{"id":22200,"date":"2001-05-20T15:11:56","date_gmt":"2001-05-20T13:11:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22200"},"modified":"2025-03-20T15:13:59","modified_gmt":"2025-03-20T14:13:59","slug":"jesaja-121-6-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-121-6-5\/","title":{"rendered":"Jesaja 12,1-6"},"content":{"rendered":"<h3>Kantate | 13. Mai 2001 | Jesaja 12,1-6 | Hinrich Bu\u00df |<\/h3>\n<p>Jesaja 12,1-6<\/p>\n<ol>\n<li>Zu der Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, Herr, da\u00df du bist zornig gewesen \u00fcber mich und dein Zorn sich gewendet hat und du mich tr\u00f6stest.<\/li>\n<li>Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und f\u00fcrchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine St\u00e4rke und mein Psalm und ist mein Heil.<\/li>\n<li>Ihr werdet mit Freuden Wasser sch\u00f6pfen aus den Heilsbrunnen.<\/li>\n<li>Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem Herrn, rufet an seinen Namen! Machet kund unter den V\u00f6lkern sein Tun, verk\u00fcndiget, wie sein Name so hoch ist!<\/li>\n<li>Lobsinget dem Herrn, denn er hat sich herrlich bewiesen. Solches sei kund in allen Landen!<\/li>\n<li>Jauchze und r\u00fchme, du Tochter Zion; denn der Heilige Israels ist gro\u00df bei dir!<\/li>\n<\/ol>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>&#8222;Tochter Zion&#8220; wird intoniert, und aus dem voran gegangenen Kapitel klingt sogar &#8222;Es ist ein Ros entsprungen&#8220; her\u00fcber. Als sollte Weihnachten eingel\u00e4utet werden. Aber keine Bange, hier werden Jahreszeiten nicht vertauscht, der endlich beginnende Fr\u00fchling wird schon zu seinem Recht kommen. &#8222;Ihr werdet mit Freuden sch\u00f6pfen aus den Heilsbrunnen&#8220;, hei\u00dft es wenig sp\u00e4ter, und unwillk\u00fcrlich beginnt man &#8222;Wenn alle Br\u00fcnnlein flie\u00dfen&#8220; zu summen. Ein Text, angef\u00fcllt mit Musik, wird uns zu Geh\u00f6r gebracht, mit bekannten Motiven und Ankl\u00e4ngen. Da ist man geneigt gleich einzustimmen, was sich am Sonntag &#8222;Kantate&#8220; allemal nahelegt.<\/p>\n<p>&#8222;Danklied der Geretteten&#8220; ist das 12. Kapitel des Jesajabuches \u00fcberschrieben. Ein Unbekannter hat es f\u00fcr n\u00f6tig gehalten, nach vielen prophetischen Droh- und Heilsworten, nach Weherufen und Visionen ein Zwischenst\u00fcck einzuschieben. Er stimmt ein Lied an. Nicht als Pausenf\u00fcller gedacht, wie dies heute gern praktiziert und mit lautem Volksgemurmel begleitet wird. Vielmehr als bewu\u00dfte Unterbrechung und gesungene Antwort auf das bisher Geh\u00f6rte. Es soll nach au\u00dfen dringen k\u00f6nnen, was Menschen erf\u00fcllt und bewegt. Dabei ist das Bild der Quelle besonders ergiebig. Sie ziehen sich gegenseitig an, die Brunnen und die Lieder. Wie das Wasser flie\u00dft aus der Quelle, so sprudeln Melodien hervor; wie Wasser empor kommt aus der Tiefe, so steigen Gedanken und Gef\u00fchle auf beim Singen und finden stimmigen Ausdruck. Kantate &#8211; was kann man Besseres tun, als selbst zu singen und in die Vollen zu gehen?<\/p>\n<ol>\n<li><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Zwischengesang aus Jesaja 12 mutet uns freilich einiges zu. &#8222;Freude&#8220; ist keineswegs das erste Wort, von &#8222;Zorn&#8220; ist vielmehr gleich am Anfang die Rede: &#8222;Ich danke dir, Herr, da\u00df du bist zornig gewesen \u00fcber mich&#8230;&#8220;. Wem k\u00e4me aus eigenem Antrieb in den Sinn, sich f\u00fcr finstere Mienen und Drohgeb\u00e4rden auch noch zu bedanken? Wohl keinem. Doch in dem Lied meldet sich jemand zu Wort, der wei\u00df, da\u00df es nicht nur harmonische T\u00f6ne gibt, sondern auch dissonante oder gar schr\u00e4ge. Ohne Bild gesprochen: da\u00df Kinder vernachl\u00e4ssigt oder verh\u00e4tschelt werden; da\u00df Frauen geschlagen und dunkelh\u00e4utig aussehende M\u00e4nner auf der Stra\u00dfe angerempelt, wenn nicht niedergemacht werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr dies alles und anderes mehr wird kein Dank ausgesprochen, um Himmels willen nein. Vielmehr daf\u00fcr, da\u00df dies nicht einfach mit Schweigen \u00fcbergangen wird, sondern emp\u00f6rte Reaktionen hervorruft. Es ist Gott selbst, dem die Zornesader schwillt, der nicht mit ansehen kann, was unbeteiligten und unbescholtenen Menschen an Gewalt angetan wird. Gott sei Dank haben viele Frauen und M\u00e4nner, Gott sei Dank haben wir selbst inzwischen begriffen, da\u00df man nicht wegsehen darf, wenn bei helllichtem Tage Kinder und Frauen, Ausl\u00e4nder und Behinderte auf der Stra\u00dfe schikaniert werden. &#8222;Mehr Zivilcourage bei Verhinderung von Gewalt&#8220; lautete vor kurzem eine Schlagzeile. Gott sei Dank, da\u00df Menschen zornig geworden sind. Viele Passanten sehen nicht mehr weg, wenn auf Wehrlose eingedroschen wird, sie trauen sich einzuschreiten.<\/p>\n<p>Gottes Zorn steht daf\u00fcr, da\u00df Unrecht nicht durchgeht. Wir k\u00f6nnen hierbei aus dem Brunnen des Heils sch\u00f6pfen. Die Gebote stehen uns zur Verf\u00fcgung. &#8222;Du sollst nicht t\u00f6ten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsch Zeugnis reden&#8220;. Wie n\u00f6tig sie sind, ist uns durch die Gewaltwelle neu ins Bewu\u00dftsein getreten. Gebote helfen uns Widerstand zu leisten. Und wenn wir sie selbst \u00fcbertreten, gibt es die M\u00f6glichkeit, Schuld zu bekennen. &#8222;Herr, erbarme dich&#8220;, als Bitte gesprochen, oder &#8222;Kyrie eleison&#8220;, sogar mehrstimmig gesungen, so da\u00df es wundersch\u00f6n in die Ohren klingt. Aber liebe Gemeinde, sch\u00f6n ist nicht die Tat, die sch\u00e4dliche, sondern die Bitte um Vergebung und die Erfahrung, da\u00df man frei werden kann von Schuld. &#8222;Dein Zorn hat sich gewendet und du hast mich getr\u00f6stet.&#8220;<\/p>\n<p>Die dicke Luft ist wie weggeblasen. Nicht wahr, Sie kennen das: Zwischen Mann und Frau geht kein Wort mehr hin und her, das verbissene Schweigen hat sich wie eine l\u00e4hmende Last auf beide gelegt. Wenn dann die Frau &#8211; und meistens ist es eine &#8222;sie&#8220;, welche die Initiative ergreift -, wenn sie sagt: &#8222;Mein Zorn ist verraucht, la\u00df uns wieder gut zueinander sein&#8220;, dann f\u00e4llt h\u00f6rbar eine Zentnerlast von zwei Seelen. Bald erklingt ein fr\u00f6hlich gepfiffenes Lied durch die Wohnung. &#8222;Ich danke dir, da\u00df dein Zorn sich gewendet hat..&#8220; Ein Strich ist unter die Vergangenheit gezogen. O ja, es l\u00e4\u00dft sich sch\u00f6n singen, wenn der Zorn sich verzogen hat. Nichts ist so sch\u00f6n, wie sich nach einem kr\u00e4ftigen Krach zu vers\u00f6hnen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Lied aus Jesaja 12 h\u00e4lt eine weitere \u00dcberraschung bereit.<\/p>\n<p>Hier dankt jemand f\u00fcr die \u00fcberstandenen Kr\u00e4che, die in der Zukunft liegen, die also noch gar nicht stattgefunden haben. Ausleger meinen, da\u00df die den hebr\u00e4ischen Text am besten wiedergebende \u00dcbersetzung des zitierten Verses so lautet: &#8222;Ich danke dir, Herr, &#8230;da\u00df dein Zorn sich wenden wird, damit du mich (dann) tr\u00f6stest.&#8220; Ergibt das Sinn? Kann man sich f\u00fcr etwas bedanken, das erst noch geschehen wird? Ja, man kann.<\/p>\n<p>Auffallend ist, wie wenig der S\u00e4nger des Liedes der Gegenwart verhaftet ist. Er lebt nicht nach der Devise: Ich will alles, und zwar sofort. Die Gegenwart ist ihm zu kurz, um das eigene Leben zu begreifen; zu eindimensional, um gr\u00f6\u00dfere Zusammenh\u00e4nge zu entdecken; zu k\u00fcmmerlich, um Erwartungen erf\u00fcllt zu bekommen. Er will mehr, als er in seiner Lebensspanne erfahren kann. Und so eilt er weit in die Zukunft voraus und bekommt einen langen Atem. Keine Spur von Z\u00f6gerlichkeit wird erkennbar. &#8222;Ich bin sicher&#8220;, sagt er, als sei dies das Selbstverst\u00e4ndlichste von der Welt. &#8222;Ich f\u00fcrchte mich nicht&#8220;, f\u00fcgt er hinzu. So kann er von k\u00fcnftigen Ereignissen reden und bereits in der Gegenwart daf\u00fcr danken. Was noch nicht geschehen ist, wird behandelt, als sei es bereits eingetreten. Er redet von morgen und besingt es bereits heute.