{"id":24642,"date":"2025-06-12T13:47:25","date_gmt":"2025-06-12T11:47:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=24642"},"modified":"2025-06-12T13:47:33","modified_gmt":"2025-06-12T11:47:33","slug":"2-kor-1311-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-kor-1311-13\/","title":{"rendered":"2 Korinther 13,11-13"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u201eAlles flie\u00dft\u201c| Trinitatis | 15.06.25 | 2 Kor 13,11-13 | Martina Jan\u00dfen |<\/h3>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Der Schluss will gut \u00fcberlegt sein \u2013 bei B\u00fcchern, Filmen, Reden. Auch bei Briefen ist das so. Der Schluss ist der Schl\u00fcssel, er verr\u00e4t viel \u00fcber Anl\u00e4sse, Hierarchien, Vertrautheiten, Beziehungen. Beende ich einen Brief l\u00e4ssig, liebevoll oder formal? Mit \u201eherzlichen\u201c, \u201evielen\u201c oder mit \u201efreundlichen\u201c Gr\u00fc\u00dfen? Oder einfach nur \u201eGru\u00df\u201c? Vielleicht sogar nur abgek\u00fcrzt \u201eLG\u201c, weil man miteinander vertraut ist und sich Freundlichkeit und Herzlichkeit gegenseitig nicht versichern muss? Wenn es passt auch XOXO \u201ekisses and hughes\u201c? Wie auch immer \u2013 der Schluss muss stimmen. Stimmt der Schluss nicht, ist es keine runde Sache.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lesung 2 Kor 13,11-13: \u201e<em>11 Zuletzt, Br\u00fcder und Schwestern, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.\u200212 Gr\u00fc\u00dft euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es gr\u00fc\u00dfen euch alle Heiligen.\u200213 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist ein schwieriger Brief, den Paulus hier beendet. Vieles bleibt unausgesprochen, schwingt aber zwischen den Zeilen mit. Eine Mischung aus klaren Worten und versteckten Untert\u00f6nen. Das passt, das ist stimmig. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Paulus und der Gemeinde in Korinth ist kompliziert. Paulus schreibt seinen Brief in eine Krise hinein, seine Autorit\u00e4t steht auf dem Spiel. Gegner werden in der Gemeinde laut und \u00fcben Kritik an Paulus. \u201eSeine Briefe, sagen sie, wiegen schwer und sind stark; aber wenn er selbst anwesend ist, ist er schwach und seine Rede kl\u00e4glich.\u201c (2 Kor 10,10) Kein gutes Zeugnis, ein lausiger Redner soll Paulus also sein. Das h\u00f6rt niemand gerne, ein Weltapostel allemal schon nicht. So ist es nun ein Tr\u00e4nenbrief geworden: \u201eDenn ich schrieb euch aus gro\u00dfer Bedr\u00e4ngnis und Angst des Herzens unter vielen Tr\u00e4nen; nicht damit ihr betr\u00fcbt werdet, sondern damit ihr die Liebe erkennt, die ich habe, besonders zu euch.\u201c (2 Kor 2,4). Paulus und die Gemeinde haben \u2013 um es positiv zu formulieren &#8211; eine dynamische, eine komplizierte Beziehung. Schwierigkeiten mit der Kollektensammlung f\u00fcr Jerusalem, Auseinandersetzungen mit Gegnern und abweichenden Meinungen, misslungene Besuche und Vermittlungsversuche durch neutrale Dritte (Titus) und doch immer wieder neue Hoffnung, Neuanf\u00e4nge, Vers\u00f6hnung. All diese gemischten Gef\u00fchle merkt man Paulus im Schluss seines Briefes an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Zuletzt, Br\u00fcder und Schwestern, freut euch<\/em>. Das Ende beginnt freudig, freundlich, geschwisterlich. Doch Paulus bringt auch die Autorit\u00e4t des \u201egro\u00dfen Bruders\u201c ins Spiel. Auf die Ermunterung folgt die Ermahnung: <em>Lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen. <\/em>Seid friedlich, dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Und was wenn nicht? Wenn es nicht friedlich zugeht? Ist Gott dann nicht mehr da? Das k\u00f6nnte auch als verdeckte Drohung gelesen werden. Doch dann wieder: XOXO \u201ekisses and hughes\u201c. <em>Gr\u00fc\u00dft einander mit dem heiligen Kuss, <\/em>dem alten, geschwisterlichen Friedenskuss (vgl. 1 Kor 16,20; 1 Petr 5,14), der f\u00fcr Vers\u00f6hnung steht und der in sich den Wunsch tr\u00e4gt, dass \u201eGerechtigkeit und Friede sich k\u00fcssen.