{"id":22457,"date":"2003-06-24T17:18:46","date_gmt":"2003-06-24T15:18:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22457"},"modified":"2025-03-24T17:21:38","modified_gmt":"2025-03-24T16:21:38","slug":"5-mose-56-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/5-mose-56-10\/","title":{"rendered":"5. Mose 5,6-10"},"content":{"rendered":"<h3>Predigten \u00fcber biblische Gestalten: \u201cEzechiel\u201d | 5. Mose 5,6-10 | Stephan H\u00f6lter |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Ich habe mal eine Frage an Sie. Wer von Ihnen ist j\u00fcnger als 60?<\/p>\n<p><em>(abwarten; Meldungen wahrnehmen!)<\/em><\/p>\n<p>Sie alle k\u00f6nnen sich also nicht mehr an den 2. Weltkrieg und das 3. Reich bewusst erinnern.<\/p>\n<p>Und ein Teil von den noch \u00c4lteren hat damals, soweit ich wei\u00df, in der Sowjetunion gelebt, und hat die Nazizeit hier auch nicht miterlebt. Trotzdem wird uns allen noch heute in gewisser Weise die Schuld f\u00fcr die Verbrechen der Nazis gegeben, einfach weil wir Deutsche sind. Gerade diejenigen von Ihnen, die als Deutsche in Russland gelebt haben, k\u00f6nnten sicher ein Lied davon singen, wie sie als Faschisten beschimpft worden sind und sich Schuldzuweisungen gefallen lassen mussten, f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten eines Staates, in dem sie nie gelebt haben.<\/p>\n<p>Und auch andere w\u00fcssten vielleicht von Auslandserfahrungen zu berichten, wo sie sich praktisch daf\u00fcr entschuldigen mussten, Deutsche zu sein. In letzter Zeit hat sich das zwar etwas gebessert, aber Jahrzehnte lang hat man von uns doch erwartet, dass wir uns sch\u00e4men, Deutsche zu sein, weil von deutschem Boden in der Vergangenheit so viel Unheil ausgegangen ist.<\/p>\n<p>Dabei waren viele von uns, wie wir gerade gesehen haben, damals noch nicht einmal am Leben, und auch die anderen waren wohl zum gr\u00f6\u00dften Teil noch so jung, dass sie kaum h\u00e4tten aktiv an den Verbrechen der Nazis mitwirken oder etwas dagegen h\u00e4tten tun k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen und sollen die Verantwortung tragen, f\u00fcr etwas, was eine ganz andere Generation, und selbst von der, ja eigentlich nur ein Teil, getan hat. Das ist schwer einzusehen.<\/p>\n<p>Aber wir Deutschen sind nicht die einzigen, die so empfinden. Ganz \u00e4hnlich ging es n\u00e4mlich auch dem Volk Israel schon gute 2500 Jahre vor uns. Damit befinden wir uns in der Zeit des Propheten Ezechiel. In dieser Zeit, befand sich das Volk Israel in der Verbannung, im Exil. Jerusalem war von den Babyloniern erobert worden. Und die Eroberer hatten einen Gro\u00dfteil der Israeliten von ihrem Grund und Boden weg gef\u00fchrt und mit nach Babylon genommen, in die Gefangenschaft. Besonders wurden alle Gebildeten und Reichen mit nach Babylon genommen. So sollte der eroberte Staat klein gehalten werden. Und in Babylon durften Israeliten nat\u00fcrlich zun\u00e4chst mal auch keine hohen \u00c4mter bekleiden oder \u00e4hnliches. Auch die Exulanten wurden bewusst klein gehalten. Sie sollten nicht zu Macht und Einfluss kommen k\u00f6nnen. Das ganze Volk Israel drohte also von der politischen Weltb\u00fchne v\u00f6llig zu verschwinden. Seine Eigenst\u00e4ndigkeit hatte es schon verloren.