{"id":22230,"date":"2001-04-21T10:58:22","date_gmt":"2001-04-21T08:58:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22230"},"modified":"2025-03-21T11:00:58","modified_gmt":"2025-03-21T10:00:58","slug":"philipper-26-11-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-26-11-2\/","title":{"rendered":"Philipper 2,6-11"},"content":{"rendered":"<h3>Palmsonntag | 8. April 2001 | Philipper 2,6-11 | Elge Klassohn |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>es gibt kaum einen Bibeltext, der dem gew\u00f6hnlichen Empfinden und Verhalten in unserer Gesellschaft radikaler entgegen st\u00fcnde als dieser sehr alte Christuspsalm aus der ersten Zeit der Kirche.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst scheint es sich an unser Mitgef\u00fchl zu wenden, das wir mit dem Christus in Knechtsgestalt haben k\u00f6nnten. Wer genauer hinh\u00f6rt, merkt sehr bald, da\u00df dieser Christuspsalm eine geballte Ladung Kritik an allem enth\u00e4lt, was wir im Leben f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich und \u00fcblich halten.<\/p>\n<p>Schon kleine Kinder sagen: Das ist meins. Laut aufheulend wehren sie sich dagegen, da\u00df jemand ihnen etwas wegnimmt, was sie zum Eigenen z\u00e4hlen: Das ist\u00a0mein\u00a0Auto,\u00a0meine\u00a0Puppe,\u00a0mein\u00a0Buch. Und mit gro\u00dfen Augen zeigen sie auf etwas Gew\u00fcnschtes und sagen: \u201eHaben, meine\u201c. Im Kindergarten werden verbissene K\u00e4mpfe zwischen den Kleinen um das Eigene ausgetragen. Sagt nicht die Psychologie, da\u00df dieses auch notwendig sei zur Herausbildung einer\u00a0eigenen\u00a0Pers\u00f6nlichkeit mit einem eigenen Ich-Bewu\u00dftsein?<\/p>\n<p>Zur Zeit, als der Apostel Paulus seinen Brief an die erste christliche Gemeinde in der Stadt Philippi an der Ostk\u00fcste Griechenlands schrieb, kannte man diesen Urantrieb des Menschen zum Haben-Wollen genauso gut wie heute. Heute wie damals gilt und galt die Forderung: \u201eSei du selbst, sei stark, setze dich durch.\u201c Baut nicht auch die Marktwirtschaft auf diesen Willen zur Durchsetzung des Eigenen, auf Gewinnstreben und den Wunsch nach mehr auf? Das Leben in unserem Lande in einer westlich-liberalen, marktwirtschaftlich strukturierten Gesellschaft scheint es geradezu erforderlich zu machen, da\u00df schon den Kindern das Bestehen im Konkurrenzkampf, im Wettbewerb um das Mehr antrainiert wird.<\/p>\n<p>Viele meinen, da\u00df gerade die Konkurrenz, das Streben Leistung, nach mehr Lohn, nach besseren Zensuren, nach besseren Aufstiegschancen, nach mehr Erfolg und Anerkennung auch der Antrieb zur Erneuerung und Ver\u00e4nderung der Gesellschaft sei. Hat nicht das Streben nach einer freien Gesellschaft, in der das Gewinnstreben zum Erfolg f\u00fchren kann, auch das sozialistische Experiment in der DDR zum Scheitern gebracht? Sicher, es gab in der real-sozialistischen DDR auch das Streben nach Gewinn, nach Vermehrung der Privilegien, nach Auszeichnungen und Gremien und nat\u00fcrlich auch die Jagd nach dem eigenen Vorteil. Das Streben nach Gewinn und Erfolg und die Freude am Eigenen liegt wohl tief in unserer menschlichen Natur. Manche sagen, da\u00df nach 1990 der Wettkampf um den Gewinn und das \u201eHaben\u201c die Menschen auch h\u00e4rter und k\u00fchler gemacht habe. Nach den im Konkurrenzkampf Unterlegenen, nach den Verlierern und den sogenannten \u201eVersagern\u201c, nach den Schwachen und beiseite Gedr\u00e4ngten wurde wenig gefragt. Sind sie nun so etwas wie ein Bodensatz aus Unt\u00fcchtigen und Unflexiblen in einer Gesellschaft, die nur die T\u00fcchtigen und die Sieger lauthals feiert? Das zur Zeit vielfach propagierte neo-liberale Gesellschaftskonzept nimmt es leicht in Kauf, da\u00df sich der Abstand zwischen den Gewinnern und den Verlierern vergr\u00f6\u00dfert, da\u00df der Kampf rabiater und die Gier st\u00e4rker wird.