{"id":23066,"date":"2025-04-22T17:00:59","date_gmt":"2025-04-22T15:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=23066"},"modified":"2025-04-22T09:50:21","modified_gmt":"2025-04-22T07:50:21","slug":"jesaja-4026-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-4026-31\/","title":{"rendered":"Jesaja 40,26\u201331"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Quasimodogeniti | 27. April 2025 | Jes 40,26\u201331 | Friedrich Seven |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Text: Jesaja 40, 26-31<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">26) Hebt eure Augen auf in die H\u00f6he und seht!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer hat all dies geschaffen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er f\u00fchrt ihr Heer vollz\u00e4hlig heraus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und ruft sie alle mit Namen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">seine Macht und starke Kraft ist so gro\u00df,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass nicht einer von ihnen fehlt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">27) Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eMein Weg ist dem Herrn verborgen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und mein Recht geht an meinem Gott vor\u00fcber\u201c?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">28) Wei\u00dft du nicht? Hast du nicht geh\u00f6rt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Herr, der ewige Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der die Enden der Erde geschaffen hat,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir nicht m\u00fcde noch matt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sein Verstand ist unausforschlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">29) Er gibt den M\u00fcden Kraft<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und St\u00e4rke genug dem Unverm\u00f6genden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">30) J\u00fcnglinge werden m\u00fcde und matt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und M\u00e4nner straucheln und fallen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">31) aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass sie laufen und nicht matt werden,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass sie wandeln und nicht m\u00fcde werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eNein, Gott hat Euch nicht verlassen, ihr habt ihn in Wahrheit fast vergessen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So spricht der Prophet zu seinem Volk im Exil und er spricht in der poetischen Sprache der Priester und im Ton der prophetischen Mahnung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eHebt euren Blick und schaut zum Himmel, lasst euch auf<em> Adelers Fittichen sicher f\u00fchren<\/em> und stimmt das Loblied auf Gottes Sch\u00f6pfung an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habt ihr beim Vergleichen mit den fremden G\u00f6ttern im Land des Exils euren Gott gar gewogen, ihn dabei als zu leicht befunden und vergessen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist euch euer gegenw\u00e4rtiges Elend, ist euch der Schmerz \u00fcber das verlorene Jerusalem als einziger Ma\u00dfstab geblieben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer von den G\u00f6ttern in Nebukadnezars Reich will sich schon messen mit dem, der Himmel und Erde geschaffen hat. Unser Gott hat die Welt geschaffen, damit ihr darin lebt, er hat die V\u00f6lker geschaffen und wird ihnen gebieten, dass sie mit euch leben. Wer kann bestehen vor unserem Gott, der alles ins Leben gerufen und uns zu seinem Volk erw\u00e4hlt und gebildet hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf ihn sollt ihr warten, auf sein Kommen, seine Zukunft, damit auch das Exil zur Vergangenheit werden kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wartet auf ihn in der festen R\u00fcstung der Hoffnung: der Beharrlichkeit. Kraft wird euch zuwachsen von dem, den ihr erwartet. Ihr, die ihr euch nach dem Ende des Elends sehnt, hofft auf einen neuen Anfang mit Gott. Dazu habt ihr alles Recht; ihr t\u00e4tet gut daran, w\u00fcrdet ihr nur hoffen. Er geht nicht an Euch vor\u00fcber, sondern geht mit Euch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erinnert euch um Gottes Willen an Euren Gott und an alles, was er f\u00fcr euch schon getan hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In eurer Gottvergessenheit werdet ihr euch nicht finden. Eure Geschichte ist auch Gottes Geschichte mit euch.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, so wie der Prophet vor mehr als einem halben Jahrtausend vor dem Osterereignis in der Sprache von Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung gesprochen hat, so k\u00f6nnen uns seine Worte heute, am Sonntag der Unschuldigen Kinder, an die neue Sch\u00f6pfung erinnern, die uns der Osterglaube verspricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vergesst nicht Karfreitag und Ostern, und lasst euch an jedem Freitag und Sonntag daran erinnern, dass das Alte vergangen und das Neue schon angebrochen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So d\u00fcrfen wir als die zum Osterglauben befreiten auch gegen den Augenschein nicht m\u00fcde werden, mit dem Volk des Propheten auf den Frieden im Nahen Osten zu hoffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einen Frieden, den wir uns f\u00fcr Pal\u00e4stinenser und Israelis erhoffen und f\u00fcr den wir auch heute beten wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hebt eure H\u00e4upter zum Blick \u00fcber eure befriedeten Grenzen nach Osten hinweg auf die \u00fcberfallene Ukraine und blickt die an, die aus den Schrecken des Krieges zu uns gefunden haben und uns im Alltag, am Arbeitsplatz, in den Schulen und in der Gemeinde begegnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lasst uns beten f\u00fcr die, die darauf hoffen, dass unsere Grenzen nicht zu festen Mauern werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lasst uns eine \u00f6sterliche, eine offene Gemeinde sein, nicht nur heute, wo wir mit dem Gottesdienst aus der Kirche auf den Marktplatz gezogen sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir laden ein zum Gottesdienst in der Kirche und zum Gottesdienst im Alltag der Welt, laden ein zur Tafel, ins soziale Kaufhaus, zur Schraubwerkstatt und zu den Gespr\u00e4chsangeboten in und um unsere Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer in der Gegenwart unter ihrer sozialen und wirtschaftlichen Schattenseite leidet, der soll sp\u00fcren, dass das \u00f6sterliche Licht keinen Burn-out kennt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freuen wir uns auf die sch\u00f6nen Gottesdienste im Osterfestkreis, heute durften wir schon die wunderbare Geschichte vom J\u00fcnger Thomas h\u00f6ren, am n\u00e4chsten Sonntag vom Guten Hirten. Da werden viele von uns auf dem Kirchentag in Hannover dabei sein. Unsere Kantorei und die Jugendkirche nehmen dort aktiv an Gottesdiensten teil. Seien wir mit ihnen schon heute<em> Mutig \u2013 stark \u2013 beherzt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Werden wir wieder jung wie die Adler<\/em> und freuen wir uns auf den Jubel am Sonntag Jubilate und auf das Gotteslob an Kantate, auch, darauf, dass es wieder neue Lieder geben wird und auch die alten Lieder beim Singen wieder neu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Stimmen wir ein in eines der \u00e4ltesten Osterlieder<em>: Christ ist erstanden von der Marter alle, des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis<\/em>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">[EG 99]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen!<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Friedrich Seven<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor i. R.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-mail: friedrichseven@t-online.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quasimodogeniti | 27. April 2025 | Jes 40,26\u201331 | Friedrich Seven | Text: Jesaja 40, 26-31 26) Hebt eure Augen auf in die H\u00f6he und seht! Wer hat all dies geschaffen? 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