{"id":22407,"date":"2001-03-24T15:48:31","date_gmt":"2001-03-24T14:48:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22407"},"modified":"2025-03-24T15:51:07","modified_gmt":"2025-03-24T14:51:07","slug":"eg-87-du-grosser-schmerzensmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/eg-87-du-grosser-schmerzensmann\/","title":{"rendered":"EG 87 \u201eDu gro\u00dfer Schmerzensmann &#8230; \u201c"},"content":{"rendered":"<h3>Predigtreihe &#8222;Passion im Lied&#8220; | Palmsonntag | 8.4.2001 | EG 87 \u201eDu gro\u00dfer Schmerzensmann &#8230; \u201c | Heinz Fischer |<\/h3>\n<p>Liebe Christen,<\/p>\n<p>heute ist der erste Tag der Karwoche. Viele Menschen haben auch in ihrer eigenen Lebenserfahrung verinnerlicht, dass ein \u201eHosianna\u201c der Massen bald in das \u201eKreuzige ihn, kreuzige ihn!!\u201c umschlagen kann. Viel schwerer ist es zu verinnerlichen, dass das Leiden und Sterben Jesu f\u00fcr mich geschehen sein soll und mir zugute kommt.<\/p>\n<p>Das wird nicht nur in der Bibel mehrfach deutlich ausgedr\u00fcckt, sondern auch in dem Lied, das wir gesungen haben: \u201eDu gro\u00dfer Schmerzensmann, vom Vater so geschlagen, Herr Jesu, dir sei Dank f\u00fcr alle deine Plagen.\u201c Dieses Lied ist ein gro\u00dfartiges Beispiel daf\u00fcr, wie sich Theologie, Melodie und Lebenswirklichkeit durchdringen. Sicher, es ist kein Beispiel unserer Zeit, es eignet sich nicht f\u00fcr einen Hochglanzprospekt der Kirche. Wir sind auch kein erfolgreicher Autokonzern, der die Freuden der Mobilit\u00e4t in seiner Autostadt feiert. Wir sehen mit diesem alten Lied eben auch die Kreuze am Stra\u00dfenrand und die vielen unerrichteten Kreuze neben unserem Lebensweg.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Karwoche betrachten wir dieses Lied und Bild vom Schmerzensmann. Die sechs Strophen des Liedes haben zwei Schwerpunkte:\u00a0<strong>Dank<\/strong>\u00a0(Str. 1 \u2013 3) und\u00a0<strong>Bitte<\/strong>\u00a0(Str. 4 \u2013 6).<\/p>\n<p>Das Leiden Christi in seiner ganzen Tiefe und heilenden Kraft erfahren wir nur, wenn wir uns diesem Kernst\u00fcck des Glaubens in einer doppelten Betrachtungsweise n\u00e4hern. Martin Luther hat uns dazu eine gro\u00dfartige Anleitung gegeben. In seiner Auslegung des 22. Psalmes (1521) sagt er \u00fcber das Leiden Jesu: Es ist \u201eSacramentum und Exemplum\u201c! Durch beide Begriffen ist diese doppelte Betrachtungsweise ganz deutlich!<\/p>\n<p><strong>Sacramentum<\/strong>\u00a0(Zeichen der Gegenwart Gottes) bedeutet, dass durch dieses Leiden Gottes Gnadengabe zu uns kommt und ein \u201eseliger Tausch stattfindet\u201c: Christus \u00fcbernimmt von uns S\u00fcnde, Knechtschaft und Friedlosigkeit und schenkt uns daf\u00fcr seine Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden. Dabei haben wir als Menschheit sein Leiden verschuldet und jeder Einzelne hat immer auch einen pers\u00f6nlichen Anteil daran.<\/p>\n<p><strong>Exemplum<\/strong>\u00a0(Beispiel)\u00a0****bedeutet, dass wir mit der Sache nicht fertig sind, sondern im Glauben diese Gabe annehmen und nach seinem Vorbild auf dem Weg der Nachfolge auch unser Kreuz und unser Leiden auf uns nehmen und positiv akzeptieren (vergl. 