{"id":22273,"date":"2001-08-21T12:14:29","date_gmt":"2001-08-21T10:14:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22273"},"modified":"2025-03-21T12:17:27","modified_gmt":"2025-03-21T11:17:27","slug":"jeremia-71-11-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-71-11-3\/","title":{"rendered":"Jeremia 7,1-11"},"content":{"rendered":"<h3>10. Sonntag nach Trinitatis | 19. August 2001 | Jeremia 7,1-11 | Matthias Opitz |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>&#8222;Bessert Euer Leben!&#8220; wie ein Paukenschlag dr\u00f6hnen diese Worte des Propheten uns heute morgen entgegen. Hoffentlich haben Sie gut gefr\u00fchst\u00fcckt, liebe Gemeinde, damit Sie solche scharfen Angriffe nicht auf n\u00fcchternen Magen schlucken m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der prophetische Text schie\u00dft heute Morgen n\u00e4mlich scharf in unsere Ohren. Keine Platzpatronen, sondern schwere Gesch\u00fctze hat Jeremia aufgefahren, um uns reichlich Salz in die Gottesdienstsuppe zu streuen.<\/p>\n<p>Da m\u00f6chte man auch als Prediger lieber in Deckung gehen und die Worte \u00fcber sich hinwegdonnern lassen. &#8222;Wie kannst du uns so beschimpfen?&#8220; M\u00f6chte man dem Predigttext entgegentreten. &#8222;Wie kannst du diese Gottesdienstgemeinde nur so verschrecken?&#8220;<\/p>\n<p>Wir Pastorinnen und Pastoren reden lieber von dem freundlichen Gott, der gutm\u00fctig den Menschen Geborgenheit schenkt. Solche Strafgerichtsworte wollen uns darum nicht so leicht \u00fcber die Lippen. Doch es hilft alles nichts! Alle Gegenwehr bricht vor dieser Prophetenrede in sich zusammen. Wir m\u00fcssen uns diesem Wort stellen.<\/p>\n<p>Wir werden n\u00e4mlich der Wirklichkeit Gottes nicht gerecht, wenn wir uns nicht auch seinem Zorn aussetzen. Darum, liebe Gemeinde: Heraus aus der Deckung und der Wirklichkeit des Wortes Gottes ins Auge gesehen! Vielleicht steckt in dieser unmissverst\u00e4ndlichen Klarheit eine heilsame Kraft? Doch wir wollen uns den Worten vorsichtig n\u00e4hern. Sozusagen \u00fcber einen historischen Schleichweg: Wir wollen zun\u00e4chst einen Blick auf die Zeit werfen, als diese Rede zum ersten Mal die H\u00f6rer erreichte. Gehen wir also zur\u00fcck in das Ende des sechsten Jahrhunderts vor Christus. Gehen wir hinein in die laute und lebendige Stadt Jerusalem. Sehen wir, wie die ersten Pilger den Weg zum Gottesberg aufsteigen, in froher Erwartung eines herrlichen Gottesdienstes.<\/p>\n<p>Unheimliche Zeiten waren das damals: Kriege hatte es gegeben. Das Assyrische Gro\u00dfreich war zusammengebrochen. \u00c4gypten hatte Juda geschlagen. Der beliebte K\u00f6nig Josia war gefallen. Doch die Mauern der Stadt waren noch intakt. Der Tempel stand wie ein Fels in der Brandung. Der Herr der Heerscharen wohnte also noch in Mauern. Gerade in dieser unruhigen Zeit war der Anblick der leuchtenden Tempelmauern \u00fcber der Stadt ein Trost f\u00fcr die Jerusalemer Seelen. So zogen die Leute hinauf, um sich durch die Sch\u00f6nheit des Gottesdienstes wenigstens ein bisschen beruhigen zu lassen. Die Zeiten waren verr\u00fcckt genug.<\/p>\n<p>Doch dort am Eingang des Tempels stand ein Mann. Seine Augen blitzten. Seine Worte waren: Heuchelei warf er Ihnen vor. Drohend malte er ihnen den Untergang des Tempels vor Augen. So wie damals das Heiligtum von Silo, so sollten die Mauern des Tempels zerbrechen. &#8222;Und ich will euch von meinem Angesicht versto\u00dfen, wie ich versto\u00dfen habe alle Eure Br\u00fcder, das ganze Geschlecht Ephraim!&#8220; Die Leute wussten noch aus Erz\u00e4hlungen vom Schicksal der Einwohner im Norden Israels: Von der Verw\u00fcstung ihres Landes, der Deportation und der Zerst\u00f6rung ihrer St\u00e4dte. Davon erz\u00e4hlte man sich Heute noch. Ein Schaudern fuhr durch die Menge. Die sch\u00f6ne Sicherheit eines glanzvollen Morgens war dahin- die Stimmung verdorben.