{"id":22279,"date":"2001-08-21T12:23:34","date_gmt":"2001-08-21T10:23:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22279"},"modified":"2025-03-21T12:26:01","modified_gmt":"2025-03-21T11:26:01","slug":"lukas-736-50-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-736-50-12\/","title":{"rendered":"Lukas 7,36-50"},"content":{"rendered":"<h3>11. Sonntag nach Trinitatis | 26. August 2001 | Lukas 7,36-50 | Wilhelm von der Recke |<\/h3>\n<p><em>Was hat sie dazu gef\u00fchrt, Pfarrer zu werden?<\/em>\u00a0Dieser Frage ist eine evangelische Zeitung in Frankreich in diesem Sommer nachgegangen. Sie hat dabei einige ungew\u00f6hnliche Lebensl\u00e4ufe zutage gebracht: Ein Pastor kam aus einem v\u00f6llig unkirchlichem Kleinstadtmilieu in Belgien. Doch die Gestalt Jesu hatte ihn fasziniert, und er war dem auf den Grund gegangen. Eine junge Frau war als marokkanische Muslime in Marseille aufgewachsen und mit einer lebendigen christlichen Gemeinschaft in Kontakt gekommen.<\/p>\n<p>Ein anderer wiederum war als Sch\u00fcler und Student ein verbohrter Trotzkist gewesen; ein weiterer hatte erhebliche Konflikte mit dem Gesetz gehabt. Ihnen beiden war irgendwann klar geworden, dass sie in ausweglose Sackgassen geraten waren. Die Bibel \u00f6ffnete ihnen die Augen.<\/p>\n<p>Ein anderer Pastor schlie\u00dflich war in seiner Jugend ein eifriger Katholik gewesen. Sp\u00e4ter konnte er das st\u00e4ndige Liebegottgerede nicht mehr aushalten und war v\u00f6llig auf Distanz zur Kirche gegangen. In der Bretagne arbeitete er als Zahnarzt. Doch die Sehnsucht nach einem tragf\u00e4higen Glauben lie\u00df ihn nicht los. Eines Tages schloss er seine Praxis, ging mit seiner f\u00fcnfk\u00f6pfigen Familie nach Montpellier in S\u00fcdfrankreich und begann mit dem Studium der evangelischen Theologie. Er wollte endlich wissen, was am christlichen Glauben dran war. F\u00fcr ihn war Luther die gro\u00dfe Entdeckung. Seine Schriften sprachen ihn an, weil er bei Luther seinen eigenen inneren Weg vorgezeichnet fand.<\/p>\n<p>Sie alle sind schlie\u00dflich Pfarrer geworden. Was f\u00fcr sie selber eine gro\u00dfe Entdeckung gewesen war, das wollten sie anderen weitergeben. Sie waren also nicht mehr oder weniger selbstverst\u00e4ndlich in diesen Beruf hineingewachsen. Gerade nach vielen Irrwegen und Umwegen hatten sie um so deutlicher empfunden, welche befreiende Kraft vom Evangelium ausgeht. &#8211; \u00c4hnlich ist es wohl einer Frau gegangen, von der Lukas berichtet. Eines Tages war sie mit Jesus zusammengetroffen. Diese Begegnung hatte schlagartig ihr Leben ver\u00e4ndert. Im 7. Kapitel h\u00f6ren wir davon. &#8211; (<em>Verlesung des Predigttextes. Empfohlen wird die \u00dcbersetzung nach der Guten Nachricht, die diese Begegnung gut verst\u00e4ndlich und anschaulich wiedergibt<\/em>.)<\/p>\n<p>So wie Lukas diese Begebenheit erz\u00e4hlt, denkt er nicht nur an diese bestimmten Menschen aus der Zeit Jesu &#8211; den Pharis\u00e4er Simon und die Frau, deren Name nicht \u00fcberliefert wird. Lukas denkt offensichtlich auch an die Christen seiner Zeit, etwa zwei Generationen nach Jesus. Er denkt dabei an bestimmte typische Christen, an bestimmte Glaubenshaltungen:<\/p>\n<p>Der eine ist ein guter, treuer Christ, der schon l\u00e4nger dazu geh\u00f6rt; der das Richtige glaubt, das Notwendige tut und der sich nicht viel vorzuwerfen hat. Ihm gegen\u00fcber steht eine Frau, die gerade den ersten Kontakt zum christlichen Glauben gefunden hat. Die Begegnung mit Jesus ist f\u00fcr sie \u00fcberw\u00e4ltigend. Sie sp\u00fcrt: da ist Gott am Werk. Gleichzeitig empfindet sie, wie weit sie von ihm entfernt ist, wie sehr sie ihn braucht. Sie ist sicher: Er kann und er wird ihr Leben ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Diese Frau hat irgendwie von Jesus geh\u00f6rt. Sie wei\u00df, dass er in der N\u00e4he ist und wo sie ihn finden kann. Es st\u00f6rt sie nicht, dass sie eigentlich ungelegen kommt. Von hinten tritt sie auf den zu Tische liegenden Jesus zu. Was eigentlich die Aufgabe des Haussklaven gewesen w\u00e4re, n\u00e4mlich dem Gast die staubigen F\u00fc\u00dfe zu waschen, das macht sie. Sie tut es mit ihren Tr\u00e4nen und trocknet seine F\u00fc\u00dfe mit ihrem Haar. Sie bedeckt seine F\u00fc\u00dfe mit K\u00fcssen; sie salbt sie schlie\u00dflich ein mit kostbaren Parf\u00fcm. Diese Frau redet nicht; wir erfahren nicht, was sie sich dabei denkt. Sie handelt! Sie folgt dem spontanen Impuls ihres Herzens &#8211; mag es auch noch so unsinnig erscheinen.