{"id":22471,"date":"2025-03-25T08:28:39","date_gmt":"2025-03-25T07:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=22471"},"modified":"2025-03-25T08:28:39","modified_gmt":"2025-03-25T07:28:39","slug":"johannes-647-51-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-647-51-8\/","title":{"rendered":"Johannes 6,47-51"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Himmlischer Hunger | L\u00e4tare | 30.o3.2025 | Joh 6,47-51 | Paul Wellauer |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Psalmgebet im Wechsel | Psalm 84,2-13 | <\/strong><strong>Lutherbibel 2017* <\/strong><strong>|<br \/>\n| Freude am Hause Gottes |<\/strong>[1 Ein Psalm der Korachiter, vorzusingen, auf der Gittit.]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I \u00a02 Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth!<br \/>\nII 3 Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorh\u00f6fen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.<br \/>\nI\u00a0 4 Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest f\u00fcr ihre Jungen \u2013 deine Alt\u00e4re, HERR Zebaoth, mein K\u00f6nig und mein Gott.<br \/>\nII 5 Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. [Sela.]<br \/>\nI\u00a0 6 Wohl den Menschen, die dich f\u00fcr ihre St\u00e4rke halten und von Herzen dir nachwandeln!<br \/>\nII 7 Wenn sie durchs d\u00fcrre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Fr\u00fchregen h\u00fcllt es in Segen.<br \/>\nI\u00a0 8 Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion.<br \/>\nII 9 HERR, Gott Zebaoth, h\u00f6re mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! [Sela.]<br \/>\nI 10 Gott, unser Schild, schaue doch; sieh an das Antlitz deines Gesalbten!<br \/>\nII 11 Denn ein Tag in deinen Vorh\u00f6fen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die T\u00fcr h\u00fcten in meines Gottes Hause als wohnen in den Zelten der Frevler.<br \/>\nI \u00a012 Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.<br \/>\nII 13 HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verl\u00e4sst!<br \/>\nI&amp;II AMEN<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| <\/strong><strong>Lesung <\/strong><strong>Predigttext | <\/strong><strong>Johannes 6,47-51 <\/strong><strong>| <\/strong><strong>Das Brot des Lebens <\/strong><strong>| Die <\/strong><strong>Z\u00fcrcher Bibel, 2007** |<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus sagte zu ihnen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">47 <strong>Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben. <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">48 <strong>Ich bin das Brot des Lebens <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">49 Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">50 <strong>Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt: Wer immer davon isst, stirbt nicht.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">51 <strong>Ich bin das lebendige Brot,<\/strong> das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben; und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch<strong>, f\u00fcr das Leben der Welt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach lebt. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Predigt <\/strong><strong>| Himmlischer Hunger |<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern durch die Liebe und Gnade Gottes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>1. \u00abAmen, Amen\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abAmen, Amen\u00bb,<\/strong> so beginnt unser heutiger Bibeltext f\u00fcr die Predigt. Wir sind uns gewohnt, am Ende eines Gebets \u00abAmen\u00bb zu sagen. Im kurzen W\u00f6rtchen Amen steckt eine ganze Pallette von Deutungsm\u00f6glichkeiten: \u00abSo ist es!\u00bb, \u00abSo soll es sein!\u00bb, \u00abSo geschehe es!\u00bb. Wer Amen sagt, der best\u00e4tigt und bekr\u00e4ftigt das vorg\u00e4ngig Ausgesprochene: \u00abJa, das Gesagte gilt, ich stelle mich dahinter und w\u00fcnsche mir , dass es so geschieht, bzw. das Gott dies so geschehen l\u00e4sst, wie daf\u00fcr gebetet wurde.\u00bb<br \/>\nAmen meint urspr\u00fcnglich \u00abverwurzelt sein, sich fest machen, verankert sein\u00bb. Wenn ich in einem Gebet Amen sage, spreche ich Gott mein tiefes Vertrauen aus: \u00abIch will in dir verwurzelt sein, du bist mein Halt, mein sicheres Fundament.\u00bb Die hebr\u00e4ische Wortwurzel von Amen bedeutet auch Treue (vgl. Jesaja 65,16), Verl\u00e4sslichkeit, Zuversicht und Glaube (vgl. 1. Mose 15,6).<br \/>\nIch kann euch nur ermutigen, selbst nachzuforschen, was in diesem unscheinbaren und oft beil\u00e4ufig gesagten W\u00f6rtchen alles steckt! Und \u00fcberlegt euch immer neu, was ihr sagt und tut, wenn ihr am Ende eines Gebetes Amen sagt.<br \/>\nVor gut 35 Jahren haben meine Frau Barbara und ich eine sehr spannende Predigt zu diesem einen Wort Amen geh\u00f6rt: Wir haben uns nach dieser Predigt entschieden, in unsere Eheringe das Wort AMEN gravieren zu lassen! \u00abSo sei es!\u00bb<br \/>\nIm Neuen Testament kommt \u00abAmen\u00bb insgesamt 152 mal vor, im Alten Testament 30 mal.<br \/>\nIn den Geschichts- und Prophetenb\u00fcchern des Alten Testaments ist es oft das Volk, das nach der Ansprache eines Propheten oder Priesters dazu aufgerufen wird, das Gesagte mit dem gemeinsamen Amen zu best\u00e4tigen. Ganz \u00e4hnlich, wie wir dies meistens in unseren Gebeten tun, wird in den Psalmen nach ausf\u00fchrlichem Lob und Anbetung f\u00fcr Gott Amen als Abschluss verwendet.<br \/>\nIm Neuen Testament steht das Amen allerdings weit h\u00e4ufiger am Anfang einer wichtigen Rede von Jesus, als wollte er sagen: \u00abWas ich jetzt sage, ist zutiefst in Gott verwurzelt, ist eine Kernbotschaft, die ihr euch merken m\u00fcsst. H\u00f6rt doppelt gut zu und beherzigt, was ich euch nun sage!\u00bb<br \/>\nUnd wenn Jesus sogar <strong>\u00abAmen, Amen\u00bb<\/strong> sagt, muss danach wohl etwas ausserordentlich Wichtiges pr\u00e4sentiert werden:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>2. \u00ab<\/strong><strong>Wer glaubt, hat ewiges Leben.\u00bb <\/strong>In f\u00fcnf kurzen Worten wir das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus zusammengefasst und verdichtet. Die Perspektive und Hoffnung seiner Reden und seines Lebens ist die Ewigkeit, und der Zugang dazu ist unser Glaube. So einfach kann christlicher Glaube sein, so schlicht darf unser Glaube beginnen, wachsen und reifen: \u00abIch glaube und freue mich auf das ewige Leben!\u00bb Wir leben in einer Zeit der Selbstoptimierung und Selbstverwirklichung, wir packen m\u00f6glichst viel Konsum, Reisen und Erlebnisse in unser irdisches Leben. Die sozialen Medien heizen diesen Drang nach immer mehr zus\u00e4tzlich an: Man sieht, was andere erleben, geniessen und konsumieren und m\u00f6chten dies auch haben. \u00abFOMO\u00bb, Fear of missing out, die Angst, etwas zu verpassen, wird dieser unselige Kreislauf genannt und als \u00aberste social-media-Krankheit\u00bb bezeichnet. Als Christinnen und Christen haben wir eine ganze Ewigkeit vor uns, weshalb sollten wir uns dann einen solchen Stress machen, m\u00f6glichst viel in unser irdisches Leben zu packen? Der Glaube an eine ewige Heimat bei Gott kann uns viel vom Druck dieses irdischen Lebens abnehmen. \u00abSub specie aeternitatis\u00bb, lateinisch f\u00fcr \u00abunter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit\u00bb relativieren sich unsere Alltagsfragen und -sorgen und werden in einen grossen, umfassenden Zusammenhang gestellt. Wenn wir morgens, abends oder auch zwischendurch beten, schenkt uns dies jedes Mal die M\u00f6glichkeit, unser Leben durch die g\u00fctigen und ewigen Augen Gottes zu betrachten. Mir hilft dies, Dr\u00e4ngendes von wirklich Wichtigem zu unterscheiden und Verg\u00e4ngliches nicht zu ernst zu nehmen, wenn Gott mir die T\u00fcre zur Ewigkeit offenh\u00e4lt.<br \/>\n<strong>\u00ab<\/strong><strong>Wer glaubt, hat ewiges Leben.\u00bb <\/strong>kann auch als \u00dcberschrift und Zuspitzung der folgenden S\u00e4tze von Jesus verstanden werden.:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>3.\u00ab<\/strong><strong>Ich bin das Brot des Lebens. <\/strong>Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben. <strong>Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt: Wer immer davon isst, stirbt nicht.\u00bb <\/strong>Die meisten von uns w\u00fcrden wohl sagen, dass unser Glaube eine Sache des Herzens und unseres Geistes ist. Bei Jesus wird\u2019s nun aber sehr k\u00f6rperlich: Von Brot ist da die Rede, vom Brot des Lebens, das wir essen sollen. Und wenn wir es essen, sterben wir nicht. Und die provokativste Aussage ganz zu Beginn, Jesus sagt von sich: <strong>\u00abIch bin <\/strong>das Brot des Lebens.\u00bb<br \/>\nUnser erster Gedanke f\u00fchrt uns wohl zum Abendmahl, wo Jesus sehr \u00c4hnliches sagt: \u00abUnd w\u00e4hrend sie assen, nahm er <strong>Brot<\/strong>, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen und sprach: <strong>Nehmt, das ist mein Leib.\u00bb <\/strong>Markus 14,22 (vgl. Matth\u00e4us 26,26, Lukas 22,19) Johannes erz\u00e4hlt uns in seinem Evangelium nicht vom Abendmahl, wie wir gewohnt sind, es zu feiern. Wo Matth\u00e4us, Markus und Lukas sehr \u00e4hnlich vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen J\u00fcngern berichten, teilt Johannes eine andere Erinnerung mit seinen Leser\/-innen: Jesus w\u00e4scht seinen J\u00fcngern die F\u00fcsse und \u00abso erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.\u00bb (Johannes 13,1) Auch bei Johannes verbindet Jesus diesen wohltuenden Liebesdienst mit dem Hinweis, dass er bald nicht mehr unter ihnen weilen wird. Deutlicher als die anderen drei Evangelisten ermahnt Jesus bei Johannes seine J\u00fcnger, die Liebe ganz praktisch mit den Mitmenschen zu teilen, zum Beispiel, indem man einander die F\u00fcsse w\u00e4scht.<br \/>\nIch stelle mir vor, dass Abendmahlsfeiern mit gegenseitigem F\u00fcsse waschen auch sehr feierlich und besinnlich sein k\u00f6nnen, dar\u00fcber hinaus im wahrsten Sinne des Wortes sinnlich, ber\u00fchrend und bewegend. Wie w\u00e4re es, wenn wir dies bei einer der n\u00e4chsten Abendmahlsfeiern einmal versuchen?<br \/>\nAuch wenn Johannes kein klassisches Abendmahl beschreibt, vermittelt er uns an verschiedenen Orten die grundlegenden Aussagen des Abendmahls: <strong>\u00ab<\/strong><strong>Ich bin das Brot des Lebens. [\u2026] Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt: Wer immer davon isst, stirbt nicht.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir die feierliche Form des Abendmahls einmal ausklammern: Wie sieht das ganz praktisch aus, wenn wir Jesus als Brot des Lebens \u00abessen\u00bb wollen? K\u00f6nnte das heissen, dass wir seine Worte und Taten in uns \u00abhineinfressen\u00bb, damit sie unsere Gedanken und Taten n\u00e4hren und befl\u00fcgeln? Bedeutet dies, dass wir seinem Beispiel folgen und Brot verteilen und F\u00fcsse waschen sollen? Wenn wir Jesus als Brot des Lebens \u00abessen\u00bb, meint dies wohl auch, dass wir seinen Tod ernst nehmen, in dem sein Leib \u00abgebrochen\u00bb wurde, wie man einen Laib Brot bricht, um ihn dann zu verteilen und zu essen.<br \/>\nAuch nach seiner Auferstehung hat Jesus mit seinen J\u00fcngern Lebensbrot geteilt: Zun\u00e4chst mit den beiden J\u00fcngern, mit denen er nach Emmaus wanderte. Unterwegs erkannten sie ihn nicht, aber als er mit ihnen das Brot teilte, fiel es ihnen wie Schuppen aus den Augen und sie sahen den auferstandenen Jesus Christus. (Lukas 24,13-35) Und auch bei den J\u00fcngern am See Tiberias heisst es: \u00abJesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen.\u00bb (Johannes 21,13a) \u00abDies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt\u00bb, bedeutet dann sinngem\u00e4ss: Jesus war im Totenreich, ist auferstanden und schenkt uns mit seiner Auferstehung \u00abhimmlisches Brot\u00bb, Ewigkeitsperspektive, Nahrung, die den Tod \u00fcberwindet.<br \/>\nIch w\u00fcnsche uns allen diesen \u00abHimmlischen Hunger\u00bb nach ewiger Nahrung, nach dem wahren Brot des Lebens! Ich w\u00fcnsche uns den himmlischen Hunger nach Liebe, die anderen die F\u00fcsse w\u00e4scht und Brot verteilt, ich w\u00fcnsche uns den Hunger nach Gerechtigkeit und Frieden, der uns mutig macht, uns f\u00fcr die Schw\u00e4cheren einzusetzen. \u2013 Aber ich w\u00fcnsche uns weniger Hunger nach fast Food f\u00fcr K\u00f6rper, Seele und Geist, weniger Hunger nach oberfl\u00e4chlicher Ablenkung, \u00fcberm\u00e4ssigem Konsum und Nahrung, die nicht wirklich n\u00e4hrt. Die Passions- und Fastenzeit, in der wir uns gerade bewegen, kann uns hier viele wertvolle Um-Denk-Anst\u00f6sse geben!<\/p>\n<p><strong>4. Ich bin das lebendige Brot<\/strong>, das vom Himmel herabgekommen ist. <strong>Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben;<\/strong> und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, <strong>f\u00fcr das Leben der Welt.<\/strong> (Vers 51)<br \/>\nDer erste Teil des Satzes klingt wie eine Zusammenfassung des bisher Gesagten. Der Schluss weitet den Blick \u00fcber unser pers\u00f6nliches Seelenheil und das Leben der christlichen Gemeinde hinaus in die Welt: <strong>\u00abIch bin das lebendige Brot<\/strong>, das vom Himmel herabgekommen ist. [\u2026] <strong>f\u00fcr das Leben der Welt.\u00bb<\/strong> Jesus hat nicht allein den Glauben des Einzelnen im Blick und auf dem Herzen, er schenkt sein Lebensbrot gerne der ganzen Welt.<br \/>\nUnd daf\u00fcr sind wir gefragt als \u00abBrotverteiler\/-innen\u00bb: <strong>\u00abGebt ihr ihnen zu Essen!\u00bb<\/strong>, sagt Jesus zu den J\u00fcngern, als mehrere Tausend Menschen Jesus zuh\u00f6rten und hungrig wurden. (Matth\u00e4us 14,16; Markus 6,37; Lukas 9,13)<br \/>\nIch bin ausgesprochen dankbar, dass wir in unseren Kirchen engagierte und beherzte Menschen haben, welche bei Tischlein deck dich und Brot lindert Not Lebensmittel an Menschen weitergeben, die wenige finanzielle Mittel haben. Wo am Sonntag \u00abgeistliches Brot\u00bb f\u00fcr Herz und Seele gepredigt und gefeiert wird, erhalten Menschen am Montag, bzw. Donnerstag Brot und andere Lebensmittel f\u00fcr den k\u00f6rperlichen Hunger. Und ich freue mich auch sehr, dass viele von euch auch \u00abgeistliches\u00bb Brot verteilen, im Besuchsdienst, in der Familie und Nachbarschaft, in Hauskreisen und Teams und wo immer euch Gott hingerufen hat!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dennoch w\u00fcnsche ich uns allen einen wachsenden \u00abhimmlischen Hunger\u00bb nach dem lebendigen Brot, das Jesus uns gibt und mit dem er uns ewiges Leben schenkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 47 Wie lieblich ist das Haus des Herrn (zu Psalm 84)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 318 Seht, das Brot, das wir hier teilen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG RG 323,1-3 Komm, sag es allen weiter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 52 Anker in der Zeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 116 May Your life<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">M Kurt Grahl | T C.P. M\u00e4rz Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose bl\u00fcht<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*) Die Bibel nach Martin Luthers \u00dcbersetzung, revidiert 2017, \u00a9 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">**) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 2017<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0&#8212;<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Web: <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/livestream\">www.internetkirche.ch\/livestream<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.evang-tg.ch\/\">www.evang-tg.ch<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer und Mitglied im Kirchenrat der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Himmlischer Hunger | L\u00e4tare | 30.o3.2025 | Joh 6,47-51 | Paul Wellauer | | Psalmgebet im Wechsel | Psalm 84,2-13 | Lutherbibel 2017* | | Freude am Hause Gottes |[1 Ein Psalm der Korachiter, vorzusingen, auf der Gittit.] I \u00a02 Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth! 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