{"id":25310,"date":"2025-07-24T10:23:19","date_gmt":"2025-07-24T08:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25310"},"modified":"2025-07-24T10:23:19","modified_gmt":"2025-07-24T08:23:19","slug":"1-petrus-21-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-petrus-21-10\/","title":{"rendered":"1. Petrus 2,1\u201310"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Milch, Steine, Licht | 6. Sonntag nach Trinitatis | 27.07.2025 | Predigt zu 1. Petrus 2,1\u201310 | verfasst von Christoph Kock |<\/h3>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Wie neugeborene Kinder<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jonas spielt in seinem Zimmer. Aus der K\u00fcche ert\u00f6nt lautes Geschrei. Mia, seine Schwester. Jonas wei\u00df, was gerade passiert. Papa hat Mia auf dem Arm. Mit der freien Hand ist er dabei, ein Fl\u00e4schchen f\u00fcr sie anzur\u00fchren. Das Wasser darf nicht zu hei\u00df sein. Pl\u00f6tzlich wird es schlagartig still. Jonas l\u00e4uft in die K\u00fcche. Mia schreit nicht mehr, denn sie trinkt. In null Komma nichts ist die Flasche leer. An Papas Schulter gelehnt gibt Mia einen R\u00fclpser von sich. Papa schaut zufrieden zu Jonas. \u201eSo h\u00f6rt es sich an, wenn jemand gro\u00df und stark wird.\u201c Jonas nickt und grinst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im ersten Petrusbrief steht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2 Wie neugeborene Kinder nach Milch schreien,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sollt ihr nach dem echten <strong>Wort <\/strong>verlangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dadurch wachst ihr im Glauben heran,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sodass ihr gerettet werdet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3 Denn ihr habt ja bereits schmecken d\u00fcrfen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wie gut der Herr ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt brauchen Sie Fantasie. Stellen Sie sich das einmal vor. Mia, etwas \u00e4lter. Sie sitzt im Kinderzimmer auf dem Boden. Sie schreit und schreit. Ihre Mutter sucht und sucht. Endlich kommt sie mit der Kinderbibel angelaufen. Sie hat die WortMilch gefunden. Sofort wird es in der Wohnung wieder ruhig. \u201eVorlesen!\u201c fordert Mia und betrachtet aufmerksam die Bilder. Jonas hat sich ins Zimmer geschlichen und h\u00f6rt aufmerksam zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p>2. WortMilch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist doch wohl eher unwahrscheinlich. Und doch, sagt der Briefschreiber, so sollt ihr nach Gottes Wort verlangen. Je mehr, desto besser. Nicht ein St\u00fcck weit, sondern volle Pulle. Nicht nur ein Vers hier und da, sondern Geschichte um Geschichte. Wie Gott mit Abraham und Sara unterwegs war. Wie Gott sein Volk Israel aus der Sklaverei befreit und ihm die Zehn Gebote mit auf den Weg gegeben hat. Wie Gott mit Jesus in die Welt gekommen ist und in einer Futterkrippe geschlafen hat. Wie Jesus gestorben ist und Gott ihn aus dem Tod auferweckt hat. Solche Geschichten sind Nahrung f\u00fcr die Seele, die Menschen im Glauben wachsen l\u00e4sst. Damit Glaube gro\u00df und stark wird, braucht es WortMilch. St\u00e4rkung f\u00fcr das, was kommt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIn den Streit der Welt hast du uns gestellt, deinen Frieden zu verk\u00fcnden, der nur dort beginnt, wo man, wie ein Kind, deinem Wort Vertrauen schenkt.\u201c (EG 607,3)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um Gottes Wort vertrauen zu k\u00f6nnen, muss ich es kennen. Meinen Erfahrungen ausgesetzt und mit meinen Zweifeln durchgesch\u00fcttelt haben. Um Gottes Wort vertrauen zu k\u00f6nnen, muss ich satt geworden sein. Mit ihm erf\u00fcllte Momente erlebt haben, von denen ich zehren kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIrmgard, f\u00fcrchte dich nicht, denn ich habe dich erl\u00f6st, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Gott segne und beh\u00fcte dich. Friede sei mir.\u201c W\u00e4hrend ich diese Worte spreche, zeichne ich vorsichtig mit Wasser aus der Taufschale ein Kreuz auf Irmgards Handr\u00fccken. \u201eAmen\u201c, sagt sie klar und deutlich. Ihre Augen leuchten. Tauferinnerung im Pflegeheim.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">III. Verworfen, erw\u00e4hlt, lebendig: Petrologie (1)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Gottesdienst wird WortMilch in Gemeinschaft verabreicht. Sie bringt Menschen zusammen. Wie tragf\u00e4hig diese Verbindung ist und warum, kommt jetzt in den Blick:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4 Kommt her zu ihm!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist der lebendige <strong>Stein<\/strong>,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der von den Menschen verworfen wurde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber bei Gott ist er erw\u00e4hlt und kostbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">5 Lasst euch auch selbst als lebendige <strong>Steine<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">zur Gemeinde aufbauen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie ist das Haus, in dem Gottes Geist gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So werdet ihr zu einer heiligen Priesterschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und bringt Opfer dar, in denen sein Geist wirkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das sind Opfer, die Gott gefallen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">denn sie sind durch Jesus Christus vermittelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">6 Deshalb hei\u00dft es in der Heiligen Schrift:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00bbSeht, ich lege auf dem Berg Zion<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">einen ausgew\u00e4hlten, kostbaren Grundstein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">7 F\u00fcr euch ist er kostbar, weil ihr an ihn glaubt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber f\u00fcr diejenigen, die nicht an ihn glauben, gilt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ist zum Grundstein geworden.