\u201c (Ps 85,11). Gr\u00fc\u00dft einander in diesem Sinne, seid von uns in diesem Sinne gegr\u00fc\u00dft. <em>Es gr\u00fc\u00dfen euch alle Heiligen.<\/em> Paulus inszeniert Gemeinschaft, nimmt andere in die Beziehung hinein, alle Heiligen gr\u00fc\u00dfen und k\u00fcssen. Wie viel Dynamik ist da zwischen Paulus und der Gemeinde in Korinth! Allein der Schluss seines Briefes verr\u00e4t es.\u00a0 Paulus setzt einen Punkt und nimmt das Gespr\u00e4ch doch wieder neu auf, bricht das Gespr\u00e4ch nicht ab, l\u00e4sst nicht ab von der Gemeinde, l\u00e4sst sich immer wieder neu auf sie ein, verh\u00e4rtet sich nicht, verharrt nicht in seiner Blase, macht nicht Schluss am Schluss, sondern bleibt in Beziehung. Der Schluss spiegelt alles wieder: Zuckerbrot und Peitsche. Kuss und Kritik. Tr\u00e4nen und Tadel. Erhobener Zeigefinger, ausgestreckte Hand und geschwisterlicher Kuss. Alles flie\u00dft, alles flie\u00dft ineinander, alles ist Leben, Lieben, Leiden, alles ist im Fluss.<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Das Beste kommt zum Schluss, auch am Schluss. <em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!<\/em> Mit diesen Worten endet der Brief des Paulus, mit einem Segenswunsch, Gott selbst wird in die Beziehung zwischen Paulus und der Gemeinde hineingenommen. Beim erstem Hinh\u00f6ren klingen diese Segensworte vielen von uns vertraut, doch zwischen den Zeilen ist es kompliziert, da ist Dynamik drin. Gnade, Liebe, Gemeinschaft. Aller guten Dinge sind drei. Hier beginnt ein Denken \u00fcber Gott, das sich sp\u00e4ter zu einem theologisch komplexen Gedankengeb\u00e4ude entwickelt hat. Vater, Sohn, Heiliger Geist. Ein Gott mit drei Seiten, drei Rollen, drei Personen: der Vater, den ich loben und danken, dem ich klagen und vertrauen kann; der Sohn, den ich als Menschen an und auf meiner Seite wei\u00df; der Heilige Geist, der tief in mir wirkt, mich st\u00e4rkt und tr\u00f6stet. Diesen unseren einen, dreieinigen Gott feiern wir heute und im Glaubensbekenntnis bekennen wir ihn. Dreieinigkeit \u2013 auf Latein hei\u00dft das <em>trinitas<\/em>, daher hat dieser Sonntag <em>Trinitatis <\/em>seinen Namen. Das mit der Trinit\u00e4t Gottes ist komplex und paradox, eine komplizierte Beziehungsgeschichte: Ist Gott nun einer oder drei? Oder beides? 1+1+1+= 1? Das w\u00e4re eine sehr gewagte metaphysische Arithmetik, denn ganz so stimmig ist das mathematisch nicht. Die Vorstellung des dreieinigen und dreifaltigen Gottes geht auf theologische Denkmodelle in den ersten christlichen Jahrhunderten zur\u00fcck &#8211; alte Zeiten, ferne Welten, fremd anmutende Gedankenspiele, bei denen einiges unklar und anderes umstritten bleibt.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was abstrakt und theoretisch anmutet, ist aber genau das Gegenteil. Der Grundgedanke ist unfassbar gut: Gott ist aktiv, kreativ, progressiv. Er bleibt nicht in seiner Blase, bleibt nicht bei sich, ist kein erstarrtes Beharren in sich selbst, kein entr\u00fcckter Weltmonarch auf seinem himmlischen Thron hoch \u00fcber den Wolken. Gott ist anders: Gnade, Liebe, Gemeinschaft. Gott ist kein weltfremdes Wesen, keine starre Statue oder absolut stehende Weltformel, sondern einer, der sich anr\u00fchren l\u00e4sst und der uns anr\u00fchrt. Gott ist in Bewegung, ist offen f\u00fcr Begegnung, ist mit sich selbst in Beziehung, nimmt uns hinein in seine Beziehung, ist sch\u00f6pferische Dynamik, flie\u00dfendes Leben, liebender \u00dcber-Flu\u00df: \u201eIm Pfingstgeschehen sch\u00e4umte die dreieinige Gottheit, wenn man so sagen darf, \u00fcber. Sie teilte, verteilte sich. &#8230;lieber als einsamer Herr zu sein flie\u00dft sie \u00fcber in Menschen hinein\u201c (Kurt Marti, Z\u00e4rtlichkeit und Schmerz, 1981, 118). Alles flie\u00dft, alles ist in Bewegung, alles ist Leben, Lieben, Leiden, in Gott selbst und bei uns Menschen: Denn \u201enach seinem Bilde schuf er uns.