<\/p>\n<p>Der Mann, der Pharis\u00e4er, sagt ebenfalls nichts. Schweigend macht er sich so seine Gedanken: \u00dcber dieses alberne, verschwendungss\u00fcchtige Gesch\u00f6pf und \u00fcber den ach so klugen und frommen Jesus, der sich von ihr einwickeln l\u00e4sst und nicht merkt, was das f\u00fcr eine ist. Aber der wei\u00df genau, was da l\u00e4uft und was sein Gastgeber denkt. Mit einem Gleichnis versucht Jesus es dem eingebildeten Mann klar zu machen: Beide Schuldner k\u00f6nnen nicht zur\u00fcckzahlen, beiden wird ihre Schuld erlassen. Nat\u00fcrlich ist der eine, dem so viel mehr geschenkt worden ist, auch weit mehr erleichtert als der andere, bei dem es sich um eine eher geringf\u00fcgige Summe handelte.<\/p>\n<p>Jesus redet in Bildern. Er sagt dem Mann nicht auf den Kopf zu, wo es bei ihm fehlt. Er macht ihm keine Vorw\u00fcrfe, er redet ihm nicht pers\u00f6nlich gut zu. So f\u00fchren sie ein eher indirektes Gespr\u00e4ch. Vielleicht liegt das an Simon, der Jesus nicht so nahe an sich heran l\u00e4sst. Jedenfalls reden beide nur \u00fc b e r das, was vorgeht. Sie reden dar\u00fcber hinweg.<\/p>\n<p>Ganz anders mit der Frau. Jesus spricht sie direkt an. Er redet Klartext. Was sie wortlos tut, das benennt er, das wertet und qualifiziert er:\u00a0<em>Seht diese ungeheure Erwartung, die sie mir gegen\u00fcber hat. Seht die Liebe, mit der sie mich \u00fcberh\u00e4uft. Seht ihre \u00fcberschw\u00e4ngliche Dankbarkeit f\u00fcr das, was ich ihr im Namen Gottes zusage. Das nenn ich Glauben!Und dann wendet er sich der Frau unmittelbar zu und sagt mit gro\u00dfer Bestimmtheit:Womit auch immer Du Dich gegen Gott vers\u00fcndigt hast, das ist Dir vergeben!\u00a0Diese Zusage ist so absolut und umfassend, dass er nicht hinzuf\u00fcgen muss: Aber s\u00fcndige hinfort nicht mehr. Das w\u00e4re unangebracht; das w\u00e4re geradezu kleinlich und ein Zeichen des Misstrauens. Das versteht sich von selbst. Stattdessen l\u00e4sst er sie mit der Friedenszusage gehen:\u00a0Du bist nun heil. Gehe im Frieden!\u00a0&#8211; dem Frieden, den wir Menschen nicht machen und nicht einmal wirklich begreifen k\u00f6nnen.Nichts dergleichen wird dem Pharis\u00e4er gesagt. Er, der stirnrunzelnd die ganze Szene beobachtet hatte, ist ins Abseits geraten. Eigentlich will er ja auch nichts von Jesus, und Jesus dr\u00e4ngt sich ihm nicht auf. Simon f\u00fchlte sich auf der sicheren Seite, als er \u00fcber die Frau die Nase r\u00fcmpfte, die vermutlich eine Prostituierte war und gegen Geld Liebe gab. Nun aber ist sie es, die ohne Berechnung und \u00fcberschw\u00e4nglich liebt. Und sie ist es, die unverf\u00e4lschte Liebe und Freundschaft erf\u00e4hrt. Der Pharis\u00e4er dagegen wird unversehens als der erkennbar, der das ganze von der gesch\u00e4ftlichen Seite aus ansieht; der meint, man k\u00f6nne seinen Glauben aufrechnen: Ich bin ja soweit in Ordnung. F\u00fcr den Rest bin ich nat\u00fcrlich auch auf Vergebung angewiesen &#8211; wie alle Menschen. Aber dann reicht es auch mit dem Glauben. Auch seinen Glauben muss man unter Kontrolle haben. Mir liegt es nicht, soweit aus mir herauszugehen, wie es diese Frau tut.<\/em><\/p>\n<p>Manche von uns werden sich wiedererkennen in dem Pharis\u00e4er. Sie werden sich hin und her gerissen f\u00fchlen: Ja, es ist schon beneidenswert, wie spontan, wie bedingungslos sich diese Frau auf Jesus einlassen kann &#8211; wie sie glaubt, wie sie liebt, wie froh und dankbar sie dar\u00fcber sein kann.