<\/p>\n<p>Diese Situation wurde von den Israeliten als Strafe empfunden. Man sah gar nicht so sehr die Babylonier als die B\u00f6sen an, die Israel zu unrecht unterworfen hatten, sondern man legte viel mehr Wert darauf, zu erkennen, dass Israel selbst durch diese Ereignisse eine Bestrafung erf\u00e4hrt f\u00fcr begangenes Unrecht. Das hatten die Propheten jener Zeit immer wieder so gepredigt. Das Volk hatte Jahrhunderte lang die Gebote Gottes missachtet, vor allem das 1. Gebot, das wir vorhin in der Lesung geh\u00f6rt haben. Die Israeliten hatten fremde G\u00f6tter angebetet. Und daf\u00fcr erging nun Gottes Strafgericht \u00fcber sie.<\/p>\n<p>Eigentlich nur gerecht, aber mit einem kleinen Haken: Fremde G\u00f6tter angebetet und somit gegen das 1. Gebot versto\u00dfen, hatte eine ganz andere Generation von Israeliten. Nicht die, die jetzt im Exil waren, hatten das getan, sondern ihre Vorfahren, und auch von denen vielleicht noch nicht einmal alle, sondern nur ein Teil. Die Israeliten, die im Exil waren, sollten also nun die Verantwortung f\u00fcr etwas tragen, was gar nicht sie selbst, sondern ihre Vorfahren getan hatten, ganz \u00e4hnlich wie bei uns Deutschen heute.<\/p>\n<p>Das wurde schon damals als ungerecht empfunden und die Israeliten hatten daf\u00fcr ein Sprichwort entwickelt: \u201eDie V\u00e4ter essen unreife Trauben, und die S\u00f6hne bekommen davon stumpfe Z\u00e4hne.\u201c Das soll hei\u00dfen: eine Generation hat f\u00fcr die Fehler einer anderen zu bezahlen.<\/p>\n<p>In der Welt ist das oft so, aber kann das auch vor Gott gelten? Ist das g\u00f6ttliche Gerechtigkeit?<\/p>\n<p>Das 1. Gebot scheint dies zu best\u00e4tigen. Denn in der vollst\u00e4ndigen Fassung der Bibel, wie wir sie vorhin geh\u00f6rt haben, sagt es ja auch: \u201eIch, der Herr dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der V\u00e4ter heimsucht an den Kindern bis ins 3. und 4. Glied.\u201c<\/p>\n<p>Dieses 1. Gebot ist zugleich eine Selbstvorstellung Gottes. Er stellt sich als eifernder Gott vor, der scheinbar die Kinder f\u00fcr die Fehler ihrer V\u00e4ter bezahlen l\u00e4sst. So jedenfalls kann man diese Aussage verstehen. Und so ist sie von den Israeliten im Exil auch verstanden worden. Und sie empfanden es als ungerecht. Sie wollten &#8211; verst\u00e4ndlicher Weise &#8211; nicht f\u00fcr die S\u00fcnden ihrer V\u00e4ter und deren V\u00e4ter bezahlen m\u00fcssen. \u201eDie V\u00e4ter essen unreife Trauben, und die S\u00f6hne bekommen davon stumpfe Z\u00e4hne.\u201c Das kann nicht Gottes Gerechtigkeit sein.<\/p>\n<p>Der Prophet Ezechiel setzt sich mit dieser Frage auseinander und versucht zu erkl\u00e4ren, dass es sich hier um ein Missverst\u00e4ndnis handelt. Selbstverst\u00e4ndlich ist Gott nicht so ungerecht, dass er die Kinder, wenn sie nichts getan haben, f\u00fcr die Fehler ihrer Eltern leiden l\u00e4sst. In der Welt kommt so etwas vor, aber nicht bei Gott. Vor ihm z\u00e4hlt eine andere, eine bessere Gerechtigkeit. Im 18. Kapitel seines Buches schreibt Ezechiel dazu folgendes:<\/p>\n<p><em>Lesung: Ezechiel 18,1-23<\/em><\/p>\n<p>Jeder leidet und bezahlt nur f\u00fcr seine eigenen Untaten. Niemand wird von Gott f\u00fcr die Fehler seiner Vorfahren zur Rechenschaft gezogen. Damit sagt Ezechiel den Israeliten: Auch ihr leidet hier im Exil nicht f\u00fcr die Fehler eurer Gro\u00dfv\u00e4ter, sondern f\u00fcr eure eigenen. H\u00e4ttet ihr so gehandelt, wie der Sohn des Ungerechten in diesem Beispiel, der sich hat durch das schlechte Beispiel seines Vaters warnen lassen, w\u00e4re euch nichts geschehen.