{"id":25312,"date":"2025-07-24T10:24:34","date_gmt":"2025-07-24T08:24:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25312"},"modified":"2025-07-24T10:24:34","modified_gmt":"2025-07-24T08:24:34","slug":"1petrus-21-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1petrus-21-12\/","title":{"rendered":"1Petrus 2,1-12"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Besitzanzeige | Predigt zu 1Petrus 2,1-12 | Sonntag, 27. Juli 2025 | Eberhard Busch |<em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ihr seid das auserw\u00e4hlte Geschlecht, das k\u00f6nigliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verk\u00fcndigen sollt die Tugenden des, der euch gerufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht, die ihr einst nicht sein Volk wart und einst nicht in Gnaden wart, nun ber in Gnaden seid.<\/em><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist das nicht verr\u00fcckt \u00fcbertrieben? &#8211; was da von einer Christengemeinde gesagt wird! \u201e<em>Ihr<\/em> <em>seid<\/em> auserw\u00e4hlt\u201c, hervorgehoben vor allen Andren, bevorzugt vor den \u00dcbrigen. Einige Superreiche m\u00f6gen auf dieser Linie von sich denken. Aber hier geht es um eine Schar vom Menschen, versammelt zum Gottesdienst. Ist ihnen der Kamm geschwollen, wenn sie so von sich denken? Ich kannte eine vornehme \u00e4ltere\u00a0 Dame, die \u00fcber dergleichen zu sagen pflegte: \u201eDie haben alle den GW\u201c, gemeint ist: den Gr\u00f6\u00dfenwahn.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Aber Obacht!, dass wir das Kind nicht mit dem Bade aussch\u00fctten. Der Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis dieser Aussagen steckt in den seltsamen Worten: \u201eIhr seid das Volk des Eigentums\u201c. Was wird uns da gesagt? Dies: die Eigentumsrechte f\u00fcr dieses Volk liegen nicht in seiner eigenen Hand, gleich, ob Bodenpersonal oder Bischof, gleich, ob sie das beachten oder unterdr\u00fccken. Seine Vorz\u00fcge k\u00f6nnen ihm gar nicht in den Kopf steigen. Denn die Eigentumsrechte geh\u00f6ren rechtm\u00e4\u00dfig einem Anderen,\u00a0 dem, der nach ihnen gegriffen hat. Um Himmels willen! ist das nicht erst recht ein schrecklicher \u00dcbergriff? Wird ein Mensch dadurch nicht sich selbst enteignet und ger\u00e4t in die F\u00e4nge eines Andren?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gegenteil ist der Fall, belehrt uns ein altes Unterrichtsbuch, der Heidelberger Katechismus. Darin lesen wir schon gleich im ersten Satz, als Ouvert\u00fcre zu allen weiteren Aussagen: \u201eDas ist mein <em>Trost <\/em>im Leben und Sterben, dass ich mit Leib und Seele <em>nicht mir<\/em> geh\u00f6re, sondern meinem treuen Heiland, der sich f\u00fcr mich gegeben hat.\u201c Das soll mir <em>tr\u00f6stlich <\/em>sein?<em>. <\/em>Wie kommt er darauf? H\u00f6ren wir gut hin! Ja, wir befinden uns in der Hand eines Anderen, doch im Unterschied zu all den H\u00e4nden, die nach uns greifen, um uns \u00fcbers Ohr zu schlagen &#8211; im Unterschied dazu gibt er, der \u201etreue Heiland\u201c, sich her, zahlt mit allem, was er hat, zahlt mit seinem Leben, um <em>uns<\/em> zu n\u00fctzen, sorgt daf\u00fcr, dass <em>wir<\/em> einen Vorteil davon bekommen. Im Unterschied zu allzu Vielen denkt er zuerst nicht an sich, sondern vor allem an uns Andere. \u201e<em>Das<\/em> ist mein Trost\u201c: In seiner Hand entrei\u00dft er uns all dem Unfug, der uns wortw\u00f6rtlich besessen machen kann. Er stemmt sich gegen den unheimlichen Sog, der uns ins Dunkle hinabzerren will. Statt dessen f\u00fchrt er uns aus der Finsternis zum Licht \u2013 zum Licht, in dem wir auch zu uns selbst finden, frei, uns selbst zu bejahen. Und sehen uns da auf alle F\u00e4lle geliebt. Oder mit dem anderen Bild im Petrusbrief: So verwandelt er den Felsbrocken, der uns anst\u00f6\u00dfig im Wege liegt, zum Eckstein, auf den wir verl\u00e4sslich bauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denken wir nochmals an den Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis unsres Bibelworts, an die Worte: \u2013 ihr \u201edas Volk des Eigentums\u201c! Damit \u00f6ffnen sich auch die anderen Aussagen, die uns zun\u00e4chst so sperrig vorkamen. Was hei\u00dft denn: \u201eIhr seid das auserw\u00e4hlte Geschlecht\u201c? Dies: Gott hat euch herausgenommen aus eurem bisherigen Zusammenhang, in dem ihr leben wolltet oder leben musstet, als g\u00e4be es gar keine Alternative. Doch, es gibt sie! Gott hat euch in einen neuen Zusammenhang versetzt. Wie Blumen, die man aus ihrem dunklen Schattenplatz im Fr\u00fchling an einen hellen Platz umpflanzt, damit sie jetzt erst recht \u201ewillig sich entfalten \/ und der Sonne stille halten\u201c, so der Liederdichter Tersteegen. So bl\u00fchen sie uns zur Freude und weiteren, die hinzukommen, auch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcberdies wird von dieser Schar gesagt, sie sei ein \u201eheiliges Volk\u201c. Wirklich? gibt es richtige \u201eHeilige\u201c? Nicht nur den \u201eHeiligen Vater\u201c in Rom? Sondern ein ganzes Volk? Kuriose Heilige! In aller Regel handelt es sich bei den so Genannten um ziemlich Unheilige, ob es um Fremde oder Einheimische geht. Da unterscheiden sich beide nicht gerade krass. Ist es nicht so? Aber h\u00f6ren wir das Wundersame. Indem Gott seine