{"id":24947,"date":"2025-07-08T11:52:29","date_gmt":"2025-07-08T09:52:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=24947"},"modified":"2025-07-08T11:52:29","modified_gmt":"2025-07-08T09:52:29","slug":"lukas-6-36-42-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-6-36-42-3\/","title":{"rendered":"Lukas 6, 36-42"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Muss ich alle Menschen m\u00f6gen? | 4. Sonntag nach Trinitatis | 13.07.2025 | Lukas 6, 36-42 | Sarah Bach |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lesung vor der Predigt: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00abSeid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist! Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet. Verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt. Lasst frei, und ihr werdet freigelassen werden!\u2002Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, festgedr\u00fccktes, ger\u00fctteltes und \u00fcbervolles Mass wird man euch in den Schoss sch\u00fctten. Denn mit dem Mass, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.\u2002Er gab ihnen auch ein Gleichnis: Kann etwa ein Blinder einen Blinden f\u00fchren? Werden sie nicht beide in die Grube fallen?\u2002Kein J\u00fcnger steht \u00fcber dem Meister. Jeder aber wird, wenn er ausgebildet ist, sein wie sein Meister.\u2002Was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken im eigenen Auge aber nimmst du nicht wahr?\u2002Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, komm, ich will den Splitter in deinem Auge herausziehen, w\u00e4hrend du den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann wirst du klar genug sehen, um den Splitter im Auge deines Bruders herauszuziehen.\u00bb<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Lukas 6, 36-42, nach der Z\u00fcrcher Bibel <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigt:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In unseren christlichen Gemeinden wird viel \u00fcber N\u00e4chstenliebe gesprochen \u2013 und das ist gut so. Wir fragen uns, wie wir diese Liebe im Alltag konkret leben k\u00f6nnen. Doch immer wieder begegnet mir als Pfarrerin in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen auch eine Frage, die selten \u00f6ffentlich gestellt wird. Sie scheint fast ein Tabuthema zu sein:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>\u201eMuss ich wirklich alle Menschen m\u00f6gen?\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gerade bei solchen Fragen, in denen unser Glaube mit dem echten Leben konfrontiert wird, sind mir zwei Dinge besonders wichtig:<br \/>\nZum einen m\u00f6chte ich die Realit\u00e4t unseres menschlichen Lebens ernst nehmen \u2013 unsere Erfahrungen, unsere Grenzen, und auch das, was wir in den letzten Jahren dazugelernt haben.<br \/>\nZum anderen m\u00f6chte ich aber auch den Anspruch ernst nehmen, den Gott an unser Leben stellt \u2013 die Gebote, die uns herausfordern und die unser Leben vertiefen wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und genau hier geraten wir oft in eine Spannung. Es gibt keine einfachen Antworten \u2013 und wir sind eingeladen, uns dieser Spannung zu stellen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei der eben erw\u00e4hnten Frage treffen nun Anspruch und Realit\u00e4t aufeinander.<br \/>\nGott gebietet uns, alle Menschen zu lieben \u2013 ja, sogar unsere Feinde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und doch: Wenn ich ehrlich bin, ich mag nicht alle Menschen. Es gibt Personen, mit denen w\u00fcrde ich keinen Abend verbringen wollen, geschweige denn in den Urlaub fahren \u2013 nicht einmal, wenn sie ebenfalls Christinnen oder Christen sind.<br \/>\nIst das schlimm?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich glaube<strong>:<\/strong> <strong>Nein.<\/strong><br \/>\nDenn es gibt einen Unterschied zwischen <em>lieben<\/em> und <em>m\u00f6gen<\/em>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\nIch bin \u00fcberzeugt, dass Jesus nicht von uns erwartet, dass wir mit allen Menschen sympathisieren, auf einer Wellenl\u00e4nge sind oder dieselben Interessen teilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Liebe, von der Jesus spricht, geht viel tiefer.<br \/>\nEr fordert uns auf, Menschen zu <em>lieben<\/em> \u2013 selbst dann, wenn wir sie vielleicht nicht m\u00f6gen. Und das ist tats\u00e4chlich m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oft denken wir, Liebe m\u00fcsse mit Sympathie oder romantischen Gef\u00fchlen zu tun haben. Aber das ist nicht die Liebe, die im Liebesgebot gemeint ist. Jesu Liebe ist eine bewusste, aktive Haltung dem anderen Menschen gegen\u00fcber \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob wir ihn sympathisch finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Maren Urner hat das in ihrem Buch zur Kraft der Emotionen wunderbar zusammengefasst:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00abWichtig ist mir zun\u00e4chst, Liebe nicht auf die romantische Liebe zu begrenzen oder gar zu reduzieren. Gerade im deutschen Sprachgebrauch ist das h\u00e4ufig der Fall, und die drei wichtigsten W\u00f6rter \u00bbIch liebe dich\u00ab sind\u00a0meist exklusiv f\u00fcr den:die Partner:in gedacht. Im angels\u00e4chsischen Raum dagegen rufen sich durchaus auch mal Kumpels und Kollegen nach dem Training oder dem gemeinsamen Abend \u00bbLove you, man!