{"id":22340,"date":"2001-09-23T08:54:19","date_gmt":"2001-09-23T06:54:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22340"},"modified":"2025-03-23T08:56:53","modified_gmt":"2025-03-23T07:56:53","slug":"matthaeus-54-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-54-10\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 5,4-10"},"content":{"rendered":"<h3>Ansprache nach den Terroranschl\u00e4gen in den USA | 16. September 2001 | Matth\u00e4us 5,4-10 | Dorothea Zager |<\/h3>\n<p>Was wir am Dienstag miteinander erlebt haben, liebe Freunde, hat uns tief erschreckt und ersch\u00fcttert. Dass Menschen aufeinander schie\u00dfen, einander wehtun und t\u00f6ten &#8211; leider kannten wir diese grausame Wahrheit schon lange aus vielen, vielen Berichten rund um den Erdball. Dass aber nun ganze Flugzeuge mit unschuldigen Zivilpersonen an Bord zu einer Waffe umgewandelt werden, die dann wiederum tausende Menschenleben ausl\u00f6scht, das ist etwas erschreckend Neues, etwas unfassbar Brutales.<\/p>\n<p>Es gibt zwei m\u00f6gliche Antworten auf die Geschehnisse dieses Tages: Entweder antworten wir mit Liebe. Oder wir antworten mit Angst<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich haben wir jetzt erst einmal Angst.<\/p>\n<p>Angst vor Vergeltungsschl\u00e4gen.<\/p>\n<p>Angst, dass Amerika panisch reagiert und Afghanistan \u00fcbereilt angreift.<\/p>\n<p>Angst, dass wir als Nato-Land mithineingezogen werden in den Konflikt.<\/p>\n<p>Angst vor einem dritten Weltkrieg.<\/p>\n<p>Angst aber verursacht Zorn. Und Zorn ist Ausdruck unserer Furcht. Wir fangen selber an, uns Vergeltung zu w\u00fcnschen, H\u00f6chststrafen zu verh\u00e4ngen, Verdammung auszusprechen. Wir fangen an, nach einer gerechten Strafen zu rufen. Aber gerade darum ist die Lage f\u00fcr uns alle jetzt so gef\u00e4hrlich. Weil selbst wir als Christen in unserem tiefsten Herzen anfangen zu hassen.<\/p>\n<p>Wir hassen die Schuldigen selbst.<\/p>\n<p>Die Ideologen und Religionsf\u00fchrer, die sie gegen andere aufhetzen.<\/p>\n<p>Die Terroristen, die sie ausgebildet haben.<\/p>\n<p>Die Staatsm\u00e4nner, die ihnen Unterschlupf gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Die Politiker, die uns nicht richtig sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Politiker anderer L\u00e4nder, die in ihrem Land den Frieden nicht zustande bringen, und damit den Weltfrieden gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Angst also bringt Zorn hervor.<\/p>\n<p>Zorn aber nur wieder neue Gewalt.<\/p>\n<p>Wir tragen aber doch, vergessen Sie das nicht, liebe Gemeinde, wir tragen aber doch in unseren Herzen die feste Erkenntnis &#8211; alle miteinander &#8211; am Krieg und am Terror ist nichts aber auch rein gar nicht gut. Er bringt nur Angst und Leid, Tod und Trauer, Gewalt und Vertreibung. Darum d\u00fcrfen wir der Angst und dem Zorn, der Furcht und dem \u00c4rger, keinen Raum geben in unserem Herzen.<\/p>\n<p>Es muss doch auch einen anderen Weg geben! Jesus Christus, der sich selbst als Weg bezeichnet, zeigt uns den anderen, den richtigen Weg. Nicht den Weg der Angst und des Zorns, sondern den Weg der Liebe.<\/p>\n<p>Jesus sagt:<\/p>\n<p>Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getr\u00f6stet werden.<\/p>\n<p>Selig sind die Sanftm\u00fctigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.<\/p>\n<p>Selig sind, die da hungert und d\u00fcrstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.<\/p>\n<p>Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.<\/p>\n<p>Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.<\/p>\n<p>Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. (Matth\u00e4us 5, 4-10)<\/p>\n<p>Jesus hat Recht. Sanftmut und Gerechtigkeit sind die Voraussetzungen f\u00fcr Frieden, Barmherzigkeit und ein ehrliches Herz, Friedfertigkeit und Demut &#8211; ja, das sind die Bausteine, auf denen Frieden baut. Jesus hat Recht.