{"id":22467,"date":"2025-03-25T08:22:15","date_gmt":"2025-03-25T07:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22467"},"modified":"2025-03-25T08:22:15","modified_gmt":"2025-03-25T07:22:15","slug":"johannes-647-51-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-647-51-7\/","title":{"rendered":"Johannes 6,47-51"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Ewig leben \u2013 schon jetzt! | Laetare | 30.03.2025 | Joh 6,47-51 | Stephan Lorenz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft <\/em><em>des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute ist Halbzeit, nicht im Fu\u00dfball, sondern in der Fastenzeit. Die H\u00e4lfte geschafft, das Ende, Ostern in Sicht. Deshalb hei\u00dft der heutige Sonntag L\u00e4tare, \u201aFreue dich\u2018, der wie alle Sonntage der Fasten- und Osterzeit nach einem alten Introitus (Eingangsvers) benannt sind: <em>Laetare Ierusalem: et conventum facite omnes qui diligitis eam: gaudete cum laetitia, qui in tristitia fuistis: ut exsultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestrae <\/em><em>Jesaja 66,10*<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und, wie in einer Halbzeitpause bekommen wir als Wegzehrung einem Abschnitt aus dem Johannesevangelium:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Amen, Amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit jemand von ihm esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel gekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben, und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch f\u00fcr das Leben der Welt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Johannesevangelium ist ein vielschichtiges Werk, wahrscheinlich nicht von einem Autor geschrieben, sondern von einem Autorenteam \u00fcber mehrere Jahrzehnte hinweg. Die Frage: Was ist denn das f\u00fcr einer? (Math 21,10) steht im Raum. Die Evangelisten Matth\u00e4us, Markus und Lukas schreiben eine Art Vita, die auf die Passion hinausl\u00e4uft, mit Gleichnissen, Erz\u00e4hlungen Geschichten. Das Johannesevangelium malt in gro\u00dfen Reden \u201aBilder\u2018, deren Thema die Offenbarung der Person Jesu selbst ist. Sie beschreiben seine Person, deuten sein Kommen in diese Welt und betonen die Wichtigkeit, zu ihm zu kommen, um mit ihm, mit Gott und der Gemeinschaft der an ihn Glaubenden eins zu werden. Die Bilder wollen das Leben der Menschen mit ihrer j\u00fcdischen Tradition und den Worten Jesu verbinden, um auf die neue, andersartige Lebenswirklichkeit hinzuweisen, die er er\u00f6ffnet. Es sind wie alle Bilder \u201aoffene\u2018 Kunstwerke, Sprachspiele, die vielschichtig, zweideutig und doppelb\u00f6dig anmuten. Ihr Verstehen ger\u00e4t immer wieder zur kreativen Herausforderung. Mir mutet der kurze Text wie ein Midrasch an, also den rabbinischen Kommentaren biblischer Texte \u00e4hnlich. Ein Offenbarungswort wird zitiert: <em>Amen, Amen ich sage euch \u2026 Ich bin das Brot\u2026<\/em> und dann assoziativ ausgelegt. Ich wage meinen \u201aMidrasch\u2018, meine Bildbeschreibung, und greife einige Aspekte heraus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Abschnitt ist Teil der Offenbarungsrede vom Brot des Lebens, als theologische Deutung der Speisungsgeschichte: Jesu ist das Brot des Lebens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eWer glaubt, hat ewiges Leben.\u201c<\/em> Was kann das Johannesevangelium damit meinen? \u03b6\u03ae\u03c3\u03b5\u03b9 \u03b5\u1f30\u03c2 \u03c4\u1f78\u03bd \u03b1\u1f30\u1ff6\u03bd\u03b1 kann im griechischen entweder \u201ain Ewigkeit\u2018 oder einen bestimmten Zeitrahmen bedeuten. Einige Rabbiner deuten das auf dem Hintergrund des hebr\u00e4ischen \u201aolam\u2018 und meinen damit die Zeitspanne bis zum n\u00e4chsten \u201aJubeljahr\u2018. ** Das k\u00f6nnte zu Johannes passen: die Zeitspanne bis zum Gericht w\u00e4re gemeint. Das haben Glaubende nicht zu bef\u00fcrchten, denn die \u03b6\u03c9\u1f74 \u03b1\u1f30\u1f7d\u03bd\u03b9\u03bf\u03c2 ist in Jesus bereits gegenw\u00e4rtig. Gemeint ist ein Leben im Hier und Jetzt, jedoch in Todesfreiheit. Die Gegenwart Jesu entmachtet die Wirklichkeit, in der der Tod herrscht, und Handeln, Denken und Gef\u00fchle von Menschen leitet. Wer Jesus in sich aufnimmt, \u201ain ihm bleibt\u2018 der hat das ewige Leben schon jetzt. Dass die Idee vom \u03b6\u03c9\u1f74 \u03b1\u1f30\u1f7d\u03bd\u03b9\u03bf\u03c2 den nat\u00fcrlichen Tod nicht leugnet, wird im Folgenden klarer: <em>\u201eDenn das ist der Wille des Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe, und ich werde ihn auferwecken am J\u00fcngsten Tage.