{"id":2332,"date":"2020-03-31T16:09:34","date_gmt":"2020-03-31T14:09:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2332"},"modified":"2020-03-31T16:38:28","modified_gmt":"2020-03-31T14:38:28","slug":"gerueche-getuschel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gerueche-getuschel\/","title":{"rendered":"Ger\u00fcche, Getuschel&#8230;"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Ger\u00fcche, Getuschel und Genugtuung | <span lang=\"DE\">Predigt mit Lied \u00fcber Markus 14, 3\u20139 | verfasst von Manfred Mielke |<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>mit dem heutigen Sonntag beginnt die Karwoche. Als \u201ePalmsonntag\u201c erinnert er uns an Jesu Einzug in Jerusalem, der ja vor aller Augen geschah. Im Verborgenen allerdings beschlie\u00dfen die j\u00fcdischen Wortf\u00fchrer, ihn \u201emit List\u201c zu ergreifen und t\u00f6ten zu lassen, wozu einer seiner J\u00fcnger sich als Mitt\u00e4ter anbietet. \u2013 Der Evangelist Markus verfolgt diese Intrige, f\u00fcgt aber dann dazwischen seinen Bericht \u00fcber die Salbung Jesu ein. Davon schreibt er so:<\/p>\n<p>Als Jesus in Betanien war im Hause Simons des Auss\u00e4tzigen und lag zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverf\u00e4lschtem und kostbarem Narden\u00f6l, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salb\u00f6ls? Man h\u00e4tte dieses \u00d6l f\u00fcr mehr als dreihundert Denare verkaufen k\u00f6nnen und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. \u2013 Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden, warum bringt ihr sie in Verlegenheit? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, k\u00f6nnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. \u2013 Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt f\u00fcr mein Begr\u00e4bnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Ged\u00e4chtnis, was sie jetzt getan hat. (Markus 14, 3\u20139)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wir leben im Auf und Ab der Corona-Krise. Wir hoffen, dass nach dem weltweiten Leiden ein neues Aufatmen einsetzt; f\u00fcr jeden Betroffenen als pers\u00f6nlichen Ostermorgen. Die Salbung in Bethanien war ein Schl\u00fcsselerlebnis zun\u00e4chst f\u00fcr Jesus selbst. Wir k\u00f6nnen aber hinh\u00f6ren, ob einige Aspekte der Geschichte uns helfen k\u00f6nnen in unseren aktuellen Sorgen. Dazu fragen wir beim Pensionswirt nach, bei den M\u00e4nnern und Jesus, beim Salb\u00f6l und der Frau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>warum wird uns der Hausbesitzer so ausf\u00fchrlich genannt? &#8211; Simon bietet sein Haus als Schlafstelle an f\u00fcr die Zeit des Passahfestes im nahen Jerusalem. Und da es mehrere gibt, die Simon hei\u00dfen, markiert ihn der Evangelist Markus mit dem ortsbekannten Zusatz: \u201eSimon, der Auss\u00e4tzige\u201c. Seine Lepra-Erkrankung d\u00fcrfte abgeheilt sein; nun liegt Jesus in seinem Haus entspannt zu Tisch. Er tafelt nicht allein, auch f\u00fcr die Anderen ist es ein mutiger Schritt zur\u00fcck in die Normalit\u00e4t. Das finde ich bemerkenswert.