{"id":22248,"date":"2001-04-21T11:23:03","date_gmt":"2001-04-21T09:23:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22248"},"modified":"2025-03-21T11:25:11","modified_gmt":"2025-03-21T10:25:11","slug":"jesaja-258-9-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-258-9-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 25,8-9"},"content":{"rendered":"<h3>Ostermontag | 16. April 2001 | Jesaja 25,8-9 | Reinhard Brandt |<\/h3>\n<p>Lesung: Jes. 25,8 &#8211; 9<\/p>\n<p>&#8222;Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tr\u00e4nen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat\u2019s gesagt. Zu der Zeit wird man sagen: \u00bbSiehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, da\u00df er uns helfe. Das ist der HERR, auf den wir hofften; la\u00dft uns jubeln und fr\u00f6hlich sein \u00fcber sein Heil.&#8220;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ich lade Sie ein, sich in einen gelehrten Propheten hineinzuversetzen; vielleicht 400 oder 500 Jahre vor Christi Geburt.<\/p>\n<p>Allerdings: So genau lassen sich die Zeit und die Verh\u00e4ltnisse nicht bestimmen, in denen dieser Prophet gelebt hat. Es ist eine Zeit der Bedr\u00fcckung und der Not, aber eher eine allgemeine Bedr\u00fcckung als ein konkreter Vorfall, Krieg oder Verfolgung oder die identifizierbare Zerst\u00f6rung einer Stadt.<\/p>\n<p>Der Prophet selbst spricht von der \u201eSchmach seines Volks in allen Landen\u201c. Das Volk, zu dem er spricht, lebt offenkundig zerstreut in der Diaspora, nicht im Lande Israel, sondern nach Vertreibung und Flucht an verschiedenen Orten. Manche haben sich wohl auf die R\u00fcckwanderung in die alte Heimat gemacht, ohne je dort angekommen zu sein. Sie leben in \u201eallen Landen\u201c.<\/p>\n<p>Man kann nicht gerade von massiver Unterdr\u00fcckung sprechen, obwohl es nat\u00fcrlich eine Fremdherrschaft ist, unter der das Volk leben mu\u00df. Politische Gestaltungsm\u00f6glichkeiten gibt es kaum; man ist vielmehr der Spielball fremder Interessen. Man lebt knapp, im Schatten milit\u00e4rischer Macht, in wirtschaftlich schwieriger Zeit. Anla\u00df zu Tr\u00e4nen und zu Wut gibt es immer wieder, aber auch nicht durchg\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Man hat sich eingerichtet, doch das Leben ist banal und durchschnittlich. Es ist schal geworden wie am Ende eines Festes, das zu lange gedauert hat. \u201eMan klagt um den Wein auf den Gassen, da\u00df alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist.\u201c [Jes. 24,11] \u201eDie Freude der Pauken ist vor\u00fcber, das Jauchzen der Fr\u00f6hlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende. Man singt nicht beim Weintrinken, und das Getr\u00e4nk ist bitter denen, die es trinken.\u201c[Jes. 24,8-9]<\/p>\n<p>Gar nicht zu denken ist, da\u00df sich das \u00f6ffentliche Leben an Gottes Willen ausrichten w\u00fcrde oder auch nur k\u00f6nnte. In einem Leben unter fremden Herren hat es kaum noch Bedeutung, wenn man sich auf\u00a0<em>den<\/em>\u00a0Herrn beruft, den Gott Israels. Da\u00df Gott es ist, der das Volk f\u00fchrt, das ist schon lange kein Thema mehr. Gott ist nicht mehr wichtig, weil anderes wichtiger ist. Die religi\u00f6se Tradition ist in den Hintergrund getreten. Es ist nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich, aus dem Glauben heraus zu leben.<\/p>\n<p>Wie die Lage insgesamt ist, kann man am besten in einem Bild beschreiben: \u201eDenn so geht es zu auf Erden und unter den V\u00f6lkern, wie wenn ein \u00d6lbaum leergeschlagen wird, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte aus ist.\u201c [Jes. 24,13] Wer wei\u00df, wie zerfleddert ein Baum nach der Olivenernte aussieht oder wie abgerupft ein Kirschbaum nach dem Kirschenrei\u00dfen, der kann sich in die Lage hineinversetzen, damals und zu verschiedenen Zeiten immer wieder.