{"id":22308,"date":"2001-07-21T15:30:22","date_gmt":"2001-07-21T13:30:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22308"},"modified":"2025-03-21T15:33:19","modified_gmt":"2025-03-21T14:33:19","slug":"jesaja-431-7-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-431-7-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 43,1-7"},"content":{"rendered":"<h3>6. Sonntag nach Trinitatis | 22. Juli 2001 | Jesaja 43,1-7 | Walter Meyer-Roscher |<\/h3>\n<p>Jesaja 43, 1-7:<\/p>\n<p>So spricht der Herr, der dich geschaffen hat. Jakob, und dich gemacht hat, Israel: F\u00fcrchte dich nicht, denn ich habe dich erl\u00f6st; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Str\u00f6me nicht ers\u00e4ufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe \u00c4gypten f\u00fcr dich als L\u00f6segeld gegeben, Kusch und Seba an deiner Statt, weil du ich meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner Statt und V\u00f6lker f\u00fcr dein Leben. So f\u00fcrchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, ich will sagen zum Norden: Gib her! und zum S\u00fcden: Halte nicht zur\u00fcck! Bring her meine S\u00f6hne von ferne und meine T\u00f6chter vom Ende der Erde, alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>&#8222;Heute lernen wir die Sprache, in der Gott das Leben geschaffen hat&#8220;. Mit diesen Worten trat vor einem Jahr der damalige Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten, Bill Clinton, vor die Weltpresse, um das amerikanische Forschungsprojekt zur Entschl\u00fcsselung des menschlichen Erbgutes vorzustellen. Inzwischen redet alle Welt von der Gentechnologie. Die einen preisen sie im Hochgef\u00fchl des Triumphes, die letzten Geheimnisse der Sch\u00f6pfung zu entr\u00e4tseln und kommenden Generationen ein Leben in Gesundheit und Selbstbestimmung zu erm\u00f6glichen. Die anderen warnen vor einem Missbrauch der Forschungsergebnisse und haben Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass k\u00fcnftig Leben gez\u00fcchtet, manipuliert und verwertet werden kann.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte sich niemand dem Gedanken verschlie\u00dfen, die Gentechnologie zum rechtzeitigen Erkennen und Therapieren von Erbkrankheiten zu nutzen. Leiden und Leid k\u00f6nnen gemildert, Gesundheit kann gest\u00e4rkt, menschliches Leben kann lebenswerter werden.<\/p>\n<p>Aber m\u00fcssen nicht auch die Kritiker geh\u00f6rt werden? Darf man wirklich die unverwechselbare Identit\u00e4t eines Menschen mit Hilfe der Gentechnologie bestimmen? Immerhin zeigte schon auf der EXPO im Themenpark &#8222;Der Mensch&#8220; ein Film, wie Eltern die Eigenschaften ihres k\u00fcnftigen Kindes mit Hilfe der Gentechnik selbst festlegen. Der Regisseur Stephen Spielberg &#8211; bekannt durch Filme wie &#8222;Jurassic Park&#8220; oder &#8222;Schindlers Liste&#8220; &#8211; hat mit einem neuen Film das Schicksal eines solchen Designer-Kindes beleuchtet. In Amerika l\u00e4uft er schon unter dem Titel A.I. &#8211; Artificial Intelligence &#8211; K\u00fcnstliche Intelligenz.<\/p>\n<p>Es ist die Geschichte eines Wunschkindes mit ganz bestimmten, im Voraus festgelegten Eigenschaften. Dieses Kind soll nach dem Willen seiner Eltern sie einmal \u00fcber den m\u00f6glichen Verlust ihres ersten Kindes hinwegtr\u00f6sten, das ernsthaft erkrankt ist. Das k\u00fcnstliche gezeugte Wunschkind w\u00e4chst heran und bezaubert Eltern und Umwelt mit den gew\u00fcnschten und gez\u00fcchteten Eigenschaften und mit seiner gesteuerten Intelligenz. Aber das Kind, das es ersetzen soll, bleibt wunderbarerweise am Leben und beansprucht weiterhin den ersten Platz in der Familie. Es verdr\u00e4ngt auf Dauer in der Gunst der Eltern das ja schlie\u00dflich nur als &#8222;Ersatz&#8220; k\u00fcnstlich erzeugte Geschwisterkind. Dieses aber f\u00fchlt sich ausgegrenzt und diskriminiert &#8211; ein Menschenkind, das an sich selbst verzweifelt. &#8222;Wer bin ich&#8220;, fragt es. &#8222;Ich bin doch Ich&#8220;, klagt es, &#8222;ich bin doch einmalig, bin doch unverwechselbar&#8220;.