{"id":2365,"date":"2020-04-05T10:12:13","date_gmt":"2020-04-05T08:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2365"},"modified":"2020-04-09T10:51:50","modified_gmt":"2020-04-09T08:51:50","slug":"predigtbeitrag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigtbeitrag-2\/","title":{"rendered":"Predigtbeitrag"},"content":{"rendered":"<h3><span lang=\"DE\">Predigt zu 2. Mose 12, 1-14 (1-4(5)6-8(9)10-14) | verfasst von Pfr. Winfried Klotz |<\/span><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3><strong style=\"font-size: 16px;\">2. Mose 12, 1-14 (1-4(5)6-8(9)10-14)<\/strong><\/h3>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Einsetzung des Passafestes (vgl. 4. Mose 9,1-14; 5. Mose 16,1-8)<\/p>\n<p><strong>12,1 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in \u00c4gyptenland:<\/strong><\/p>\n<p><strong>2 a Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres z\u00e4hlen. &nbsp;&nbsp;&nbsp; a) Kap 13,4<\/strong><\/p>\n<p><strong>3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm f\u00fcr ein Haus.<\/strong><\/p>\n<p><strong>4 Wenn aber in einem Hause f\u00fcr ein Lamm zu wenige sind, so nehme er&#8217;s mit seinem Nachbarn, der seinem Hause am n\u00e4chsten wohnt, bis es so viele sind, dass sie das Lamm aufessen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, a an dem kein Fehler ist, ein m\u00e4nnliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr&#8217;s nehmen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; a) 3. Mose 22,20<\/p>\n<p><strong>6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.<\/strong><\/p>\n<p><strong>7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der T\u00fcr und die obere Schwelle damit bestreichen an den H\u00e4usern, in denen sie&#8217;s essen, a) Vers 13 und 22<\/strong><\/p>\n<p><strong>8 und sollen das Fleisch essen in derselben Nacht, am Feuer gebraten, und unges\u00e4uertes Brot dazu, und sollen es mit bitteren Kr\u00e4utern essen.<\/strong><\/p>\n<p>9 Ihr sollt es weder roh essen noch mit Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten mit Kopf, Schenkeln und inneren Teilen. a) 5. Mose 16,7<\/p>\n<p><strong>10 Und ihr sollt nichts davon \u00fcbriglassen bis zum Morgen; wenn aber etwas \u00fcbrigbleibt bis zum Morgen, sollt ihr&#8217;s mit Feuer verbrennen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>11 So sollt ihr&#8217;s aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen a als die, die hinwegeilen; es ist des HERRN Passa. a) 5. Mose 16,3; Jes 52,12<\/strong><\/p>\n<p><strong>12 Denn ich will in derselben Nacht durch \u00c4gyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in \u00c4gyptenland unter Mensch und Vieh und will a Strafgericht halten \u00fcber alle G\u00f6tter der \u00c4gypter, ich, der HERR. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; a) 4. Mose 33,4<\/strong><\/p>\n<p><strong>13 Dann aber soll a das Blut euer Zeichen sein an den H\u00e4usern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vor\u00fcbergehen, und b die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich \u00c4gyptenland schlage. a) Hebr 11,28; b) Kap 30,12<\/strong><\/p>\n<p><strong>14 Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest f\u00fcr den HERRN, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung.<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Das j\u00fcdische Volk feiert in diesen Tagen, genauer vom 14.