{"id":22258,"date":"2001-04-21T11:35:36","date_gmt":"2001-04-21T09:35:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22258"},"modified":"2025-03-21T11:38:35","modified_gmt":"2025-03-21T10:38:35","slug":"johannes-2115-19-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-2115-19-8\/","title":{"rendered":"Johannes 21,15-19"},"content":{"rendered":"<h3>Misericordias Domini |\u00a029.4.2001 |\u00a0Johannes 21,15-19 | Klaus Schwarzw\u00e4ller |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n<p>Die Geschichte lehrt: Wer zum Staatsfeind erkl\u00e4rt wurde, der hatte noch<\/p>\n<p>nie etwas zu lachen. Und stets hatten Staaten ihre Spezialisten, die<\/p>\n<p>daf\u00fcr sorgten, da\u00df ihnen f\u00fchlbar blieb, wer sie waren&#8230; Wer aber<\/p>\n<p>diejenigen zur Strecke brachte, die zu Staatsfeinden erkl\u00e4rt wurden, hat<\/p>\n<p>wohl getan, oft auch wenn&#8217;s unrecht war. Erst dieser Tage lesen und<\/p>\n<p>h\u00f6ren wir von Nazi-Schergen, gegen die man jahrzehntelang nicht<\/p>\n<p>ermittelte, oder von Hinrichtungswellen etwa in China, und wir erinnern<\/p>\n<p>uns daran, da\u00df vor kurzem ein Mann, der das Abschie\u00dfen von<\/p>\n<p>Menschen mit befahl, sich als Opfer einer &#8222;Siegerjustiz&#8220; f\u00fchlte, als er<\/p>\n<p>daf\u00fcr ins Gef\u00e4ngnis sollte, und hiergegen an den Europ\u00e4ischen<\/p>\n<p>Gerichtshof appellierte. Kurzum, wer leben, gar gut leben will, vermeide<\/p>\n<p>es um jeden Preis, zum Staatsfeind zu werden.<\/p>\n<p>Das zur Erinnerung an die Tatsache, da\u00df Jesus Christus als Staatsfeind<\/p>\n<p>gefangen, gefoltert und liquidiert wurde. Wer sich auf ihn beruft, wer sich<\/p>\n<p>nach ihm nennt, wer ihm auf seinem Weg folgt &#8211; man bindet sich damit<\/p>\n<p>an einen Mann, der als Staatsfeind hingerichtet wurde und dessen so<\/p>\n<p>erstaunlich wachsende Anh\u00e4ngerschar recht bald im R\u00f6mischen Reich<\/p>\n<p>ebenfalls als Staatsfeinde galten und darum verfolgt und teilweise ums<\/p>\n<p>Leben gebracht wurden. Und seither &#8211; man frage Christen in Staaten mit<\/p>\n<p>islamischer Staatsreligion oder in Milit\u00e4rdiktaturen oder auch in Staaten<\/p>\n<p>mit alles beherrschenden Wirtschaftscliquen. ..<\/p>\n<p>Das also sind Welt und Landschaft, in die Jesus Christus zu uns kam, in<\/p>\n<p>der er nach seiner Auferstehung vom Tode wieder erschien und in die er<\/p>\n<p>die Seinen sendet -er, der verurteilte Staatsfeind. Wer f\u00fcr ihn einsteht,<\/p>\n<p>sollte sich nicht wundern, wenn es Nackenschl\u00e4ge setzt, sondern wenn<\/p>\n<p>man in Frieden und gutem Auskommen leben kann. Selbstverst\u00e4ndlich<\/p>\n<p>ist das nicht, m\u00f6glicherweise ist es, wer wei\u00df, nicht einmal der<\/p>\n<p>Normalfall. Wie auch immer: Das ist der Zusammenhang, das ist der<\/p>\n<p>Rahmen, wo zutage tritt, wer f\u00fcr mich Jesus Christus ist, was er mir<\/p>\n<p>bedeutet, wie weit er f\u00fcr mich z\u00e4hlt; das! Da vergehen sch\u00f6ne Worte, da<\/p>\n<p>zerplatzen hohe Anspr\u00fcche, da klingen hohe Titel oftmals hohl. Da gilt<\/p>\n<p>Anderes. Was?