\u201c <\/em><em>(6,40)<\/em> Die Botschaft w\u00e4re: jeder Mensch kann Hier und Heute durch seinen Glauben an Jesus in seine bleibende Gemeinschaft mit Gott eintreten und \u201aewig leben\u2018. <em>\u201eDenn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe in seiner Hand. Wenn ihr doch heute auf seine Stimme h\u00f6ren wolltet\u201c (Psalm 95,7; zitiert Hebr\u00e4er 3,15)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das f\u00fchrt zum n\u00e4chsten Aspekt. Wieder eine Anspielung auf die j\u00fcdische Tradition. <em>Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben.<\/em> Das meint die Manna-Tradition, wie sie in der Geschichte von Exodus erz\u00e4hlt wird: <em>Da sprach der Ewige zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und sammeln t\u00e4glich, was es des Tages bedarf\u2026<\/em><em>(Ex 16,4)<\/em> Das Manna hat der Legende nach verschiedene Eigenschaften, so kann man sich w\u00fcnschen wie es schmecken soll, ob nach Wurscht oder Tofu, und es befreit zusammen mit der Einhaltung des Sabbat von den \u201aWehen der messianischen Zeit und dem gro\u00dfen Gericht\u2018<em>. <\/em>(Quelle: Louis Ginzberg, Die Legenden der Juden, S. 826-834)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit man von ihm esse und nicht sterbe. <\/em>Die Manna-Tradition wird neu gedeutet: Jesus ist das wahre Manna.<em> Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben. <\/em>Es w\u00fcrde zur Auseinandersetzung, ja Absetzung von der sich bildenden rabbinischen und synagogalen Theologie, die die Autoren des Evangeliums f\u00fchren, passen. Jedenfalls ein bekanntes Muster: die Messiasgl\u00e4ubigen innerhalb der vielstimmigen j\u00fcdischen Religionsgemeinschaft verstehen die Schriften auf Jesus hin und behaupten: In ihm ist die die Schrift erf\u00fcllt. Rabbinisch gepr\u00e4gte Juden lie\u00dfen sich jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen, hielten dagegen und blieben bei Thora und Talmud. Am Ende steht die Trennung von Synagoge und Ecclesia.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Vorstellung von einer Speise, die Unsterblichkeit verleiht, ist in der Antike bekannt. Die Griechen kennen Ambrosia, die G\u00f6tterspeise. Sie verleiht Unsterblichkeit. Leider allein den G\u00f6ttern vorbehalten. Die indische Mythologie kennt das Amrita, ein Elixier, das gro\u00dfe Kraft und Unsterblichkeit verleiht. Ignatius von Antiochia, gestorben 110, m\u00f6glicherweise ein Zeitgenosse einiger Autoren des Evangeliums, nennt das Abendmahl \u201apharmakon athanasias\u2018, das Heilmittel der Unsterblichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsterblich sein, ewig leben: ein uralter Menschheitstraum. Dieses Wunschdenken treibt trotz Aufkl\u00e4rung und Fortschreiten der Wissenschaften Menschen an bis in unsere Zeit, ja wird sogar wissenschaftlich\u2018 betrieben. Die Google-Gr\u00fcnder Larry und Sergey Brin haben ein eigenes Unternehmen geschaffen, das exklusiv an l\u00e4ngerem Leben forscht. Mark Zuckerberg investiert Unsummen an mehrere Longvity-Projekte. Larry Ellison, der Gr\u00fcnder des Software-Riesen Oracle verk\u00fcndet, dass der Tod ihn \u201esehr w\u00fctend\u201c mache, und spendet fast eine halbe Milliarde Dollar f\u00fcr die Unsterblichkeitsforschung. Das sind die Hardliner, Immortalists. Neuerdings sollen KI und Social Media ewiges Leben \u201agarantieren\u2018. Daneben gibt es Forschungen, Altern zu verlangsamen und Leben zu verl\u00e4ngern. Professor Dr. Thomas Lange vom Max-Planck-Institut f\u00fcr die Biologie des Alterns glaubt nicht, \u201cdass es irgendwann gelingen k\u00f6nnte, dem Menschen Unsterblichkeit zu sichern \u2026 Der menschliche K\u00f6rper ist nicht darauf angelegt, immer weiter zu existieren.&#8220; Aber er meint auch: \u201eZumindest l\u00e4sst sich etwas tun, um den Alterungsprozess zu verlangsamen: Sport treiben und gesund essen, ausreichend schlafen, nicht rauchen und wenig Alkohol trinken, Sozialkontakte pflegen und chronischen Stress vermeiden. Mit einem gesunden Lebensstil k\u00f6nnten M\u00e4nner und Frauen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">mittleren Alters im Durchschnitt mehr als 20 Jahre l\u00e4nger leben.