<\/p>\n<p>Aber ob wir das k\u00f6nnen, ob wir das wirklich wollen? Wir machen uns schlie\u00dflich so unsere Gedanken; wir haben unsere Fragen, unsere Vorbehalte, unsere Erfahrungen. Nat\u00fcrlich wollen wir Christen sein, aber daneben m\u00f6chte man ja auch Mensch bleiben. Man hat seine Familie und Freunde, seinen Beruf und seine Hobbies. Das passt nicht immer glatt zusammen mit dem Glauben. Da muss man schon Kompromisse machen. Au\u00dferdem, wir sind schon ziemlich gut, verglichen mit anderen. Ganz im Reinen mit Gott &#8211;\u00a0<em>in Gedanken, Worten und Werken<\/em>\u00a0&#8211; das ist man nat\u00fcrlich nie. Aber das ist auch nicht so schlimm. Das kriegen wir schlie\u00dflich geschenkt, aus Gnade. Wir m\u00fcssen keine hundertprozentigen Christen sein.<\/p>\n<p>Ja, das ist wohl alles richtig. Aber wenn wir so reden und rechnen, dann merken wir es selber: Es sind Ausreden. Wir wollen nicht, dass uns Jesus zu sehr auf den Leib r\u00fcckt. Uns ihm mit Haut und Haaren verschreiben, das ist nicht unser Ding.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es ein bisschen so wie in einer langen Ehe. Man ist sich ganz treu, man nimmt R\u00fccksicht auf die Empfindlichkeiten des anderen, ab und zu kommt es zu einer Geste der Aufmerksamkeit und Zuneigung &#8211; einen Blumenstrau\u00df, ein paar Z\u00e4rtlichkeiten; Goldstaub \u00fcber dem Alltag. Soll man dies nun Liebe nennen? Ja und nein. Auf alle F\u00e4lle ist es weit entfernt von dem beschwingten Verliebtsein, von der totalen, der blinden Liebe, mit der alles einmal begonnen hat.<\/p>\n<p>Muss man sich damit abfinden? Vielleicht gelingt es uns ja, &#8211; wenn wir es denn wirklich wollen oder wenigstens doch zulassen, &#8211; vielleicht gelingt es uns ja, ab und zu einmal wieder anzukn\u00fcpfen an das, was uns damals bewegt hat und was wir selbst bewegt haben. In der ehelichen Liebe. Aber auch im Glauben: Angesto\u00dfen vielleicht durch eine Tagung, einen Kirchentag, ein Buch oder ein Bibelwort, einen Gottesdienst, eine eindrucksvolle Begegnung oder auch durch eine schmerzhafte Erfahrung.<\/p>\n<p>Denn es bleibt faszinierend und beneidenswert, wie selbstverst\u00e4ndlich manche Menschen ihren Glauben leben. Wie sie ganz darin aufgehen, wie sie ungek\u00fcnstelt dar\u00fcber reden. Wie sie heiter und gelassen einfach das tun, was getan werden muss, und manchmal noch einiges mehr.<\/p>\n<p>Wie kommen sie dazu? Wie k\u00f6nnen sie dabei bleiben? Oft sind es noch ganz junge Leute, andere sind alt und weise; manchmal sind es ganz einfache Menschen, andere sind belesen und studiert; sie kommen aus unseren Volkskirchen oder Freikirchen, nicht selten sind es Christen aus der Dritten Welt, aus den sog. Jungen Kirchen. Fast immer leben sie in sehr lebendigen Gemeinschaften. Sie stehen im Beruf und haben Familie. Manche haben ihre eigene Berufung &#8211; als Bruder in Taiz\u00e9, als Schwester in einer Lebensgemeinschaft mitten in der Anonymit\u00e4t der Gro\u00dfstadt, als Arbeiterpriester, als Entwicklungshelferin &#8230; Sie gehen ihren Weg aus starker \u00dcberzeugung &#8211; wie jene Pastoren aus Frankreich: Unverhofft sind sie auf Jesus gesto\u00dfen. Er hat sie tief beeindruckt. Sie konnten, sie wollten nicht anders als ihm folgen.<\/p>\n<p>Nein, auch sie sind keine hundertprozentigen Christen. Aber sie feilschen nicht mit Gott. Sie sind nicht auf einen gewissen Abstand bedacht. Sie haben sich bedingungslos auf ihn eingelassen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Wilhelm v. der Recke<\/strong><\/p>\n<p><strong>Arno-P\u00f6tzsch-Platz 1<\/strong><\/p>\n<p><strong>27472 Cuxhaven<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11. Sonntag nach Trinitatis | 26. August 2001 | Lukas 7,36-50 | Wilhelm von der Recke | Was hat sie dazu gef\u00fchrt, Pfarrer zu werden?\u00a0Dieser Frage ist eine evangelische Zeitung in Frankreich in diesem Sommer nachgegangen. Sie hat dabei einige ungew\u00f6hnliche Lebensl\u00e4ufe zutage gebracht: Ein Pastor kam aus einem v\u00f6llig unkirchlichem Kleinstadtmilieu in Belgien. 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