<\/p>\n<p>Wir erfahren es bei der Einsetzung des Mannes, der in der Urchristenheit<\/p>\n<ul>\n<li>nach allem, was wir wissen &#8211; wie ein Fels gestanden hat, auch wenn<\/li>\n<\/ul>\n<p>er gelegentlich sozusagen schlingerte; der Einsetzung des Petrus.<\/p>\n<p>Feierlich wie am Anfang bei seiner ersten Berufung spricht ihn Jesus hier<\/p>\n<p>mit seinem vollen Namen an: &#8222;Simon des Johannes Sohn&#8220;. Wir kennen<\/p>\n<p>das: Wenn es offiziell wird, hei\u00dft T\u00fcnnes auf einmal Anton und Tine<\/p>\n<p>Christine, und jeder wei\u00df: jetzt steht etwas auf dem Spiel. Feierlich und<\/p>\n<p>offiziell also die Anrede an Petrus: Was jetzt folgen wird, ist von Jesus<\/p>\n<p>offiziell und feierlich gemeint &#8211; wir m\u00f6gen hier ruhig an jemand denken,<\/p>\n<p>der zum Pr\u00e4sidenten geht, um die Ministerurkunde zu empfangen.<\/p>\n<p>Jesus allerdings kommt nicht gleich zur Sache; er holt aus. Dreimal fragt<\/p>\n<p>er Petrus, ob er ihn lieb hat, und zwar ein dreifacher Stufung. Zuerst:<\/p>\n<p>&#8222;Petrus, liebst du mich mehr als die anderen [J\u00fcnger]?&#8220; Dann: &#8222;Petrus,<\/p>\n<p>liebst du mich?&#8220; Beim drittenmal: &#8222;Petrus, hast du mich lieb?&#8220;<\/p>\n<p>\u00dcber diese dreifache Frage ist viel vermutet und ger\u00e4tselt worden.<\/p>\n<p>Vielleicht haben wir am ehesten verstanden, wenn wir sie &#8211; stehen<\/p>\n<p>lassen, sie in unserem Sinn nachhallen lassen. Es ist ein eigenartiges<\/p>\n<p>Fragen: Der, der hier fragt, erf\u00e4hrt von vornherein nichts Neues &#8211; und<\/p>\n<p>Petrus ist das bewu\u00dft, und er spricht es aus: &#8220; Herr, du wei\u00dft alle<\/p>\n<p>Dinge&#8230;&#8220; Neues jedoch soll hier offenbar der erfahren, der gefragt wird!<\/p>\n<p>Wenn Gott fragt, da geht\u00a0<strong>uns<\/strong>\u00a0etwas auf. Wenn Gott fragt: &#8222;Kain, wo ist<\/p>\n<p>dein Bruder Abel?&#8220;, wenn unerschrockene Menschen Gottes Frage<\/p>\n<p>vortragen: &#8222;Wo sind deine &#8211; wei\u00dfen, schwarzen, reichen, armen,<\/p>\n<p>tschetschenischen, j\u00fcdischen, arabischen. ..Schwestern und Br\u00fcder, wo?<\/p>\n<p>Wo ist deine Jugend und junge Generation? Wo ist die Bibel, wo die<\/p>\n<p>Tradition, die euch anvertraut wurde?&#8220; Dann geht den Gefragten etwas<\/p>\n<p>auf, immer wieder mehr, als sie ertragen, und sie werden pampig wie<\/p>\n<p>Kain, oder sie fliehen, oder sie entledigen sich der Frager mit Geld oder<\/p>\n<p>Mord. Es ist leicht, an Gott Fragen zu stellen; jeder Hohlkopf kann<\/p>\n<p>Fragen an Ihn herausschleudern, und ist es nur platt genug, bringt&#8217;s<\/p>\n<p>Quoten. Aber von Gott gefragt werden, das ist ein eigen Ding. Gott fragt<\/p>\n<p>eindringlicher, er fragt bohrender als selbst unser Gewissen.