{"id":22263,"date":"2001-08-21T11:41:35","date_gmt":"2001-08-21T09:41:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22263"},"modified":"2025-03-21T11:44:33","modified_gmt":"2025-03-21T10:44:33","slug":"johannes-91-7-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-91-7-3\/","title":{"rendered":"Johannes 9,1-7"},"content":{"rendered":"<h3>8. Sonntag nach Trinitatis | 05. August 2001 | Johannes 9,1-7 | Heinz Janssen |<\/h3>\n<p><strong>Predigttext Johannes 9,1-7 (nach Martin Luther, Revision 1984)<\/strong><\/p>\n<p>1 Und Jesus ging vor\u00fcber und sah einen Menschen, der blind geboren war.<\/p>\n<p>2 Und seine J\u00fcnger fragten ihn und sprachen:<\/p>\n<p>Meister, wer hat ges\u00fcndigt, dieser oder seine Eltern, da\u00df er blind geboren ist?<\/p>\n<p>3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser ges\u00fcndigt noch seine Eltern,<\/p>\n<p>sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.<\/p>\n<p>4 Wir m\u00fcssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat,<\/p>\n<p>solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.<\/p>\n<p>5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.<\/p>\n<p>6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.<\/p>\n<p>7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah &#8211; das hei\u00dft \u00fcbersetzt:<\/p>\n<p>gesandt &#8211; und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>&#8222;Jesus ging vor\u00fcber und sah einen Menschen, der blind geboren war&#8220; &#8211; das Evangelium von der Heilung eines Blindgeborenen nimmt uns mit auf Jesu Weg zu den Menschen. Jesus sah einen Menschen &#8211; das k\u00f6nnte jede und jeder von uns sein. Damals war es ein von Geburt an behinderter, blinder Mensch. Bis heute gibt es wie damals auch Blindheit im \u00fcbertragenen Sinn.<\/p>\n<p>Bedenken wir zun\u00e4chst: Eltern haben ein behindertes Kind. Wie schwer muss es f\u00fcr sie sein, diese Behinderung anzunehmen. Ist es nicht verst\u00e4ndlich, wenn sich diese Eltern fragen: Womit habe ich\/haben wir das verdient? Von solchen Familien erfahren wir: eine Familie mit einem behinderten Kind ist eine auch behinderte Familie, weil sie immer wieder Hindernisse \u00fcberwinden muss. Sie kann nicht das sogenannte normale Leben f\u00fchren wie andere, davon f\u00fchlt sie sich und ist tats\u00e4chlich oft wie ausgegrenzt. Die Behinderung betrifft alle, als Sorge, als Aufgabe, als t\u00e4gliche Herausforderung.<\/p>\n<p>Und wie mag es dem Menschen gehen, der blind zur Welt kommt? Wie nimmt er die Welt wahr, um zu verstehen? Er muss seine anderen Sinne &#8211; tasten, f\u00fchlen und h\u00f6ren &#8211; viel st\u00e4rker nutzen, weil Menschen wie er eine ganz wichtige Sprache nicht wahrnehmen k\u00f6nnen: die K\u00f6rpersprache, die so viel \u00fcber jeden Menschen aussagt. Er ist auf die &#8222;Zwischent\u00f6ne&#8220; angewiesen. Er kann lernen zurechtzukommen. Aber qu\u00e4lt nicht auch ihn die Frage: warum gerade ich?