<\/p>\n<p>Der Prophet ist zun\u00e4chst ein wacher Zeitgenosse. Er lebt unter den Leuten, er beobachtet, er leidet mit. Er erlebt, wie von Gott keine Rede mehr ist. Wie kann ich zu diesen Leuten von Gott sprechen? Was ist die rechte Botschaft f\u00fcr diese Zeit? Wie kann ich heute von Gottes Herrschaft sprechen? Wie erreiche ich die Leute \u00fcberhaupt noch mit der Botschaft von Gott?<\/p>\n<p>Der Prophet sinnt und \u00fcberlegt lange, er sucht in den Schriften, ohne wirklich die Antwort zu finden. Er mu\u00df in ganz neuer Weise von Gottes Herrschaft sprechen, in neuen Formen und Bilder. Er mu\u00df Gottes Herrschaft als Umsturz verk\u00fcnden, als Umsturz der M\u00e4chte der Entfremdung. Ein Umsturz, der auch die fremden V\u00f6lker einbezieht, der der ganzen Welt gilt. Vor seinem inneren Auge steigen Bilder auf, die ihm gewi\u00df werden: So, ja so kommt Gottes Herrschaft!<\/p>\n<p>So verk\u00fcndet und weissagt der Prophet [Jes. 24,21-23. 25,6-10a]:(1)<\/p>\n<p>\u201eAn jenem Tag wird\u2019s geschehen, da wird der Herr das Heer der H\u00f6he heimsuchen in der H\u00f6he und die K\u00f6nige der Erde auf der Erde,\u201c<\/p>\n<p>Die Heimsuchung gilt nicht nur dem Volk Israel, sondern aller Welt: den K\u00f6nigen auf Erden; und allen M\u00e4chten auf der Erde und in der H\u00f6he. Gott wird sie zur Rechenschaft ziehen an jedem Ort, an dem sie ihre Macht aus\u00fcben. Gott kommt ihnen zum Gericht: Sie werden eingesperrt, \u201eda\u00df sie gesammelt werden, wie man Gefangene in eine Grube sperrt, und im Kerker unter Verschlu\u00df gehalten und nach langer Zeit zur Verantwortung gezogen werden.\u201c<\/p>\n<p>Wie diese Herrschaft Gottes sich \u00fcber das ganze Universum erstreckt, wird im n\u00e4chsten Vers beschrieben: Sogar die Sterne verlieren ihren Glanz gegen\u00fcber der Herrlichkeit des Herrn. Und gegen\u00fcber seiner Herrschaft sind die Machtanspr\u00fcche der Sternzeichen so l\u00e4cherlich, da\u00df man schamrot und bleich zugleich werden kann:<\/p>\n<p>\u201eUnd der Mond wird rot werden vor Scham und die Sonne bleich vor Schmach, denn der Herr der Heerscharen wird K\u00f6nig geworden sein auf dem Berg Zion und zu Jerusalem, und vor seinen \u00c4ltesten ist Herrlichkeit.\u201c<\/p>\n<p>In verschiedenen Bildern spricht der Prophet von Gottes Herrschaft. Das Bild von den V\u00f6lkern auf dem Berg haben schon andere vor ihm gebraucht. Das vom Gastmahl Gottes auf dem Berg stammt von ihm selbst:<\/p>\n<p>&#8222;Und der Herr der Heerscharen wird auf diesem Berge allen V\u00f6lkern ein Mahl mit fetten Speisen machen, ein Mahl mit reinen Weinen, mit markigen, fettigen Speisen, mit alten Weinen, in denen keine Hefe ist.<\/p>\n<p>Und er wird auf diesem Berge vernichten die H\u00fclle, mit der das Angesicht aller V\u00f6lker verh\u00fcllt ist, und die Decke, die zugedeckt ist \u00fcber die Nationen allesamt.\u201c<\/p>\n<p>Das Angesicht zu verh\u00fcllen, das ist das Zeichen von Trauer und Schmerz. Trauernde Frauen tragen einen Schleier. Es ist der Wunsch, Distanz zu halten, zugleich der Wunsch, sich zu sch\u00fctzen vor dem Elend. Das verh\u00fcllte Haupt ist zugleich ein Zeichen f\u00fcr die Schuld: Wer schuldig ist auf Erden, der verh\u00fcllt sein Haupt. So ist der Schleier das Symbol daf\u00fcr, wie Menschen umgehen mit dem Elend, das ihnen widerf\u00e4hrt und das sie selbst verursachen.<\/p>\n<p>Das Heil bricht an, wenn der Schleier nicht mehr n\u00f6tig ist; wenn ich mich nicht mehr sch\u00fctzen und nicht mehr abschlie\u00dfen mu\u00df. Das Heil bricht an, wenn Gott den Schleier wegnimmt. Auch mit diesem Bild beschreibt der Prophet, wie Gottes Heilshandeln sich nicht einschr\u00e4nken l\u00e4\u00dft, sondern alle V\u00f6lker einbezieht: Das Heil bricht an, wenn der Herr die H\u00fclle vernichtet, mit der das Angesicht aller V\u00f6lker verh\u00fcllt ist.