<\/p>\n<p>Petrus kann auf diese dreifache Frage nur stammeln, zunehmend<\/p>\n<p>betr\u00fcbt und ratlos &#8211; als wollte er sagen: &#8222;Herr, was soll&#8217;s! Du wei\u00dft doch<\/p>\n<p>Bescheid mit mir. Ja, ich habe dich lieb; nur&#8230;&#8220; Hinter diesem &#8222;Nur&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>steckt die Lebensgeschichte eines Menschen mit H\u00f6hen und Tiefen, mit<\/p>\n<p>Festigkeit und Schwanken, mit unbewu\u00dfter Wahrhaftigkeit und<\/p>\n<p>ungewu\u00dften L\u00fcgen; steckt das Wissen, da\u00df ich f\u00fcr mich selber letztlich<\/p>\n<p>nicht einstehen kann, denn ich bin mir selber fraglich. In der Antwort<\/p>\n<p>steckt auch der Schmerz dar\u00fcber, so unentrinnbar Gottes Fragen<\/p>\n<p>ausgesetzt zu sein, dem ich &#8211; dem niemand standh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Gott fragt, aber er qu\u00e4lt nicht. Wenn er unbequem und ausdauernd fragt,<\/p>\n<p>mag das f\u00fcr uns qu\u00e4lend sein, qu\u00e4lend bis zur Unertr\u00e4glichkeit; es ist<\/p>\n<p>dann, etwas schnodderig gesagt, eine g\u00f6ttliche Ro\u00dfkur mit uns, durch<\/p>\n<p>die wir zu Klarheit und Wahrheit gelangen. So wie hier:<\/p>\n<p>Das erstemal lenkt die Frage den Blick des Petrus in seine Mitwelt:<\/p>\n<p>Ragst du aus ihnen hervor? H\u00e4ngt dein Herz mehr an mir als das der<\/p>\n<p>Anderen? An uns w\u00fcrde die Frage wohl lauten: Bist du ein besserer<\/p>\n<p>Christ als die \u00fcbrigen?<\/p>\n<p>Wie w\u00fcrden wir antworten &#8211; nein, nicht irgendwem, sondern Gott, wenn<\/p>\n<p>Er uns diese Frage stellte? Es m\u00f6chte sein, da\u00df wir nur sagen k\u00f6nnten:<\/p>\n<p>&#8222;Herr, du wei\u00dft doch Bescheid, du kennst doch mein Gest\u00fcmper. Ich<\/p>\n<p>wollte, ich k\u00f6nnte mit gutem Gewissen behaupten: Ja, ich glaube an dich<\/p>\n<p>und folge dir nach. Wie weit ich davon entfernt bin, Herr. ..&#8220; Petrus ant-<\/p>\n<p>wortet auf seine Weise \u00e4hnlich: Er bejaht die Frage, doch er sagt vor<\/p>\n<p>allem: Du, Herr, wei\u00dft doch Bescheid!<\/p>\n<p>Christi n\u00e4chster Satz ist, als h\u00e4tte er nicht geh\u00f6rt, gar nicht zugeh\u00f6rt:<\/p>\n<p>&#8222;Weide meine L\u00e4mmer!&#8220; Petrus soll Hirte sein, wird mit dem Hirtenamt<\/p>\n<p>betraut. Wer das Johannesevangelium kennt, hat dabei im Hinterkopf:<\/p>\n<p>&#8222;Der gute Hirte l\u00e4\u00dft sein Leben f\u00fcr die Schafe.&#8220;<\/p>\n<p>Wir m\u00f6gen fragen, was Frage und Beauftragung miteinander zu tun<\/p>\n<p>haben? Warten wir ab:<\/p>\n<p>&#8222;Petrus, liebst du mich?