<\/p>\n<p>Des Simon Aussatz\u2018 ist vorbei, sein Essen ist koscher und macht die Runde. Aber dieses unvermutete Parf\u00fcm weckt doch Erinnerungen an den Gestank, der vorher alles durchdrang &#8211; damals, als er unter Hausarrest stand. Nun aber verstr\u00f6mt das Salb\u00f6l auf Jesu Kopf so etwas wie einen \u201eWohlgeruch Christi\u201c. Den werden alle, auch Simon, gen\u00fcsslich eingeatmet haben. Auch wir &#8211; als weitere G\u00e4ste &#8211; immer dort, wo ansteckendes Elend besiegt wird. Der ausf\u00fchrliche Name \u201eSimon, der Auss\u00e4tzige\u201c weckt also unsere Sinne f\u00fcr eine \u00dcberraschung und stellt den Mut Jesu heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>und was ist der Sinn des Salb\u00f6ls? Es entstammt der Nardenpflanze, die im Himalaya w\u00e4chst. Sie im Hochgebirge zu ernten und ihr das wenige \u00d6l zu entziehen, machen das Parf\u00fcm so wertvoll. Und deswegen wird es in kleinen Alabaster-Flacons aufbewahrt. Die Frau ehrt den Rabbi Jesus nicht wie \u00fcblich mit kalt gepresstem Oliven\u00f6l, sondern mit dem \u00fcberschw\u00e4nglichen Mehrwert des Narden\u00f6ls.<\/p>\n<p>Viele M\u00e4nner haben \u00fcber sie spekuliert. Mal erschien sie ihnen als Sklavin, die vor ihm kniete, seine F\u00fc\u00dfe ein\u00f6lte und mit ihrer Lockenpracht trocknete. Wahlweise auch als Luxus-Prostituierte, denn \u201eman\u201c wei\u00df ja, wie \u201eso eine\u201c an ein Parf\u00fcm gelangt im Wert eines Jahresgehalts. \u00dcbrigens: Im Musical \u201eJesus Christ Superstar\u201c (1) beschwichtigt sie ihn als singende Aroma-Therapeutin mit dem Refrain: \u201eEverything\u2018s alright\u201c. Alles ist gut, alles wird gut. Doch Markus verzichtet auf jedes Klischee, umso mehr l\u00e4sst er sie in ihrem Handeln erstrahlen.<\/p>\n<p>Und Jesus? Er l\u00e4sst sie gew\u00e4hren, er genie\u00dft ihre Verehrung schweigend. Erst die Aggressionen der M\u00e4nner veranlassen ihn, Position zu beziehen. Nach der Inschutznahme der Frau erteilt er ihnen eine sarkastische Bibellektion; und als Schlusspointe f\u00fcgt er an: \u201eSie hat meinen Leib im Voraus gesalbt f\u00fcr mein Begr\u00e4bnis.\u201c Die Frau hatte mit ihrem Parf\u00fcm nur ihre \u00fcberragende Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Jesus \u00fcberflie\u00dfen lassen. Erst Jesus interpretierte ihr Parf\u00fcm spontan als Salb\u00f6l f\u00fcr die letzten Handgriffe bei seiner bevorstehenden Grablegung. Als dazu mehrere Frauen mit Salb\u00f6l zu seinem Leichnam kamen, war er bereits auferstanden. Ohne ihm ein \u201eGutes Werk\u201c antun zu k\u00f6nnen, gingen sie nach Hause. Seine Salbung war bereits getan &#8211; durch die Frau in Bethanien.<\/p>\n<p>In wenigen Sekunden \u00e4ndert sich der Sinn des Parf\u00fcms erheblich. Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Vielleicht das: Wir haben andere Ressourcen, die wir eventuell als schlicht einsch\u00e4tzen. Aber beim Verschenken entwickeln sie eine unvermutete Wirkung. Gottes Gegenwart macht unsere einfachen Gesten so segensreich. Das ist wunderbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>und die M\u00e4nner? Markus charakterisiert sie zun\u00e4chst durch ihr Verhalten: sie werden m\u00fcrrisch, sie tuscheln halblaut, dann fahren sie sie grimmig an. Dabei f\u00e4llt auf, dass sie nicht zu den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen geh\u00f6ren. Es spielt f\u00fcr Markus keine Rolle, ob sie J\u00fcnger sind oder Nachbarn oder Jesu Gegner. F\u00fcr ihn geh\u00f6ren sie zur Gattung der \u201eM\u00e4nner\u201c. Auch durch ihre gespielte Emp\u00f6rung charakterisiert er sie: \u201eWas soll diese Vergeudung des Salb\u00f6ls? Die 300 Denare h\u00e4tte man den Bettelarmen geben k\u00f6nnen.