<\/p>\n<p>Orgelchoral zu EG 74,4 Bleib bei uns, Herr, verlass uns nicht, f\u00fchr uns durch Finsternis zum Licht<\/p>\n<p>I. Entlastend die Antwort Jesu auf die Frage, wer angesichts der Krankheit ges\u00fcndigt habe, der Behinderte oder seine Eltern: Es hat weder dieser ges\u00fcndigt noch seine Eltern. Jesus weist den Zusammenhang von S\u00fcnde und Krankheit entschieden zur\u00fcck und setzt einer nicht nur damals g\u00e4ngigen Meinung entgegen: &#8222;es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm&#8220;. Diese Worte Jesu w\u00e4ren allerdings gr\u00fcndlich missverstanden, wenn wir heraush\u00f6ren, Gott lasse einen Menschen behindert zur Welt kommen, nur damit Jesus ihn heilen und sich damit &#8211; und Gott selbst &#8211; profilieren kann. Das Wunder liegt nicht in der Vorherbestimmung, sondern in dem Augenblick der Begegnung, darin, dass Jesus den Menschen, der ihm blind begegnete, sah, ihn wahrnahm und nicht an ihm vorbeiging. Jesus erkennt: da ist jemand, der Hilfe braucht. Und er wei\u00df um das Gebot der Stunde: &#8222;es kommt die Nacht, da niemand wirken kann&#8220;, sagt Jesus, und: &#8222;solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt&#8220;. Die Nacht darf nicht die Oberhand gewinnen. Jesu Licht muss leuchten.<\/p>\n<p>Orgelchoral zu EG 72,1 O Jesu Christe, wahres Licht<\/p>\n<p>Die Werke Gottes werden auch heute noch offenbar, wenn wir &#8222;gegen allen Augenschein&#8220; glauben, darauf vertrauen k\u00f6nnen, dass in den dunkelsten Lebenssituationen Gott bei uns ist und uns nicht allein l\u00e4sst. Die Werke Gottes werden an uns offenbar, und Gott wirkt in uns seine Werke, wenn uns die Leiden der anderen Menschen samt allem Leid der Welt ber\u00fchren, wir sie vor Gott bringen und mit ihm teilen.<\/p>\n<p>II. Jesus wendet sich dem blind geborenen Menschen zu und handelt wie ein Wunderheiler, indem der dem Blinden einen aus Erde und Spucke ger\u00fchrten Brei auf die Augen streicht. Eigenartig die Prozedur Jesu. Gen\u00fcgte es nicht, dass die Augen des Blinden schon seit Geburt verschlossen waren, muss Jesus sie nocheinmal mit Erde gleichsam verschlie\u00dfen? Haben wir es jetzt mit einer doppelten Blindheit, einer inneren und \u00e4u\u00dferen, zu tun?<\/p>\n<p>Jesus fordert den Erblindeten dann aber \u00fcberraschend auf, den (heilenden) Erdschlamm, den er ihm auf die kranken Augen gestrichen hatte, im Teich Siloah abzuwaschen. Jesus l\u00e4sst den Blinden selbst t\u00e4tig werden, er muss sich auf den Weg machen. Der Blinde konnte Jesus nicht sehen, aber er h\u00f6rte ihn, und er tat, was er geh\u00f6rt hat: er folgte der Aufforderung Jesu. Dieses Sich-auf-den-Weg-machen des in der Blindheit noch Gefangenen brachte ihm die Heilung. Der sich nach dem Licht sehnende Mensch muss die Chance seines Lebens ergreifen. Die g\u00f6ttliche Gnade des Heils und der menschliche Glaube sind hier aufs engste miteinander verbunden, treten in eine unmittelbare Beziehung. Der Name des Teiches Siloah, an dem der Blinde seine &#8222;Erleuchtung&#8220; hatte, hei\u00dft auf deutsch &#8211; wie ausdr\u00fccklich im Bibeltext vermerkt wird &#8211; &#8222;gesandt&#8220;. Dadurch wird hervorgehoben: der Geheilte soll seine (Gottes-) Erfahrung nicht f\u00fcr sich behalten. Gott sendet ihn in die Welt, ins Leben, damit es auch f\u00fcr andere Tag wird. Leuchtet damit bereits eine Symbolik auf, die in das Leben eines jeden Menschen greift, der gesunde Augen hat und meint sehen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Orgelchoral zu EG 161,3 O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren<\/p>\n<p>III. An dieser Stelle beginnt die Bedeutung f\u00fcr diese andere Art von Blindheit, die in unserer Bibelgeschichte anklingt, besonders in der Auseinandersetzung in den frommen Kreisen, die sich an diese Heilung anschlie\u00dft. Die Auseinandersetzung m\u00fcndet in die Frage der Pharis\u00e4er: &#8222;Sind wir denn auch blind?