{"id":22469,"date":"2025-03-25T08:24:30","date_gmt":"2025-03-25T07:24:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22469"},"modified":"2025-03-25T08:24:30","modified_gmt":"2025-03-25T07:24:30","slug":"johannes-64-15-26-35-41-42-47-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-64-15-26-35-41-42-47-51\/","title":{"rendered":"Johannes 6,(4\u201315).26\u201335.41.42.47\u201351"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Brot des Lebens und Nachfolge Jesu | L\u00e4tare | 30.03.2025 | Joh 6,(4\u201315).26\u201335.41.42.47\u201351 | Thomas Bautz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich erachte es als symptomatisch, wenn ein r\u00f6misch-katholischer Priester im Kommentar zum Johannesevangelium das \u201eBrot des Lebens\u201c auf die Eucharistie bezieht.<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> In <em>Symbole geben zu lernen<\/em> wird ein ganzes Kapitel betitelt: <em>Das Symbol \u201eBrot\u201c und das Abendmahl<\/em>. Dort wird an einer Stelle auf Joh 6,35 \u2013 Jesus als das Brot des Lebens, als das wahre Leben hingewiesen.<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Obendrein schafft es ein evangelischer Exeget, wiederum Joh 6 (inkl. Speisungserz\u00e4hlung und Brotrede) auf das Abendmahl zu beziehen.<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> So driftet man ab von der Botschaft des Johannes, wenn man sich in sakramentalistisches Fahrwasser begibt. Hingegen sieht der brasilianische Theologe Leonardo Boff (geb. 1938) die Gefahr, dass Sakramente zum Sakramentalismus entarten k\u00f6nnen. Dann feiert man sie, ohne sich wahrhaft Gott anzuvertrauen.<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einer langen theologischen Tradition zufolge wird Jesus Christus selbst als das \u201eUrsakrament\u201c, Ursprung und Ziel g\u00f6ttlichen Heilshandelns, verstanden, so bei Augustinus von Hippo und Thomas von Aquin. Martin Luther: \u201eNur ein einzig Sakrament kennt die Heilige Schrift, das ist Christus, der Herr selbst.\u201c (<em>Disputatio de Fide infusa et acquisita<\/em>. WA 6,86,5ff) <a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nachdem der Evangelist Johannes von der wunderbaren Speisung der gro\u00dfen Menge erz\u00e4hlt hat, die sich drau\u00dfen versammelte, um Jesus zu h\u00f6ren (Joh 6,5\u201315), berichtet er sp\u00e4ter, wie die Leute auf das Wunder reagierten, indem sie Jesus zu einem Frage-Antwort-Spiel, zu einer Art Dialog mit Hinterlist, provozierten. Jesus aber nutzte die Chance, sie Tiefgr\u00fcndiges \u00fcber das \u201eBrot des Lebens\u201c zu lehren (Joh 6,26\u201358).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes wehrt dem m\u00f6glichen Missverst\u00e4ndnis, bei der Brotvermehrung handle es sich lediglich um eine Symbolhandlung: \u201eAmen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid\u201c (6,26); hinzuf\u00fcgend (V. 27): \u201eM\u00fcht euch nicht ab f\u00fcr die Speise, die verdirbt, sondern f\u00fcr die Speise, die f\u00fcr das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus vermittelt den Zuh\u00f6rern, die wissen wollen, wie sie Gottes Werke vollbringen k\u00f6nnten, dass sie sich gar nicht abm\u00fchen m\u00fcssten, sondern nur dem Menschensohn vertrauen, den Gott gesandt hat (V. 29). Die Zuh\u00f6rer verlangen von ihm Zeichen, damit sie ihm vertrauen. Zudem ist das Wunder vom Himmelsbrot f\u00fcr sie nichts Besonderes: \u201eUnsere V\u00e4ter haben das Manna in der W\u00fcste gegessen, wie es in der Schrift hei\u00dft: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen\u201c (V. 31).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend der W\u00fcstenwanderung ist JHWH auch schon der Handelnde: \u201eDa sprach JHWH zu Mose: Ich will euch Brot (Manna) vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um den t\u00e4glichen Bedarf zu sammeln. Ich will es pr\u00fcfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht\u201c (Ex 16,4).