\u201c Wir sehen unter den M\u00e4nnern auch nicht Einen, der aufsteht, mit dem Diakoniebeutel rumgeht und f\u00fcr einen Anfang sorgt. Da ist auch nicht Einer, der sich Zach\u00e4us als Vorbild nimmt (2) und verspricht: \u201eDie H\u00e4lfte meines Verm\u00f6gens gebe ich den Armen!\u201c Da ist auch nicht Einer, der sagt: \u201eIch habe noch 30 Silberlinge in meinem Beutel, wer verdoppelt?\u201c Keiner war da. Meist fehlt der Eine, und wir schauen auch oft zuerst nach links und rechts.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner verurteilen die Gabe der Frau als sinnlose Vergeudung. Gerne w\u00fcrden sie die 300 Denare als eigene Spende weiterleiten; fremdes Geld darf ja anr\u00fcchig sein. Sie d\u00fcnken sich auf einem hohen Berg, als l\u00e4ge ihnen \u201ealler Reichtum\u201c zu F\u00fc\u00dfen. Doch Jesus macht ihnen ihr \u201emoralisches Regime\u201c streitig. Mit einem Blick r\u00fcber nach Jerusalem sagt er: \u201eBettelarme habt ihr doch jederzeit bei euch, auf dem Passahfest sind sie nicht zu \u00fcbersehen.\u201c Und aufblickend zur Frau, die neben ihm steht, sagt er: \u201eDanke, Du hast mir gutgetan.\u201c Und mit einem Blick auf sich selbst sagt er: \u201eSie hat meinen Leib im Voraus gesalbt f\u00fcr mein Begr\u00e4bnis.\u201c<\/p>\n<p>Jesus ist der einzige Mann mit Durchblick. Dadurch, dass er die Parf\u00fcmspende als Salbung seines Leichnams deutet, macht er sie zu einem prophetischen Ereignis. Und die Frau zu einer Prophetin. Und sich selbst zum Gesalbten Gottes. Jesus ist sich sicher: Nach seinem Tod wird er f\u00fcr Gott derselbe sein, der er vorher war: Der Christus Jesus, der Gesalbte Gottes. Er kann jetzt aufstehen und seinen Leidensweg gehen. Uns hilft das, ihn innerlich mitzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Jesu Ansage seiner T\u00f6tung ist so konfrontierend, dass alle verstummen. Die Frau versteht Jesu Worte als \u201eGeh hin in Frieden!\u201c Nur der Wohlgeruch ist noch da und die M\u00e4nner. Und wir? Was machen wir als N\u00e4chstes? Vor der Krise, mittendrin &#8211; und als Genesende?<\/p>\n<p>Jesus k\u00f6nnen wir nicht kopieren, so nicht. Aber seine Gewissheit, dass er derselbe ist im Himmel wie auf Erden, die hilft uns sehr. Ihm anzugeh\u00f6ren ist unser \u201e<em>einziger Trost im Leben und im Sterben\u201c. F\u00fcr diese Gewissheit m\u00fcssen wir nicht ableben, aber durch sie werden wir aufleben.<\/em><\/p>\n<p>Die M\u00e4nner? Die M\u00e4nner sollten wir nicht kopieren. In einem Bibelkommentar (3) fand ich zusammenfassend: \u201eIn der Passion Jesu bew\u00e4hren sich die Frauen.\u201c Bleibt die Frau &#8211; sie nachzuahmen lohnt sich. Jesus h\u00e4tte sie zwar mit einer Volksweisheit loben k\u00f6nnen: \u201eDie Engel werden Gott von ihr berichten!\u201c Aber damit h\u00e4tte er sie in den Himmel erhoben. Als dann Jahre sp\u00e4ter die ersten Missionare vorankamen, sagten sie untereinander: \u201eWo immer wir predigen werden auf der Welt, wir werden ihr ehrendes Andenken bewahren.\u201c Aber damit h\u00e4tten sie sie in ihre Ahnengalerie verschoben.