-22. Nissan 5780, das ist der 8. bis 16. April 2020 Pessach, bei uns bekannt als Fest der unges\u00e4uerten Brote. Unser Ostertermin f\u00e4llt in vielen Jahren zusammen mit dem Passafest.<\/p>\n<p>Jesu letztes Abendessen mit seinen J\u00fcngern hat deutliche Ankl\u00e4nge an das Abendessen am Abend des Pessach. Ein m\u00e4nnliches Schaf &#8211; oder Ziegenlamm stand damals im Mittelpunkt. Das Lamm soll geschlachtet, von seinem Blut an die Pfosten der Haust\u00fcr gestrichen, am Feuer gebraten und in einer Nacht gegessen werden. In Hast sollen die Israeliten das Lammfleisch essen zusammen mit unges\u00e4uertem Brot und bitteren Kr\u00e4utern, angezogen f\u00fcr einen eiligen Aufbruch. Denn Gott wird in dieser Nacht durch \u00c4gypten gehen, die Erstgeburt t\u00f6ten und damit die \u00c4gypter zwingen, Israel zum Gottesdienst in die W\u00fcste ziehen zu lassen. Wo aber das Blut an die T\u00fcrpfosten gestrichen ist, da wird Gott vor\u00fcbergehen und die Bewohner dieses Hauses verschonen. Das Lamm ist Opfer, sein Blut Schutzzeichen an den T\u00fcrpfosten.<\/p>\n<p>Wir wissen, es geht um Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in \u00c4gypten, es geht darum, dass sie in Freiheit Gott dienen k\u00f6nnen, es geht um Gottes Gericht \u00fcber \u00c4gypten, dass mit aller Macht versucht, Gottes Eigentumsrecht an Israel zu bestreiten. Denn Gott will sein Volk nicht nur aus der Sklaverei befreien, sondern es in besonderer Weise als sein Volk ausw\u00e4hlen; das geschieht dann im Bundesschluss am Sinai. Das Volk aber, das Gott befreit und das ihm dienen will, wird im Gericht Gottes verschont durch das Zeichen des Blutes an den T\u00fcrpfosten.<\/p>\n<p>Soweit eine kurze R\u00fcckblende auf unseren Predigttext. Zugegeben, es ist eine fremde Welt, in die wir gef\u00fchrt werden. Aber, die Juden feiern bis heute Pessach in Vergegenw\u00e4rtigung der Befreiung damals aus \u00c4gypten. Und wir gedenken heute der Einsetzung des Abendmahls durch Jesus, der nach dem Abendmahlsbericht des Paulus jeweils nach dem Brot und dem Wein sagte: <strong>das tut zu meinem Ged\u00e4chtnis<\/strong>, was ebenfalls Vergegenw\u00e4rtigung meint.<\/p>\n<p>Vergegenw\u00e4rtigung, ein langes Wort und ziemlich abstrakt. Vergegenw\u00e4rtigung hei\u00dft, was hier erz\u00e4hlt wird ist nicht nur damals gewesen, ein einmaliges Ereignis in der Geschichte, sondern es ist genauso heute voller Kraft und Wirkung. In der Feier des Pessach oder des Abendmahls werden die Versammelten hineingenommen ins damalige Geschehen, werden sie zu Zeitgenossen. Es ist ein Ereignis nicht nur im irdischen Kalender, sondern im Kalender Gottes. Der letzte Vers unseres Predigtwortes, Vers 14, sagt: \u201e<strong>Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest f\u00fcr den HERRN, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u00c4hnlich im Bericht des Paulus nach 1. Korinther 11: \u201eIn der Nacht, in der Jesus, der Herr, ausgeliefert wurde, nahm er Brot, sprach dar\u00fcber das Dankgebet, brach es in St\u00fccke und sagte: \u00bbDas ist mein Leib, der f\u00fcr euch geopfert wird.<strong>Tut das immer wieder, damit unter euch gegenw\u00e4rtig ist, was ich f\u00fcr euch getan habe<\/strong>!\u201c (V. 23-24 Gute Nachricht Bibel)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, unser Wort aus dem 2. Buch Mose legt einen Ritus fest, eine Tradition wird begr\u00fcndet, ein Gedenktag eingesch\u00e4rft, Wiederholung geboten. Aber was geschildert wird ist ein Aufbruch ins Ungewisse, doch unter dem Schutz Gottes. \u201e<strong>So sollt ihr&#8217;s aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des HERRN Passa.