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er aber antwortet: \u201eAmen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel\u201c (6,31.32).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Missverst\u00e4ndnis (?), da die Erz\u00e4hlung von der W\u00fcstenwanderung ebenfalls JHWH als Versorger mit \u201eBrot vom Himmel\u201c f\u00fcr das Volk voraussetzt. Vermutlich wird einfach nur auf die Mittlerschaft Mose angespielt. Entscheidend ist aber, dass Johannes im Verlauf der Rede Jesu vom wahren Brot diesen selbst als \u201eBrot des Lebens\u201c (6,35.48) beansprucht. Damit konzentriert sich Johannes ganz auf die Person Jesu, auf seine Herkunft und auf seine Sendung; das wird durch den Kontext, sogar durch das gesamte Johannesevangelium deutlich. Jesus als \u201elebenspendende Gr\u00f6\u00dfe\u201c, als lebendiges Brot, sein \u201eFleisch und Blut sind daher nicht auf den Kreuzestod oder das Abendmahl zu beziehen, sondern umschreiben Jesus selbst (\u2026).\u201c Das gilt auch f\u00fcr die gro\u00dfartige Verhei\u00dfung: \u201eDieses Brot gibt ewiges Leben (nicht eucharistisch).\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im JohEv werden Aussagen Jesu missverstanden, indem man sie w\u00f6rtlich nimmt: \u201eDa murrten die Juden gegen ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Und sie meinten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen?\u201c (6,41.42)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIch bin das Brot des Lebens\u201c \u2013 eins von sieben Ich-bin-Worten Jesu im JohEv:<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> metaphorische Rede, die sich obendrein eines Symbols bedient. Alle sieben Bildworte sprechen etwas Elementares an, was im ersten Bildwort <em>Ich bin das Brot des Lebens<\/em> ganz deutlich zum Ausdruck kommt. Abgesehen vom j\u00fcdischen und christlichen Symbolwert, z\u00e4hlt Brot zu den Grundnahrungsmitteln bei vielen V\u00f6lkern. Die Erz\u00e4hlung von der wundersamen Speisung l\u00e4sst sich heute m.E. auch als einen Hinweis darauf verstehen, wie wenig selbstverst\u00e4ndlich es ist, \u00fcberhaupt genug Brot zu haben \u2013 und es miteinander zu teilen! Das f\u00fchlen aber nur die \u00c4rmsten und Hungernden am eigenen Leib!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weltwirtschaftliche Verkn\u00fcpfungen, die Religion des Geldes, strukturelle Gewalt und Kapitalismus als Ideologie eines grenzenlosen Fortschritts erzeugen und tolerieren weltweit Armut und Hunger. Mit tausenden Mitarbeitern stemmen sich verschiedene Hilfsorganisationen dagegen \u2013 ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein?! Man wird des Elends nicht Herr, zumal \u00f6kologische Krisen und Kriege Armut und Hunger noch verst\u00e4rken. Laut Welthunger-Index 2024 befindet sich die Welt \u00a0permanent in der Krise: Hunger bleibt unertr\u00e4glich hoch:<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Auch wenn es regional Teilerfolge gab, stagnieren die Zust\u00e4nde in den meisten L\u00e4ndern seit 2016. Noch immer hungern 733 Millionen Menschen weltweit. Angesichts der internationalen Hilfsorganisationen sollte dieses besch\u00e4mende Problem doch l\u00f6sbar sein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2014 schreibt Jean Ziegler, <em>Sonderberichterstatter der UNO f\u00fcr das Recht auf Nahrung<\/em>,<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> \u201edass die Landwirtschaft weltweit mit dem erreichten Niveau ihrer Produktivkr\u00e4fte 12 Milliarden Menschen ern\u00e4hren k\u00f6nnte. Das durch Hunger verursachte Massaker an Millionen Menschen h\u00e4ngt deshalb heute nicht damit zusammen, dass zu wenig Nahrungsmittel produziert werden, sondern mit dem Zugang zu den Nahrungsmitteln. Wer genug Geld hat, kann essen und leben; wer nicht genug Geld hat, leidet an Unterern\u00e4hrung und Krankheiten, die eine Folge davon sind, und an Hunger.