<\/p>\n<p>Aber das habt ihr nicht getan. Ihr habt weiterhin so gelebt, wie eure Eltern und Gro\u00dfeltern. Und deshalb trifft euch auch die volle Strafe, die die Schuld von Generationen abzugelten hat.<\/p>\n<p>Die Schuld eurer Vorfahren lastet nur deshalb auf euch, weil ihr selbst auch nicht besser seid als sie.<\/p>\n<p>Ezechiel legt das 1. Gebot hier neu aus, denn es war zuvor falsch verstanden worden und wird es leider noch heute oft. Wenn es dort hei\u00dft, dass Gott die S\u00fcnden der V\u00e4ter an den Kindern heimsucht, dann spricht er damit die V\u00e4ter an und ruft sie zur Verantwortung. Wer das h\u00f6rt oder lie\u00dft, soll sich selbst als Vater angesprochen f\u00fchlen und sich seiner Verantwortung f\u00fcr seine Nachkommen bewusst werden. Man soll sich selbst an der Stelle der V\u00e4ter sehen, nicht der Kinder. Nicht was vorige Generationen getan haben, steht hier im Mittelpunkt, sondern was wir selbst f\u00fcr nachfolgende Generationen tun k\u00f6nnen. Auf ihnen lastet unsere Schuld noch bis in die 3. und 4. Generation. Aber auf sie kommt auch unser Segen bis in die 1000. Generation. Das ist Gottes Gerechtigkeit, dass seine Barmherzigkeit seinen Zorn um ein vielfaches \u00fcberwiegt. Bis zum 3- oder 4-fachen tr\u00e4gt er uns das Schlechte nach, aber bis zum 1000-fachen das Gute.<\/p>\n<p>Und jede Generation, auch jeder Einzelne, leidet nur f\u00fcr seine eigenen Fehler. Zwar ist er vorbelastet durch seine Eltern und deren Eltern usw., durch die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Familie oder letztlich auch zu einem ganzen Volk. Aber jeder entscheidet ja selbst, ob er sich auch weiterhin verh\u00e4lt, wie seine Vorg\u00e4nger oder wie die anderen Volksgenossen. Wer das tut, dem kommt auch die Strafe f\u00fcr das zu, was sie alle gemeinsam angerichtet haben. Wer das aber nicht tut, der muss auch nicht mit f\u00fcr die Fehler der anderen bezahlen, jedenfalls nicht vor Gottes Gericht, denn da geht es gerecht zu.<\/p>\n<p>In der Welt ist das zuweilen anders. Hier werden wir als Deutsche wohl auch weiterhin damit leben m\u00fcssen, dass man uns nachtr\u00e4gt, was die Nazis angerichtet haben. Aber vor Gott gilt eine andere, eine bessere Gerechtigkeit: Wer sich selbst von dem abgrenzt, was einige unserer Eltern oder Gro\u00dfeltern zwischen 1933 und 45 getan haben, wer sich selbst davon distanziert und dies weder gut hei\u00dft noch zu rechtfertigen versucht, und nat\u00fcrlich nicht selbst so wird, der braucht sich vor Gott auch nicht f\u00fcr das zu rechtfertigen, was damals geschehen ist. Und das ist auch gut so, denn schlie\u00dflich hat jeder Einzelne genug eigene Fehler und Schw\u00e4chen, mit denen er vor seinem Gott steht.