<\/p>\n<p>Die Bestimmung der Eigenschaften eines kleinen Menschenkindes durch Eingriffe in das Erbgut ist &#8211; technisch gesehen &#8211; keineswegs mehr unm\u00f6glich. Wollen wir auf diese Weise die Sprache lernen, in der Gott das Leben geschaffen hat? Bestimmen w i r jetzt die Identit\u00e4t eines Menschen? Entscheiden w i r, was ihn zu diesem einen unverwechselbaren, einzigartigen Menschen macht? Bleibt er dann wirklich noch einzigartig oder ist er austauschbar?<\/p>\n<p>Unsere Gesellschaft tut ja schon alles, um die Einzigartigkeit eines Menschen zu nivellieren und seine Unverwechselbarkeit nur noch durch Zahlen auf einer Chip-Karte auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>&#8222;Ihre Patientennummer, bitte&#8220;, hei\u00dft es am Empfangstresen vieler Arztpraxen. &#8222;Geben Sie Ihre Pin ein&#8220;, lesen wir, wenn wir unser Handy einschalten. Und am Geldautomaten wird erst einmal unsere Geheimnummer abgefragt, ehe wir unser eigenes Geld abheben k\u00f6nnen. Unser Passbild allein tut es auch nicht mehr. Die eingestanzte Nummer erst verhilft uns zu unserer wahren Identit\u00e4t auf \u00c4mtern und Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Anonym in der Masse, nur eine Nummer in den Lebensvollz\u00fcgen der Gesellschaft! Dann ist man doch auch austauschbar. In der Wirtschaft, in der industriellen Arbeitswelt ist das so. Eine Managerin gibt offen zu, &#8222;die neuen Produktionsweisen kalkulieren mit der austauschbaren Verwertbarkeit des Menschen.&#8220;<\/p>\n<p>Anonymit\u00e4t, Austauschbarkeit &#8211; das kann Menschen krank machen, die sich wie das Wunschkind in Spielbergs Film fragen m\u00fcssen: Wer bin ich eigentlich f\u00fcr meine Umwelt, bin ich \u00fcberhaupt noch eine Person, die geachtet und geliebt wird oder bin ich \u00fcberfl\u00fcssig, bin ich f\u00fcr unsere Gesellschaft letzen Endes nur ein Kostenfaktor, ein Verwertungsobjekt, eine Nummer? Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgef\u00fchle aber &#8211; das wissen wir doch &#8211; sind eine Quelle von Konflikten und Gewalt.<\/p>\n<p>Da hilft dann auch eine Verbesserung des Erbgutes nicht entscheidend, wenn wir letzten Endes doch nur dazu bestimmt sind, als Nummern zu existieren. Eine Gesellschaft von anonymen Einzelwesen, die sich nur noch mit einer genormten Plastikkarte zu Wort melden oder als Nummern aufgerufen werden, hat doch keine Zukunft. In einer solchen Gesellschaft werden Einsatz f\u00fcr andere und Engagement f\u00fcr das Gemeinwohl immer mehr verk\u00fcmmern. D\u00fcstere Zukunftsaussichten! Sie machen uns Angst.<\/p>\n<p>Wer bin ich in Wahrheit und wer bestimmt meine Identit\u00e4t als ein unverwechselbarer, besonderer Mensch &#8211; Biowissenschaftler, Gentechniker oder anonyme Verwaltungsapparate, die mich zur Nummer degradieren? Wer bestimmt meine Identit\u00e4t, mein Menschsein?<\/p>\n<p>Die Frage ist nicht neu. Der Prophet, den wir Deuterojesaja, den zweiten Jesaja, nennen, hat im Exil in Babylon Menschen vor sich, die seit zwei Generationen fern ihrer Heimat, abgeschnitten von ihren besonderen kulturellen Wurzeln und ihrer Geschichte leben m\u00fcssen. F\u00fcr ihre Umwelt sind sie eine Masse anonymer Fremder, Gefangene. Und Gefangene sind eben nur Nummern. Sie leiden darunter. Sie meinen, austauschbar zu sein, vergessen selbst von ihrem Gott.