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Bild kn\u00fcpft daran an. Es bezieht das Volk Israel in seiner Zerstreuung ein, reicht als Ansage des Heils aber weit dar\u00fcber hinaus:<\/p>\n<p>\u201eUnd Gott der Herr wird die Tr\u00e4nen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat\u2019s gesagt.&#8220;<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfartiges Bild, wie Gott sich beugt und die Tr\u00e4nen aus dem Gesicht wischt. Die Tr\u00e4nen sind erlaubt, sie werden nicht durch Durchhalteparolen unterdr\u00fcckt, sie d\u00fcrfen flie\u00dfen, aber sie werden abgewischt. Gott wischt die Tr\u00e4nen ab. Das Bild f\u00fcr das Heil schlechthin.<\/p>\n<p>Und doch, sp\u00e4ter, als der Prophet diese Verse wieder las, oder es war einer seiner Sch\u00fcler, da gen\u00fcgten sie ihm immer noch nicht. Das Heil ist noch umfassender. Nicht nur die Tr\u00e4nen wird Gott abwischen, sondern alle Gottesferne wird er aufheben: den Tod! Den einen Tod, der uns endg\u00fcltig auseinander rei\u00dft; und zugleich die tausend Tode, wenn in den Menschen das Vertrauen, die Hoffnung, die Freude, der Glaube stirbt. Und so f\u00fcgt der Prophet noch eine Zeile ein: \u201eUnd der Herr wird den Tod verschlingen auf ewig.\u201c<\/p>\n<p>Der Ausdruck, den der Prophet w\u00e4hlt, ist der st\u00e4rkste, den man nur denken kann: Der Tod wird\u00a0<em>verschlungen<\/em>. Wenn sich die Erde auftut bei einem Erdbeben oder Erdrutsch, dann verschlingt sie Haus und Hof, dann ist nichts mehr davon \u00fcbrig, alles ist vom Erdboden verschwunden. Wenn der Meeressturm ein Schiff verschlingt, dann ist die Vernichtung vollst\u00e4ndig. Wenn der Tod den Menschen verschlingt, dann ist dies endg\u00fcltig.<\/p>\n<p>Dies ist die Vorstellung, die der Prophet hier entwickelt und verk\u00fcndet: Eben so endg\u00fcltig wird der Tod verschlungen sein, er wird seine Macht verloren haben, nichts mehr davon ist \u00fcbrig. Wenn Gott herrscht, dann ist seine Herrschaft vollst\u00e4ndig, nichts anderes gegen ihn bleibt \u00fcbrig auf dem Erdboden.<\/p>\n<p>Weil dies Anla\u00df zum Jubel ist, f\u00fcgt der Prophet einen Vers zum Lobpreis an:<\/p>\n<p>\u201eZu der Zeit wird man sagen: \u00bbSiehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, da\u00df er uns helfe. Das ist der HERR, auf den wir hofften; la\u00dft uns jubeln und fr\u00f6hlich sein \u00fcber sein Heil.\u201c<\/p>\n<p>Weil es wirklich hinreichend Anla\u00df gibt, realistisch als Zeitgenossen die Welt zu betrachten, und weil es Anla\u00df zum Jubel und zur Freude gibt, m\u00f6chte ich mit Ihnen gerne singen: \u201eEs war ein wunderlich Krieg, da Tod und Leben \u2019rungen; das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod verschlungen.<\/p>\n<p>Lied 101, Strophen 2 und 4(2)<\/p>\n<p>Und Ostern? Und der Ostermontag im Jahr 2001?<\/p>\n<p>An dem Prophetenspruch aus dem Buch Jesaja k\u00f6nnen wir studieren, wie die ersten Christen gelebt und gedacht haben. Sie kannten ihre \u201eSchriften\u201c und lebten mit ihnen. Ihren Glauben und ihre Hoffnungen dr\u00fcckten sie in den Bildern aus, die ihnen aus ihrer \u00dcberlieferung vertraut waren. Und zugleich bezogen sie das, was sie aus der Tradition ihres Volkes gelernt hatten, auf die Erfahrungen, die sie in der Begegnung mit dem Auferstandenen gemacht haben.