\u201c ***<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich f\u00fchle mich bei diesen, wie ich finde schlichten Ratschl\u00e4gen, an eine alte Erkenntnis aus meiner braunschweigischen Heimat erinnert: Slapen, eten, supen, langsam gahn und pupen, das sleit an. Wie man gut lebt, wussten unsere Vorfahren ganz ohne \u201awissenschaftliche\u2018 Forschung. Wie auch immer, Wunschdenken ist der Rationalit\u00e4t nur schwer zug\u00e4nglich, wie die vielfache Ratgeberliteratur zum Thema l\u00e4nger Leben zeigt. Damit l\u00e4sst sich zumindest sehr viel Geld machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was hat das Evangelium anzubieten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben, und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch f\u00fcr das Leben der Welt.<\/em><em> \u201aFleisch f\u00fcr das Leben der Welt\u2018<\/em> ist sicherlich nicht kannibalistisch, sondern wiederum bildhaft gemeint. Die Wendung \u201aFleisch\u2019 k\u00f6nnte durchaus als pers\u00f6nliche Gegenwart Jesu verstanden werden. Jesus gibt dieses Brot, damit der Nehmende nicht stirbt und ewiges Leben (V50.51), und nach der Aufnahme Leben \u201ain sich selbst habe\u2018 (V. 53) Ich folge gerne einigen Exegeten, die meinen, das Geben des Lebensbrotes sei weniger auf die Hingabe seines Leibes in den Tod gemeint, sondern sein ganz irdisches Leben, sein Leben in Fleisch und Blut, bildlich gemalt als Nahrungsmittel, (Rudolf Herrman, Gehorsam und ewiges Leben im Sinne des Johannesevangeliums) wie die \u00fcberw\u00e4ltigende Erfahrung mit dem irdischen Jesus im 1. Johannesbrief beschreibt: <em>Das da von Anfang war, das wir geh\u00f6rt haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das wir beschaut haben und unsre H\u00e4nde betastet haben, vom Wort des Lebens und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verk\u00fcndigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater und ist uns erschienen: was wir gesehen und geh\u00f6rt haben, das verk\u00fcndigen wir euch, auf dass ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsre Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So die fundamentale, lebensver\u00e4ndernde Erfahrung der ersten J\u00fcngerInnen, die wohl Jesus noch in \u201aFleisch und Blut\u2018 erlebt haben. F\u00fcr die Nachkommenden ist der Weggang Jesu jedoch kein Verlust, sondern erm\u00f6glicht das Kommen des Parakleten (Joh 16,7), des <em>\u201aGeistes der Wahrheit\u2018<\/em> (Joh 14\/15), der die Verk\u00fcndigung seiner Worte in seiner Gemeinschaft weitertr\u00e4gt, und so die Gegenwart Jesu im Geist des Glaubens erm\u00f6glicht. F\u00fcr uns Nachkommende gilt das Wort an Thomas: <em>Weil du mich gesehen hast, Thomas, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! \u2026<\/em>. Das ist <em>\u201egeschrieben, damit ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. <\/em><em>(Joh 20, 29ff)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was k\u00f6nnten wir mitnehmen? Vielleicht ist die Wirkung der Worte Jesu, sein Lebensbrot, tats\u00e4chlich einer Bildbetrachtung \u00e4hnlich, wie wir sie im Museum oder beim Betrachten der Natur erleben k\u00f6nnen. Man schaut sich das Bild an, sieht hier und da etwas, meint etwas zu<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">verstehen, und allm\u00e4hlich, mit der Zeit merkt man: nicht ich schaue das Bild an, sondern das Bild mich. Und, wen wundert\u2019s, diese Anschauung\u2018 ver\u00e4ndert mich und meine Perspektive auf mein Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gottes Heiliger Geist befestige diese Worte in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr endlich selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Confiteor:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Psalm 84 hei\u00dft es: <em>\u201eGut geht es den Menschen, die Dich, GOTT, f\u00fcr ihre St\u00e4rke halten und DIR von Herzen nachfolgen.