1. Petr. 2, 21 ff. ).<\/p>\n<p>In unserem Wochenlied \u201eDu gro\u00dfer Schmerzensmann &#8230; \u201c haben diese beiden Gedanken Gestalt gewonnen:<\/p>\n<p>\u201eHerr Jesu, dir sei Dank f\u00fcr alle deine Plagen. &#8230; (Str. 1)<\/p>\n<p>Dein Kampf ist unser Sieg, dein Tod ist unser Leben. &#8230; Dein Kreuz ist unser Trost, dein Blut das L\u00f6segeld\u201c (Str. 3).<\/p>\n<p>In dem Lied werden wir vor die mittelalterliche Plastik eines \u201eSchmerzensmannes\u201c gef\u00fchrt: Der gefesselte Christus sitzt auf einem Holzblock, hat die Dornenkrone auf dem Haupt und einen Stecken als \u201eZepter\u201c in der Hand. In dem Lied wird dieses Bild aber zugleich auch von theologischen Aussagen begrenzt. Sein Leiden geht von Gott aus, \u201evom Vater so geschlagen\u201c. Die Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes, der uns im Leiden keine Legionen Engel schickt, wird hier so ernst genommen, da\u00df die Peiniger mit keinem Wort erw\u00e4hnt werden. Der Passionsweg steht schon vor aller Zeit und Welt in Gottes Plan. So wird im Heidelberger Katechismus (Frage 37; EG 807) gesagt, dass Christus \u201ean Leib und Seele die ganze Zeit seines Lebens auf Erden, sonderlich aber am Ende desselben, den Zorn Gottes wider die S\u00fcnde des ganzen menschlichen Geschlechts getragen hat\u201c.<\/p>\n<p>Sein Leiden wird uns heute zum ganz tiefen Trost, wenn es uns gelingt, Gethsemane auf unsere eigene \u201eSeelenangst\u201c, seine Gefangennahme auf unsere eigene \u201eBand und Not\u201c, die Gerichtsverhandlung mit ihren \u201eBegleitumst\u00e4nden\u201c auf eigene \u201eGei\u00dfelung\u201c und auf die fortw\u00e4hrende Folter in der Welt zu beziehen. Zum \u201ebittren Tod\u201c geh\u00f6rt dann auch alles sinnlose Sterben durch Mord, Krieg, Unfall, Leichtsinn und Fahrl\u00e4ssigkeit. \u00dcber solch eine Welt entbrennt der Zorn Gottes und nicht nur der Zorn sensibler Zeitgenossen! Wir modernen Menschen sind von unserer eigen Gottesferne \u201everdorben\u201c und kommen in unserem Glauben h\u00f6chstens bis zu dem \u201elieben Gott\u201c, den wir akzeptieren, solange er uns in Ruhe l\u00e4\u00dft und eben darin \u201eder liebe Gott\u201c ist, den man beliebig mi\u00dfachten oder zu besonderen, sch\u00f6nen Stunden herbeizitieren kann. Weil wir den Zorn Gottes nicht ernst nehmen, k\u00f6nnen wir auch nicht mehr wahrnehmen, dass die Flamme seines Zornes nicht uns trifft, sondern seinen eigenen Sohn. Wenn wir diesen \u201eseligen Tausch\u201c begriffen haben, dann k\u00f6nnen wir Gott nur jeden Tag auf Knien danken, dass wir leben und so gut leben d\u00fcrfen! \u201eHerr Jesu, dir sei Dank f\u00fcr alle deine Plagen!\u201c Echter Dank f\u00fchrt zum eigenen S\u00fcndenbekenntnis. Nur \u00fcber das S\u00fcndenbekenntnis finde ich den Pfad zur Vers\u00f6hnung. Im Wort \u201eVers\u00f6hnung\u201c ist der Begriff &#8222;\u201eSohn&#8220; neu gef\u00fcllt. Das Lied kommt in seiner dritten Strophe zum H\u00f6hepunkt. Fr\u00fcher gab es noch eine Strophe mehr, da wurde dieser H\u00f6hepunkt unter sieben Strophen deutlicher, weil die heutige dritte damals als vierte Strophe genau in der Mitte stand: \u201eDein Kampf ist unser Sieg, dein Tod ist unser Leben; in deinen Banden ist die Freiheit uns gegeben. Dein Kreuz ist unser Trost, die Wunden unser Heil, dein Blut das L\u00f6segeld, der armen S\u00fcnder Teil.