbinden wir meistens die Zeit nach dem Tod. Aber wie ist das denkbar, jetzt schon ewiges Leben zu haben?<\/p>\n<p>Wer davon ist, so hei\u00dft es, wird nicht sterben. Aber \u2013 so lautet unser Einwand \u2013 das stimmt doch gar nicht. Nach allen Informationen, die uns zustehen, sind alle Menschen, die das damals geh\u00f6rt haben, alle J\u00fcnger und sowieso alle Menschen gestorben. Hat Jesus sich also geirrt? Sollte er etwas erwartet haben, das nicht eingetroffen ist. So k\u00f6nnte ein Einwand lauten.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft, da\u00df die Menschen, die darauf vertrauen, da\u00df Jesus Christus ihr lebendiges Brot ist, ihnen Vergebung der S\u00fcnden gew\u00e4hrt hat, sie mit Gott vers\u00f6hnt hat, nicht sterben werden, sondern leben?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft, da\u00df den Menschen, die Gott vertrauen, schon jetzt zugesagt wird, da\u00df der leibliche Tod, der aller Voraussicht nach kommen wird, keine Trennung von Gott bedeutet. Wer glaubt, der wei\u00df, da\u00df keine Macht der Welt ihn von Gott trennen kann. Weder Krankheit noch Tod. Weder Leben noch irgend etwas anderes. Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist. Auch nicht unsere Schuld, auch nicht unser Versagen. Nichts. Da\u00df wir uns immer wieder am Alltag und am Sonntag von Gott abwenden, da\u00df wir meinen, ihn nicht n\u00f6tig zu haben, da\u00df wir meinen, seine Gebote nicht befolgen zu m\u00fcssen und auch, da\u00df wir meinen, letztlich g\u00fcltig und wahr und wichtig seien andere Dinge \u2013 all das trifft wohl auf uns zu. Aber das ist ja gerade das Besondere, da\u00df Gott selber in Jesus Christus in diese Welt gekommen ist, um durch seinen Tod am Kreuz uns doch eine Zukunft zu geben. Unsere Abwendung von Gott \u2013 auch sie trennt uns nicht von Gott. Denn er hat auch sie \u00fcberwunden. Und deswegen hat der Glaube bei sich die Erkenntnis, das Vertrauen und den Jubel: Das ewige Leben, die unl\u00f6sbare Gemeinschaft mit Gott: sie ist jetzt schon da. Das ist keine Vertr\u00f6stung, das ist Trost. \u201eWas ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben? Da\u00df ich mit Leib und Seele, im Leben und im Sterben, nicht mir, sondern meinem getreuen Heiland Jesus Christus geh\u00f6re.\u201c (Heidelberger Katechismus, Frage 1)<\/p>\n<p>Da\u00df wir nicht auf uns selber vertrauen m\u00fcssen, sondern da\u00df wir unser Vertrauen auf den setzen d\u00fcrfen, der den Tod \u00fcberwunden hat, der den Tod get\u00f6tet hat, dazu l\u00e4dt uns Jesus ein mit seinem Satz: \u201eIch bin das Brot des Lebens. Wer glaubt, hat das ewige Leben.\u201c Das ist keine Drohung. Das ist eine Zusage, ein Versprechen. Eine Zusage allerdings, die Jesus sein Leben gekostet hat. Und uns das Leben erworben \u2013 uns und der ganzen Welt. Man darf also mit dem Wort: \u201eWer glaubt, der hat das ewige Leben\u201c nicht drohen. Denn das Leben ist der ganzen Welt verhei\u00dfen. Aber nicht alle Welt lebt in diesem Vertrauen, nicht alle Welt glaubt. Das ist schade. Denn alle Welt soll es wissen d\u00fcrfen, soll darauf vertrauen d\u00fcrfen, soll jetzt schon die tr\u00f6stende Botschaft h\u00f6ren und darauf vertrauen: Er hat den Tod \u00fcberwunden. Ihm geh\u00f6ren wir, und das ist gut f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Das m\u00f6chte uns das Johannesevangelium nahebringen. Uns und auch schon den J\u00fcngern damals. Nicht alle haben diese tr\u00f6stende Botschaft aus diesen Worten Jesu geh\u00f6rt. Manche haben sich abgewandt. Andere wiederum, eben die J\u00fcnger, haben aus diesen Worten Kraft und Trost empfangen und sind weiter mit Jesus gezogen.<\/p>\n<p>Nichts anderes erleben wir in unseren Tagen. Diese Botschaft von Jesus Christus, der Gott und Mensch ist, und diese Botschaft vom Kreuz, das nicht als Niederlage, sondern als Sieg zu verstehen ist, ist nicht f\u00fcr alle Menschen glaubhaft. F\u00fcr manche ist es nach wie vor ein Ansto\u00df. Das ist nur zu verst\u00e4ndlich, weil man das nicht einfach erkl\u00e4ren kann. Weil man nicht einfach Menschen davon \u00fcberzeugen kann.<\/p>\n<p>Aber es ist auch nicht verhei\u00dfen, da\u00df alle Menschen Christen werden, da\u00df die ganze Welt Glauben haben wird.<\/p>\n<p>Aber es ist denen, die glauben, von Jesus selber zugesagt, da\u00df sie schon jetzt eine Gemeinschaft mit Gott haben, die durch den Tod nicht in Frage gestellt werden kann. Auch jenseits unseres nat\u00fcrlichen Todes wartet auf uns der, der den Tod \u00fcberwunden hat. Ich bin das Brot des Lebens. Davon d\u00fcrfen wir essen \u2013 hier und dort.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>PD Dr. Georg Plasger<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hambergstr. 52 37124 Rosdorf<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tel. 0551 \/ 782031<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:gplasge@gwdg.de\"><strong>E-Mail: gplasge@gwdg.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00e4tare | 25. 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