\u201c<\/strong> Die Feier des Passa und genauso des Abendmahls sind keine Traditionsveranstaltungen zur Beruhigung, sondern Aufforderung, in einer vergehenden Welt auf eine von Gott gezeigte Zukunft zuzugehen.<\/p>\n<p>Aufbruch ins Ungewisse, aber mit klarem Ziel: Gott in neuer Weise dienen! Aufbruch in die Freiheit, die aber voller Gefahr und Risiko ist. Verschonung im Gericht, dass Gott \u00fcber \u00c4gypten, oder allgemeiner, \u00fcber die ergehen l\u00e4sst, die mit Verstockung auf seinen Ruf zur Umkehr reagieren; aber nur, weil Gott ein Schutzzeichen anordnet, sonst w\u00e4ren auch seine Leute dem Verderben preisgegeben- wer ist ohne S\u00fcnde?<\/p>\n<p>Pessach \u2013 Abendmahl Jesu, keine Befreiung ins Paradies oder Schlaraffenland, sondern unterwegs sein durch die W\u00fcsten dieser Welt, aber doch mit einem Ziel: das verhei\u00dfene Land, die ungehinderte und ungetr\u00fcbte Anbetung Gottes, jetzt schon und in alle Ewigkeit. (Psalm 27, 4) Manche fragen: M\u00fcsste nicht diese Welt erl\u00f6ster sein seit Jesus gekommen ist? M\u00fcssten die Christen, all die, die sich auf Jesus berufen, nicht wenigstens ein bisschen Gottes neue Welt vorabbilden? M\u00fcssten sie als durch Jesu Opfer verschonte, mit Gott vers\u00f6hnte, zu neuem Leben befreite Menschen \u2013 ist das nicht die Ansage Jesu in der Deutung von Brot und Wein -m\u00fcssten sie nicht in gemeinsamer Nachfolge Jesu \u201edie Welt zu einem besseren Ort machen\u201c? Ich zitiere bewusst diese aus den USA importierte Formulierung. Gewiss m\u00fcssten sie und da und dort geschieht es auch, aber \u2013 mit Jesu letztem Abendessen in der Pessach Tradition seines Volkes beginnt nicht sein Aufstieg in den Himmel, sondern sein Leiden und Sterben. Gewiss ist er am dritten Tag auferstanden, aber als Vorabbildung einer Zukunft, auf die wir zugehen. Wir sind noch auf dem Weg und auf diesem Weg genauso angefochten und kleingl\u00e4ubig, wie es Israel in der W\u00fcste war.<\/p>\n<p>Auf diesem Weg gibt es feindliche M\u00e4chte- wir erinnern uns an das W\u00fcstenvolk der Amalekiter (2. Mose 17), die das wandernde Volk der Israeliten angriffen, es gibt t\u00f6dliche Schlangenbisse (4. Mose 21), es gibt Mangel an Wasser, Brot, Fleisch (2. Mose 16); aber am schlimmsten sind nicht all diese Bedrohungen, am schlimmsten ist die Ignoranz der Wandernden: Gott ist gegenw\u00e4rtig (2. Mose 13, 21f), aber sie sch\u00e4tzen es nicht, trauen ihm nicht, machen sich ihren eigenen Gott! (2. Mose 32) Das war nicht nur damals so, das ist auch unsere Anfechtung immer neu: Gott ist gegenw\u00e4rtig, aber wir ignorieren ihn; wir behaupten, er sei abwesend &#8211; seine Repr\u00e4sentanten nicht sehr \u00fcberzeugend; die Gegenwart des Irdischen ist uns zu m\u00e4chtig, Freuden und Sorgen halten uns gefangen! So verlieren wir uns ans Irdische, statt auf Jesus schauen und ihm zu folgen. (Hebr. 12, 1f\/ Mt. 17, 5)<\/p>\n<p>Auf Jesus schauen, was hat das ausgel\u00f6st bei den Sch\u00fclern Jesu als er mit ihnen das Abendmahl feierte?<\/p>\n<p>Ich kann es nur ahnen: Verwunderung und Unverst\u00e4ndnis, aber kein Entsetzen; Jesu Sch\u00fcler haben sich wahrscheinlich Gedanken wegen Judas gemacht, waren aber immer noch \u00fcberzeugt, dass Gottes Herrschaft durch Jesus jetzt sichtbar wird. Wie zuversichtlich hat Petrus auf Jesu Ank\u00fcndigung des Verrats geantwortet.