{"id":22439,"date":"2003-03-24T16:52:57","date_gmt":"2003-03-24T15:52:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22439"},"modified":"2025-03-24T16:55:16","modified_gmt":"2025-03-24T15:55:16","slug":"2-korinther-124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-124\/","title":{"rendered":"2.Korinther 1,24"},"content":{"rendered":"<h3>Glaube als Geh-hilfe | 2.Kor 1,24 | Rainer M\u00fcller-Brandes |<\/h3>\n<p>Andachten (2003)<\/p>\n<p>Im 2. Brief an die Gemeinde in Korinth schreibt der bedeutende Apostel Paulus \u00fcber sich und seine Weggef\u00e4hrten:<\/p>\n<p>\u201c Nicht da\u00df wir Herren w\u00e4ren \u00fcber euren Glauben, sondern Gehilfen sind wir.\u201d (2.Kor 1, 24).<\/p>\n<p>Das Wort \u201cGehilfe\u201d meint nichts anderes als\u00a0<strong>Geh-hilfe<\/strong>. Und f\u00fcr mich ist der Glaube genau so eine Geh-hilfe.<\/p>\n<p>Drei Formen von Geh-hilfen, drei Formen, den Glauben zu leben, will ich Ihnen kurz vorstellen. Und alle drei erf\u00fcllen ihren Zweck.<\/p>\n<p>Eine Geh-hilfe ist ja so ein eleganter Lederschuh, wie ich ihn hier habe. Der ist f\u00fcr besondere Gelegenheiten. Den putzt man auch. Allerdings wei\u00df man auch, da\u00df er bei schlechten Wetter nicht allzuviel taugt.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr viele Menschen ist der Glaube durchaus vergleichbar mit so einem eleganten Lederschuh. Irgendwo, tief innen, rechnen sie damit, da\u00df es Gott gibt. Deshalb machen sie zwar nicht gleich regelm\u00e4\u00dfig in der Kirchengemeinde mit,<\/p>\n<ul>\n<li>aber sie pflegen ihren Glauben. Zu besonderen Gelegenheiten, wie Ostern, Weihnachten, bei Hochzeiten, eben an drei, vier Gelegenheiten im Jahr. Und sie pflegen ihn, weil sie wissen, da\u00df er wertvoll ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das zweite Modell, den Glauben zu leben, will ich anhand dieses Gummistiefels demonstrieren. F\u00fcr Wanderungen bei Regen durch den Matsch sind diese Schuhe ideal. &#8211; Und ich denke, es gibt auch eine Weise, den Glauben zu leben, der durchaus mit dem Gummistiefeltragen vergleichbar ist. Wenn es uns schlecht geht, wenn es im unserem Leben anders l\u00e4uft, als wir uns das w\u00fcnschen, dann erinnern wir uns und dann brauchen wir eine Geh-hilfe in Form eines solchen Gummistiefels.<\/p>\n<p>Die dritte und letzte M\u00f6glichkeit, den Glauben zu leben, die m\u00f6chte ich mit dem Tragen unserer allt\u00e4glichen Halbschuhe vergleichen. Solides Schuhwerk, das tagaus, tagein, gute Dienste leistet. Der Glaube wie ein allt\u00e4glicher Halbschuh, nichts, womit man angibt, aber etwas, was man t\u00e4glich braucht. Das hat was.<\/p>\n<p>Drei Schuhe, drei Modelle, sein Christsein zu leben. Und &#8211; dies ist mir wichtig zu sagen: Jede Form hat seine gute Berechtigung und seinen guten Zweck.<\/p>\n<p>Da\u00df Sie Ihren Weg &#8211; mit welchen Glaubensschuhen auch immer &#8211; da\u00df Sie Ihren Weg mit Gott gehen, das w\u00fcnsche ich Ihnen. Nur barfu\u00df gehen zu m\u00fcssen, das w\u00fcnsche ich Ihnen nicht.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Rainer M\u00fcller-Brandes, Hannover<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.mueller-brandes@evlka.de\"><strong>rainer.mueller-brandes@evlka.de<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaube als Geh-hilfe | 2.Kor 1,24 | Rainer M\u00fcller-Brandes | Andachten (2003) Im 2. Brief an die Gemeinde in Korinth schreibt der bedeutende Apostel Paulus \u00fcber sich und seine Weggef\u00e4hrten: \u201c Nicht da\u00df wir Herren w\u00e4ren \u00fcber euren Glauben, sondern Gehilfen sind wir.\u201d (2.Kor 1, 24). Das Wort \u201cGehilfe\u201d meint nichts anderes als\u00a0Geh-hilfe. 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