&#8220; fragt ihn der Herr beim zweiten Mal. Petrus<\/p>\n<p>antwortet wie zuvor. Ich sehe ihn f\u00f6rmlich vor mir, wie er verwundert<\/p>\n<p>guckt, mit seinen Schultern zuckt und nachdenklich wird. Aber der Herr<\/p>\n<p>l\u00e4\u00dft ihm zum Gr\u00fcbeln keine Zeit: &#8222;Weide meine Schafe!&#8220; Also: Sei<\/p>\n<p>sorgender, aufmerksamer, unerschrockener Leiter und Wegbereiter<\/p>\n<p>meiner Kirche.<\/p>\n<p>Wieder bleibt offen, was Frage und Beauftragung miteinander zu tun<\/p>\n<p>haben; der Herr fragt zum drittenmal, und diesmal gleichsam noch weiter<\/p>\n<p>heruntergestuft:<\/p>\n<p>&#8222;Petrus &#8211; hast du mich lieb?&#8220; In meinen Ohren klingt das fast wie: &#8222;&#8230;hast<\/p>\n<p>du mich \u00fcberhaupt lieb?&#8220; Petrus wird dar\u00fcber traurig &#8211; wir k\u00f6nnen&#8217;s ihm<\/p>\n<p>nachf\u00fchlen. Seine Antwort ist klar; spannend ist, wie ich selber antworten<\/p>\n<p>w\u00fcrde? Vielleicht so: &#8222;Herr, du wei\u00dft Bescheid mit mir; was soll&#8217;s.<\/p>\n<p>Manchmal frage ich mich selber, ob ich dich \u00fcberhaupt lieb habe.<\/p>\n<p>Manchmal ist da nur Leere und Beziehungslosigkeit. Manchmal &#8211; ja,<\/p>\n<p>vielleicht kann man da sagen, da\u00df ich dich lieb habe. Was mit mir ist und<\/p>\n<p>was echt ist &#8211; Du, Herr, wei\u00dft es.&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt, beim dritten Mal, ist Petrus traurig &#8211; ich an seiner Stelle w\u00e4re<\/p>\n<p>vermutlich so weit, da\u00df ich sagen w\u00fcrde: &#8222;Bitte, Herr, la\u00df mich aus dem<\/p>\n<p>Spiel. Du kennst mich ja doch. ..&#8220; Und zum drittenmal scheint Jesus seine<\/p>\n<p>Antwort zu \u00fcberh\u00f6ren und erteilt ihm den Auftrag, seine Schafe zu<\/p>\n<p>weiden. Warum sein Fragen?<\/p>\n<p>Weil er uns als lebendige, als denkende, als empfindende Menschen<\/p>\n<p>nimmt, die h\u00f6ren k\u00f6nnen und h\u00f6ren. So leitet er mit seinen Fragen von<\/p>\n<p>meiner Selbsteinsch\u00e4tzung, in der ich mich gro\u00df f\u00fchle, \u00fcber meine<\/p>\n<p>Fr\u00f6mmigkeit, in er es mir ernst ist um den Herrn, bis zur Wahrheit meiner<\/p>\n<p>Person, in der ich nur noch traurig sein und sagen kann: Du wei\u00dft doch<\/p>\n<p>Bescheid! Du kennst mich doch! Nein, sein Fragen macht nicht herunter<\/p>\n<p>und zieht mich auch nicht in Zweifel. Es bringt mich zum Sehen, dazu,<\/p>\n<p>da\u00df ich erkenne, wer ich bin, wo ich bin. Christ &#8211; bin ich Christ? Liebe<\/p>\n<p>ich den Herrn? Das wird mir unter seinen Fragen zweifelhaft.