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Mit der Armut und dem mangelnden Zugang zu Grundnahrungsmitteln geht aber noch ein anderes Problem einher, n\u00e4mlich die Tatsache, dass den Armen meist auch das Recht auf Bildung verwehrt wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie wunderbar <em>w\u00e4re<\/em> es, und gleicherma\u00dfen wie unm\u00f6glich <em>ist<\/em> es, dass eine solche Brotvermehrung, wie sie erz\u00e4hlt wurde, in unseren Zeiten gesch\u00e4he! Im JohEv dient die Speisung der Menschenschar mit Brot nur als Hinf\u00fchrung: Jesus lenkt den Blick vom Nahrungsmittel Brot auf etwas ganz anderes: \u201eM\u00fcht euch nicht ab f\u00fcr die Speise, die verdirbt, sondern f\u00fcr die Speise, die f\u00fcr das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird.\u201c Die Zuh\u00f6rer reagieren prompt: \u201eWas m\u00fcssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?\u201c (Joh 6,27.28) Man mag lapidar antworten: Eigentlich gar nichts, habt \u201enur\u201c Vertrauen! Aber das f\u00e4llt schwer!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Getreu ihrer Tradition betrachten sie das Speisungswunder nicht als au\u00dfergew\u00f6hnlich: \u201eUnsere V\u00e4ter haben das Manna in der W\u00fcste gegessen, wie es in der Schrift hei\u00dft: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen\u201c (6,31). Sie brauchten sich daf\u00fcr auch nicht anzustrengen. Die Aufforderung bei Joh (6,27a): \u201eM\u00fcht euch nicht ab \u2026\u201c ist dann eher rhetorisch gemeint: \u201eWann auch immer ihr f\u00fcr euer Brot selbst Sorge tragen m\u00fcsst \u2026\u201c, aber lasst es an keiner Anstrengung fehlen, \u201ewenn es um die Speise geht, die f\u00fcr das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird.\u201c Johannes f\u00fchrt sodann diese Speise als \u201edas <em>wahre<\/em> Brot vom Himmel\u201c, also als deutliche Steigerung ein, die schlie\u00dflich in den Superlativ des Ich-bin-Wortes Jesu kulminiert: \u201eIch bin das Brot des Lebens\u201c (Joh 6,35.48).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zugang zum wahren Himmelsbrot, zu einer Speise f\u00fcr das ewige Leben, zu Jesus selbst \u201eerwirbt\u201c man sich einzig durch Vertrauen. Dies wird im Verlauf der Brotrede deutlich, deren Inhalt sich nicht ohne weiteres erschlie\u00dft. Aber nehmen wir einmal an, es w\u00e4re ein Trauminhalt, und man w\u00fcnschte sich, er w\u00fcrde wahr. Die Tiefenpsychologie Carl Gustav Jungs<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> meint, im Traum bedeutet das Erscheinen von Nahrung oft, dass etwas bereit ist, vom Bewusstsein einverleibt zu werden; ein neues Bewusstsein, das nun bereit ist, in der menschlichen Psyche aufzutauchen. Jesus mit dem Brot vom Himmel zu identifizieren, bedeutet, dass mit ihm eine neue Entwicklung beginnt. Das wahre Brot des Lebens ist ein Symbol f\u00fcr das, was die Seele, das Innerste des Menschen, n\u00e4hrt. Diese Nahrung zu essen, meint, den Willen Gottes zu tun, was bedeutet, seiner eigenen innersten Wahrheit treu zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der fr\u00fchchristliche Philosoph und Theologe Clemens von Alexandria (ca. 150\u2013ca. 215 ) brachte diesen Gedanken mit Joh 4,34 in Verbindung, wo Jesus seinen J\u00fcngern, die ihn zum Essen n\u00f6tigen, einsch\u00e4rft: \u201eMeine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu f\u00fchren.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> In der Brotrede erwartet Jesus von seinen Gespr\u00e4chspartnern nicht mehr als er selbst sich f\u00fcr \u201eGottes\u201c Sache zu engagieren bereit ist, mit der Ausnahme, dass sie Sein Werk nicht bis zum Ende verwirklichen m\u00fcssen: \u201eIch bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben\u201c (Joh 6,35.48).