<\/p>\n<p>Verstanden haben die J\u00fcnger Jesu Deuteworte zu Brot und Wein erst nach seiner Auferstehung. ER gibt sich uns als Wegzehrung, damit wir das versprochene Land, unsere Heimat im Himmel erreichen k\u00f6nnen. Durch sein Opfer werden wir verschont im Gericht Gottes. (1. Thess. 1, 10) Und JA, das Reich Gottes ist wirklich schon sichtbar geworden unter uns, in der Gemeinde, die Gott in Jesus anbetet. Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist sind Vorabbildung der Herrschaft Gottes. (R\u00f6. 14, 17) Auch in der W\u00fcste dieser Welt \u2013 ich wei\u00df, dass wir meistens unser Leben nicht als W\u00fcste sehen, aber m\u00fcssen wir nicht gerade in jetzigen Zeiten, wo weltweit durch die Corona-Pandemie Pl\u00e4ne und Sicherheiten zerbrechen, zugeben, dass Lebenserf\u00fcllung, dass irdische Paradiese begrenzt und verg\u00e4nglich sind? \u2013 auch in der W\u00fcste dieser Welt gibt es bei Jesus und in seiner Gemeinde Licht und Glanz Gottes, gerade wo Leiden und Kreuz nicht verdr\u00e4ngt, sondern miteinander getragen werden.<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe: Wir sind als Gemeinde auf dem Weg durch diese Zeit, unsere Wolken \u2013 und Feuers\u00e4ule ist Jesus, unsere Wegzehrung seine Lebenshingabe f\u00fcr uns, die uns immer neu in der Feier des Abendmahles geschenkt wird. Wir sind als Gemeinde verbunden auch in Zeiten notwendiger Distanz zur Vermeidung von Ansteckung; wir denken aneinander, beten f\u00fcreinander, telefonieren miteinander, Treffen uns auf dem Computerbildschirm bei eine Videokonferenz. Wir bitten um Hilfe, wenn wir etwas nicht allein schaffen und stehen einander bei- wir sind doch durch Jesus verbunden. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DANK \u2013 und F\u00dcRBITTENGEBET <\/strong>(Ich f\u00fcge kurze Zeiten der Stille ein, das sollte vorher angesagt werden.)<\/p>\n<p>Dank sei Dir, Vater im Himmel, dass wir leben d\u00fcrfen unter Deinem Schutz und Deiner F\u00fcrsorge! Dank sei Dir, dass Du uns zusammenf\u00fcgst zu Deiner Gemeinde durch das vers\u00f6hnende Opfer von Jesus Christus. Vater, wir loben Dich!<\/p>\n<p>Wir bitten Dich f\u00fcr uns und alle Christen um Widerstandskraft in den Anfechtungen und Versuchungen unseres Lebens. Herr Jesus, halt uns auf Deiner Spur!<\/p>\n<p>Wir bitten Dich f\u00fcr unsere N\u00e4chsten, mit denen wir t\u00e4glich am gleichen Tisch sitzen, dass wir im F\u00fcreinander und nicht im Gegeneinander leben. Mach uns barmherzig im Umgang miteinander!<\/p>\n<p>Wir beten f\u00fcr die Menschen, die nach uns kommen, f\u00fcr unsere Kinder und Enkel, dass Du sie zu Dir hinziehst. Lass uns f\u00fcr sie glaubw\u00fcrdig sein im Glauben und Leben.<\/p>\n<p><strong>Wir beten f\u00fcr diese Anliegen in der Stille! \u2013 Stille &#8211;&nbsp; <\/strong><\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die ein Leben in Dunkelheit, Trauer, Schuld und Sorgen f\u00fchren: Befreie sie doch! Gehe ihnen auf als helles Licht, so dass sie hell und licht werden.<\/p>\n<p>Wir bitten f\u00fcr alle Christen, die ohne die Gemeinschaft der Glaubenden leben m\u00fcssen, die unterdr\u00fcckt, verachtet und verfolgt werden, weil sie zu dir geh\u00f6ren. Gib ihnen durch deinen Geist Worte des Glaubens und des Trostes in ihr Herz.