<\/p>\n<p>So kannten die ersten Christen auch jenen Verhei\u00dfung aus dem Buch Jesaja. Das Bild vom Gastmahl greifen die Evangelisten an verschiedenen Stellen auf und berichten, wie Jesus das Reich Gottes mit einem Gastmahl, einer Hochzeit verglichen hat. Da\u00df Gott alle Tr\u00e4nen von ihren Augen abwischen wird, dies ist auch die Hoffnung der Christen. In der Offenbarung des Johannes werden die Worte des Propheten aufgenommen, um so das Heil bei Gott zu beschreiben und zuzusprechen: \u201eGott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen.\u201c<\/p>\n<p>Vor allem aber hat der Apostel Paulus als guter Kenner der Tradition seines Volkes den Propheten gekannt. Er zitiert ihn ausdr\u00fccklich, und zwar dort, wo er reflektiert, was Jesu Auferstehung bedeutet.<\/p>\n<p>Im 1. Korintherbrief berichtet Paulus knapp zusammengefa\u00dft \u00fcber die Osterereignisse: Christus ist gestorben f\u00fcr unsre S\u00fcnden, er ist begraben worden, er ist auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift und gesehen worden von Kephas, danach von den Zw\u00f6lfen, danach von vielen anderen.<\/p>\n<p>Was bedeutet dies? Was bedeutet es f\u00fcr die Christen in Korinth und was f\u00fcr die Christen aller Zeiten? Paulus entfaltet das Auferstehungszeugnis nach verschiedenen Seiten. Wie Christus auferstanden ist, so werden auch wir auferstehen; und die, die zu jener Zeit am Leben sind, die werden verwandelt werden: \u201eund das pl\u00f6tzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche mu\u00df anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche mu\u00df anziehen die Unsterblichkeit.\u201c<\/p>\n<p>Dies ist die endg\u00fcltige Erf\u00fcllung der Heilsverhei\u00dfung, die Vollendung des Geschehens, das mit der Auferstehung Christi begonnen hat. Um dieses anzuzeigen, zitiert Paulus den Spruch aus dem Jesaja-Buch: \u201eDann wird erf\u00fcllt werden das Wort, das geschrieben steht: \u00bbDer Tod ist verschlungen vom Sieg. &#8230;\u00ab Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c Christi Auferstehung und das Heilsgeschehen, das damit beginnt, das ist die Erf\u00fcllung der Weissagung des Propheten: \u201eEr wird den Tod verschlingen auf ewig.\u201c<\/p>\n<p>So leitet uns die Weissagung des Propheten aus dem Alten Testament zur Erf\u00fcllung in der Auferstehung Christi. Umgekehrt gewinnt unser Nachdenken \u00fcber die Auferstehung an Tiefe, wenn wir jene Erfahrungen einbeziehen, die der Prophet in seiner Zeit gemacht hat.<\/p>\n<p>Die Tr\u00e4nen, die geweint werden aus Schmerz und aus Trauer, auch die Tr\u00e4nen, die aus Wut und Scham geweint werden, die wird Gott abwischen. Gott wird den Schleier wegnehmen, mit dem wir uns abgrenzen. Es wird ein reiches Fest geben. Und den Tod: Gott der Herr wird den Tod verschlingen auf ewig. Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.<\/p>\n<p>Lied 101, 1.3.4-7<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dekan Dr. Reinhard Brandt, Pfarrgasse 5, 91781 Wei\u00dfenburg (Bay.)&#8216;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:dekan@st-andreaskirche.de\"><strong>E-Mail: dekan@st-andreaskirche.de<\/strong><\/a><\/p>\n<p>(1)<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung teilweise nach Hans Wildberger: Jesaja. Teilbd. 2. Jesaja 13-27 (BK AT X\/2). Neukirchen-Vluyn 1978. Durch die Einbeziehung der ganzen Weissagung werden die exegetischen und systematischen Probleme vermieden, die sich sonst aus Abgrenzung des Predigttextes ergeben.<\/p>\n<p>(2)<\/p>\n<p>EG 101 ist das Graduallied f\u00fcr den Ostermontag. Wegen seiner engen Ber\u00fchrung mit dem Predigttext bietet es sich an, in diesem Fall das Lied in die Predigt mit einzubeziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostermontag | 16. April 2001 | Jesaja 25,8-9 | Reinhard Brandt | Lesung: Jes. 25,8 &#8211; 9 &#8222;Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tr\u00e4nen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat\u2019s gesagt. 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