<\/p>\n<p>Trotzdem kommen uns seine Worte vor wie von einem anderen Stern. Wie soll das gehen?? Was k\u00f6nnen wir wirklich tun? Was k\u00f6nnen wir tun, um Frieden zu schaffen, Frieden zu erhalten?<\/p>\n<p>Wir tun uns furchtbar schwer damit. Selten geh\u00f6ren wir zu denen, deren handeln sanftm\u00fctig und gerecht ist, barmherzig und ehrlich, dem\u00fctig und friedfertig. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Das Klima der Herzen ist k\u00fchler geworden in Deutschland. Es geht die Angst um, der andere k\u00f6nnte uns etwas wegnehmen. Der andere k\u00f6nnte einen besseren Job bekommen als ich, mehr verdienen als ich, geschickter und mit einem gl\u00fccklicheren H\u00e4ndchen an der B\u00f6rse spekulieren. Die Angst geht um, zu viele Fremde k\u00e4men in unser Land, zu viele Green-Cards w\u00fcrden verteilt, zu viele str\u00f6mten in unser Land, s\u00e4\u00dfen an unseren Tischen, nutzten unser Sozial- und Rentensystem.<\/p>\n<p>Jesus aber sagt: Wovor habt Ihr eigentlich Angst? Seid Ihr nicht alle Gottes Kinder? Kinder, die er liebt, deren Namen er kennt, und die er versorgen und leiten will in eine gute und sichere Zukunft? Wovor haben wir also Angst? Wer soll uns etwas wegnehmen k\u00f6nnen, wenn Gott uns so reich beschenkt?<\/p>\n<p>Das Klima in unseren Herzen ist k\u00fchler geworden, liebe Freunde, so k\u00fchl, dass fast schon wieder Krieg herrscht &#8211; ein Krieg der Herzen gegeneinander. Es gibt Familien, die sich in unseren D\u00f6rfern nicht mehr gr\u00fc\u00dfen, deren Kinder nicht mehr miteinander spielen d\u00fcrfen, weil sich die Eltern \u00fcberworfen haben. Es gibt Kollegen in unseren Betrieben, die solange gegeneinander intrigieren, bis einer aufgibt und geht. Es gibt nur noch eins von drei Ehepaaren, die wirklich gl\u00fccklich miteinander sind. Es gibt Jugendliche, die mit ihrer Zeit nichts mehr anderes anzufangen wissen, als anderer Menschen Eigentum mutwillig zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>In unseren Herzen rufen wir heute: Bitte, bitte blo\u00df keinen Krieg! Aber in unseren Stra\u00dfen und H\u00e4usern ist schon lange kein Friede mehr.<\/p>\n<p>Warum? Warum gelingt es uns nicht mehr, den Frieden zu wahren? Weil uns etwas sehr, sehr wichtiges verloren gegangen ist, liebe Freunde und liebe Mitchristen: Unsere Liebe zu Gott. Unser Verantwortungsgef\u00fchl gegen\u00fcber Gott.<\/p>\n<p>ER hat uns diese wundersch\u00f6ne Welt anvertraut. ER hat uns das Leben geschenkt und die Liebe in uns erwachen lassen. ER schenkt uns Essen und Trinken, Nahrung und Kleidung, Heimat und Auskommen. Er beschenkt uns t\u00e4glich so reichlich, sp\u00fcren wir denn gar nicht, dass uns aus diesem Reichtum, diesem Wohlstand, diesem Gl\u00fcck auch eine Verantwortung erw\u00e4chst? Eine Verantwortung, dies alles nicht nur f\u00fcr uns selbst zu behalten, sondern auch nach dem anderen zu sehen, dem Notleidenden, dem Fl\u00fcchtenden, dem Einsamen?<\/p>\n<p>Jesus sagt: Selig sind die Sanftm\u00fctigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.<\/p>\n<p>Im tiefsten Grunde unseres Herzens wissen wir, dass Jesus Recht hat. Und das wirklicher Friede nur dann unter uns Raum gewinnt, wenn wir so werden, wie Jesus es in seinen Seligpreisungen beschreibt. Das aber k\u00f6nnen wir nur, wenn wir &#8211; ein jeder f\u00fcr sich, Ihr Lieben &#8211; in unseren Herzen einmal gr\u00fcndlich aufr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Geben wir dem Rassenhass in unseren Herzen keine Chance. Denn jeder Mensch hat den gleichen Wert vor Gott, egal welcher Rasse er angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Geben wir dem Neid in unseren Herzen keine Chance. Denn wer viel hat, kann auch viel abgeben!