<\/p>\n<p>Die Salbung selbst braucht solche Schlusskommentare nicht, und die Frau auch nicht. Aber wir brauchen diese Frau in unserer Mitte. Wir brauchen sie mit ihrem Mut zu kleinen Gesten. Sie machte nur wenige Handgriffe, die zugleich hoheitlich waren. Sie nachzuahmen lohnt sich. Das deutet sehr treffend ein neues Passionslied (4) an, das wir gleich auch singen werden. Einige Zeilen davon lauten so: Kostbar war der Moment, als sie das Haus betrat, das Salb\u00f6l in den H\u00e4nden, um Liebe zu verschwenden\u2026 Gepriesen, was sie tat. \u2013 Kostbar war der Moment, als sie das Siegel brach und Duft das Haus erf\u00fcllte, sie z\u00e4rtlich \u00c4ngste stillte\u2026 Erinnerung wirkt nach. \u2013 Kostbar war der Moment, als Jesus sie bewahrt, sie sch\u00fctzte und sie ehrte, als sie sein Danke h\u00f6rte&#8230; als Gott den Raum betrat. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<ol>\n<li>\u201cAnd it&#8217;s cool, and the ointment&#8217;s sweet for the fire in your head and feet. Close your eyes, close your eyes and relax, think of nothing tonight. Aus: \u201cEverythings alright\u201d in: Jesus Christ Superstar; Andrew Lloyd Webber, Tim Rice 1970<\/li>\n<li>Zach\u00e4us fand andere Nachahmer: Die philanthropische Kampagne \u201eThe Giving Pledge\u201c, in der sich Milliard\u00e4re verpflichten, mindestens die H\u00e4lfte ihres Verm\u00f6gens zu spenden. Aktueller Stand: 168 Unterzeichner. Ziel u.a. war und ist die Eliminierung der Malaria und anderer Menschheitsgei\u00dfel\u2026<\/li>\n<li>Joachim Gnilka im EKK Kommentar zum Markusevangelium S.226<\/li>\n<li>Text: Ilona Schmitz-Jeromin; Melodie: Hans-Stephan Simon. Das Lied erhielt den 3. Preis im Passionsliederwettbewerb der EKiBa 2011. Siehe dazu auch die Liedpredigt von Monika Lehmann-Etzelm\u00fcller in: Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder; Werkheft der EKiBa; Karlsruhe 2018<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das eingespielte Lied hat den Text:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, als sie den Raum betrat,<\/p>\n<p>das Salb\u00f6l in den H\u00e4nden, um Liebe zu verschwenden.<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment. Gepriesen, was sie tat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, als sie mit leichtem Gang<\/p>\n<p>die Mauer der Bedenken durchschritt, um Trost zu schenken.<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, f\u00fcr sie ein Lobgesang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, als sie das Siegel brach<\/p>\n<p>und Duft das Haus erf\u00fcllte, sie z\u00e4rtlich \u00c4ngste stillte.<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, Erinnerung wirkt nach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, als Jesus sie bewahrt,<\/p>\n<p>sie sch\u00fctzte und sie ehrte, als sie Danke h\u00f6rte.<\/p>\n<p>Kostbar war der Moment, als Gott den Raum betrat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text: Ilona Schmitz-Jeromin; Melodie: Hans-Stephan Simon<\/p>\n<p><em>In: \u201eSingt Jubilate\u201c Nr 109; Gesangbuch der Evgl, Kirche Berlin\/Brandenburg\/Lausitz<\/em><\/p>\n<p>(Arrangement und Klavier: Harald Mielke; Gesang: Evelyn Ziegler)<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Vorschlag f\u00fcr F\u00fcrbitten: <\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Sie sind eingeladen, die F\u00fcrbitten jeweils zu bekr\u00e4ftigen mit der Zeile: <\/em><\/p>\n<p><em>Du Sch\u00f6pfer der Welt, gib uns einen langen Atem.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Wir beten: G\u00fctiger Gott! <\/em>Du hast uns das Leben eingehaucht. An jedem Fr\u00fchlingsmorgen genie\u00dfen wir die Frische der Natur. Nun aber sp\u00fcren wir, wie verletzlich wir sind. <em>Du Sch\u00f6pfer der Welt, gib uns einen langen Atem.