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zuvor weist Jesus auf das wahre Brot hin: \u201eNicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben; mein Vater <em>gibt<\/em> euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.\u201c Entsprechend wird reagiert: \u201eDa baten sie ihn: Herr, gib uns <em>immer<\/em> (allezeit) dieses Brot!\u201c (6,32\u201334)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Reaktion der Gespr\u00e4chspartner zeugt von einem Missverst\u00e4ndnis: \u201eSie hoffen auf fortgesetzte Versorgung.\u201c Aber diese ist nicht notwendig; wenn Jesus f\u00fcr die Menschen eintritt, gilt das <em>ein f\u00fcr allemal<\/em>. Das unbestimmte Zeitadverb geh\u00f6rt zum Stil des JohEv und bewirkt ein charakteristisches Missverst\u00e4ndnis, und wir k\u00f6nnen \u201edaraus nicht einen Verweis auf die Eucharistie als eine Einrichtung, die in der Kirche st\u00e4ndig zur Verf\u00fcgung steht, erschlie\u00dfen.\u201c Es geht doch um \u201edie Einheit mit Christus, welche der Glaube bewirkt\u201c. \u201eWenn ein Mensch wirklich lebengebende Ber\u00fchrung mit Jesus hat, h\u00f6rt er nicht wieder auf, von ihm abzuh\u00e4ngen, aber die erste Begegnung mu\u00df nicht wiederholt werden.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes lenkt die Aufmerksamkeit von Jesus als Brot des Lebens auf die M\u00f6glichkeit der Teilhabe am ewigen Leben. Wer sich ihm voll und ganz anvertraut, wer sich seinen Willen, \u00fcbereinstimmend mit dem Willen des Vaters (\u201eGottes\u201c), ohne Vorbehalt einverleibt, der wird ewig leben. Man mag an Nektar und Ambrosia, die Speise der G\u00f6tter, denken; sie war aber, bis auf wenige G\u00f6tterlieblinge unter den Menschen (wie Aeneas, Achilleus), nur G\u00f6ttern vorbehalten und verlieh Unsterblichkeit. Davon zeugen Homers Ilias und Odyssee (zweite H\u00e4lfte des 8. Jh. v.d.Z. verschriftlicht).<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a>Homer war Bildung schlechthin und repr\u00e4sentiert lange Zeit die griechische Kultur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Essen und Trinken h\u00e4lt Leib und Seele zusammen, sagt eine alte Volksweisheit. In vielen Kulturen wurde und wird diese nat\u00fcrliche Tatsache zum Bestandteil eines Kultes erhoben. Dieses ist auch der Fall bei der Eucharistie und beim Abendmahl; Menschen k\u00f6nnen sich als Teilnehmende gest\u00e4rkt f\u00fchlen. Der Kirchenvater Ignatius von Antiochien (verst. 2. Jh.) bezeichnet von daher das Heilige Abendmahl auch als ein \u201epharmakon athanasias\u201c, als ein Heilmittel der Unsterblichkeit. Luther sah es in seinem Gro\u00dfen Katechismus \u201eals eine durchaus heilsame, tr\u00f6stliche Arznei, die dir helfen und das Leben geben soll, beides f\u00fcr Leib und Seele. Denn wo die Seele genesen ist, da ist dem Leibe auch geholfen.\u201c Dann kommt der Trugschluss: \u201eDurch den Empfang des Heiligen Abendmahls haben wir also schon jetzt und hier das ewige Leben (\u2026).\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von Jesus, dem Brot des Lebens, dem lebendigen Brot, ewiges Leben zu empfangen, ist aber etwas v\u00f6llig anderes.\u201eEure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben\u201c (Joh 6,49\u201351a). Hier geht es um die \u2013 heute innere \u2013 Beziehung zu Jesus, um das Vertrauen ihm gegen\u00fcber, das uns dann bef\u00e4higen kann, seine Lebensphilosophie anzunehmen und seine Ziele zu verfolgen und gemeinsam (im Kollektiv) sein Werk fortzusetzen (s. Bergpredigt).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Wort \u201eewig\u201c wird meist an der Dimension der Zeit gemessen: \u201eSie hat sich schon ewig nicht mehr blicken lassen\u201c. \u201eIch musste ewig auf den Bus warten.\u201c \u201eEs hat eine Ewigkeit gedauert, bis man mich endlich verstanden hat.