{"id":2382,"date":"2020-04-06T10:01:15","date_gmt":"2020-04-06T08:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2382"},"modified":"2020-04-09T10:57:13","modified_gmt":"2020-04-09T08:57:13","slug":"aufs-wort-gesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/aufs-wort-gesetzt\/","title":{"rendered":"Aufs Wort gesetzt"},"content":{"rendered":"<h3><span lang=\"DE\">Predigt zu 2Kor 5,19\u201321 | von Pfarrer Dr. Christoph Kock |<\/span><\/h3>\n<p><strong>I. Wellen des Hasses<\/strong><\/p>\n<p>Es ist ruhig geworden. Leere Stra\u00dfen. Das \u00f6ffentliche Leben steht beinahe still. Die Nachrichten drehen sich um Corona und die Folgen der Pandemie. Kaum ein Abend ohne Sondersendung. Was alles dahinter zur\u00fcckgetreten ist. Zum Beispiel Morde aus Hass. Wie die am 19. Februar in Hanau. Keine zwei Monate ist das her. Oder die Morde im Zusammenhang des gescheiterten Anschlags auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober. Oder der Mord am Kasseler Regierungspr\u00e4sidenten am 2. Juni. F\u00fcr viele inzwischen weit weg. Aber Ursachen bleiben:<\/p>\n<p>Hass zieht Kreise. Worte f\u00fchren zu Worten. Die Grenzen des Sagbaren verschieben sich. Im Netz ist der Ton rauer, brutaler, unvers\u00f6hnlicher gworden. Das Internet wirkt wie ein Wellenbad des Hasses: Wer den richtigen Knopf zu dr\u00fccken vermag, kann die Wellen hoch\u00adschlagen lassen. Irgendwann werden Worte zu Taten. Was sich digital aufschaukelt, hat t\u00f6dliche Folgen. Die Spirale der Gewalt dreht sich.<\/p>\n<p>Im Herbst 2015 informiert Regierungspr\u00e4sident Walter L\u00fcbcke \u00fcber geplante Fl\u00fcchtlings\u00adunter\u00adk\u00fcnfte in seinem Regierungsbezirk. Immer wieder wird er im Internet falsch zitiert und diffamiert. Er bekommt Mails mit Morddrohungen. Seine Adresse wird ver\u00f6ffentlicht. Posts, die dazu aufrufen, ihn \u201eabzuknallen\u201c werden nicht gel\u00f6scht, sondern verbreitet. Weiter und weiter. Am 2. Juni 2019 wird Walter L\u00fcbcke vor seinem Haus erschossen. Aus n\u00e4chster N\u00e4he trifft ihn eine Kugel in den Kopf. 14 Tage sp\u00e4ter wird ein Nazi verhaftet, der als dringend tatverd\u00e4chtig gilt.<\/p>\n<p><strong>II. Wort von der Vers\u00f6hnung<\/strong><\/p>\n<p>Auf eine andere Hinrichtung blickt der Apostel Paulus zur\u00fcck. Er schreibt an die Gemeinde in Korinth:<\/p>\n<p><em>Gott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre S\u00fcnden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Vers\u00f6hnung.<\/em><\/p>\n<p><em>So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch vers\u00f6hnen mit Gott!<\/em><\/p>\n<p><em>Denn er hat den, der von keiner S\u00fcnde wusste, f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit w\u00fcrden, die vor Gott gilt. (2. Kor 5,19\u201321)<\/em><\/p>\n<p>Gekreuzigt. Jesus stirbt wie so viele Sklaven vor ihm und nach ihm, die im r\u00f6mischen Reich auf diese Weise hingerichtet werden. Jesus stirbt einen qualvollen Tod. Das Kreuz ist Hinrichtungsinstrument und Folterwerkzeug in einem. Unglaublich, was Paulus dazu einf\u00e4llt: Gott war da. In dem Mann mit der Dornenkrone. Gott war da, als Gewalt am Werk war. Die Henker richten ein Kreuz auf und Gott das Wort von der Vers\u00f6hnung. Das verstehe, wer will. Aber eines ist deutlich: Vers\u00f6hnung hat einen hohen Preis. Gott hat ihn bezahlt. Gott hat daf\u00fcr geblutet und ist daf\u00fcr gestorben. Die S\u00fcnden der Welt hat Gott am Kreuz selbst getragen, damit sie uns nicht erdr\u00fccken. Damit das Wort von der Vers\u00f6hnung in der Welt steht.