&#8220; Gut, wenn auch wir (wenn wir gesunde Augen haben) uns dieser Frage stellen. Denn das gibt es tats\u00e4chlich: wir k\u00f6nnen sehenden Auges blind sein. Antoine Saint-Exup\u00e9ry lehrt uns in seiner Erz\u00e4hlung &#8222;Der kleine Prinz&#8220;: &#8222;Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist f\u00fcr unsere Augen unsichtbar&#8220;. Hat vielleicht auch Jesus diese Wahrheit mit dem Auftragen des Erdbreies verdeutlichen wollen, der ja noch mehr von der Au\u00dfenwelt abschirmte und eher den Blick nach innen lenkte?<\/p>\n<p>Sind wir die blinden Pharis\u00e4er auf den Kirchenb\u00e4nken? Wer m\u00f6chte sich so etikettieren lassen? F\u00e4llt es uns aber nicht selten schwer, hinzuschauen, wo es n\u00f6tig ist? Und manchmal schauen wir mit Herzklopfen weg, stecken den Kopf in den Sand nach der Devise &#8222;was ich nicht wei\u00df, macht mich nicht hei\u00df&#8220;! Wie oft hat die Kirche weggeschaut? Wieviele Christen\/-innen schauen heute weg, wenn andere Menschen in Gefahr sind, ihnen ihre W\u00fcrde und ihr Leben genommen wird? Sogar der Glaube kann blind machen, daran erinnern die Kriege, die unter Missbrauch des Namens Gottes gef\u00fchrt wurden und werden, auch die Kleinkriege in unserer Gemeinde und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Kennen wir das nicht an uns selbst? Hinschauen kostet Zeit, M\u00fche, Zivilcourage, Stehverm\u00f6gen. Es ist nicht einfach, wenn ich sehe, dass ich mich einmischen muss, z.B. wenn in der Nachbarwohnung ein Kind schreit und sich nicht beruhigt oder ein Geschrei zwischen Erwachsenen zu h\u00f6ren ist, wenn ich Bedrohung merke und meine (Nachbarschafts-) Hilfe gefordert wird. Werden wir uns von fremdem Leid bewegen lassen und etwas unter-nehmen? W\u00fcnschen wir uns zuweilen nicht selbst, dass andere uns wahrnehmen und zur Seite stehen, wenn wir Hilfe brauchen? Wer wartet in solchen Lebenssituationen nicht auf ein Wunder, z.B. in schwerer Krankheit, dass ich wieder gesund werde. Es gibt bis heute dieses Wunder. Wir k\u00f6nnen es nicht erkl\u00e4ren, wenn der eine Mensch geheilt wird und der andere an der Krankheit stirbt. Und wer w\u00fcnscht nicht den acht Millionen Behinderten in unserem Land und den Abermillionen auf der ganzen Welt, dass f\u00fcr sie das ersehnte Wunder geschieht!<\/p>\n<p>Meditative (Orgel-) Musik<\/p>\n<p>IV. Gibt es auch Wunder f\u00fcr all die Menschen, die meinen, sehend zu sein? Ja &#8211; und ob! Es ist ein Wunder, wenn Fremde nicht als bedrohlich empfun-den werden, sondern als eine menschliche Bereicherung. Es ist etwas Wunderbares, wenn uns von irgendwoher Hilfe kommt, mit der wir nicht gerechnet haben. Nicht zu vergessen die t\u00e4glichen kleinen Wunder, f\u00fcr die wir oft blind sind. Das gr\u00f6\u00dfte Wunder aber ist, wenn wir mit Jesus den Mut fin-den, so im Vertrauen auf Gott zu leben, wie Jesus es uns vorgelebt hat. Dann werden die Werke Gottes offenbar, und es hat nicht die Nacht die Macht \u00fcber uns, sondern der Tag bestimmt uns und mit ihm das Licht, das uns hinweist auf Jesus, den Christus Gottes. In dem Namen Jesus ist das ganze Wollen Gottes, sein Wohlwollen und sein Gott-mit-uns-und-f\u00fcr-uns umschrieben. Jesus, hebr\u00e4isch Jeschua, bedeutet: Gott hilft, rettet, heilt. Von ihm erleuchtet werden wir f\u00fcr andere zum Licht und bringen die Frucht, auf die Gott voller Hoffnung wartet. So sind wir die Kirche Jesu Christi &#8211; als geheilte, sehende und heilende Gemeinschaft, in der wir einander wahrneh-men, achtsam miteinander umgehen und immer wieder &#8218;ein Licht anz\u00fcnden, wo die Finsternis regiert&#8216;.