Hand auf uns legt, werden Unheilige zu heiligen V\u00e4tern und M\u00fcttern. Indem Gott an uns arbeitet, werden harte Steine zu zarten Lebewesen. Indem der G\u00fctige uns nicht abst\u00f6\u00dft, sondern wertsch\u00e4tzt, werden Schweren\u00f6ter zu Gottes Kindern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wie haben wir nun den Satz zu verstehen: \u201eIhr seid das k\u00f6nigliche Priestertum\u201c? \u00dcberraschend ist\u00a0 hierbei, dass das in der uneingeschr\u00e4nkten Mehrzahl gesagt wird: \u201e<em>Ihr<\/em> seid es\u201c, ihr alle! Ohne Ausnahme!Eine muntere Demokratisierung ist da im Gang. Wenn jeder und jede von euch ein K\u00f6nig, eine K\u00f6nigin\u00a0 ist, was wird dann aus den Hoheiten, um die sich die Illustrierten bem\u00fchen? Und wenn du und ich Priester sind, wie stehen dann die da, die sich mit einem wei\u00df gest\u00e4rkten Kragen zieren? Das sieht nach einem Aufstand gegen unsere Ordnung aus. Die Demokratisierung ist bei uns noch nicht ans Ende gelangt\u00a0 Genug, es ist schon jetzt allen Christen gesagt, dass jeder und jede Verantwortung tr\u00e4gt f\u00fcr Andere.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Dichter Goethe schrieb: \u201eSage mir., mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.\u201c Eine Christen-Gemeinde ist ja nicht f\u00fcr sich selbst da, sondern f\u00fcr Weitere. Die Kirchent\u00fcren \u00f6ffnen sich \u2013 wozu? Dazu, dass ihr einen Umgang pflegt mit euren Mitmenschen nah und fern. Was euch zuteil wurde, das d\u00fcrfte nicht bei euch zum Stillstand kommen, so wie jene zarten Blumen doch nicht nur euch erfreuen wollen. Zeigt sie auch euren N\u00e4chsten, damit ihr ihnen eine Freude macht und ihnen ein Wohlgeruch seid! So \u201everk\u00fcndigt ihr die Tugenden, die Eigenarten dessen, der euch gerufen hat.\u201c Selbst wenn ihr in der Minderzahl\u00a0 seid, legt die H\u00e4nde nicht in den Scho\u00df! Ihr seid doch mit einer sch\u00f6nen Aufgabe betraut. Und bitte,\u00a0 vergesst dabei nicht die, die str\u00e4flich vergessen sind. An erster Stelle tut <em>ihnen<\/em> eure Zuwendung gut.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Nun m\u00fcssen wir noch einen Schritt tun, um unsern Bibeltext recht zu uns sprechen zu lassen. Im ersten Teil unserer Bibel, im 5. Buch Mose Kapitel 7, wird bereits ganz \u00c4hnliches gesagt wie in unserem Predigttext im Neuen Testament. Doch gibt es einen beachtlichen Unterschied. Zwar wird wohl das Gleiche erkl\u00e4rt, aber ausschlie\u00dflich nur zum Volk Israel. Warum bevorzugt Gott gerade dieses Volk? Darum, so ist dort zu lesen, darum, nicht weil es vorz\u00fcglicher w\u00e4re als irgendein anderes \u2013 es sei vielmehr so bedenklich wie wir. Gott bevorzuge es allein deshalb, weil er es in seiner Unerforschlichkeit liebt. In unverdienter, reiner Liebe ist er und bleibt er ihm zugewandt, sogar wenn es von ihm abgewandt ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und jetzt wird unser Predigttext noch einmal in ein neues Licht ger\u00fcckt. Und sagt: Die Zuwendung Gottes in Liebe zu seinem Volk, sie gilt auch <em>Anderen<\/em>, den Vielen in der V\u00f6lkerwelt. Sie haben erst recht kein Recht auf einen Vorzug. \u201eDie ihr <em>nicht<\/em> <em>sein <\/em>Volk wart\u201c, steht geschrieben. Ihr lebtet weit weg vom Gott der Juden. Und wie oft haben diese Leute sich benommen wie ein Kuckuck, der die zuerst Geliebten nicht liebt, sondern verst\u00f6\u00dft und durch seine eigene Brut ersetzt. O nein, es ist voll verwunderlich, wenn Gott sich allem Widrigen zum Trotz auch dieser Menschen annimmt, wenn er auch sie kr\u00f6nt mit Gnade und Barmherzigkeit (Ps 103,4) \u2013 die Weggesto\u00dfenen an unseren Grenzen zuerst, die t\u00f6dlich bedrohten Pal\u00e4stinenser in Gaza und sogar uns Einheimische. Und obendrein auch noch uns Christenmenschen. Gott sei Dank.\u00a0 Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besitzanzeige | Predigt zu 1Petrus 2,1-12 | Sonntag, 27. Juli 2025 | Eberhard Busch |\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ihr seid das auserw\u00e4hlte Geschlecht, das k\u00f6nigliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verk\u00fcndigen sollt die Tugenden des, der euch gerufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht, die ihr einst nicht sein Volk wart und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25298,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[54,440,1,157,853,114,322,259,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-25312","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-petrus","category-6-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-eberhard-busch","category-kapitel-02-chapter-02","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25312"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25313,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25312\/revisions\/25313"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25298"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25312"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=25312"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=25312"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=25312"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=25312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}