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wenn Heute jemand so in den Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen unserer St\u00e4dte rufen w\u00fcrde, niemand w\u00fcrde sich darum scheren. &#8222;Wieder so ein Spinner! W\u00fcrden wir sagen und weitergehen. Doch damals hatten Worte Macht: Gottesrede und Fluch lagen dich beieinander. Nie konnte man wissen, ob nicht doch das Wort Gottes hier zu h\u00f6ren war, ob dieser Mann nicht doch ein Prophet sei. Bohrende Fragen stellten sich.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass man versucht hat, den Jeremia zum Schweigen zu bringen. Gar zu beunruhigend war seine Rede. Sie lie\u00df keinen Ausweg offen und keine Entschuldigung gelten. &#8222;\u00c4ndert euch! &#8222;Verbessert Euer Leben!&#8220; Eine andere M\u00f6glichkeit gab es bei ihm nicht.<\/p>\n<p>Heute, liebe Gemeinde, Heute im nachhinein wissen wir: Seine Drohungen sind wahr geworden. In zwei wahnwitzigen Aufst\u00e4nden lehnten sich die Jerusalemer gegen die \u00fcberm\u00e4chtigen Gro\u00dfm\u00e4chte auf. Schlie\u00dflich wurde die Stadt geschliffen, der Tempel dem Boden gleich gemacht. Der Glanz Salomos versank in Schutt und Asche. Die Worte Jeremias sind also ganz und gar eingetroffen. Nicht gerade beruhigend finde ich.<\/p>\n<p>&#8222;Aber Heute sind doch ganz andere Zeiten!&#8220; M\u00f6gen manche nun denken. &#8222;Was haben diese Reden mit uns zu tun? Wir brauchen uns doch hier nicht beschuldigen zu lassen!&#8220;<\/p>\n<p>Sicher, liebe Gemeinde, die Stimmen der Mahner und Warner sind leiser geworden: Wer will schon noch die \u00d6kos mit ihren miesepetrigen Warnungen h\u00f6ren? Das ewige Gerede von der zunehmenden Ausl\u00e4nderfeindlichkeit m\u00f6gen viele auch nicht mehr haben. Auch, dass j\u00fcdische Mitb\u00fcrger sich wieder f\u00fcrchten m\u00fcssen. &#8222;Was k\u00f6nnen wir hier schon daran \u00e4ndern?&#8220; Sagen viele und wollen sich nicht l\u00e4nger beschimpfen lassen.&#8220;Bessert Euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt einer gegen den anderen!&#8220;<\/p>\n<p>Doch die Worte des Propheten geben keine Ruh. Sie kriechen in unsere Geh\u00f6rg\u00e4nge und wirken weiter. Sie stellen Fragen. Fragen, die ich nicht so leicht wieder loswerden kann: Fragen nach der Einheit von Glauben, Reden und Handeln:<\/p>\n<p>&#8222;Was tust du, um die W\u00fcrde der Menschen zu sch\u00fctzen in diesem Land? Du sagst doch immer, dass Gott allen Menschen gleichen Wert schenkt! Was tust du, um die Erderw\u00e4rmung aufzuhalten? Du sagst doch immer, &#8222;Gott hat uns die Erde anvertraut!&#8220; Was tust du, damit die Aidswaisen in Afrika in W\u00fcrde leben k\u00f6nnen? Du bist doch f\u00fcr Gerechtigkeit?&#8220; Solche Fragen kriechen mir \u00fcber das Gewissen. Aufgeweckt von den Worten des Propheten stiften sie Unruhe in meiner Seele. Heilsame Unruhe?<\/p>\n<p>Und dann steigen Zweifel auf: &#8222;Bist Du Dir so sicher, dass Gott noch mit dieser Kirche ist? Mit einer Kirche, die fast g\u00e4nzlich geschwiegen hat, als unter dem Nationalsozialisten die Menschen des auserw\u00e4hlten Volkes aus ihren H\u00e4usern gezerrt und ermordet wurden? Ist Gott noch mit einer Kirche, die sich Heute mehr Sorgen um ihre finanziellen Grundlagen, als um ihre Glaubw\u00fcrdigkeit macht?&#8220;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, unangenehme Zweifel melden sich. Die reiben wie Sand auf der Haut. Die machen unsicher und unruhig. Doch ich glaube: Diese Unruhe erweckt unsere Gewissen. Diese Unruhe erw\u00e4chst aus dem Wunsch, Glauben, Reden und Handeln m\u00f6gen \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>Niemand braucht auf Dauer Menschen, die blo\u00df sch\u00f6n daherreden k\u00f6nnen. Wir brauchen Glaubw\u00fcrdigkeit. Leute, die ernst machen mit ihren Worten. Solche Leute sollten wir sein! Solche Leute will auch Gott haben. Sind wir solche Leute?