\u00ab zu, ohne dass das in irgendeiner Weise sexuell konnotiert ist. Beschr\u00e4nken wir Liebe auf eine Form und die damit verbundene Beziehung, schr\u00e4nkt das unsere M\u00f6glichkeit der emotionalen Verbindung zu anderen stark ein. Statt nun unterschiedliche Formen der Liebe in einer Art Nomenklatur aufzuf\u00fchren und dann verschiedene Definitionen gegeneinanderzustellen, frage ich stattdessen: Wo beginnt Liebe?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Oder anders formuliert: Was ist die Basis von Liebe? Der Kern, auf den wir uns im besten Fall einigen k\u00f6nnen? Mir gef\u00e4llt in diesem Kontext die Ann\u00e4herung des 2022 verstorbenen vietnamesischen buddhistischen M\u00f6nchs und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh. F\u00fcr ihn bedeutet zu lieben, sein Gegen\u00fcber verstehen zu wollen. Liebe ist also immer aktiv und ein Prozess, kein Zustand. Er beginnt mit der Akzeptanz. Und die wiederum beginnt bei mir selbst.\u00bb<a href=\"applewebdata:\/\/041F8ADD-0D53-456B-BF3F-81E8FDD008A6#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jemanden zu lieben bedeutet: Ich w\u00fcnsche diesem Menschen ein gutes, gelingendes Leben \u2013 und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen, dass es m\u00f6glich wird.<br \/>\nDazu m\u00fcssen wir nicht derselben Meinung sein. Wir m\u00fcssen nicht \u00fcber dieselben Dinge lachen oder dieselben Interessen teilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und doch kann ich diesen Menschen als Mensch sehen, ihn verstehen wollen \u2013 und das tun, was in meiner Kraft steht, damit es ihm gut geht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schauen wir uns den biblischen Text aus der Lesung nochmals genauer an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Lukas 6, 36-38 heisst es:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00abSeid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist!\u2002Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet. Verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt. Lasst frei, und ihr werdet freigelassen werden!\u2002Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, festgedr\u00fccktes, ger\u00fctteltes und \u00fcbervolles Mass wird man euch in den Schoss sch\u00fctten. Denn mit dem Mass, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.\u00bb<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist ein ziemlich klarer Auftrag:<br \/>\nWir sollen barmherzig sein \u2013 so wie Gott barmherzig ist. Unsere Haltung und unser Handeln sollen etwas von seiner Barmherzigkeit in diese Welt hinein spiegeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In den Worten Jesu wird ganz konkret, was das bedeutet:<br \/>\nWir sollen andere nicht verurteilen. Wir sollen verzeihen, wo Fehler geschehen. Und wir sollen gro\u00dfz\u00fcgig mit dem umgehen, was uns geschenkt wurde \u2013 mit unserer Zeit, unseren F\u00e4higkeiten, unseren materiellen Gaben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So sollen wir mit unseren Mitmenschen umgehen.<br \/>\nSo zeigt sich gelebte N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das hei\u00dft nicht, dass ich alle Menschen <em>m\u00f6gen<\/em> muss.<br \/>\nAber das Ziel ist: <strong>sie alle lieben zu k\u00f6nnen<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und genau da wird es herausfordernd.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier holt uns die Realit\u00e4t wieder ein \u2013 mit all ihren Spannungen, Br\u00fcchen, Grenzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was also kann uns helfen, Anspruch und Wirklichkeit zusammenzubringen \u2013 und beides ernst zu nehmen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht kommt Hilfe genau von dort, wo wir sie nicht sofort erwarten w\u00fcrden: aus der Wissenschaft, genauer gesagt aus den Neurowissenschaften.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dort wird aktuell viel dar\u00fcber geforscht, was es eigentlich bedeutet zu lieben \u2013 als Haltung, als inneres Geschehen, als Lebensweise.<br \/>\nUnd spannend ist: Viele Erkenntnisse deuten darauf hin, dass <strong>Lieben lernbar ist<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich ist Liebe auch ein Gef\u00fchl \u2013 aber Gef\u00fchle stehen nicht isoliert f\u00fcr sich. Sie h\u00e4ngen mit unserem Denken, unserem Verhalten und unserer inneren Haltung zusammen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus scheint das l\u00e4ngst gewusst zu haben.<br \/>\nDenn: Er h\u00e4tte kein Gebot formuliert, wenn es sich dabei um etwas handeln w\u00fcrde, das wir nicht beeinflussen oder ein\u00fcben k\u00f6nnten.<br \/>\nEin Gebot macht nur Sinn, wenn das, worum es geht, auch Teil unseres bewussten Handelns werden kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie k\u00f6nnen wir nun also \u00ablieben lernen\u00bb? Wie sieht das konkret aus?