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, erwarten Sie von mir heute nicht, da\u00df ich dies larmoyant beklage. Ich mag nicht den weinerlichen Tonfall derjenigen, die das Leben der sogenannten \u201eWelt\u201c in d\u00fcsteren Farben malen, die aber im Kampf ums Dasein pers\u00f6nlich kr\u00e4ftig mittun und dies \u00f6ffentlich unter einer Jammerkultur verbergen. Zum Abkanzeln der Fehler anderer habe ich wenig Neigung, denn es gab in den Gemeinden des Paulus wie auch 2000 Jahre sp\u00e4ter in den Gemeinden unserer Kirche genug in sch\u00f6nen Worten verbr\u00e4mten Egoismus und Hochmut, genug Konkurrenzdenken unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, genug Gier nach Anerkennung und genug Hartherzigkeit auf Kosten anderer. So k\u00f6nnen wir uns nicht hinstellen und mit ausgestrecktem Zeigefinger auf die anderen, auf die b\u00f6se Welt weisen. Nein, so m\u00f6chte ich meine heutige Predigt zum Palmsonntag nicht verstanden wissen.<\/p>\n<p>Es geht vielmehr darum, da\u00df wir die Worte des Apostels Paulus, diesen alten Christuspsalm, genau in dem verstehen, was er f\u00fcr uns heute bedeutet. Er l\u00e4\u00dft uns ja keine andere Wahl als im Vertrauen auf Christus gegen das egoistische Habenwollen das Hergeben-K\u00f6nnen und gegen das angstbesetzte Behalten-M\u00fcssen das Schenken-Wollen zu stellen. Dies w\u00e4ren allerdings wohlfeile, illusion\u00e4re Spr\u00fcche, wenn es dabei nur um sch\u00f6ne und sehr moralisch aufgepumpte Redensarten ginge. Nein, hier geht es um Gottes Tun und Verhalten, und es geht um seinen Christus, den Gottes- und Menschensohn. Gott in Jesus Christus handelt in unserer Welt anders als wir es f\u00fcr nat\u00fcrlich, \u00fcblich und verst\u00e4ndlich halten. Sein Tun und Handeln f\u00fchrt in eine Richtung, die uns eigentlich gegen den Strich geht. Gott, der Vater Jesu Christi, erweist sich gerade so als Gott, da\u00df er das Kostbarste seinen Menschenkindern herschenkt und gibt: Seinen Menschensohn Jesus Christus. Er schenkt uns mit ihm das Leben. Gerade im Hergeben und nicht im Behalten ist er Gott. Gott erweist sich als der Herr der Welt und des Lebens nicht indem er immer mehr\u00a0fordert, mehr Hingabe, mehr Glauben, mehr Einsatz, mehr Heiligung. Und deshalb darf diese Predigt auch nicht mit erhobenem Zeigefinger und nicht in forderndem Ton von oben herab gehalten werden.<\/p>\n<p>Wie versteht Paulus dann aber das Leben des Christen? Die Begegnung mit dem Christus Gottes befreit uns vom Herabsehen auf andere. Nein, wer Jesus Christus begegnet ist, wer auf ihn getauft ist, wer mit ihm lebt, der ist befreit zu einem Denken, zu einem Glauben und Handeln, das dem Handeln Gottes entspricht.<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder, wir\u00a0k\u00f6nnen\u00a0so \u201egesonnen\u201c sein wie Gott selbst. Wir\u00a0k\u00f6nnen\u00a0trotz unserer engen Gedanken in unserem engen Herzen gro\u00df sein im Geben und Vergeben. Daf\u00fcr ist die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu, an die wir uns jetzt in der kommenden Woche zwischen Palmsonntag und Ostern besonders intensiv erinnern werden, das wichtigste Zeugnis und zugleich die wichtigste Hilfe.<\/p>\n<p>Dieser Christuspsalm im Apostelbrief an die Philipper erz\u00e4hlt uns die Geschichte des Weges, den Jesus von Gott her zu uns hingeht und dabei sein Leben f\u00fcr uns einsetzt. Dieses wichtigste und kostbarste von allen Menschenleben soll nicht\u00a0f\u00fcr sich\u00a0kostbar sein, nicht\u00a0f\u00fcr sich\u00a0bewahrt werden und zur Erf\u00fcllung kommen, soll nicht seinen Zauber, seine Gr\u00f6\u00dfe und W\u00fcrde in sich selbst behalten! Christus gibt sich uns hin, bietet sich uns dar, nimmt unser Leben , unser Leiden und Sterben in seine Geschichte mit Gott hinein und geht mit uns den Weg weiter zu Gott hin. Dies geschieht, auch wenn wir von uns aus mit unserem Zweifel, unserer eigenen Unf\u00e4higkeit zu reinem hingebendem Glauben und Vertrauen so wenig daf\u00fcr tun und bewirken k\u00f6nnten. Dieser Weg, den Christus mit uns auch durch die Tiefen unseres Lebens geht, f\u00fchrt uns auch zu uns selbst und l\u00e4\u00dft uns doch nicht bei uns selbst bleiben.