<\/p>\n<p>Erstaunlich, was Gott alles aush\u00e4lt. Da stirbt einer den Sklaventod. Und <em>Gott war in Christus. <\/em>Da wird einer gefoltert, beschimpft, beleidigt. Mit Hass \u00fcbersch\u00fcttet. Bekommt Gewalt nicht nur angedroht, sondern am eigenen Leib zu sp\u00fcren. Und <em>Gott war in Christus.<\/em> Da stirbt einer qualvoll, Mutter Seelen allein. Und <em>Gott war in Christus.<\/em> Gott war da. Gott h\u00e4lt aus. Gott stirbt mit <em>und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selber<\/em>.<\/p>\n<p>Ob das n\u00f6tig war. Wie Gott das angestellt hat. Ich habe keine Ahnung. Aber eines ist klar: F\u00fcr Paulus markiert Jesu Kreuz das Ende eines unvers\u00f6hnten und unvers\u00f6hnlichen Gottes. Gott ist mit der Welt vers\u00f6hnt. Im Reinen. Was das bedeutet kann ich mir kaum vorstellen, aber ich ahne: Mit Jesu Tod ist Feierabend f\u00fcr jedweden Fundamentalismus. Gott schickt keinen in die H\u00f6lle. Denn Gott war selbst in der H\u00f6lle und hat sie eigenh\u00e4ndig geschlossen. Gott hat jede Vorstellung von einem gewaltt\u00e4tigen Gott durchkreuzt. So schwer es Menschen f\u00e4llt, sich davon zu verabschieden. Wie schnell ist Gott immer noch zur Hand, wenn es gilt, Andersdenkende auszugrenzen und tatkr\u00e4ftig zum Teufel zu w\u00fcnschen. Gott ruft nicht zum Mord von Gegnern auf. Das unterscheidet Gott von anonymen Usern. Angesichts von Hass und Gewalt geht Gott andere Wege. Wer kommt da schon mit.<\/p>\n<p><em>Gott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre S\u00fcnden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Vers\u00f6hnung.<\/em><\/p>\n<p><strong>III. Botschafter\/innen gesucht<\/strong><\/p>\n<p>Den Weg aus Hass und Gewalt weist ein Wort. Ein Wort, das geh\u00f6rt werden will. Das bewegen und ver\u00e4ndern, die Spirale der Gewalt unterbrechen kann. Das Wort von der Vers\u00f6hnung. Ein Wort, das Botschafterinnen und Botschafter braucht. Ein Gesicht, eine Begegnung, eine Geschichte.<\/p>\n<p><em>So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch vers\u00f6hnen mit Gott!<\/em><\/p>\n<p>Gott setzt auf die Macht der Worte. Menschen reden von der Vers\u00f6hnung mit Gott, indem sie der Vers\u00f6hnung zwischen Menschen nachgehen. So vertreten sie den menschgewordenen Gott in der Welt. So verbreiten sie Gottes Botschaft. Worte sind n\u00f6tig, von Angesicht zu Angesicht, damit Vers\u00f6hnung geschieht. Und eine T\u00fcr aufgeht. Wo Vers\u00f6hnung unter Menschen geschieht, hat der vers\u00f6hnte Gott Spuren hinterlassen.<\/p>\n<p>Was Menschen tun k\u00f6nnen: Gegner miteinander ins Gespr\u00e4ch bringen. Oder an Unrecht und Leid erinnern. Oder daf\u00fcr sorgen, dass Menschen sich selbst und andere als Menschen wahrnehmen. Das braucht Zeit. Das ist mitunter schwer. Manchmal tut es weh. Aber es ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>IV. Stolperstein in Wesel<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Haus liegt ein neuer Stein im Pflaster. Die Oberfl\u00e4che gl\u00e4nzt im Wasser, das der Regen hinterlassen hat. Eine Inschrift ist eingraviert: \u201eHier wohnte Gerhard Lenzen, Jahrgang 1896, eingewiesen 1925 Heilanstalt Bedburg-Hau, \u201averlegt\u2018 6.3.1940 Grafeneck, ermordet 6.3.1940 \u201aAktion T4\u2018.\u201c D\u00fcrre Worte erinnern an einen Menschen und an einen Mord.