<\/p>\n<p>Sehen Sie! Und darum treffen die Worte des Propheten Jeremia auch Heute noch unser Herz! Denn die packen uns bei unserem eigenen Anspruch: Wir selber wollen doch keine Windeier sein, die ihre Meinung nach der Stimmung wechseln und zwar sch\u00f6n reden aber anders handeln!<\/p>\n<p>Ich selber ertappe mich immer wieder dabei, wie ich die Kluft zwischen meinen Glauben und meinen Taten mit vielen Erkl\u00e4rungen zu \u00fcberbr\u00fccken suche. Diese Br\u00fccke rei\u00dft nun Jeremias mit seiner Rede einfach weg! Er l\u00e4sst keine Erkl\u00e4rung gelten. Sondern er stellt sich mir heute Morgen in den Weg und fragt mich, wie ich so mit meinem Leben \u00fcberhaupt in der Kirche vor Gott treten kann: &#8222;Haltet ihr denn dies Haus, das nach meinem Namen genannt ist, f\u00fcr eine R\u00e4uberh\u00f6hle? Siehe, ich sehe es wohl! , Spricht der Herr!&#8220; Vor diesen Worten muss ich auch Heute noch mein Haupt senken. Die Worte des Propheten nehmen mir die Sicherheit in dieser Kirche. Dass ich hier stehen kann, ist nicht selbstverst\u00e4ndlich: Da sind zu viele faule Kompromisse, zu viele Zugest\u00e4ndnisse, zu viele Sorgen und zu wenig Vertrauen in Gott. Kann ich so vor Gottes Angesicht treten?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, der Tempel von Jerusalem wurde zweimal zerst\u00f6rt. Doch Gott hat an seinem erw\u00e4hlten Volk festgehalten. Auch jetzt in dieser schwierigen Zeit.<\/p>\n<p>Die Kirche hat in ihrer Geschichte fast immer vor dem Anspruch der Glaubw\u00fcrdigkeit versagt. Doch ich glaube, Gott l\u00e4sst auch seine Kirche nicht los. Denn Gott ist ein g\u00fctiger Gott. Er will bei den Menschen bleiben, damit sie den Mut nicht verlieren, damit sie ihr Leben bessern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch manchmal ist ein kr\u00e4ftiges Gewitter hilfreicher als ein lauer Nieselregen. Der kalte Schauer erfrischt und reinigt die Luft. Das Donnern und Blitzen weckt die Sinne. Und wir gehen wacher durch die Welt. Sehen wieder klarer, was nicht stimmt und suchen nach Wegen unser Leben zu verbessern.<\/p>\n<p>Solch ein Donnerwetter sind die Prophetenworte des Jeremia auch Heute noch. Ich denke es ist gut, das wir sie hin und wieder h\u00f6ren, damit wir aus unserer M\u00fcdigkeit befreit werden und uns so sehen, wie wir wirklich sind. Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.<\/p>\n<p><strong>Homiletische Entscheidungen:<\/strong><\/p>\n<p>Die bedrohlichen Ermahnung des Jeremias zur Glaubw\u00fcrdigkeit, zur Einheit von Handeln und Glauben sollten nicht entsch\u00e4rft werden. Ich gehe als Prediger den Weg, dass ich mich von diesen Worten distanziere und deutlich mache: Dies sind die Worte eines Propheten. Gesprochen vor etlichen Hundert Jahren. Gleichzeitig stelle ich mich aber als modellhafter H\u00f6rer des Wortes zur Verf\u00fcgung indem ich beschreibe, welche Wirkung diese Mahnungen in mir entfalten. Daran sollen die H\u00f6rer erfahren, in welcher Weise diese Rede auch heute noch unsere Gewissen sch\u00e4rfen kann. Die Angriffe des Propheten k\u00f6nnen und sollen uns auch heute noch verunsichern, aber sie kommen doch von einem Gott, der die Seinen nicht losl\u00e4sst. An dieser Stelle entsch\u00e4rfe ich doch die Drohungen Jeremias. Den Israelsonntag streife ich nur am Rande, indem ich das Wunder benenne, dass Gott nach der Zeit 33- 45 immer noch an seiner Kirche festh\u00e4lt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Matthias Opitz<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei der Kirche 3<\/strong><\/p>\n<p><strong>37589 Echte<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tel: 05553-3197<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:matthias.opitz@bigfoot.de\"><strong>matthias.opitz@bigfoot.de<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. 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