\u201c \u201eEr ist doch der ewig Gestrige.\u201c \u201eEr braucht eine halbe Ewigkeit!\u201c Oder man setzt das Wort \u201eewig\u201c gleich mit \u201eunendlich\u201c oder \u201eunsterblich\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei Johannes meint \u201eewig\u201c eine Lebensqualit\u00e4t, deren Fundament und Quelle in Anschauungen gr\u00fcndet, die dort zu suchen sind, wo Menschen noch in der Einheit mit der Natur leben und im Frieden untereinander, wo der Klimawandel ernstgenommen und die Folgen erkannt und bek\u00e4mpft werden. Ewiges Leben ist also nichts Passives, sondern vielmehr aktive und selbstkritische Haltung mit der aufrichtigen Bereitschaft, auch unbequeme Wege f\u00fcr Ver\u00e4nderungen zu gehen. Dazu geh\u00f6rt ein starker Glaube, der nicht zwangsl\u00e4ufig religi\u00f6s motiviert sein muss. Es ist ein tiefes Vertrauen, ein \u00dcberzeugt sein, dass ein Menschenleben mehr wert ist als Macht, Profit, Gier, Machbarkeitswahn. Es meint Ehrfurcht vor dem Leben. Ewiges Leben bedeutet gerade die Einsicht, dass das eigene Leben begrenzt ist; es bedeutet aber ebenfalls zu hoffen, dass es noch eine bessere Welt gibt als diese, der gegen\u00fcber sich die menschliche Spezies nicht als w\u00fcrdig erwiesen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eins l\u00e4sst sich biblisch-theologisch best\u00e4tigen: Das ewige Leben bezieht sich auf einzelne Menschen, w\u00e4hrend das K\u00f6nigtum oder Reich Gottes (auch: Reich der Himmel) kollektiv zu verstehen ist.<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Beide Gr\u00f6\u00dfen, Ebenen oder Dimensionen sind nicht rein spirituell gemeint, sondern ziehen Einstellungen, soziales und ebenso mitunter politisches Engagement nach sich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit elementaren Symbolen wie Brot, Fleisch, Blut<a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> provoziert Johannes, um den Ernst anzuzeigen, wenn man in die Nachfolge Jesu eintritt. Und daf\u00fcr muss ein Mensch ihm vertrauen, an ihn glauben: \u201eDas ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat\u201c (Joh 4,29). \u201eWer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich <em>glaubt<\/em>, wird nie mehr Durst haben\u201c (6,35b). \u201eDenn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die <em>den Sohn sehen<\/em> und <em>an ihn glauben<\/em>, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag\u201c (6,40). \u201eAmen, amen, ich sage euch: <em>Wer glaubt, hat das ewige Leben<\/em>\u201c (6,47).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer vertrauensvoll in die Nachfolge Jesu eintritt, der wird noch einen anderen Hunger und Durst entwickeln, der allerdings nicht so bald gel\u00f6scht werden mag (Mt 5,6):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSelig (makarios), die hungern und d\u00fcrsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hunger und Durst nach Gerechtigkeit treibt ins Engagement; Menschen werden deshalb ges\u00e4ttigt, weil ihnen all die M\u00fche und Arbeit f\u00fcr die Herrschaft Gottes \u2013 nur darin gibt es Gerechtigkeit \u2013 auch viel Freude und Best\u00e4tigung gibt. Und in diesem Sinne handeln sie ganz im Sinne Jesu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Thomas Bautz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(\u201eim Unruhestand\u201c)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bonn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<a href=\"mailto:bautzprivat@gmx.de\">bautzprivat@gmx.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Matthias Gaudron: Das Leben Jesu nach dem Evangelisten Johannes (Kapitel 1-17), (2018): Dritter Abschnitt: Jesus offenbart sich als das Lebensbrot; die J\u00fcnger m\u00fcssen sich entscheiden (6,1-71); Die eucharistische Rede (6,22-71): Das Brot des Lebens; Jesus &#8211; das wahre Brot des Lebens; Jesus verhei\u00dft die Eucharistie; Die Reaktionen auf die eucharistische Rede.