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>G\u00fctiger Gott! <\/em>Du hast uns W\u00fcrde und Sinn verliehen. Mit jeder Entscheidung \u00fcbernehmen wir Verantwortung daf\u00fcr. Nun aber sp\u00fcren wir, dass sich vieles gegen uns kehrt. <em>Du Sch\u00f6pfer der Welt, gib uns einen langen Atem.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>G\u00fctiger Gott! <\/em>Du hast uns Jesus als Lebensbegleiter mitgegeben. Im Gl\u00fcck und im Wohlstand waren wir uns seiner sicher. Nun aber hoffen wir, dass uns seine Leidenskraft stark macht. <em>Du Sch\u00f6pfer der Welt, gib uns einen langen Atem.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>G\u00fctiger Gott! <\/em>Du stehst f\u00fcr Hoffnung und ewige Treue. Doch Unheilspropheten zitieren f\u00fcr ihre Sicht die biblischen Plagen. Lass uns Jesu Auferweckung als Gegenrezept entdecken. <em>Du Sch\u00f6pfer der Welt, gib uns einen langen Atem.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>G\u00fctiger Gott! <\/em>Dein Sohn Jesus hat Kranke geheilt und Trostlose mutig gemacht. Wenn wir zu zaghaft reden und zu knapp helfen, dann verst\u00e4rke Du das durch dein gro\u00dfes \u201eJa\u201c! <em>Du Sch\u00f6pfer der Welt, gib uns einen langen Atem. Amen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Segen:<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes und der Mut Gottes, die heilsamer sind als alle unsere Berechnungen, bewahren uns in Jesus Christus, unserm Herrn. Amen<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Tagesverlauf und Gottes Geleit in der kommenden Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>364 Was mein Gott will, gescheh<\/em><\/p>\n<p><em>649 Wer kann dich, Herr, verstehen<\/em><\/p>\n<p><em>381 Gott, mein Gott, warum hast Du <\/em><\/p>\n<p><em>383 Herr, du hast mich anger\u00fchrt<\/em><\/p>\n<p><em>Freit\u00f6ne 31 Mit allen meinen Fragen <\/em><\/p>\n<p><em>tvd 201 Du bist meine Zuflucht, du bist <\/em><\/p>\n<p><em>tvd 214 Zeig mir den Weg zum Kreuz<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn und Ruanda. Instrumentalist und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ger\u00fcche, Getuschel und Genugtuung | Predigt mit Lied \u00fcber Markus 14, 3\u20139 | verfasst von Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, mit dem heutigen Sonntag beginnt die Karwoche. Als \u201ePalmsonntag\u201c erinnert er uns an Jesu Einzug in Jerusalem, der ja vor aller Augen geschah. Im Verborgenen allerdings beschlie\u00dfen die j\u00fcdischen Wortf\u00fchrer, ihn \u201emit List\u201c zu ergreifen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2336,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[37,1,157,114,273,194,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-2332","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markus","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-14-chapter-14","category-manfred-mielke","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2332"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2337,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2332\/revisions\/2337"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2332"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=2332"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=2332"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=2332"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=2332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}