<\/p>\n<p>Geben wir der Angst vor dem Zu-kurz-kommen in unserem Herzen keine Chance. Denn Gott ern\u00e4hrt und erh\u00e4lt uns, wie sollten wir dann zu kurz kommen?<\/p>\n<p>Geben wir der Gleichg\u00fcltigkeit in unserem Herzen keine Chance. Denn Gleichg\u00fcltigkeit macht uns kalt und tot. Wir aber wollen leben.<\/p>\n<p>Ein Mitchrist hat mir dieser Tage gesagt: &#8222;Ich f\u00fchle mich so schrecklich ohnm\u00e4chtig! Wir k\u00f6nnen doch \u00fcberhaupt nichts machen.&#8220;<\/p>\n<p>Doch, liebe Gemeinde, wir k\u00f6nnen sehr viel tun.<\/p>\n<p>Nicht nur um den Frieden beten. N\u00e4chsten Sonntag laden beide Gemeinden zum Bittgottesdienst ein. Das ist wichtig &#8211; aber auch relativ einfach; denn es braucht dazu nur unsere Gedanken und unsere Worte!<\/p>\n<p>Das andere ist: um den Frieden k\u00e4mpfen. Das ist genauso wichtig &#8211; aber auch um einiges schwerer. Wenn wir den Frieden bei uns selbst suchen. Und zwar aktiv. In unserem Handeln.<\/p>\n<p>Unseren Kindern zeigen, dass es das Wichtigste im Leben ist, einander um Verzeihung zu bitten und einander zu vergeben.<\/p>\n<p>Im Umgang mit einander, vor allem mit unseren Kindern und Jugendlichen, auf jede Form der k\u00f6rperlichen Gewalt verzichten.<\/p>\n<p>Den Jugendlichen zeigen, dass in der Gemeinschaft von Menschen sch\u00f6ner ist als allein am Computerbildschirm.<\/p>\n<p>Den \u00c4lteren Menschen ihre Eigenheiten lassen, ihnen Liebe und Z\u00e4rtlichkeit gew\u00e4hren, die sie genauso n\u00f6tig brauchen wie Kinder.<\/p>\n<p>Kinderl\u00e4rm und Kinderspiele aushalten &#8211; andererseits aber auch Kinder zur Mithilfe und zum Pflichtbewusstsein erziehen.<\/p>\n<p>Die Zunge h\u00fcten vor b\u00f6sen, verletzenden oder beleidigenden \u00c4u\u00dferungen.<\/p>\n<p>Sich feste vornehmen: nicht nur \u00fcber Tote, sondern auch \u00fcber Lebende nur Gutes zu sagen. Und nur die Wahrheit.<\/p>\n<p>Denen die Stirn bieten, die Vorurteile, Urteile oder b\u00f6ses Gerede unter den Menschen weitertragen, und widersprechen.<\/p>\n<p>Sich gegenseitig sagen, dass wir uns lieb haben.<\/p>\n<p>Sich gegenseitig zeigen, dass wir gerne helfen.<\/p>\n<p>Sich gegenseitig zeigen, dass wir jederzeit f\u00fcreinander da sind.<\/p>\n<p>Wir sind nicht ohnm\u00e4chtig, liebe Freunde. Wir k\u00f6nnen unendlich viel tun auf dem Weg des Friedens.<\/p>\n<p>Seit vielen Tagen schon, liebe Freunde und liebe Mitchristen, steht auf meinem Schreibtisch eine Karte des Klosters Maria Laach, mit einem heiteren aber sehr tiefsinnigen Spruch, den ich Ihnen heute gerne ins Herz und in den Sinn schreiben m\u00f6chte:<\/p>\n<p>K\u00fchlschr\u00e4nke gibt es genug. Feuerstellen brauchen wir!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich bitte Sie heute, an diesem Sonntag nach dem 11. September, der unser aller Leben ver\u00e4ndert hat: Haben Sie Mut, die Angst in Ihrem Herzen zu besiegen. Und nehmen Sie dieses Wort mit als Ermutigung f\u00fcr eine friedvollere Zukunft. Lasst Herzensw\u00e4rme in unseren Taten sprechen. Und Liebe aus unseren Worten. Dann hat die Herzensk\u00e4lte, der Neid und der Hass keine Chance unter uns. Und es kann Frieden werden. Unter uns. Und mit Gottes Hilfe auch weltweit.<\/p>\n<p>Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Dorothea Zager<\/p>\n<p><a href=\"mailto:DWZager@t-online.de\">E-Mail: DWZager@t-online.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ansprache nach den Terroranschl\u00e4gen in den USA | 16. September 2001 | Matth\u00e4us 5,4-10 | Dorothea Zager | Was wir am Dienstag miteinander erlebt haben, liebe Freunde, hat uns tief erschreckt und ersch\u00fcttert. 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