<\/p>\n<p>Wer sich allerdings weiterhin zu dem h\u00e4lt und sich selbst mit hinein ziehen l\u00e4sst in die Fehler seiner Vorfahren, wer diese wom\u00f6glich sogar wiederholt, der macht sie nat\u00fcrlich damit auch zu seinen eigenen Fehlern und macht sich dann logischer Weise mit verantwortlich daf\u00fcr. Der wird dann auch v\u00f6llig zurecht daf\u00fcr zur Rechenschaft gezogen.<\/p>\n<p>Aber wer das 1. Gebot richtig und bis zum Ende lie\u00dft, kann ja vor allem nicht \u00fcbersehen, dass Gottes Liebe und Barmherzigkeit seinen Zorn und seinen Willen zur Strafe um ein Vielfaches \u00fcbersteigt. 3- bis 4-fach wird das B\u00f6se ger\u00e4cht, aber 1000-fach wird das Gute vergolten. D.h. wer sich Unrecht zuschulden kommen l\u00e4sst und die Fehler seiner Vorfahren nachahmt, der wird f\u00fcr die letzten 3 bis 4 Generation mit bestraft, aber wer das Gute von seinen Vorfahren \u00fcbernimmt und ihnen darin nacheifert, der steht vor Gott unter dem Segen von 1000 Generationen. Und umgekehrt: Mit unseren Fehlern tragen wir Verantwortung f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 bis 4 Generationen, aber mit dem Guten das wir tun, segnen und heiligen wir die n\u00e4chsten 1000 Generationen.<\/p>\n<p>Und was im Laufe von mehreren Generationen gilt, das gilt auch im Leben jedes Einzelnen von uns. So will Gott das 1. Gebot verstanden wissen und das sagt uns Ezechiel am Ende des heutigen Predigttextes: \u201eMeint ihr, Gott hat Freude daran, wenn ein Mensch wegen seiner Vergehen sterben muss? Nein, Gott freut sich, wenn er von seinem falschen Weg umkehrt und am Leben bleibt.\u201c \u201eWenn ein Verbrecher umkehrt und das B\u00f6se l\u00e4sst, (&#8230;) wird ihm all das B\u00f6se, das er fr\u00fcher getan hat, nicht mehr angerechnet.\u201c Das ist Gottes 1000-fache Barmherzigkeit. Sie betrifft die nachfolgenden Generationen, aber ebenso auch schon jeden Einzelnen. Es ist f\u00fcr niemanden jemals zu sp\u00e4t, umzukehren.<\/p>\n<p>Ich denke, dass ist das wichtigste \u00fcberhaupt, das uns der Prophet Ezechiel hier schreibt: Gott ist eben nicht nachtragend, oder wenn: dann tr\u00e4gt er das Gute um ein Vielfaches mehr nach als das Schlechte. Und selbst der, bei dem das Schlechte bisher noch \u00fcberwiegt, kann jederzeit umkehren, zu Gott. In seinem Sohn Jesus Christus macht er uns dazu auf\u00b4s Neue das Angebot.<\/p>\n<p>Wer an den glaubt, der braucht sich nicht mehr an seinen Fehlern messen lassen. Wer an den glaubt, dem werden nicht mehr die Fehler seiner Vergangenheit oder wom\u00f6glich fr\u00fcherer Generationen angerechnet. Wer an den glaubt, der ist gerecht vor Gott.<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, st\u00e4rke und bewahre unseren Glauben an Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Stephan H\u00f6lter<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:Hoelter75@aol.com\"><strong>Hoelter75@aol.com<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigten \u00fcber biblische Gestalten: \u201cEzechiel\u201d | 5. Mose 5,6-10 | Stephan H\u00f6lter | Liebe Gemeinde, Ich habe mal eine Frage an Sie. Wer von Ihnen ist j\u00fcnger als 60? (abwarten; Meldungen wahrnehmen!) Sie alle k\u00f6nnen sich also nicht mehr an den 2. 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