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2384 \" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Kock_Predigt-\u00fcber-2Kor519-21-Karfreitag_Stolperstein-e1586166627994-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"473\"><\/p>\n<p>Im Haus erfahre ich mehr. Barbara Goike erz\u00e4hlt, was sie von ihrem angeheirateten Gro\u00dfonkel in Erfahrung gebracht hat. Im Ersten Weltkrieg war er bei der Marine, hat einen Kohlesack auf den Kopf bekommen. Das hat den jungen Mann so ver\u00e4ndert, dass er als verr\u00fcckt galt und nicht selbst\u00e4ndig leben konnte. Zun\u00e4chst hat er noch bei seiner Familie gewohnt, wurde dann in eine Klinik f\u00fcr psychisch Kranke eingewiesen. Irgendwann im Fr\u00fchjahr 1940 kam \u00fcberraschend die Todesnachricht. \u00dcber den Onkel wurde in der Familie nicht gesprochen. Erst viel sp\u00e4ter stellte sich heraus, wie die Nazis seine Ermordung und die tausender anderer Menschen mit Behinderung geplant und durchgef\u00fchrt hatten. \u201eVernichtung unwerten Lebens\u201c. Worte mit t\u00f6dlicher Wirkung.<\/p>\n<p>Vers\u00f6hnung? Barbara Goike runzelt die Stirn. \u201eNazis die Hand geben und dann ist alles vergeben und vergessen?\u201c Nein. So nicht. Eben nicht vergessen, sondern erinnern. Den Gro\u00dfonkel aus dem Schweigen holen. Das war gar nicht so einfach. Im Nachlass auf dem Speicher fanden sich kaum Spuren. Ein Foto, auf dem er \u2013 vielleicht \u2013 zu sehen ist. Dann erz\u00e4hlt sie von den Jugendlichen, die bei ihr vor 1\u00bd Jahren auf dem Sofa gesessen haben. Sie haben zugeh\u00f6rt, nachgefragt, sich f\u00fcr die Geschichte interessiert, die in knappen S\u00e4tzen erz\u00e4hlt ist. Die kargen Ergebnisse ihrer Recherchen. Die Jugendlichen waren dabei, als der Stolperstein vor ihrem Haus verlegt wurde. Haben kurze Szenen aufgef\u00fchrt. Im Stra\u00dfentheater spielte Gemeinschaft eine Rolle und wie man daraus ausgeschlossen wird, ohne sich wehren zu k\u00f6nnen. Das war bewegend. Barbara Goike hat vom Gro\u00dfonkel ihres Mannes erz\u00e4hlt, damit die Jugendlichen erfahren, dass Nazis Menschen mit Behinderungen get\u00f6tet haben. Einen Menschen, der in diesem Haus gelebt hat. Ihr ist wichtig, dass sie wissen, was Nazis getan haben als sie tun konnten, was sie wollten. Sie hofft, dass die Jugendlichen widersprechen, wenn sie mit Worten des Hasses in Ber\u00fchrung kommen. Einspruch erheben, wenn Menschen entw\u00fcrdigt, ausgeschlossen, abgeschrieben werden. Die Spirale unterbrechen. Und es hat gutgetan mitzuerleben, wie das Leben von Gerhard Lenzen gew\u00fcrdigt worden ist. Mit einem Stein, der an ihn erinnert und \u00fcber den sie schon des \u00d6fteren mit Passanten ins Gespr\u00e4ch gekommen ist. Eine Botschafterin der Vers\u00f6hnung.<\/p>\n<p><strong>V. Not-wendig<\/strong><\/p>\n<p><em>Gott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre S\u00fcnden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Vers\u00f6hnung.<\/em><\/p>\n<p><em>So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch vers\u00f6hnen mit Gott!<\/em><\/p>\n<p><em>Denn er hat den, der von keiner S\u00fcnde wusste, f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit w\u00fcrden, die vor Gott gilt.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Was immer auch Karfreitag geschehen ist. Gott setzt sich der Gewalt aus, anstatt sie zu fordern. Gott setzt die Gewalt aus und f\u00e4ngt selbst damit an. Was daraus folgt? Davon ist zu reden.<\/p>\n<p>In unserem Land geh\u00f6rt dazu: Erinnern, erschrecken, widersprechen. Wie Menschen die H\u00f6lle auf Erden geschaffen haben. Alles andere als ein Vogelschiss. Viel eher ein Abgrund.