\u201c<\/p>\n<p>Wie in diesen Gegens\u00e4tzen solche alten Lieder f\u00fcr uns heute lebendig werden! Die glatten Erfolgsgeschichten unserer Zeit gehen am Leben vorbei und so ein altes Lied trifft mitten ins moderne Leben. Umwerfend!<\/p>\n<p>Wenn wir soweit in das Denken Gottes vordringen und unsere Situation so klar vor Augen haben, dann k\u00f6nnen wir diesen Gott auch ganz konkret bitten. Das dr\u00fcckt der zweite Teil des Liedes aus. Das sind nicht die billigen W\u00fcnsche nach einem guten Leben und \u201eHauptsache Gesundheit!\u201c, wobei die Leidenden und Kranken vergessen werden, die ihr Leiden und ihre Krankheit annehmen und bew\u00e4ltigen. Nein!<\/p>\n<p>Hier wird die Lebenslage des Dichters in der schlesischen Gegenreformation und im Gefolge des drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges deutlich! Jeder Evangelische konnte damals \u00fcber Nacht gefordert werden, sich \u201ezum Kampf und Leiden zu wagen.\u201c Das haben wir fast verlernt und d\u00fcrfen es doch nicht verlernen, damit wir auch \u201eunter unsrer Last des Kreuzes nicht verzagen!\u201c Gro\u00dfartige Bitten: \u201eHilf tragen mit Geduld durch deine Dornenkron, wenn`s kommen soll mit uns zum Blute, Schmach und Hohn\u201c (Str. 4).<\/p>\n<p>In den beiden letzten Strophen wird die Betrachtung unserer Angst vertieft und doch immer als notwendige Nachfolge auf dem Weg zum Heilung verstanden<\/p>\n<p>\u201eLa\u00df uns im Tode siegen &#8230; \u201c ist ein gro\u00dfes Wort, denn es meint: La\u00df uns unserer irdisches Leben nicht h\u00f6her einsch\u00e4tzen als das Bekenntnis zu dir! Auch in unserem Leid werden die Gegner, die Leute, die das verursachen, nicht genannt. Leiden kommt von Gott \u00fcber uns, sagt das Lied. \u201eBind uns, wie dirs gef\u00e4llt\u201c. Der Gedanke entlastet uns von der Suche nach dem Schuldigen. Mu\u00dfte nicht auch der Menschensohn das alles leiden, Z\u00fcchtigt nicht Gott diejenigen, die er lieb hat? Hiob hat das im Leiden erkannt. Ob wir erkennen, dass bei allem die alte Weisheit gilt: Gott keinem mehr auferlegt, als er tragen kann? Die abschlie\u00dfende Bitte h\u00f6re ich besonders genau: \u201eLa\u00df uns ja nicht verloren sein!\u201c Darin ist die Sorge eingeschlossen, da\u00df der Tod Jesu vergebliche Liebesm\u00fch` Gottes an den stolzen Menschenherzen sein k\u00f6nnte!<\/p>\n<p>In einer ganz einfachen Strophenform wird das alles ausgedr\u00fcckt. Die war im Barock sehr beliebt und wurde \u201eAlexandriner\u201c genannt. Wir kennen diese Form aus vielen Liedern z. B. aus \u201eNun danket alle Gott!\u201c Die Form ist nicht so wichtig, aber die Einfachheit und Verst\u00e4ndlichkeit bis heute. So einfach kann Dichtung sein und so tief, so nahe an uns dran und so theologisch zugleich!