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Er ist ein Stein, an dem man Ansto\u00df nimmt,<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und ein Fels, \u00fcber den man stolpert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie sto\u00dfen sich an ihm,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">weil sie dem Wort keinen Glauben schenken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch genau dazu sind sie bestimmt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Blick richtet sich auf Jesus. Wie vom dem erz\u00e4hlen, was ihn mit Gott verbindet? Wie bezeugen, was ihn besonders macht? Von seinem Tod wird zu sprechen sein, und von dem, was danach passiert ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das wird nicht einfach. Aber die j\u00fcdische Bibel bietet reichlich Material, bei dem sich der Briefschreiber wie in einem Steinbruch bedient. Bei den Psalmen ebenso wie bei den Propheten. Evangelium erz\u00e4hlen mit j\u00fcdischen Traditionen. Im ersten Petrusbrief h\u00f6rt sich das so an:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus starb am Kreuz. Von Menschen verraten, gefoltert, get\u00f6tet. Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Das ist so, als ob ein Stein von den Bauleuten verworfen wurde und sich dennoch als Grundlage entpuppt. Das ist ein von Gott gewirktes Wunder. Ein Stein des Ansto\u00dfes bekommt Tragkraft. Die Rede vom gekreuzigten Messias bekommt Sinn. Was unverstellbar ist, Bedeutung. Darauf baut alles auf. Dieser Stein ist quicklebendig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Gottes Haus ist keine Immobile: Petrologie (2)<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein lebendiger Stein bleibt nicht allein. Obwohl aussortiert und weggeworfen, wird er zu einem Grundstein f\u00fcr ein gro\u00dfes Haus. Andere Steine, ebenso lebendig, kommen dazu. Gemeinde entsteht. In diesem Haus, so glaubt der Briefschreiber, ist Gottes Geist gegenw\u00e4rtig. Die Kraft, mit der Gott Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander verbindet. Dass sie miteinander lachen und weinen, f\u00fcreinander da sind, gemeinsam am Tisch sitzen. Dass sie sich gegenseitig helfen, ihre Lasten zu tragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus \u2013 ein Stein, der weitere Steine n\u00f6tig und sie zugleich lebendig macht. Ein Haus, das aus Menschen gebaut wird. \u201eLasst euch auch selbst als lebendige Steine zur Gemeinde aufbauen. Sie ist das Haus, in dem Gottes Geist gegenw\u00e4rtig ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Haus besteht aus Menschen. Es ist also keine Immobilie, sondern bleibt beweglich. Das f\u00e4llt heute kaum auf, weil dieses Haus meistens in Geb\u00e4uden errichtet wird. Dort treffen sich die lebendigen Steine, um zu singen, zu feiern, zu beten und an Gottes Wort satt zu werden. Stein in Stein, sozusagen. Das ist praktisch, vor allem, wenn es regnet oder drau\u00dfen kalt wird. N\u00f6tig ist es aber nicht. Vor einem Jahr stand ein Haus aus lebendigen Steinen an einem Sonntag am Auesee. F\u00fcr ein Tauffest unter freiem Himmel. 30 Menschen aus allen Gemeindebezirken waren fr\u00fch aufgestanden, um mitzuhelfen beim Aufbau: B\u00e4nke, B\u00fchne, St\u00e4nde. In einer Stunde verwandelten sie das Ufer in Gottes Haus. Und bekamen ein Wir-Gef\u00fchl geschenkt: Das haben wir zusammen geschafft. Platz f\u00fcr \u00fcber 500 Menschen, die 35 Taufen feiern. Platz f\u00fcr einen bewegenden Gottesdienst und ein sch\u00f6nes Fest. Das Wir zieht Kreise, viele sind beteiligt, noch viel mehr gekommen. Gottes Haus ist immer so gro\u00df wie gerade n\u00f6tig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Haus ist keine Immobile, weil es aus Menschen besteht. Auch wenn Geb\u00e4ude praktisch sind, n\u00f6tig sind sie nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Dem Licht entgegen<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Haus der lebendigen Steine. Ein Haus mit Leuchtkraft. Wieder bedient sich der Briefschreiber in der j\u00fcdischen Bibel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9 Aber ihr seid das erw\u00e4hlte Volk:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">eine k\u00f6nigliche Priesterschaft, ein heiliges Volk,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">eine Gemeinschaft, die in besonderer Weise zu Gott geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn ihr sollt die gro\u00dfen Taten Gottes verk\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hat euch n\u00e4mlich aus der Finsternis<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in sein wunderbares <strong>Licht<\/strong> gerufen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">10 Ihr, die ihr fr\u00fcher nicht sein Volk wart,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">seid jetzt Gottes eigenes Volk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihr, die ihr fr\u00fcher kein Erbarmen fandet,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">erfahrt jetzt seine Barmherzigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer auf Gott vertraut, hofft auf Licht im Dunklen. Ein Wagnis angesichts der Dunkelheit, die sich in der Welt ausbreitet. In den Nachrichten ist davon zu h\u00f6ren, wie meisterhaft Menschen darin sind, es dunkel werden zu lassen. Fanatismus und Hass, Gier und Gleichg\u00fcltigkeit sorgen daf\u00fcr, dass vielerorts die Lichter ausgehen. Zu den politischen Katastrophen im Gefolge von Diktatur und Populismus, Krieg und Klimawandel kommen die pers\u00f6nlichen jenseits \u00f6ffentlicher Aufmerksamkeit. Wenn die Kr\u00e4fte so sehr schwinden, dass die eigene Selbst\u00e4ndigkeit bedroht ist. Wenn sich bei einer Diagnose abzeichnet, dass es keine Heilung mehr geben und das Leben bald zu Ende sein wird. Wenn ein Abschied viel zu fr\u00fch kommt und an einem Sarg entscheidende Fragen offenbleiben. Dann ist es dunkel, selbst am helllichten Tag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dennoch: Wer auf Gott vertraut, hofft auf Licht im Dunkeln. Das Dunkle bleibt da, aber es bekommt nicht, es beh\u00e4lt nicht das letzte Wort. Gott \u201ehat euch n\u00e4mlich aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen.\u201c Dort geht die Reise hin. Was unterwegs zu tun ist? Mehr als nur aus dem Fenster zu schauen: \u201eIn das Leid der Welt hast du uns gestellt, deine Liebe zu bezeugen. Lass uns Gutes tun und nicht eher ruhn, bis wir dich im Lichte sehn.\u201c (EG 607,4).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG.RWL 607: \u201eHerr, wir bitten, komm und segne uns\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">WortLaute 65: \u201eDu bist da\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 165,1.6\u20138: \u201eGott ist gegenw\u00e4rtig\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Begr\u00fc\u00dfung:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herzlich willkommen zum Gottesdienst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kommen Sie sich gelegentlich vor wie neu geboren? Nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf. Nach einem Wellness-Wochenende. Nach der Taufe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach der Taufe? Martin Luther hat gemeint, \u201eman soll jeden Tag in die Taufe hineinkriechen, damit man frisch belebt wieder daraus hervorkommt.\u201c Ein biblischer Impuls: Sich daran erinnern. Gott hat mich mit Namen gerufen. Gottes Wort macht mich lebendig. Ein Anfang. Mitten in der Zeit ein Funken Ewigkeit. In mir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">S\u00fcndenbekenntnis und Gnadenzusage:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gro\u00dfer Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">uns nah und doch fern;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">uns zugewandt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und doch ungreifbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unruhe und L\u00e4rm<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">drohen uns zu ersticken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Angst vor dem Krieg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und dem, was kommt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hilf uns,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass wir in Kontakt bleiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit dir und miteinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir tasten uns nach dir,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">komm uns entgegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gro\u00dfer Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">uns nah und doch fern,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wende uns zur dir,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass wir erreichbar sind f\u00fcr dich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, erbarme dich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott spricht zu Israel und wir h\u00f6ren zu:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht, denn ich habe dich erl\u00f6st;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe dich bei deinem Namen gerufen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du bist mein\u201c (Jesaja 43,1)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ehre sei Gott in der H\u00f6he.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kollektengebet:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">du hast dich l\u00e4ngst entschieden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kein Mensch soll verloren gehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du machst dich f\u00fcr Rettung stark,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wenn andere l\u00e4ngst aufgegeben haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedes Leben z\u00e4hlt f\u00fcr dich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du dr\u00e4ngst auf Umkehr,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wo wir in einer Sackgasse feststecken<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und uns nur leidtun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du suchst, was verloren ging.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gef\u00fchl,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">selbst etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">selbst einmalig und liebeswert zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du freust dich, wenn wir es wiederfinden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Steck uns an mit deiner Freude<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und stimm uns ein auf dein Fest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wesel<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milch, Steine, Licht | 6. Sonntag nach Trinitatis | 27.07.2025 | Predigt zu 1. Petrus 2,1\u201310 | verfasst von Christoph Kock | Wie neugeborene Kinder Jonas spielt in seinem Zimmer. Aus der K\u00fcche ert\u00f6nt lautes Geschrei. Mia, seine Schwester. Jonas wei\u00df, was gerade passiert. Papa hat Mia auf dem Arm. 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