{"id":25538,"date":"2025-10-21T18:58:50","date_gmt":"2025-10-21T16:58:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25538"},"modified":"2025-10-21T18:58:50","modified_gmt":"2025-10-21T16:58:50","slug":"johannes-5-1-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-5-1-16\/","title":{"rendered":"Johannes 5, 1-16"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">19. So. n. Trinitatis | Johannes 5, 1-16 | 26.10.25 | Willst du heil sein? | Stephan Lorenz<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Heile Du mich, Ewiger, so werde ich heil; hilf Du mir, dann ist mir geholfen<\/em><em>. (Jer. 17,14) <\/em>Der Wochenspruch gibt das Thema des heutigen Sonntages vor: Wie Heil-Werden, Heil-Sein, Heil-Bleiben? Und von was eigentlich?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Epistellesung und das Evangelium variieren das Thema. Jakobus r\u00e4t: \u201e<em>Betet f\u00fcr einander, damit Gott euch Heilung schenkt.\u201c <\/em>(5,16). Markus erz\u00e4hlt die Heilung eines Gel\u00e4hmten. <em>\u201eStehe auf, nimm dein Bett und gehe nachhause!\u201c<\/em> (2,1-12) Das Johannesevangelium kennt Markus, und erz\u00e4hlt eine \u00e4hnliche Heilungsgeschichte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Danach war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Wasserteich, der hebr\u00e4isch Bethzata genannt wird, der hat f\u00fcnf S\u00e4ulenhallen, darin lag eine Menge von Kranken, Blinden, Lahmen und Ausgezehrten. Es war aber dort ein Mensch, der hatte schon achtunddrei\u00dfig Jahre in seiner Krankheit (gelegen). Als Jesus diesen liegen sieht, und erf\u00e4hrt, dass er schon lange (krank) ist, sagt er zu ihm: \u201eWillst du gesund werden?\u201c Der Kranke antwortete ihm: \u201eHerr, ich habe keinen Menschen, der, wenn das Wasser aufgew\u00fchlt wird, mich in das Becken legen k\u00f6nnte. Wenn ich dann aber komme, steigt ein anderer vor mir hinein.\u201c\u00a0 Jesus sagt zu ihm: \u201eSteh auf, nimm deine Liegematte und geh umher!\u201c\u00a0 Und sofort wurde der Mann gesund und nahm seine Liegematte und ging umher. Es war aber Sabbat an jenem Tag.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Da sagten andere Juden zu dem Geheilten: \u201eEs ist Sabbat, und es ist dir nicht erlaubt, deine Liegematte umherzutragen.\u201c Der aber antwortete ihnen: \u201eDer mich gesund gemacht hat, der sagte zu mir: Nimm (sie) und geh umher!\u201c Sie fragten ihn: \u201eWer ist der Mensch, der dir gesagt hat: \u201eNimm (sie) und geh umher!\u201c? Der Geheilte wusste n\u00e4mlich nicht, wer es ist, denn Jesus war weggegangen, da eine Menschenmenge an dem Ort war.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Danach findet Jesus ihn im Tempel(bezirk) und sagte zu ihm: \u201eSiehe, du bist gesund geworden: Triff keine falschen Lebensentscheidungen mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres geschehe!\u201c Da ging der Mann hin und sagte es den anderen Juden, dass es Jesus ist, der ihn gesund gemacht hatte. Und deshalb verfolgten manche Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Evangelium ist bewusst aus nach\u00f6sterlicher Perspektive geschrieben, als vom Geist geleitet Erinnerung.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \u00a0Alles wird vom Ende her, der Auferstehung, \u201averstanden\u2018, Dabei \u201aspielt\u2018 Johannes mit der Zeit. Ein \u00fcberraschend modernes Konzept. Unsere Erinnerungen sind keine Echtzeitfotos, sondern immer verdichtete Erfahrungen. Sie tauchen auf, wenn uns in der Gegenwart etwas besch\u00e4ftigt, deuten sie, bieten Orientierung und er\u00f6ffnen Zuk\u00fcnftiges.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus geht zum Fest (Schabbat) nach Jerusalem. Dort, im von Herodes erbauten Heilbad Bethzata (\u201eHaus der Barmherzigkeit\u201c), gibt es viele Kranke, Blinde, Lahme, Ausgezehrte. Schon fragt man sich, welche Zeit ist gemeint? Als das Evangeliums geschrieben wird, befindet sich an dieser Stelle eine Kultst\u00e4tte des Asklepios (\u00c4skulap). Filiale eines im ganzen r\u00f6mischen Reich agierenden, eintr\u00e4glichen Gesundheits- und Wellnesskonzerns mit gesch\u00e4tzt \u00fcber 500 Dependenzen. Mit \u201aGesundheit\u2018 und Wellness l\u00e4sst sich schon immer, auch heute, noch sehr viel Geld verdienen. Dann h\u00e4tte die Erz\u00e4hlung eine Spitze gegen einen gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfigen betriebenen \u201aGesundheitskult\u2018. Die Botschaft: Jesus \u00fcbertrifft Asklepios. Es braucht keinen Heilschlaf oder andere Mittel. Sein Wort wirkt. Der Arzt Jesus heilt f\u00fcr \u201aumsonst\u2018, anders als sein geldgieriger Konkurrent Asklepios.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus entdeckt unter den vielen Kranken einen Mann, der schon achtunddrei\u00dfig Jahre dort \u201aliegt\u2018. Warum 38? Das k\u00f6nnte an Deuteronomium 2,14 erinnern.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> \u00a0Jesus fragt den Menschen, ob er gesund werden wolle. Hier spielt Johannes wieder mit der Zeit. \u039b\u03ad\u03b3\u03b5\u03b9 steht im Pr\u00e4sens. Hinweis darauf, dass Jesus Wort nicht vergeht, er noch heute zu uns spricht: Willst du gesund\/heil werden? \u00a0Sein Wort \u00fcberdauert die Zeiten. Alle anderen Akteure bleiben in der Vergangenheit. Ob er gesund werden wolle? Er antwortet, niemand w\u00fcrde ihm helfen, zum Teich zu gelangen, wenn das Wasser sich bewege. Trotz aller Anstrengungen \u201averpasst\u2018 er immer wieder den g\u00fcnstigen, rettenden Zeitpunkt. Es d\u00e4mmert einem: Nicht wir Menschen m\u00fcssen den Kairos suchen, um heil zu werden, Gott selbst f\u00fchrt ihn herbei. Die Begegnung mit Jesus und seinem Wort ist der Kairos, der gesund und heil macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Geheilte nimmt sein Bettgestell und wandert umher, wie von Jesus angewiesen. \u201aFromme\u2018 entdecken ihn und stellen ihn zur Rede. Das sei doch am Schabbat nicht erlaubt. Zur Zeit Jesu war das allerdings noch nicht festgeschrieben, sondern erst in der Auseinandersetzung der Christianoi mit dem rabbinischen Judentum wird es Teil der Schabathregeln.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Wieder spielt der Text mit der Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ironie blitzt auf. Man feiert den Schabbath, das Fest der Freiheit von aller Sklaverei. Und ausgerechnet die \u201aFrommen\u2018 regen sich auf, wenn einer die Befreiung von seiner \u201aLast\u2018, die ihn sklavisch gebunden hat, demonstrativ zeigt und befreit heruml\u00e4uft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf die Frage, wer ihn denn geheilt habe und zu solch frevelhaftem Verhalten beauftragt habe, wei\u00df der Mann nichts zu antworten. Jesus ist untergetaucht. Doch sie begegnen sich wieder, im Tempel. Danach \u201awei\u00df\u2018 er, wer hin geheilt hat und verk\u00fcndet es laut. Mich \u201aerinnert\u2018 diese Szene an den Weg der J\u00fcnger, die erst im Nachgang begreifen, mit wem sie es zu Lebzeiten Jesu eigentlich zu tun gehabt haben.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Wer es beim ersten Mal nicht kapiert, dann beim zweiten oder dritten Mal. \u201e<em>Denn seine G\u00fcte w\u00e4ret ewiglich<\/em>\u201c (Psalm 136)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jesus sagt dem Menschen: \u201eSiehe, du bist gesund geworden: Triff keine falschen Lebensentscheidungen mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres geschehe!\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201e\u03bc\u03b7\u03ba\u03b5\u03c4\u03b9 \u03b1\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03b1\u03bd\u03b5\u201c ist, finde ich, unzureichend \u00fcbersetzt mit \u201as\u00fcndige nicht mehr\u2018. F\u00fcr mich Theologensprech, der nichts mehr wirklich aussagt. Urspr\u00fcnglich kommt es bei Homer vor und meint den Speerwerfer, der sein Ziel verfehlt. Im Fu\u00dfball w\u00fcrde man sagen, ein Spieler Marke Chancentod, der selbst das leere Tor nicht trifft. Doch schon bald, sp\u00e4testens mit der Trag\u00f6die \u0391\u1f34\u03b1\u03c2 des Sophokles (450v. Chr.) wird \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1 zum menschlichen Wesenszug, der letztlich zum Tode f\u00fchrt. In der Trag\u00f6die will Ajax gro\u00df herauskommen, ein Held sein. Sein Vater r\u00e4t ihm beim Aufbruch nach Troja: \u201e<em>im Kampf trachte zu siegen, doch zu siegen mit Gott!<\/em>\u201c Ajax darauf: \u201e<em>prahlerisch im Unverstand: Vater, mit G\u00f6ttern tr\u00e4gt wohl auch der Nichtigste den Sieg im Kampf davon. Ich aber bin gewiss: ich rei\u00dfe diesen Ruhm an mich auch ohne sie<\/em>\u201c.\u00a0Als Athene ihm ihren Schutz anbietet, weist er sie dreist zur\u00fcck: \u201e<em>Herrin, den \u00fcbrigen Argeiern stehe bei! Bei mir und bei den Meinen bricht der Feind nicht durch. Durch solche Reden zog er sich den grimmen Zorn der G\u00f6ttin zu, weil er nicht dachte wie ein Mensch.<\/em>\u201c Als Ajas nicht den Anteil der Beute (am Leben) bekommt, der ihm seiner Meinung nach zusteht, packt ihn unb\u00e4ndige Wut. Er verf\u00e4llt der Raserei, versucht seine Mitstreiter zu t\u00f6ten, am Ende t\u00f6tet er sich selbst. F\u00fcr Sophokles geh\u00f6rt \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1 zum Wesen aller Menschen.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Das Konzept der \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1 meint: Ich brauche Gott nicht. Ich hasse meine Mitmenschen, wenn sie mir den Anteil am Leben verweigern, am Ende wende ich meine Aggressionen gegen mich selbst, der Tod ist der einzige Ausweg. \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1 geht einher mit Anspruchsdenken und Neid auf vermeintlich besser Gestellte. Damit scheint sie geradezu es das Gegenst\u00fcck zum christlichen Liebesgebot zu sein, wie es Lukas formuliert: <em>\u201eDu sollst Adonai, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen N\u00e4chsten als dich selbst.\u201c<\/em>\u00a0<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Paulus in seinem Brief an die r\u00f6mischen Christen schreibt: <em>Denn es macht keinen Unterschied , ob einer Jude oder Heide ist, weil alle ges\u00fcndigt haben und das Lob Gottes nicht verdienen k\u00f6nnen. <\/em>\u00a0(R\u00f6m 3,23), erz\u00e4hlt er ihnen nichts Neues. Und wenn er schreibt: <em>Denn der\u00a0Lohn der\u00a0S\u00fcnde ist\u00a0der Tod. <\/em>(R\u00f6m 6,23), zitiert er hellenistische Vorstellungen der \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1. Er kann darauf bauen, dass seine Leser ihren \u0391\u1f34\u03b1\u03c2 kennen. Neu scheint mir der Umgang der Christen damit zu sein. Die hellenistische Antwort auf den Wesenszug der \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1 ist mit Sophokles wahrhaft tragisch: \u201e<em>Denn unverst\u00e4ndig \u00fcberhebliche Sinnesart versinkt durch G\u00f6tterwillen tief im Missgeschick. <\/em>Das christliche Angebot klingt bei Paulus so: <em>ewiges Leben aber kommt als eine freie Gabe von Gott, in der Vereinigung mit dem Messias Jeshua, unserem Herrn.<\/em> (R\u00f6m 6,23) So wie Gott den kairos selbst herbeif\u00fchrt, heilt er unseren Wesenszug zur \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1, und l\u00e4sst uns Menschen richtig leben, n\u00e4mlich in Dankbarkeit und mit Gelassenheit, dass uns nichts von Gott trennen kann.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Johanneskreis h\u00f6rt sich das so an: <em>Und so hat uns Gott seine Liebe gezeigt: Gott sandte seinen einzigen Sohn in die Welt, damit wir durch ihn Leben haben. Dies ist die Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt und uns seinen Sohn gesandt, damit er die Kapparah<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><strong>[10]<\/strong><\/a> f\u00fcr unsere \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1 sei.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><strong>[11]<\/strong><\/a> <\/em><em>(1. Joh 4.9; auch Joh. 3,16)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Erfahrung der Heilung und Befreiung von der <em>\u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1<\/em> hat Auswirkungen auf unser Verhalten anderen, uns selbst und Gott gegen\u00fcber: <em>Wir selbst lieben jetzt, weil er uns zuerst geliebt hat<\/em> \u2026 <em>Wer immer Gott liebt, muss auch seine Geschwister (Br\u00fcder) lieben<\/em> (4,19.21)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere Antwort auf Gottes zuvorkommende Liebe, die Befreiung und Heilung vom Wesenszug der <em>\u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1<\/em>ist das Vertrauen in Jesus dem Messias, der zu uns spricht: <em>\u201eJa, wahrhaftig, ich sage euch, wer immer mir vertraut, ebenfalls die Werke tun wird, die ich tue! Ja, er wird gr\u00f6\u00dfere tun\u2026\u201c<\/em> Welche Religion erm\u00e4chtigt ihre Anh\u00e4nger \u201agr\u00f6\u00dferes\u2018 als Gott zu tun? Und das, obwohl wir Spezialisten der <em>\u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1<\/em>, Experten im Treffen falscher Lebensentscheidung sind! \u00a0Wer es beim ersten Mal nicht kapiert, dann beim zweiten oder dritten Mal. \u201e<em>Seine G\u00fcte w\u00e4ret ewiglich<\/em>\u201c (Psalm 136)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dostojewski hat auf seinem Sterbebett seinen Kindern (und uns) folgendes mitgegeben: \u201eHabt unbedingtes Vertrauen auf Gott und verzweifelt niemals an seiner Verzeihung. Ich liebe euch sehr, aber meine Liebe ist nichts neben der unendlichen Liebe Gottes f\u00fcr alle Menschen, die er geschaffen hat. Entscheide Dich stets f\u00fcr die Liebe! Wenn Du Dich ein f\u00fcr allemal dazu entschlossen hast, wirst Du die ganze Welt bezwingen. Die dienende Liebe ist eine ungeheure Kraft. Sie ist die allergr\u00f6\u00dfte Kraft, und ihresgleichen gibt es nicht.&#8220;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">So werden wir heil, bleiben es und haben ein Leben in F\u00fclle.<a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gottes Heiliger Geist befestige diese Worte in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Texte zum Gottesdienst:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Confiteor:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gut hat es der, dem die \u00dcbertretungen vergeben sind, dem die S\u00fcnde bedeckt ist!\u00a0 Gut hat es der, dem Gott die Schuld nicht anrechnet\u2026<\/em> so lesen wir es im 32. Psalm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, ein solches Leben w\u00fcnschen wir uns, wo das, wof\u00fcr wir uns sch\u00e4men, bedeckt wird und das, was wir anderen und uns selbst schuldig bleiben nicht angerechnet wird. Gott bietet uns so ein Leben an. Nur, daf\u00fcr m\u00fcssten wir unsere Scham und unsere Schuld erstmal erleben wollen. Meist weisen wir sie zur\u00fcck und beschuldigen und besch\u00e4men lieber andere und machen dadurch unser Ungl\u00fcck oft noch schlimmer. Wir kommen hier zusammen, um unsere F\u00fchl- und Denkgef\u00e4ngnisse zu verlassen, unsere L\u00e4hmungen, in denen wir stecken bleiben. Vertrauend auf Gottes Erbarmen k\u00f6nnen wir uns damit konfrontieren, wo wir uns selbst oder andere ins Gef\u00e4ngnis unserer Scham- und Schuldzuweisungen sperren und beten: <em>Gott erbarm dich, vergib uns unseren Kleinglauben, schau auf unsere Angst, die uns bl\u00f6de macht und f\u00fchre uns zum ewigen Leben. Lass uns mit einem unbeschwerten Herzen und fr\u00f6hlichen Lippen diesen Gottesdienst feiern, durch Christus unseren Bruder. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wir erhalten zur Antwort, was durch diesen Gottesdienst gewiss werden m\u00f6ge: <em>Gott erbarmt sich. Uns ist vergeben. Und alle, die das glauben k\u00f6nnen, sind Gottes Kinder und sein Heiliger Geist wird bei ihnen sein. Wer Gott vertraut, wird selig. Das verleihe Gott und allen.<\/em> <em>Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kollektengebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, Du tr\u00f6stest uns in unserer Angst, sei uns gn\u00e4dig und erh\u00f6re unser Gebet. Wir bitten dich:\u00a0 Bedecke Du, wof\u00fcr wir uns sch\u00e4men, rechne uns nicht an, wo wir anderen und uns selbst etwas schuldig geblieben sind. Begegne uns mit deiner Gerechtigkeit, mit deiner befreienden Liebe, die uns wohltut und heil macht. So k\u00f6nnen wir uns selbst und unseren Schwestern und Br\u00fcdern offen begegnen. Wir bitten das, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes uns Kraft gibt zur Hoffnung heute und f\u00fcr immer. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbitte <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, DU Quelle des Lebens. Wir bringen unsere gel\u00e4hmte und schmerzerf\u00fcllte Welt vor dich. Tragen unsere Bitten und unsere Hoffnungen zu dir. Sprich dein ermutigendes Wort, damit wir es in unserer Welt besser machen k\u00f6nnen. Wir rufen:\u00a0 Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Gott, wir schauen entsetzt auf die Opfer der Kriege \u2013 sehen ihre Angst, ihre Schmerzen, aber auch ihren Mut. Wir merken, wie sie frieren, k\u00e4mpfen und leiden. Lass uns die Verwundeten verbinden und die Heimatlosen bei uns aufnehmen. Sprich dein ermutigendes Wort, damit wir es in unserer Welt besser machen k\u00f6nnen. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Gott, wir starren auf die Opfer der Tyrannen im Iran, Russland und Nordkoerea und anderswo \u2013 erleben ihre Wut, ihr Aufbegehren, ihre Sehnsucht. Sie sind gefangen, werden geschlagen werden, k\u00f6nnen nicht fliehen. Wir h\u00f6ren Schreie von Gedem\u00fctigten und Gefolterten. Wir wollen der Willk\u00fcr ihrer Peiniger Einhalt gebieten.\u00a0 Sprich dein ermutigendes Wort, damit wir es in unserer Welt besser machen k\u00f6nnen. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, wir bringen unsere Sorge f\u00fcr die Kranken hierher, unsere Hoffnung auf Besserung, unser Mitleid mit den Trauernden. Schau an, wie wir auf dich hoffen, wie wir uns sorgen, wie wir manchmal verzweifeln.\u00a0 Sprich dein erl\u00f6sendes und ermutigendes Wort, d damit wir es in unserer Welt besser machen k\u00f6nnen. Auf dich hoffen wir heute, morgen und alle Tage. Amen. Laudate omnes gentes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">275 In dich hab ich gehoffet Herr<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">320 Nun lasst uns Gott\u00a0 dem Heren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">324 Ich singe dir Mit Herz und Mund<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">502 Nun preiset alle<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">GL 909 Da wohnt ein Sehnen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">641 Halte zu uns guter Gott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor i.R. J.-Stephan Lorenz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">stephan.lorenz@evlka.de<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Ich \u00fcbersetze \u201aandere\u2018 und \u201amanche\u2018 Juden. \u201aDie\u2018 Juden ist Sprache der Antisemiten. Die Geschichte dient als \u201aFallbeispiel\u2018 f\u00fcr die anschlie\u00dfende Darlegung der Vollmacht Jesu. \u201eIch sage euch, dass der Sohn nichts aus sich selbst heraus tun kann, sondern nur, was er den Vater tun sieht, was immer der Vater tut, tu auch der Sohn.\u201c (5,19)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Solches verstanden seine J\u00fcnger zuvor nicht; sondern da Jesus verkl\u00e4rt ward, da dachten sie daran, dass solches von ihm geschrieben war und sie solches ihm getan hatten.<\/em>\u00a0(12,16)<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Es gibt gewisse Parallelen zwischen Jesu und Asklepios. Askleipois l\u00e4sst sich gegen Bezahlung dazu hinrei\u00dfen, einen schon der Unterwelt Geweihten ins Leben zur\u00fcckzuholen.\u00a0 Hades interveniert, Askleipios habe seine Kompetenzen \u00fcberschritten. Seine \u201aKundschaft\u2018 bliebe aus. Zeus erschl\u00e4gt daraufhin Askleipios mit einem Blitz. Sp\u00e4ter wird er dann in den Olymp erhoben und zum Gott des Heilens erhoben. Tote auferwecken st\u00f6\u00dft nicht immer auf Zustimmung.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Damit w\u00e4re eine \u201enegativ qualifizierte Zeit, die durch \u2026 das Schweigen Gottes gekennzeichnet ist\u201c gemeint (K. Wengst, Das Johannesevangelium)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Mit der Auseinandersetzung \u00fcber das rechte Verst\u00e4ndnis der Schabath-Halacha ist die Geschichte auch eine christologische Provokation zwischen den Juden, die an Jesus als den Messias glauben und denen, die das f\u00fcr eine gottesl\u00e4sterliche Anma\u00dfung halten.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Klassisch erz\u00e4hlt in der Geschichte der Emmaus J\u00fcnger Lukas 24, 13- 31.\u201cAber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht kannten.\u201c \u2026 \u201eDa wurden ihre Augen ge\u00f6ffnet, und sie erkannten ihn.\u201c Siehe auch Anmerkung 2<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Sein (Ajas) Wesen ist das Aufbegehren gegen die Ordnung und dieser Aufstand der Hybris ist t\u00f6dlich. Der Wahnsinn, der ihn bef\u00e4llt, ist sein entfaltetes Wesen. Aias Dasein ist contra naturam, ein Abwenden von den G\u00fctern, die dem Menschen als erstrebenswerte gegeben sind. Es ist ein Zur\u00fcckwenden auf sich und Abwenden von der intentio numine. Die G\u00f6tter sind keine b\u00f6sen Kr\u00e4fte, die einen \u201eunschuldigen\u201c Helden vernichten. Das m\u00fcssen die G\u00f6tter bestrafen. \u201e<em>Denn unverst\u00e4ndig \u00fcberhebliche Sinnesart versinkt durch G\u00f6tterwillen tief im Mi\u00dfgeschick, \u2026 wenn ein Mensch, nach Menschart geschaffen, \u00fcber Menschenma\u00df hinaus sich d\u00fcnkt<\/em>\u201c. Heinrich Leitner, Der Helden Wahnsinn<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00dcbersetzung nach \u201aDas j\u00fcdische Neue Testament\u2018, David. H. Stern. Alle anderen \u00dcbersetzung ebenda<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Denn ich bin gewi\u00df, da\u00df weder Tod noch Leben, weder Engel noch F\u00fcrstent\u00fcmer noch Gewalten, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges,\u00a0weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN. R\u00f6m 8,38.39<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Kapparah \u2013 Vers\u00f6hnung, Gabe, Mittel gegen die \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u03af\u03b1<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Auch: <em>Gott ist die Liebe, und die, die in der Liebe bleiben, bleiben vereint mit Gott in Gott und Gott bleibt vereint mit ihnen\u00a0\u2026 Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt.\u00a0<\/em>(1.Joh 4,16) \u00dcbersetzung nach \u201aDas j\u00fcdische Neue Testament\u2018, David. H. Stern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F054A05F-3129-498B-BB1E-49E22AB059C9#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Ich aber bin gekommen, damit sie Leben haben m\u00f6gen, Leben in F\u00fclle. Joh10,10b \u00dcbersetzung nach \u201aDas j\u00fcdische Neue Testament\u2018, David. H. Stern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19. So. n. Trinitatis | Johannes 5, 1-16 | 26.10.25 | Willst du heil sein? | Stephan Lorenz Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen Heile Du mich, