{"id":23061,"date":"2025-04-22T09:32:25","date_gmt":"2025-04-22T07:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=23061"},"modified":"2025-04-22T09:33:57","modified_gmt":"2025-04-22T07:33:57","slug":"1-timotheus-612","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-timotheus-612\/","title":{"rendered":"1. Timotheus 6,12"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u201aNarren um Christi willen\u2018 | Konfirmation | 1. Tim 6,12 | Jochen Riepe |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201aK\u00e4mpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen\u2018.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201aAlles ist Kampf\u2018, sagte die Mutter vorwurfsvoll. \u201aNichts machst du von selbst\u2026 immer mu\u00df ich dich erinnern\u2018.\u00a0 Die Sportlehrerin erz\u00e4hlt: \u201aJungen lieben den Zweikampf\u2026 M\u00e4dchen aber auch\u2018. \u201aKommt\u2018, ruft Jesus, \u201alaufen wir um die Wette. Wer hat mehr von Gott verstanden?\u2018<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bundesjugendspiele. Dreikampf. Vierkampf. F\u00fcr Dieter ein Fest. Vor dem Start: Dieter macht Witze und bringt die anderen zum Lachen. \u201aAchtung\u2026 Puste\u2026 los\u2018. Mitten beim 100-Meter-Lauf: Dieter schreit \u201aAu!\u2018 und hinkt und humpelt ins Ziel. Am sch\u00f6nsten aber in meiner Erinnerung: Sein Abgang beim Bodenturnen. Rolle r\u00fcckw\u00e4rts. Radwende. Stand und dann ein \u2013 Knicks. Unser Klassenkasper. Beifall auf allen R\u00e4ngen f\u00fcr den Aktionsk\u00fcnstler.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">III<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles ist Kampf. Kr\u00e4ftespiel. Kr\u00e4ftemessen. Wettkampf. Glaubenskampf. Der Lehrer war sauer, oder tat er nur so? Das Ideal lautet ja: Im Wettkampf soll die Pers\u00f6nlichkeit sich zeigen oder besser: sich entwickeln und reifen. Im Messen der Kr\u00e4fte, im vollen Einsatz f\u00fcr ein Ziel wirken K\u00f6rper und Geist zusammen und werden gesund.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieter lie\u00df sich in dieses Programm nicht hineinnehmen. Uns Mitsch\u00fclern tat das gut oder zumindest halbgut. Im Lachen und Feixen kamen die Anspannung, die \u00c4ngste, zu versagen, die Schamgef\u00fchle wegen einer unsportlichen Figur heraus. Bundesjugendspiele sind ja nicht ohne\u2026 gerade wenn man nicht zu den \u201aSportskanonen\u2018 geh\u00f6rt. Dieter, der Narr, signalisierte: Was macht ihr da eigentlich? Ein Knicks nach der Boden\u00fcbung \u2013 das war eine Art Kampferkl\u00e4rung an den Kampfgedanken. Im allgemeinen Get\u00fcmmel sagte jemand, was Sache ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">IV<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201a<em>K\u00e4mpfe<\/em> <em>den guten Kampf des Glaubens<\/em>.\u2018 Ja, die Bibel spricht vom Agon, vom Kampf Jesu und den Kampf um Jesu Willen. Ich sage einmal: Vom Wettlaufen in den Spuren Jesu. Auch dann, wenn es schwierig wird und ich angefeindet werde. Mir wurde erz\u00e4hlt, da\u00df der Ruf des Apostels fr\u00fcher, bei euren Gro\u00df- oder Urgro\u00dfeltern, ein beliebter Konfirmationsspruch war, besonders nat\u00fcrlich in der Nazizeit. Kirchenkampf \u2013 Ermutigung zum Widerstand und zur Glaubenstreue.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr euch Konfirmanden jedoch war es zun\u00e4chst r\u00e4tselhaft. Glaube und Kampf, Streit oder sogar Aggression? Wie soll das zusammengehen? Jesus war ja kein verbissener Glaubensk\u00e4mpfer. Er hat auch keinen Heiligen Krieg gegen Ungl\u00e4ubige ausgerufen. Im Gegenteil: \u201a<em>Liebet eure Feinde<\/em>\u2018, hat er gesagt. Aber wer die Evangelien genau liest, der lernt: Jesus hatte schon Lust zur N\u00e4he, zum Dialog, zum Streit und auch zur Provokation. Man mu\u00df die Menschen aufr\u00fctteln und sich zu denen setzen, bei denen keiner sitzen will. Man mu\u00df den Weltlauf herausfordern, unterbrechen und einen anderen Blick wagen. Viele waren begeistert, aber viele haben sich auch an ihm gerieben. Kommt, laufen wir um die Wette! Wer hat mehr von Gott verstanden?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">V<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201aNichts machst du von selbst\u2018, seufzt die Mutter, \u201aich bin das K\u00e4mpfen so leid\u2018. \u201aJungen lieben den Zweikampf, M\u00e4dchen aber auch\u2026\u2018\u00a0 Wir haben dar\u00fcber gesprochen: \u201aAlles ist Kampf\u2018, ja, das Leben gleicht einem Kr\u00e4ftespiel, einem Kr\u00e4ftemessen, und oft ist das auch gut so. Jedenfalls im Sport. Im Vergleich mit einem Konkurrenten kann ich motiviert werden, meine F\u00e4higkeiten einsch\u00e4tzen und mich verbessern. Erst die Herausforderung durch dich macht mich lebendig. Dieses \u201aIch-darf-nicht-kneifen\u2018, dieses \u201aIch-mu\u00df-mich-stellen-Gef\u00fchl\u2018 fordert K\u00f6rper und Geist heraus. Ob man dies, wie manche meinen, als \u201aSchwarze P\u00e4dagogik\u2018 bezeichnen kann und eine Abschaffung der Bundesjugendspiele an der Zeit ist, wei\u00df ich ehrlich gesagt nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben allerdings, realistisch wie Ihr jungen Leute nun einmal seid, auch die Gegenrechnung aufgemacht. Zum Sieger geh\u00f6rt der Verlierer, zum Jubel die Trauer, zum H\u00f6henflug der Absturz. Ersch\u00f6pfung, Schamgef\u00fchle. Die Erfahrenen, die Erwachsenen, eure Eltern besonders, werden dies aus ihrem Lebenslauf erinnern. Sie mu\u00dften sich stellen und denken vielleicht heute: Es gab Menschen, Ziele, die meines vollen Einsatzes wert waren \u2013 euch zu erziehen zum Beispiel. Ich habe meine Kraft investiert, sie verausgabt und manchmal auch vergeudet. Ich kenne Siege, die Tr\u00e4nen des Gl\u00fccks und die Tr\u00e4nen der Niederlage, und die \u00c4lteren werden sich auch fragen: In welchen L\u00e4ufen und K\u00e4mpfen, in welchen Agonien werde ich noch antreten m\u00fcssen? Was steht mir und uns noch bevor?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">VI<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201a<em>K\u00e4mpfe<\/em> <em>den guten Kampf des Glaubens<\/em>\u2026\u2018 Kann man von einem Klassenclown etwas lernen? Einen Knicks nach dem Radschlagen? Ich glaube, darum ist mir Dieter bei meiner Predigtvorbereitung buchst\u00e4blich zugefallen. Jeder Wettkampf braucht eine Prise (oder auch etwas mehr!) Humor, Parodie oder Selbstverulkung. Und jetzt sage ich auch: eine Prise Glauben! Denn unser Glaube ist ja diejenige Macht Gottes in uns, die uns aus dem Allt\u00e4glichen und Selbstverst\u00e4ndlichen ein St\u00fcck weit \u201aent-r\u00fcckt\u2018 und uns die Welt anders sehen l\u00e4\u00dft. Wer also den Kampf des Glaubens f\u00fchrt, der geht einen Schritt zur Seite, soz. an den Spielfeldrand.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie arm ist der dran, der im allgemeinen Kr\u00e4ftespiel nicht mehr die Kraft zum Abstand, zum Innehalten, ja, zum Ausstieg aufbringt \u2013 auch mitten im 100-Meter-Lauf\u2026 Der nicht mehr die Lust zum Provozieren in sich sp\u00fcrt und darin dem Kampfgeschehen selbst den Kampf ansagt. Nicht nur wir in Dortmund wissen es ja. Wettk\u00e4mpfe, weite Bereiche des Sports, sind gef\u00e4hrdet, von Geld, Neid und Gier beherrscht zu werden. Auch der Lebenskampf, Schule, Beruf, Politik, Kirche ist letztlich ein blindes Geschehen, ein Kampf um Prestige, Macht und Einflu\u00df, ein Kampf aller gegen alle. Unser Bestes, Kraft, Wille, Einsatzfreude kann darin v\u00f6llig verdorben werden und Seele und K\u00f6rper nehmen bleibenden Schaden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">VII<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201aKommt, laufen wir um die Wette\u2018, sagt Jesus, \u201awer hat mehr von Gott verstanden?\u2018 Ja, Jesus suchte die N\u00e4he zu den Menschen, auch zu denen, die ihn ablehnten, er suchte das Kr\u00e4ftespiel und das Kr\u00e4ftemessen. Er stritt um Gott, um den Gott Israels, den er \u201a<em>Vater<\/em>\u2018 nannte, und der mit seinem Liebeswort, seiner Verhei\u00dfung, seinem Gebot den Lauf dieser Welt unterbricht und ihr den Spiegel vorh\u00e4lt. Pause. Abpfiff. Um den Gott, der uns Recken und K\u00e4mpfern, Siegern und Verlierern die Frage stellt: Was macht ihr da eigentlich? Ist es gut, was ihr macht, und k\u00f6nnt ihr das Gute vom B\u00f6sen unterscheiden, das, was dem Leben dient und der Gemeinschaft, und das, was deinem Leben schadet oder es gar gef\u00e4hrdet?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer hat mehr von Gott verstanden? Im Wettkampf des Glaubens geht es sozusagen um einen Mitspieler, der immer etwas nervt, der st\u00f6rt. Den man lange Zeit ignorieren oder vergessen kann, verdr\u00e4ngen und zerst\u00f6ren, und dann pl\u00f6tzlich springt er mitten im allgemeinen Kampfget\u00fcmmel auf\u2019s Spielfeld und der Schiedsrichter bricht ab. \u201aThey cut me down, but I leapt on high\u2018, hei\u00dft es im \u201aLord of the Dance\u2018.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jungen m\u00f6gen den Zweikampf. M\u00e4dchen auch. Menschlich und gut wird unser Kampf dann, wenn ich dem anderen in die Augen sehe und erkenne: Ein geliebter Mensch wie ich. Ein Mensch mit Gef\u00fchlen, die ich nicht besch\u00e4men oder l\u00e4cherlich machen will. Ein Mensch, der meine Anerkennung sucht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">VIII<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Lehrer und Lehrerinnen wissen es und klagen auch dar\u00fcber: Klassenkasper sind gewi\u00df nicht unproblematisch. Oft sind sie hier drinnen trauriger als man von au\u00dfen denkt \u2013 der gro\u00dfe Kasper ist gar kein Kasper und man erschrickt. Denkt an die Tr\u00e4nen, die einem Clown ins Gesicht geschminkt werden. Jemand hat Jesus den \u201aNarren Gottes\u2018 genannt und auch der Apostel Paulus (1. Kor. 4,10) spricht von den Christen als \u201a<em>Narren um Christi Willen<\/em>\u2018 und h\u00e4lt einmal sogar eine Narrenrede (2.Kor. 10-13). Clowns im Lebenskampf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich w\u00fcnsche euch, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, den Mut, die Freude, den Schalk, ab und an den Spuren der beiden zu folgen: Was mache ich da eigentlich? Was macht ihr da eigentlich? Ist es gut? Ist es b\u00f6se?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Gebet nach der Predigt: ) <em>Herr Jesus Christus, du bist vom Tode zum Leben erstanden. Wir bitten dich: Nimm uns mit auf den Weg des Glaubens, \u00fcberwinde Angst und Feigheit und gib uns den Mut, aus den Reihen zu treten und uns zu dir zu bekennen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder: Wir wollen aufstehn (Cl. Bittlinger) \/ Auf, auf mein Herz mit Freuden (P. Gerhardt eg 112) \/ Lord of the Dance \/Ich tanzte an dem Morgen (S. Carter)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Jochen Riepe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lit.: H. Cox , Das Fest der Narren Das Gel\u00e4chter ist der Hoffnung letzte Waffe, 1970, S. 139ff ( Christus als Harlekin)\u00a0 \/ \u00a0https:\/\/taz.de\/Bundesjugendspiele-gehoeren-abgeschafft\/!5931115\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201aNarren um Christi willen\u2018 | Konfirmation | 1. 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