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich zitiere hier nochmals Maren Urner, unsere Neurowissenschaftlerin von vorhin:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00abMit meiner besten Freundin habe ich ein Gedankenexperiment entwickelt, bei dem wir uns vorstellen, wie es ist, eine andere Person zu sein. Diese Routine kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn wir versuchen zu verstehen, warum ein Gegen\u00fcber so handelt, wie sie oder er es tut\u00a0\u2013 vor allem, wenn die Handlung aus unserer Sicht sehr weit entfernt von unseren Vorstellungen und m\u00f6glichen Reaktionen erscheint. Weil uns das Verhalten der anderen Person vielleicht sogar \u00bbirrational\u00ab vorkommt. Wir stellen uns dann vor, welche Sorgen und \u00c4ngste, aber auch welche Hoffnungen und W\u00fcnsche die Person haben k\u00f6nnte. So versuchen wir, besser zu verstehen, was ein guter und was ein schlechter Zustand f\u00fcr sie oder ihn wohl sein mag. Diese \u00dcbung hilft uns, die vermeintliche Irrationalit\u00e4t im Handeln anderer aufzul\u00f6sen. Wenn es gut l\u00e4uft, kommen wir bei so etwas an wie: \u00bbAus ihrer Perspektive ist genau diese Reaktion jetzt sinnvoll!\u00ab Und auch wenn wir niemals selbst so handeln w\u00fcrden, hat uns die kleine Routine sicherlich bereits das ein oder andere Mal zu einem verst\u00e4ndnisvolleren Umgang mit anderen Menschen gebracht. Wer sich ein wenig in der Psychologie auskennt, hat in unserer \u00dcbung bestimmt schon das dahinterliegende Konzept der \u00bbTheory of Mind\u00ab, also \u00bbTheorie des Mentalen\u00ab, erkannt. Gemeint ist damit die F\u00e4higkeit, sich und anderen mentale Zust\u00e4nde zuzuschreiben und diese als Ursache f\u00fcr das eigene oder fremde Verhalten zu begreifen, um so Handlungen verstehen und antizipieren zu k\u00f6nnen.\u00bb<a href=\"applewebdata:\/\/041F8ADD-0D53-456B-BF3F-81E8FDD008A6#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><strong>[2]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist spannend \u2013 und zugleich auch herausfordernd, besonders in der aktuellen Zeit.<br \/>\nGenau in dieser Spannung bewegen wir uns, wenn wir uns auf Gottes Einladung einlassen: barmherzig zu leben und unsere N\u00e4chsten zu lieben. Ich lade euch ein, ein solches Experiment der \u00abTheory of Mind\u00bb in den n\u00e4chsten Tagen mal auszuprobieren, wenn ihr in einer Situation seid, in der ihr ein Gegen\u00fcber nicht versteht, unsympathisch findet oder euch nervt. Ich habe dies bereits einige Male versucht und es hat meinen Blick in vielen kleinen Momenten ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Sch\u00f6ne \u2013 und vielleicht auch das Entscheidende \u2013 ist:<br \/>\nGottes Aufforderungen kommen nie ohne seine Zusagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb lohnt sich der Blick zur\u00fcck an den Anfang des Textes, den wir heute schon geh\u00f6rt haben:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00abSeid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist!\u00bb &#8211; Lukas 6, 36<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott selbst ist barmherzig mit uns.<br \/>\nEr liebt uns, versteht uns \u2013 sogar dann, wenn wir uns selbst nicht verstehen.<br \/>\nUnd er liebt auch die anderen \u2013 selbst die, mit denen wir vielleicht M\u00fche haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darauf d\u00fcrfen wir vertrauen.<br \/>\nUnsere Liebe entsteht nicht im Leeren. Sie hat ein Fundament: <strong>Gottes Liebe zu uns und zu unseren N\u00e4chsten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir d\u00fcrfen Anteil haben an dieser g\u00f6ttlichen Liebe \u2013 was f\u00fcr ein Geschenk!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sarah Bach<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bern<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:sarah.bach@methodisten.ch\">sarah.bach@methodisten.ch<\/a><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sarah Bach, geb. 1992, Pfarrerin der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz und Doktorandin der Theologischen Ethik am Institut f\u00fcr Sozialethik der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/041F8ADD-0D53-456B-BF3F-81E8FDD008A6#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Urner, Prof. Dr. Maren. Radikal emotional: Wie Gef\u00fchle Politik machen (2024), S. 52.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/041F8ADD-0D53-456B-BF3F-81E8FDD008A6#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Urner, Maren. Radikal emotional: Wie Gef\u00fchle Politik machen (2024), S. 84.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Muss ich alle Menschen m\u00f6gen? | 4. Sonntag nach Trinitatis | 13.07.2025 | Lukas 6, 36-42 | Sarah Bach | Lesung vor der Predigt: \u00abSeid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist! Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet. Verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt. 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