\u201c (vgl. Gen 1,27). Menschliches Leben ist Beziehung mit allem, was dazu geh\u00f6rt: gemischte Gef\u00fchle, Tr\u00e4nen und Trost, Krisen und K\u00fcsse, Br\u00fcche und Br\u00fccken und immer wieder: \u201eGlaube, Liebe, Hoffnung, diese drei\u201c (1 Kor 13,13).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">III. Ein unfassbar guter Gedanke, f\u00fcr den Paulus ganz am Schluss seines Briefes den Grundstein legt, auf den andere aufbauen und den wieder andere zu einem komplexen Gedankengeb\u00e4ude ausbauen: Gott ist Beziehung, lebt und will Beziehung mit sich und zu uns, ein lebendiger Gott, im Flie\u00dfen der wechselnden Formen bleibt er eins, unnahbar und doch zum Greifen nah. So kann ich die alten Gedanken heute denken &#8211; als ein Str\u00f6men von Liebe in allen Facetten und Gegens\u00e4tzen, ein Ineinanderflie\u00dfen der Allmacht des Sch\u00f6pfers, der Ohnmacht des Gekreuzigten und der Wirkmacht des Geistes. All das ist Gott: sch\u00f6pferisch und streng, solidarisch und sanft, Sch\u00f6pfer und Richter, Mensch und Tr\u00f6ster. \u201eWas ist Gottes Eigenschaft? Sich ins Gesch\u00f6pf ergie\u00dfen, allezeit derselbe sein.\u201c (Angelus Silesius). Die \u201egesellige Gottheit\u201c (Kurt Marti) flie\u00dft \u00fcber sich hinaus, flie\u00dft in die dunkelsten Winkel und wieder zur\u00fcck in die lichtesten H\u00f6hen; ist oben, ist unten, ist in allem, ist str\u00f6mende Sehnsucht und \u201espielende Minneflut\u201c (Mechthild von Magdeburg). Wir sind in das Flie\u00dfen des lebendigen Gottes hineingenommen, in den \u201edivine flow\u201c der Trinit\u00e4t: \u201eDu musst ihren Fluss in deinem Leben auf verschiedenen Ebenen erfahren: Du musst Momente haben, in denen du wei\u00dft, dass ein gro\u00dfes Leben in dir (Heiliger Geist), aber auch jenseits von dir (Vater) und auch als du (Christus) geschieht! [\u2026] Du bist ein Teil des Flusses (\u201eYou must experience its flow in your life on different levels: You must have moments where you know that a big life is happening in you [Holy Spirit], yet beyond you [Father], and also as you [Christ]! [\u2026] You are a part of the flow.\u201c (Richard Rohr, OFM; <a href=\"https:\/\/cac.org\/daily-meditations\/living-in-the-flow-2023-06-07\/\">https:\/\/cac.org\/daily-meditations\/living-in-the-flow-2023-06-07\/<\/a>). Alles flie\u00dft ineinander, bei uns und in Gott selbst, Leben, Lieben, Leiden, alles ist im Fluss immer wieder neu, in alles ist seine \u00fcberschie\u00dfende Gnade gewebt, alles wird durch seine Liebe belebt, \u00fcber allem schwebt sein Geist (vgl. Gen 1,1). Das sei heute gefeiert: <em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">PD Dr. Martina Jan\u00dfen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hildesheim<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:dr.martina.janssen@evlka.de\">dr.martina.janssen@evlka.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martina Jan\u00dfen, geb. 1971, Privatdozentin f\u00fcr Neues Testament (Universit\u00e4t G\u00f6ttingen), Pastorin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAlles flie\u00dft\u201c| Trinitatis | 15.06.25 | 2 Kor 13,11-13 | Martina Jan\u00dfen | Der Schluss will gut \u00fcberlegt sein \u2013 bei B\u00fcchern, Filmen, Reden. Auch bei Briefen ist das so. 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