\u201c <\/em>Halten wir Gott f\u00fcr unsere St\u00e4rke, folgen wir ihm nach? Verlassen wir uns nicht lieber auf unsere eigene St\u00e4rke! Wir wollen hier erfahren, wie die Worte Gottes uns im Leben Kraft geben k\u00f6nnen. Wir wissen auch: Wenn wir uns allein auf unsere St\u00e4rke verlassen, ist das oft ziemlich schwach. So beten wir am Anfang: <em>Gott, erbarm dich, vergib uns unseren kleinen Glauben. Lass uns diesen Gottesdienst mit einem unbeschwerten Herzen und fr\u00f6hlichen Lippen feiern. <\/em>Und erhalten gleich zu Beginn die Antwort, die sich im Gottesdienst best\u00e4tigen m\u00f6ge: <em>Gott erbarmt sich, er kommt zu uns in Jesus, dem Christus, und zeigt, wie wir Dir vertrauen k\u00f6nnen. Wer Gottvertrauen hat, wird selig. Das verleihe Gott uns allen. Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kollektengebet<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, der du uns tr\u00f6stest in unserer Angst, sei uns gn\u00e4dig und erh\u00f6re unser Gebet. Wir sind durch das, was wir aus vermeintlicher St\u00e4rke tun, oft am meisten geschlagen. Wir bitten dich: Wenn wir heute \u00fcber dein Wort nachdenken, dann schenke uns die Verwandlung unseres Lebens durch Glauben, Liebe und Hoffnung, durch Jesus Christus, der uns mit Dir und dem Heiligen Geist stark macht heute und jeden neuen Tag. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbitte<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, durch Jesus, den Christus, erfahren wir deinen Frieden und deine Gnade. Wir brauchen Halt in den Ersch\u00fctterungen unserer Welt. Wir bitten:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Lass uns festhalten am Bund deines Friedens und deiner Gnade. Frieden brauchen die Menschen in der Ukraine, die f\u00fcr ihr Land k\u00e4mpfen, Frieden brauchen Israel und Gaza. Lass uns die nicht vergessen, die inmitten von Zerst\u00f6rung und Gefahr ausharren, zwischen Angst und Mut leben. Deine Gnade st\u00e4rke uns. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Lass uns festhalten am Bund deines Friedens und deiner Gnade. Unseren Beistand brauchen die Menschen im Iran und in Afghanistan, die Frauen, die aufbegehren, die M\u00e4dchen, die mit Angst zur Schule gehen oder gar nicht zur Schule gehen d\u00fcrfen. Deine Gnade mache uns st\u00e4rker als alle Macht von Diktatoren. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">C: Lass uns festhalten am Bund deines Friedens und deiner Gnade. Wir wollen Menschen in unserer Nachbarschaft nicht \u00fcbersehen und ihnen helfen, wo wir k\u00f6nnen, wenn sie Not leiden, wir werden Kranke besuchen und f\u00fcr die sorgen, die unsere Hilfe brauchen. Wir rufen Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, durch Jesus, den Christus erfahren wir deinen Frieden und deine Gnade. Gib uns Kraft, unser Leben so zu ver\u00e4ndern, dass unsere Kinder und Kindeskinder eine lebenswerte Welt vorfinden. Lass uns am Bund der Gnade und des Friedens festhalten. Heute und alle Tage. Amen. Laudate omnes gentes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vater unser<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>* Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fr\u00f6hlich mit ihr, alle, die ihr \u00fcber sie traurig wart. Saugt euch satt an ihrer tr\u00f6stenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem m\u00fctterlichen Reichtum! \u2013<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">** siehe 3. Mose 25,8 ff \u2013 alle 50 Jahre werden Schulden erlassen, Sklaven freigelassen und Landbesitz zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*** siehe auch: Auf der Suche nach dem Jungbrunnen, Valentin Frimmer, Deutsches \u00c4rzteblatt | Jg. 122 | Heft 2 | 24. Januar 2025; und: Langes Leben auf Kosten der Gesundheit, Deutsches \u00c4rzteblatt | Jg. 122 | Heft 2 | 24. Januar 2025: \u201aMit steigender Lebenserwartung haben auch die krank verbrachten Jahre zugenommen. Menschen in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens im Schnitt 11 Jahre krank.\u2018<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor J.-Stephan Lorenz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Apartado 6, 8200-471 Paderne (Portugal)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">stephan.lorenz@evlka.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ewig leben \u2013 schon jetzt! | Laetare | 30.03.2025 | Joh 6,47-51 | Stephan Lorenz | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen Heute ist Halbzeit, nicht im Fu\u00dfball, sondern in der Fastenzeit. Die H\u00e4lfte geschafft, das Ende, Ostern in Sicht. 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