<\/p>\n<p>Aber wie sie damals sehnen wir uns doch alle danach, nicht vergessen zu werden, nicht nur als anonyme, austauschbare Nummern zu leben. Jemand sein, eine unverwechselbare, einzigartige Person &#8211; das ist doch ein menschliches Urbed\u00fcrfnis. Wir alle sp\u00fcren es &#8211; die damals und wir heute. Unser Leben muss doch so etwas wie einen &#8222;Mehrwert&#8220; haben, mehr als nur die biologischen Abl\u00e4ufe zwischen Geburt und Tod, mehr als nur die austauschbare Verwertbarkeit, die namenlose Existenz als Nummer in einer anonymen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Von diesem Mehrwert spricht der Prophet, wenn er die Zusage Gottes weitergibt: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, ich habe dich erl\u00f6st, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.&#8220; Diese Zusage ist keine Beschwichtigung nach der Melodie: Es ist doch alles halb so schlimm, es wird schon werden. Sie ist auch kein Versprechen eines Lebens ohne Gefahren, ohne bedr\u00e4ngende Probleme. Versprochen wird nicht die Bewahrung v o r Gefahren und Problemen, sondern i n all den Situationen, die uns Angst machen. &#8222;F\u00fcrchte dich nicht&#8220;, sagt Gott, &#8222;wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Str\u00f6me nicht ers\u00e4ufen sollen, und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen&#8220;. Das ist nicht w\u00f6rtlich zu verstehen. Die Elemente Feuer und Wasser sind Symbole f\u00fcr die elementaren Gef\u00e4hrdungen des Lebens, f\u00fcr alles, was uns zu schaffen macht, uns bedr\u00e4ngt und uns entmutigt. &#8222;Lass dich nicht entmutigen, f\u00fcrchte dich nicht&#8220;, sagt Gott. &#8222;Ich will bei dir sein&#8220;.<\/p>\n<p>Der Prophet erinnert daran, dass Gott, der seine N\u00e4he und seine Begleitung auf dem Weg in die Zukunft verspricht, uns nicht unbekannt ist. &#8222;So spricht der Herr, der dich geschaffen hat&#8220;, sagt er. Er redet vom Sch\u00f6pfer des Lebens, von Gott, der alles Leben schenkt &#8211; immer noch, auch wenn manche meinen, ausschlie\u00dflich der Gentechnologie und menschlichem Forscherdrang neues Leben zu verdanken.<\/p>\n<p>Wer die Geburt eines kleinen Menschenkindes noch als ein wirkliches Wunder bestaunen kann, der ist doch ansprechbar f\u00fcr diese Erinnerung des Propheten, dass unser Leben ein Werk des Sch\u00f6pfers, ein Geschenk Gottes ist. Und dann ist er auch ansprechbar f\u00fcr seine Zusage: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, ich habe dich erl\u00f6st, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein&#8220;.<\/p>\n<p>Erfahrbar wird diese Zusage schon in der Taufe des neu geborenen kleinen Menschenkindes. Da wird sein Name genannt, seinem Leben im Auftrag Gottes eine nur ihm eigene Bedeutung und ein einzigartiger Wert zugesprochen. Ehe dieser Mensch sich selbst und anderen beweisen kann, wer er ist, ehe er irgendeine Leistung erbringen, einen Erfolg vorweisen kann, sagt Gott ihm: &#8222;Ich habe dich aus der Anonymit\u00e4t herausgerufen, bei deinem Namen genannt. Du geh\u00f6rst mir.&#8220; Und das gilt auch, wenn die Gesellschaft ihn nur als eine Nummer wahrnehmen will &#8211; eine unter unz\u00e4hligen anderen. &#8222;Du bist nicht austauschbar&#8220;, sagt Gott. &#8222;Du bist unersetzbar, weil ich dich liebe. In meinen Augen hat dein Leben einen einzigartigen Wert und eine unzerst\u00f6rbare W\u00fcrde. Deshalb f\u00fcrchte dich nicht vor der Zukunft, auch nicht vor den Gefahren und Problemen, die auf dich zukommen. Ich gehe mit auf deinem Weg, in deiner N\u00e4he&#8220;.