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Peter Biehl: Symbole geben zu lernen II. Zum Beispiel: Brot, Wasser und Kreuz. Beitr\u00e4ge zur Symbol und Sakramentendidaktik, WdL 9 (1993): (3) Konkretionen: Symbole in religi\u00f6sen Lernprozessen (3.1) Das Symbol \u201eBrot\u201c und das Abendmahl, 60\u2013116: Anthropologische und theologische Reflexionen zu \u201eBrot\u201c, \u201eMahl\u201c und \u201eessen\u201c, 60\u201374: 63; dem Speisungswunder in Mk 6,38\u201342; 8,4\u20139 (Brot und Fisch) folgt keine Deutung und kein Ich-bin-Wort Jesu; Joachim Gnilka: Das Evangelium nach Markus, EKK II\/1 (1978), 253ff, 299ff.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> David C. Bienert: Das Abendmahl im johanneischen Kreis. Eine exegetisch-hermeneutische Studie zur Mahltheologie des Johannesevangeliums, BZNT 202 (2020). Zwar setzt der Autor die Leitbegriffe meist in Anf\u00fchrungszeichen, aber die grundlegende Intention einer eucharistischen Deutung von Joh 6 bleibt erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Leonardo Boff: Kleine Sakramentenlehre (1976, 1988, 2003).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Zitiert nach Ralf Miggelbrink: Einf\u00fchrung in die Lehre von der Kirche (2003), 57.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vorangestelltes Amen dient der Bekr\u00e4ftigung: \u201eZuverl\u00e4ssig ist, was ich sage\u201c; \u201eWahrlich, ich sage euch\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Horst Dietrich Preu\u00df\/ Klaus Berger: Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments. Teil 2 (1980): 309\u2013311: 310.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Bei Preu\u00df\/ Berger: Bibelkunde NT benannt als <em>Ich-bin-Bildworte<\/em> (479): Joh 6,35 (Brot des Lebens); 8,12 (Licht der Welt); 10,7.9 (T\u00fcr zu den Schafen); 10,11.14 (guter Hirte); 11,25 (Auferstehung und Leben); 14,6 (Weg, Wahrheit und Leben); 15,1.5 (wahrer Weinstock). \u2013 Die Ich-bin-Worte beruhen auf dem Credo der Gemeinde: \u201eJesus ist der Sohn Gottes. Dieses wird von Johannes in seiner Symbolsprache interpretiert, und zwar so, da\u00df die Interpretation Jesus selber in den Mund gelegt wird.\u201c Hans Conzelmann: Grundriss der Theologie des NT (Studienausgabe, 1976): (\u00a7 45) Die Selbstdarstellung Jesu: Ego Eimi (bei Joh), 381\u2013383: 382\u2013383; cf. Charles Kingsley Barrett: Das Evangelium nach Johannes, KEK Sonderband (1990): Brot vom Himmel (6,26\u201359), 298\u2013311: 303; zur Herleitung der Ich-bin-Formel aus dem Umfeld, 303\u2013304.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> S. <a href=\"https:\/\/www.globalhungerindex.org\/de\/\">https:\/\/www.globalhungerindex.org\/de\/<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/presse\/pressemitteilungen\/welthungerhilfe-stellt-welthunger-index-2024-vor\">https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/presse\/pressemitteilungen\/welthungerhilfe-stellt-welthunger-index-2024-vor<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> S. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UN-Sonderberichterstatter_zum_Recht_auf_Nahrung\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UN-Sonderberichterstatter_zum_Recht_auf_Nahrung<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Ziegler: \u00c4ndere die Welt! Warum wir die kannibalische Weltordnung st\u00fcrzen m\u00fcssen (2015): Die Ungleichheit zwischen den Menschen (43\u201359): Die kannibalische Weltordnung, 48\u201353: 52; Or.: Retournez les fusils! Choisir son camp (2014).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Wir beziehen uns hier nicht auf Eugen Drewermann: Tiefenpsychologie und Exegese (1991); cf. im Folgenden John A. Sanford: Mystical Christianity. A Psychological Commentary on the Gospel of John (1993): Inner Food. The Discourse on the Heavenly Bread (John 6,22\u201371), 153\u2013167: 153f.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Sanford, 153\u2013154.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Barrett, 302 u. 304; dort die Erl\u00e4uterung zum griechischen Wortgebrauch.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Peter Eich: Gottesbild und Wahrnehmung. Studien zu Ambivalenzen fr\u00fcher griechischer G\u00f6tterdarstellungen (ca. 800\u2013ca. 400 v.d.Z.), PawB 34 (2011): (3.) G\u00f6tterbilder in archaischer und fr\u00fchklassischer Zeit (3.1.) Epos (94\u2013118): (3.1.1.) Die homerischen Epen, 94\u2013103: 94 (A. 3), mit bibliographischem Hinweis.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.lutherisch.de\/index.php\/glaube\/vertiefung\/luthers-kleiner-katechismus-teil-2\/77-das-sakrament-des-altars-oder-das-heilige-abendmahl-2\">https:\/\/www.lutherisch.de\/index.php\/glaube\/vertiefung\/luthers-kleiner-katechismus-teil-2\/77-das-sakrament-des-altars-oder-das-heilige-abendmahl-2<\/a>; cf. Manfred Josuttis\/ Gerhard Marcel Martin (Hg.): Das heilige Essen. Kulturwissenschaftliche Beitr\u00e4ge zum Verst\u00e4ndnis des Abendmahls (1980): Essen und Trinken: Religionsph\u00e4nomenologisch (Hans-J\u00fcrgen Greschat), 29\u201339: 36.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Cf. Barrett, 235.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ECDD61E8-745D-436C-A344-9D48F56880AB#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Ursula Fr\u00fcchtel: Mit der Bibel Symbole entdecken (1991): (IV.) Symbole, die dem Bereich der Kultur entnommen wurden (Kap. 19) Das Symbol des Brotes (4.) Brot in F\u00fclle \u2013 das Symbol des Brotes im JohEv (4.1) Brot in F\u00fclle und das Brot des Lebens. Das Symbol des Brotes in Joh 6, S. 504\u2013510: \u201eUm der Bildsprache die H\u00e4rte zu nehmen, stand die Auslegung immer wieder in der Versuchung, sie durch den Hinweis auf die Abendmahlslehre zu mildern. Das Fleisch, das Jesu zu essen, das Blut, das er zu trinken auffordert wurde (\u2026) wieder bezogen auf die Elemente des Abendmahls\u201c (509).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brot des Lebens und Nachfolge Jesu | L\u00e4tare | 30.03.2025 | Joh 6,(4\u201315).26\u201335.41.42.47\u201351 | Thomas Bautz | Liebe Gemeinde! Ich erachte es als symptomatisch, wenn ein r\u00f6misch-katholischer Priester im Kommentar zum Johannesevangelium das \u201eBrot des Lebens\u201c auf die Eucharistie bezieht.[1] In Symbole geben zu lernen wird ein ganzes Kapitel betitelt: Das Symbol \u201eBrot\u201c und das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":22465,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,1,157,853,114,250,349,692,3,109,209],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-22469","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-aktuelle","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-06-chapter-06","category-kasus","category-laetare","category-nt","category-predigten","category-thomas-bautz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22469","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22469"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22469\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22470,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22469\/revisions\/22470"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22469"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22469"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22469"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=22469"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=22469"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=22469"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=22469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}