<\/p>\n<p>Von dem Bild des Schmerzensmannes l\u00e4\u00dft Gott Trost und Segen f\u00fcr uns ausgehen!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Propst Heinz Fischer<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:Propstei_Helmstedt@hotmail.com\"><strong>E \u2013 Mail: Propstei_Helmstedt@hotmail.com<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>ANHANG:Dichter, Komponist, Bilder und Symbole, Liturgie<\/strong><\/p>\n<p><strong>Adam Thebesius (Textdichter)<\/strong><\/p>\n<p>Der Textdichter zu dem Lied kommt aus der schlesischen Tradition des 17. Jhd. Im Ev. Gesangbuch ist dar\u00fcber unter der Nr. 956.3 etwas gesagt. Die \u00dcberschrift im EG deutet nur die liedgeschichtliche Einordnug an: \u201eKonfessionalismus und Barock \u2013 Kultur\u201c. Im Handbuch zum EG Bd. 2: \u00b4Komponisten und Liederdichter des EG` (G\u00f6ttingen 1999. S. 323) ist mehr \u00fcber den Dichter des Textes gesagt. Nur dieses eine Lied von ihm fand Eingang in das EG.<\/p>\n<p>Adam Thebesius (* 6.12.1596 in Seifersdorf bei Liegnitz; + 12.12.1652 in Liegnitz) stammte aus einer schlesischen Pfarrerdynastie, schlo\u00df sein Studium in Wittenberg mit dem Magisterexamen ab, kehrte 1619 zu seinem kranken Vater nach Seifersdorf zur\u00fcck und wurde im selben Jahr Pfarrer von Mondsch\u00fctz im nahen F\u00fcrstentum der Piasten, in Wohlau. 1621 heiratete er, vier seiner acht Kinder und seine Frau (+1629) starben. Die Not des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges und die Pest haben sein Leben gepr\u00e4gt. Mir 31 Jahren wurde er schon Senior des Prarrkreises Wohlau und wenig sp\u00e4ter nach Liegnitz an die Kirche St. Petri und Pauli in der Oberstadt (Oberstadtkirche) berufen. Thebesius war als Prediger seiner Zeit bekannt. Er bem\u00fchte sich um einen logischen Aufbau seiner Predigten und um Verst\u00e4ndlichkeit. Er verzichtete auf lateinische Ausdr\u00fccke. Seine Predigtweise wurde nachgeahmt und als \u201eMethodus Thebesiana\u201c bekannt. Ein Zeitgenosse schreibt, dass er \u201e<em>nicht einer von denn<\/em>\u00a0war,\u00a0<em>die ihre Predigten aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, sondern es mu\u00dfte alles von ihm wohl erwogen, wohl \u00fcberlegt und richtig eingef\u00fcgt werden<\/em>\u201c!<\/p>\n<p><strong>Martin Jan [J\u00e4hne] ( Komponist )<\/strong><\/p>\n<p>Der Komponist ist etwas j\u00fcnger als der Liederdichter, geh\u00f6rt aber in dieselbe Zeit wie Adam Thebesius und ist in \u00e4hnlicher Weise mit Schlesien verbunden.<\/p>\n<p>Um 1620 wurde er vermutlich in Merseburg (Sachsen) geboren, er starb um 1682 in Ohlau \/ Schlesien. Wenige Lebensdaten von Martin J\u00e4hne (Jan) sind bekannt. 