<\/p>\n<p>In dem Ma\u00dfe, wie ich unter seinen Fragen gleichsam schrumpfe, wird<\/p>\n<p>seine Beauftragung gewichtiger und gr\u00f6\u00dfer. Jeder Mensch, den er<\/p>\n<p>beruft, erh\u00e4lt von ihm einen Auftrag. Ist mir zwar nicht wie in dieser<\/p>\n<p>Weise einmalig dem Petrus die Leitung der Kirche anvertraut worden, so<\/p>\n<p>erkenne ich hier gleichwohl, worum es dem Herrn geht:<\/p>\n<p>N\u00e4mlich nicht darum, da\u00df wir andere in unserer Gottesliebe \u00fcberbieten<\/p>\n<p>oder da\u00df wir von besonderer Gottesliebe erf\u00fcllt sind; nicht darum, was<\/p>\n<p>wir wie in uns f\u00fchlen an Fr\u00f6mmigkeit oder auch an Einsicht.\u00a0<strong>Sondernda\u00df wir uns vom Herrn beauftragen lassen und das, was er uns in dieH\u00e4nde legt und anvertraut, annehmen und mit Treue und Einsatz tun.Darin wird sich erweisen, da\u00df wir ihn lieben, ob wir ihn lieben&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Treue und Einsatz aber haben diesseitige Gestalt, spielen im<\/p>\n<p>Alltagsgeschehen und sind immer wieder h\u00f6chst unfromm. Das macht,<\/p>\n<p>es ist ein ehemaliger Staatsfeind, der uns beauftragt und unsere Treue<\/p>\n<p>und unseren Einsatz in seinen Dienst nimmt. Dabei soll sich dann wohl<\/p>\n<p>erweisen, ob wir ihn lieben: indem wir uns dabei f\u00fchren lassen, wohin wir<\/p>\n<p>nicht wollen, wohin wir um keinen Preis wollen, wovor wir Angst haben,<\/p>\n<p>wovon uns alle guten Gr\u00fcnde abraten, wovor der gesunde<\/p>\n<p>Menschenverstand uns dringend warnt, wovor unsere Seele<\/p>\n<p>zur\u00fcckschaudert. Nicht da\u00df es gesucht, nicht da\u00df es provoziert werden<\/p>\n<p>soll. Aber da\u00df wir uns f\u00fchren lassen &#8211; f\u00fchren lassen auch auf Wegen,<\/p>\n<p>wo unsere tastenden H\u00e4nde ins Leere greifen und wir selber abst\u00fcrzen,<\/p>\n<p>den Boden verlieren, untergehen, &#8222;verbuttert&#8220; und &#8222;verheizt&#8220; werden.<\/p>\n<p>Das ist das Vorzeichen \u00fcber der Berufung: &#8222;Folge mir nach!&#8220; Lassen<\/p>\n<p>Sie&#8217;s uns nie vergessen: Wir sind berufen in die Nachfolge eines<\/p>\n<p>ehemaligen Staatsfeindes, sind beauftragt zum Dienst in seinem Reich.<\/p>\n<p>Alle aber, die in der Kirche ein Amt haben, gar kirchenleitende Funktion:<\/p>\n<p>Uns wird hier vor Augen gestellt, was das hei\u00dft und was dabei gilt. Wem<\/p>\n<p>das aufgeht, wirklich aufgeht, wird dar\u00fcber erfassen: Ein Amt in der<\/p>\n<p>Kirche Jesu Christi erfordert Mut und f\u00fchrt in Furcht und Demut. Es<\/p>\n<p>hei\u00dft: sich beauftragen und f\u00fchren zu lassen &#8211; wohin der Herr will.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Klaus Schwarzw\u00e4ller<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:kschwarzwaeller@foni.net\"><strong>E-Mail: kschwarzwaeller@foni.net<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Misericordias Domini |\u00a029.4.2001 |\u00a0Johannes 21,15-19 | Klaus Schwarzw\u00e4ller | Liebe Gemeinde Die Geschichte lehrt: Wer zum Staatsfeind erkl\u00e4rt wurde, der hatte noch nie etwas zu lachen. 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