<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt&#8220;, mit diesen Worten hat sich Jesus an seine J\u00fcnger gewandt, die das Schicksal jenes von Geburt an blinden Menschen nicht unber\u00fchrt lie\u00df. Die J\u00fcnger erlebten, sahen es mit eigenen Augen, wie Jesus in das Dunkel der Not trat und wie es f\u00fcr den Menschen, der sich nach dem Licht sehnte, hell wurde. Es ist die Erfahrung, wie sie am Anfang des Johannesevangeliums ausgesprochen ist: &#8222;das Licht scheint in der Finsternis&#8220;. Der Geheilte findet, wie wir sp\u00e4ter in der biblischen Geschichte noch erfahren, das Vertrauen zu Jesus, den Glauben, der ihn die Welt und alles Leid mit anderen Augen sehen lehrt. &#8222;Kyrie, ich glaube&#8220;, bekennt er, und er erkennt in Jesus selbst das Licht, das er zum Leben braucht. In dem Lichtschein, der von Jesus ausgeht, ruft uns der Wochenspruch zu (Epheser 5,8f.): &#8222;Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter G\u00fcte und Gerechtigkeit und Wahrheit&#8220;. Jesus, das Licht der Welt &#8211; in ihm hat Gott das Leben aufleuchten lassen, und &#8218;in seinem Licht sehen wir das Licht&#8216;.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Exegetisch-homiletische Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>Die homiletische Schwierigkeit und zugleich Herausforderung ist die Doppelb\u00f6digkeit des Bibeltextes, eine besondere Eigenart nicht allein des johanneischen Kerygmas. Da ist auf der einen Seite von der (Wunder-) Heilung eines von Geburt an blinden Menschen durch Jesus die Rede (9,1-7). Auf der anderen Seite &#8211; wie die an die Heilung sich anschlie\u00dfende und in der Predigt nicht au\u00dfer Acht zu lassende Auseinandersetzung (9,8-41) zeigt &#8211; von einem tieferen Sehen, von dem Jesus redet, das ihn als den Menschensohn, das Licht der Welt erkennt und von dem gesunden Augenlicht unabh\u00e4ngig ist &#8211; weil es dies gibt, dass wir sehenden Auges blind sein k\u00f6nnen. &#8222;Man sieht nur mit dem Herzen gut&#8220;, hei\u00dft es in der Erz\u00e4hlung &#8222;Der kleine Prinz&#8220; von Antoine Saint-Exup\u00e9ry. &#8222;Sind wir denn auch blind?&#8220; (9,40) &#8211; diese Frage der Pharis\u00e4er am Ende der sich an die Heilung anschlie\u00dfenden Auseinandersetzungen zu \u00fcbergehen, w\u00fcrde die oben genannte Doppelb\u00f6digkeit des Bibeltextes au\u00dfer Acht lassen und damit etwas ganz Bedeutendes in der Erz\u00e4hlung des Heilungswunders verfehlen, n\u00e4mlich die &#8222;symbolische Einkleidung inwendiger Erfahrungen&#8220; (W.St\u00e4hlin, Freiheit und Ordnung. Symbolon, 4.Folge, Stuttgart 1980, S.272, vgl. W.Klaiber, Die Auf-gabe einer theologischen Interpretation des 4.Evangeliums, ZThK 82 (1985), S.300-324. &#8211; K.Wengst, Bedr\u00e4ngte Gemeinde und verherrlichter Christus, M\u00fcnchen 1992). &#8211; Die in die Predigt integrierte (Orgel-) Musik &#8211; die Orgelchor\u00e4le nehmen Aspekte des Bibeltextes auf &#8211; m\u00f6chte den H\u00f6renden an gewichtigen Stellen ein Innehalten, gleichsam ein Sehen nach innen, erm\u00f6glichen, Zeit zum Nachdenken, zur kreativen &#8222;Seelenarbeit&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Eingangsgebet<\/strong>\u00a0(mit Worten von Dietrich Bonhoeffer):<\/p>\n<p>Gott, zu Dir rufe ich in der Fr\u00fche des Tages.