<\/p>\n<p>Und doch dreht sich die Spirale der Gewalt weiter. Im Netz werden Posts geteilt, die zu Hass und Gewalt aufrufen \u2013 gegen Politiker, gegen Fl\u00fcchtlinge, gegen andere. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass diesen Worten Taten folgen werden. Hass h\u00e4lt sich an keine Ausgangssperre. Widerspruch tut Not. Worte, die W\u00fcrde hochhalten und Respekt einfordern. Elektronisch. Von Mensch zu Mensch, wenn es wieder m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Gott setzt aufs Wort. H\u00e4lt fest am Wort von der Vers\u00f6hnung. Ein not-wendiges Wort, weil es so viel \u00e4ndern kann und wird. Das seine Kreise zieht. Weil es Botschafterinnen und Botschaftern hat.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Karfreitagsgebete:<\/strong><\/p>\n<p>Gott,<\/p>\n<p>an Karfreitag ist es schwer, zu dir zu beten.<\/p>\n<p>Wie soll ich dich anreden:<\/p>\n<p>Lieber Gott?<\/p>\n<p>Dein Sohn ist grausam am Kreuz gestorben.<\/p>\n<p>Weil du die Welt liebst.<\/p>\n<p>Diese Liebe geht weiter als ich ertrage.<\/p>\n<p>Allm\u00e4chtiger Gott?<\/p>\n<p>Du hast Jesu Tod nicht verhindert.<\/p>\n<p>Du verbirgst dich in Ohnmacht.<\/p>\n<p>Immer wieder.<\/p>\n<p>Diese Macht geht weiter als ich aushalte.<\/p>\n<p>G\u00fctiger Gott?<\/p>\n<p>Was mir zugutekommt,<\/p>\n<p>ist so eng mit Leid und Tod verbunden.<\/p>\n<p>Diese G\u00fcte geht weiter als ich verstehe.<\/p>\n<p>Gott,<\/p>\n<p>ich wei\u00df nicht, wie ich zu dir beten soll.<\/p>\n<p>Aber du h\u00f6rst mich.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Verborgener Gott,<\/p>\n<p>das Kreuz deines Sohnes ist mir vor Augen.<\/p>\n<p>Du gehst den Weg des Leidens und Sterbens.<\/p>\n<p>Du verzichtest auf Macht.<\/p>\n<p>Du l\u00e4sst dich hineinziehen<\/p>\n<p>in das Elend einer unvers\u00f6hnlichen Welt.<\/p>\n<p>Hilf mir, in deinem Leiden bei dir zu bleiben.<\/p>\n<p>Dich dort zu suchen, wo du dich verbirgst.<\/p>\n<p>Wege zu finden, die du er\u00f6ffnest.<\/p>\n<p>Hilf mir, eigenes Leid anzunehmen<\/p>\n<p>und fremdes Leid mitzutragen.<\/p>\n<p>Hilf mir, Ohnmacht aus zuhalten<\/p>\n<p>und zugleich das zu entdecken,<\/p>\n<p>was ich f\u00fcr mich selbst und f\u00fcr andere tun kann.<\/p>\n<p>Hilf denen, die in Einsamkeit versinken.<\/p>\n<p>Dass sie deine N\u00e4he sp\u00fcren<\/p>\n<p>und Zeichen der Verbundenheit wahrnehmen.<\/p>\n<p>Hilf denen, die sich jetzt kaum aus den Weg gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dass sie Wege finden,<\/p>\n<p>ihr Miteinander zu gestalten.<\/p>\n<p>Hilf dort,<\/p>\n<p>wo Corona und Armut zusammentreffen.<\/p>\n<p>Dass sich Menschen unterst\u00fctzen,<\/p>\n<p>auch \u00fcber Grenzen hinweg.<\/p>\n<p>Verborgener Gott,<\/p>\n<p>wo ich nur das bittere Ende sehen kann,<\/p>\n<p>beginnst du neu.<\/p>\n<p>Mit mir.<\/p>\n<p>Mit deiner Welt.<\/p>\n<p>Durch Jesus Christus,<\/p>\n<p>der das Kreuz \u00fcberwunden hat.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/p>\n<p>Wesel<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu 2Kor 5,19\u201321 | von Pfarrer Dr. Christoph Kock | I. Wellen des Hasses Es ist ruhig geworden. Leere Stra\u00dfen. Das \u00f6ffentliche Leben steht beinahe still. Die Nachrichten drehen sich um Corona und die Folgen der Pandemie. Kaum ein Abend ohne Sondersendung. Was alles dahinter zur\u00fcckgetreten ist. Zum Beispiel Morde aus Hass. 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