<\/p>\n<p>Gottes Zusage gilt weiter. Gerade wenn wir meinen, in anonymen Strukturen gefangen zu sein, abh\u00e4ngig und unfrei, erinnert uns Gott: &#8222;Ich habe dich erl\u00f6st, gewisserma\u00dfen aus solchen Zw\u00e4ngen freigekauft, wie die M\u00e4chtigen fr\u00fcher einen Sklaven freigekauft haben. Diese Freiheit kannst du nutzen. Die Gaben und F\u00e4higkeiten, die ich dir mit deinem Leben mitgegeben haben, kannst du sinnvoll einsetzen f\u00fcr dich, f\u00fcr andere und f\u00fcr die Gemeinschaft, in der du lebst. Lass dich nicht entmutigen, du bist nicht bedeutungslos. Wo du dich f\u00fcr andere einsetzt, wo du dich f\u00fcr die Gemeinschaft engagierst, f\u00fcr Mitmenschlichkeit und f\u00fcr das Leben, da bist du jemand und da hat dein Leben einen Sinn. Scheue dich nicht, diesen Weg der Freiheit, den ich dir er\u00f6ffnet habe, nun auch entschlossen zu gehen. Ich gehe mit, in deiner N\u00e4he&#8220;.<\/p>\n<p>Das ist eine Sprache, die jeder versteht, die aber viele wieder vergessen haben, die Sprache Gottes, die unsere Seele anspricht und die unser Leben lebenswert macht. Menschen arbeiten daran, die Sprache zu lernen, in der &#8211; wie Pr\u00e4sident Clinton es ausgedr\u00fcckt hat &#8211; Gott das Leben geschaffen hat, die Sprache, durch die alle k\u00f6rperlichen Merkmale und Eigenschaften eines Menschenlebens angelegt werden. Vielleicht ist es f\u00fcr unsere Zukunft und f\u00fcr die Zukunft unserer Gesellschaft noch wichtiger, sich an die andere Sprache Gottes zu erinnern, die durch den Propheten Deuterojesaja zum ersten Mal f\u00fcr entmutigte, von Anonymit\u00e4t bedr\u00e4ngte und von Angst gel\u00e4hmte Menschen laut geworden ist: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, ich habe dich erl\u00f6st, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein&#8220;.<\/p>\n<p>Diese Sprache Gottes bezieht alle Menschen ein. Sie spricht jeden Einzelnen an. Sie richtet sich dann aber auch an die Gemeinschaft aller, die Gottes Zusage h\u00f6ren. &#8222;Alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen habe&#8220;, sagt er, &#8222;will ich in einer Gemeinschaft zusammenf\u00fchren, zu der Menschen aus Ost und West ebenso geh\u00f6ren wie die vom Norden und vom S\u00fcden der Welt&#8220;. Wir reden von der Gemeinschaft der Kinder Gottes, die seine Sprache \u00fcber alle Grenzen hinweg \u00f6ffentlich und vernehmbar nachsprechen soll &#8211; Gottes Sprache, die die Menschen damals wie heute das Hoffen lehrt.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Anmerkung zur Predigt:<\/p>\n<p>Nach der liturgischen Ordnung unserer Kirche stehen an diesem Sonntag Taufe und Tauferinnerung im Vordergrund. Der erste Vers des Predigttextes &#8211; gleichzeitig der Wochenspruch &#8211; ist schon zu Beginn der Kirchengeschichte auf die Taufe und die Getauften bezogen worden. Gottes Zusage an sein Volk im Exil in Babylon gilt weiter &#8211; seit Jesus Christus ohne Einschr\u00e4nkung f\u00fcr alle, &#8222;die mit meinem (Gottes) Namen genannt sind&#8220; (Vers 7). Sie gilt dem Einzelnen ebenso wie der Gemeinschaft der Kinder Gottes.<\/p>\n<p>Die Predigt konzentriert sich auf diese Zusage und versucht, sie im Umfeld angstmachender Erfahrungen und problematischer Tendenzen in unserer Gesellschaft als &#8222;Erl\u00f6sung&#8220; (Vers 11) und ermutigende Hoffnung zu konkretisieren.<\/p>\n<p>Walter Meyer-Roscher<\/p>\n<p>Landessuperintendent i.R.<\/p>\n<p>Adelogstr. 1<\/p>\n<p>31141 Hildesheim<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6. Sonntag nach Trinitatis | 22. Juli 2001 | Jesaja 43,1-7 | Walter Meyer-Roscher | Jesaja 43, 1-7: So spricht der Herr, der dich geschaffen hat. Jakob, und dich gemacht hat, Israel: F\u00fcrchte dich nicht, denn ich habe dich erl\u00f6st; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 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