<\/p>\n<p>Oder mit Tagore gesprochen: &#8222;Glaube ist der Vogel, welcher singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.&#8220; Er zwitschert in den heller werden Tag hinein. Er singt die Zukunft herbei. Er nimmt vorweg, was kommen wird. Das Vertrauen in Gottes gute Absicht ist so gro\u00df, da\u00df er sagen kann: Ich bin sicher. Ich f\u00fcrchte nichts und niemand.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, da konnte man meinen, dies kurze 12. Kapitelchen sei ein bald umzubl\u00e4tterndes Zwischenst\u00fcck, und nun erweist es sich als tragende Zukunftsmusik.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nun wird aus dem gewendeten Zorn und der \u00fcberwundenen Angst Freude. Die sich fortpflanzt durch die Reihen. Jetzt redet nicht mehr nur einer. Aus dem &#8222;Ich&#8220; wird ein &#8222;Ihr&#8220;, oder besser noch ein &#8222;Wir&#8220;. Es ist, ein tr\u00e4te einer nach dem anderen nach vorn, um einzustimmen in den Chor: &#8222;Danket dem Herrn, rufet an seinen Namen&#8230; Lobsinget dem Herrn, denn er hat sich herrlich bewiesen&#8220;. Der Chor wandert sogar heraus aus den heiligen Hallen und geht dorthin, wo Menschen bek\u00fcmmert sind.<\/p>\n<p>Ich habe eine Szene vor Augen, wie eine Frau aus ihrem Krankenzimmer auf den Flur tritt, frisch operiert, m\u00fchsam die ersten Schritte setzend. Sie hat einen tiefen Eingriff hinter sich. Sie tritt ans Fenster, neben sich andere Patienten, die alle nach unten blicken. Dort haben sich Kinder versammelt, im Innenhof des Krankenhauses. Als Chor. Sie beginnen ihr erstes Lied. Es verbreitet sich im Hof, es steigt nach oben. Wenige T\u00f6ne gen\u00fcgen, um die Kranke aufzuw\u00fchlen. Was zu ihr dringt, ist die Kunde vom Leben, von jungen Menschen vorgetragen. Sie sp\u00fcrt den Schmerz im K\u00f6rper und mehr noch in der Seele, ob je wieder sein wird, was vorher war. Zugleich empfindet sie Dankbarkeit daf\u00fcr, da\u00df das Leben sie wieder hat und sie es sp\u00fcren kann in ihren Gliedern und aufnehmen im Gesang. Zwischen Trauer und Dank, zwischen Schmerz und Gl\u00fcck wird sie hin- und hergerissen. Bis die Freude Oberhand gewinnt. Nun kann auch sie sch\u00f6pfen aus dem Brunnen des Heils.<\/p>\n<p>Der Bogen wird noch weiter geschlagen. &#8222;Machet kund unter den V\u00f6lkern sein Tun, verk\u00fcndigt, wie sein Name so hoch ist!&#8220; Alle Lande sollen wissen, wer dieser Gott ist. Aus dem Lied des einzelnen S\u00e4ngers ist ein weltweites Kantate geworden. Erdumspannend, durch die Zeiten schreitend.<\/p>\n<p>Gott ist nicht nur Gegenstand des Gesanges, er ist h\u00f6chstselbst der Inspirator. Er ist, wie in Jesaja 12 zum Ausdruck gebracht, &#8222;meine St\u00e4rke und mein Lied&#8220;. Der Gesang wird zum Gottespr\u00e4dikat. Oder mit Paul Gerhardt gesprochen: &#8222;Das, was mich singen machet, ist was im Himmel ist&#8220;.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>dieser wie ein Pausenf\u00fcller anmutende Text aus Jesaja 12 ist eine musikalische wie theologische Offenbarung.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr.Hinrich Bu\u00df, Landessuperintendent in G\u00f6ttingen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:lasup.goettingen@evlka.de\"><strong>E-Mail: lasup.goettingen@evlka.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kantate | 13. Mai 2001 | Jesaja 12,1-6 | Hinrich Bu\u00df | Jesaja 12,1-6 Zu der Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, Herr, da\u00df du bist zornig gewesen \u00fcber mich und dein Zorn sich gewendet hat und du mich tr\u00f6stest. 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