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wir merken und verstehen ganz gut, worauf es dem Apostel Paulus hier ankommt, gerade weil uns das hier Gesagte eigentlich gegen den Strich geht. Hier f\u00fchrt der Weg nicht von unten nach oben, nicht von den kleinen Anf\u00e4ngen zu den gro\u00dfen Erfolgen, nicht durch die M\u00fchen zu den gro\u00dfen Siegen, bei denen doch viele auf der Strecke bleiben und nur wenige auf die h\u00f6chsten Stufen gelangen. Der Weg Jesu Christi f\u00fchrt von den Reichen zu den Armen, aus dem Licht durch das Dunkel, vom hohen Ro\u00df auf den R\u00fccken des Esels, von den jubelnden Massen in die Einsamkeit der Folter und in die schreckliche Verlassenheit am Kreuz. So wird das Schwache nicht vom Harten \u00fcberwunden, sondern das Harte und B\u00f6se unterliegt den Sanftm\u00fctigen. Auf dem Wege Jesu Christi hei\u00dft es nicht: Immer schneller, immer h\u00f6her, immer perfekter, immer lauter, immer besser als die anderen, sondern auf dem Wege Jesu werden Menschen leiser und einfacher und geduldiger und hingebender und st\u00e4rker, nicht\u00a0ohne\u00a0die anderen, sondern\u00a0mit den\u00a0Mitmenschen und N\u00e4chsten. Kann dies unser Weg werden oder f\u00fchrt er uns dorthin, wohin wir nicht wollen und nicht passen?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, Schwestern und Br\u00fcder, der Weg Jesu Christi\u00a0kann\u00a0unser Weg sein, weil wir selbst oft genug und erniedrigt und verletzt und allein gelassen sind. Denn dies ist ja oft genug unsere menschliche Wirklichkeit. Wer ist denn von uns so erfolgreich, so gesund, so \u00fcberlegen, so immerw\u00e4hrend jugendlich, so von guten Freunden und Verwandten niemals aufgegeben als da\u00df er nicht auch jemanden brauchen w\u00fcrde, der ihn nicht allein l\u00e4\u00dft, der sein Schicksal versteht und es \u2013 noch besser \u2013 teilt, der mit uns geht durch die Verlassenheit und durch das Leiden hindurch und uns gerade darin st\u00e4rkt und tr\u00f6stet und ermutigt, die n\u00e4chsten Schritte zu tun? Wir haben die Geschichte von den jubelnden Massen, die Jesus in einem grandiosen Mi\u00dfverst\u00e4ndnis in Jerusalem als den Befreier von der Zwangsherrschaft der R\u00f6mer bejubeln, geh\u00f6rt. Aber Jesus bleibt nicht bei den jubelnden Massen. Er geht den Weg zum Kreuz. Und er geht diesen Weg, um uns nahe zu sein und nahe zu bleiben. Er geht diesen Weg, damit wir Gott nahe kommen und Gott nahe bleiben. Es ist, um es noch einmal zu sagen, der Weg des Geben-K\u00f6nnens und nicht des Behalten-M\u00fcssens, den er durch eine Entw\u00fcrdigung und Verlorenheit gegangen ist, die niemand von uns seitdem mehr ertragen und aushalten mu\u00dfte. In Jesus Christus hat Gott uns Menschen nicht den Konsequenzen unserer Taten und Untaten und nicht einmal dem Tod \u00fcberlassen, sondern uns das hohe funkelnde Leben der anderen Welt erschlossen. So besteht f\u00fcr jeden von uns noch Hoffnung, das neue, das bleibende Leben zu finden. So ist uns eine unverlierbare und unverletzliche W\u00fcrde gegeben, die niemand beugen und brechen kann. So begegnet uns in Jesus Christus der Mensch Gottes, der Menschen- und Gottessohn, der \u00fcberwunden hat und in dem wir auch \u00fcberwinden werden alles das, was uns von Gott entfernt hat und was uns unseren Mitmenschen fremd gemacht hat. Dies geschieht im Zeichen der freien Gnade Gottes, die uns in Jesus Christus nahe kommt und unter der wir begl\u00fcckt und befreit den Christusweg, den Weg der von Gott gewollten Menschlichkeit, gehen. La\u00dft uns auf das Wort des Christus selbst vertrauen: Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getr\u00f6stet werden. Selig sind die Sanftm\u00fctigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und d\u00fcrstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind,; denn sie werden Gott schauen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kirchenpr\u00e4sident Elge Klassohn, Dessau<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:kirchenpraesident@evlkanh.de\"><strong>E-Mail: kirchenpraesident@evlkanh.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Palmsonntag | 8. 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