1644 schreibt er sich in K\u00f6nigsberg (Ostpr.) in der Universit\u00e4t ein, das in den Jahren vom Krieg weniger ber\u00fchrt war. Sechs Jahre sp\u00e4ter wirkt er als Kantor im schlesischen Sorau und ver\u00f6ffentlicht dort 1652 eine Sammlung von Passionsliedern in erster Auflage, die nicht erhalten ist. Darin ist vermutlich schon die Melodie des Liedes 87 enthalten. Die zweite um das Mehrfache erweiterte Auflage ist 1663 in seiner Saganer Zeit (Rektor und Kantor) entstanden und erhalten. Dieses \u201ePassionale Melicum\u201c ist die \u00e4lteste Quelle f\u00fcr die Melodie zum Lied \u201eDu gro\u00dfer Schmerzensmann &#8230; \u201c. Von der Gegenreformation wurde er 1668 vertrieben und starb um 1882 als Kantor in Ohlau an der Oder, wo er schon vorher gelebt hatte. Auch f\u00fcr ihn stehen hinter der Melodie reale Erlebnisse von Krieg, Vertreibung und Seuchen, die f\u00fcr die textlichen und melodischen Aussagen dieses Liedes authentisch sind.<\/p>\n<p><strong>Bilder und Symbole<\/strong><\/p>\n<p>Der \u201eSchmerzensmann\u201c ist in der Kunst aller Jahrhunderte immer wieder abgebildet worden, gerade auch in der modernen. Manchmal ist das Motiv nur der Kopf mit der Dornenkrone (D\u00fcrer), oft das Kreuz und der Gekreuzigte in unz\u00e4hligen Varianten, auch der Marterpfahl mit dem Gebundenen oder Christus in der Kelter, ausgepre\u00dft bis zum Letzten.<\/p>\n<p>In der Liedpredigt ist durchaus eine Bildbetrachtung enthalten, die auf ein konkretes Bild bezogen werden kann. Wer ein passendes Bild zur Hand hat und f\u00fcr die Gemeinde vervielf\u00e4ltigen kann, sollte das tun.<\/p>\n<p><strong>Liturgie<\/strong><\/p>\n<p>Das neue Ev. Gottesdienstbuch (EGb.) stellt drei Tagesgebete (Kollektengebete) f\u00fcr den Palmsonntag bereit (S. 307 ). Wenn Abendmahl gefeiert wird, bietet sich die Pr\u00e4fation f\u00fcr die Passionszeit (S. 296 f) und ein Dankgebet nach dem Abendmahl (S. 297) an. Bei einer Liedpredigt mu\u00df der Liedauswahl insgesamt ein kreatives Augenmerk geschenkt werden. Wer die Predigt mit dem Lied 87 einrahmt, sollte vorher die Strophen 1 + 2 mit der Gemeinde singen und nach der Predigt die Strophen 3 \u2013 6. Dann kann an der Stelle des Wochenliedes Nr. 90 sinnvoll sein: \u201eIch gr\u00fc\u00dfe dich am Kreuzesstamm &#8230; .<\/p>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit besteht darin, da\u00df man an der Stelle des Wochenliedes auch wirklich, wie gedacht, Lied 87 singt, und zwar nur die Str. 1 + 2, vor der Predigt dann die Strophen 3 \u2013 6 und nach der Predigt aus dem Adventslied Nr. 11 (Wie soll ich dich empfangen &#8230; ) die Strophen 6 \u2013 8 \u201eDas schreib dir in dein Herze &#8230; \u201c<\/p>\n<p>Als Eingangslied bieten sich dann einige Strophen des Liedes 91 an \u201eHerr, st\u00e4rke mich, dein Leiden zu bedenken &#8230; \u201c (z. B. die Str. 1 \u2013 6) und vor dem Abendmahl k\u00f6nnte man Nr. 219 singen \u201eHerr Jesu Christ, du h\u00f6chstes Gut &#8230; \u201c (Str. 1 \u2013 3 nach der Mel. \u201eAus tiefer Not&#8230; \u201c, EG 299 II)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe &#8222;Passion im Lied&#8220; | Palmsonntag | 8.4.2001 | EG 87 \u201eDu gro\u00dfer Schmerzensmann &#8230; \u201c | Heinz Fischer | Liebe Christen, heute ist der erste Tag der Karwoche. Viele Menschen haben auch in ihrer eigenen Lebenserfahrung verinnerlicht, dass ein \u201eHosianna\u201c der Massen bald in das \u201eKreuzige ihn, kreuzige ihn!!\u201c umschlagen kann. 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