<\/p>\n<p>Wir beten f\u00fcr die, die durch das Corona-Virus erkrankt sind, die in diesen Zeiten einen nahen Menschen verloren haben, die einsam sind, deren Lebensunterhalt weggebrochen ist, die keine \u00e4rztliche oder finanzielle Hilfe bekommen.<\/p>\n<p>Wir beten f\u00fcr die vielen Kriegs \u2013 und Krisengebiete unserer Welt und die unz\u00e4hligen Menschen, die auf der Flucht sind, schutzlos, heimatlos, hungernd nach Gerechtigkeit und Leben.<\/p>\n<p><strong>Lasst uns f\u00fcr diese Anliegen in der Stille beten! \u2013 Stille &#8211;<\/strong><\/p>\n<p>Vater, Du bist reich f\u00fcr alle, die Dich anrufen. Du schenkst, Du wendest Dich dem Bittenden zu, erf\u00fcllst uns mit Deinem Hl. Geist durch Jesus, wir beten Dich an!<\/p>\n<p><strong>So bringen wir auch unsere pers\u00f6nlichen Anliegen in der Stille zu Dir. <\/strong><\/p>\n<p>Stilles Gebet \u2013 Vater unser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p>EG 223, 1-4 Das Wort geht von dem Vater aus<\/p>\n<p>351, 1. 3. 5. 7 Ist Gott f\u00fcr mich, so trete<\/p>\n<p>224, 1-3 Du hast zu deinem Abendmahl<\/p>\n<p>164 Jesu, st\u00e4rke deine Kinder<\/p>\n<p>EG+ (HN+KW) 43 Wir sind hier zusammen in Jesu Namen<\/p>\n<p>93 Es gibt bedingungslose Liebe<\/p>\n<p>87 Lobe den Herrn<\/p>\n<p>84 We are one in the spirit<\/p>\n<p>54 Bist zu uns wie ein Vater<\/p>\n<p>60 Vergiss es nie<\/p>\n<p>78 Gut, dass wir einander haben<\/p>\n<p>101 Du bist mein Zufluchtsort<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Zeiten notwendigen Infektionsschutzes kann auch in einer Hausgemeinschaft das Abendmahl gefeiert werden. M\u00f6glicher Ablauf:<\/p>\n<p>Lied: Wir sind hier zusammen in Jesu Namen oder Votum: Im Namen \u2026<\/p>\n<p>Psalmgebet aus Psalm 111<\/p>\n<p>selbstformuliertes Gebet<\/p>\n<p>Lied: s. oben<\/p>\n<p>Lesung von 2. Mose 12, 1-14 und der Predigt<\/p>\n<p>Lied<\/p>\n<p>Abendmahlsworte aus 1. Kor. 11, 23-26<\/p>\n<p>Wir lassen uns an die Einsetzung des Abendmahls erinnern:<\/p>\n<p><strong>Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot,<\/strong><\/p>\n<p><strong>24 dankte und brach&#8217;s und sprach: Das ist mein Leib, der f\u00fcr euch gegeben wird; das tut zu meinem Ged\u00e4chtnis.<\/strong><\/p>\n<p><strong>25 Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Ged\u00e4chtnis.<\/strong><\/p>\n<p><strong>26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verk\u00fcndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. <\/strong><\/p>\n<p>Friedensgru\u00df: \u201eChristus ist unser Friede! Deshalb vergeben wir einander. Tiefer sitzende Spannungen verdr\u00e4ngen wir nicht, aber sie sollen uns nicht daran hindern, Jesus Christus als den Gegenw\u00e4rtigen zu glauben.\u201c<\/p>\n<p>Austeilen von Brot und Wein: Christi Leib f\u00fcr dich gebrochen \/ Christi Blut f\u00fcr dich vergossen.<\/p>\n<p>Abschluss mit R\u00f6mer 5, 1: Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.<\/p>\n<p>Lied<\/p>\n<p>Gebet\/ F\u00fcrbitten\/ Vater unser (Bist zu uns wie ein Vater)<\/p>\n<p>Segen<\/p>\n<p>Lied: Du bist mein Zufluchtsort<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Winfried Klotz, Pfr. i. R., Jahrgang 1952<\/p>\n<p>Bad K\u00f6nig\/Odenwald<\/p>\n<p>verheiratet, 3 erwachsene Kinder<\/p>\n<p>winfried.klotz@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu 2. Mose 12, 1-14 (1-4(5)6-8(9)10-14) | verfasst von Pfr. Winfried Klotz | 2. Mose 12, 1-14 (1-4(5)6-8(9)10-14) &nbsp; Einsetzung des Passafestes (vgl. 4. Mose 9,1-14; 5. 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