<\/p>\n<p>Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu Dir;<\/p>\n<p>ich kann es nicht allein.<\/p>\n<p>In mir ist es finster, aber bei Dir ist das Licht.<\/p>\n<p>Ich bin einsam, aber Du verl\u00e4sst mich nicht.<\/p>\n<p>Ich bin kleinm\u00fctig, aber bei Dir ist die Hilfe;<\/p>\n<p>ich bin unruhig, aber bei Dir ist der Friede;<\/p>\n<p>in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld;<\/p>\n<p>ich verstehe ich Deine Wege nicht,<\/p>\n<p>aber Du wei\u00dft den Weg f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>(Kyrie eleison)<\/p>\n<p><strong>Tagesgebet<\/strong>\u00a0(nach Agende der EKKW):<\/p>\n<p>Gott, der Du am ersten Tag der Sch\u00f6pfung das Licht geschaffen hast,<\/p>\n<p>in deinem Licht wachsen Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Liebe und Frieden.<\/p>\n<p>Wir bitten Dich: Sende dein Licht in alle Dunkelheiten unseres Lebens,<\/p>\n<p>dass wir als Kinder des Lichtes leben und auch in das Leben anderer Menschen Licht bringen. Durch Christus Jesus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert zu allen Zeiten bis in Ewigkeit.<\/p>\n<p><strong>Psalmvorschlag<\/strong>: Psalm 36,6-10 (EG 719) Gott, Deine G\u00fcte reicht, so weit der Himmel ist<\/p>\n<p>Evangelium: Matth\u00e4us 5,13-16 bzw. Johannes 9,1-7 (= Predigttext)<\/p>\n<p>Epistel: Jesaja 58,7-10<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge: EG 455 Morgenlicht leuchtet &#8211; 272 Ich lobe meinen Gott &#8211; 432 Gott gab uns Atem &#8211; 440 All Morgen &#8211; 503,13 (Geh aus mein Herz) -(in Verbindung mit dem Hl. Abendmahl) 222 Im Frieden dein<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Heinz Janssen,<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pfarrer an der Providenz-Kirche zu Heidelberg und Lehrbeauftragter<\/strong><\/p>\n<p><strong>f\u00fcr Altes Testament an der J.W.Goethe-Univerit\u00e4t zu Frankkfurt\/M.,<\/strong><\/p>\n<p><strong>Evang. Pfarramt Providenz<\/strong><\/p>\n<p><strong>Karl-Ludwig-Str.8a, 69117 Heidelberg<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:providenz@aol.com\"><strong>providenz@aol.com<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Sonntag nach Trinitatis | 05. August 2001 | Johannes 9,1-7 | Heinz Janssen | Predigttext Johannes 9,1-7 (nach Martin Luther, Revision 1984) 1 Und Jesus ging vor\u00fcber und sah einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine J\u00fcnger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat ges\u00fcndigt, dieser oder seine Eltern, da\u00df er blind [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15156,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,462,727,157,853,114,1259,248,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-22263","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-8-so-n-trinitatis","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-heinz-janssen","category-kapitel-09-chapter-09-johannes","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22263"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22264,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22263\/revisions\/22264"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22263"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=22263"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=22263"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=22263"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=22263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}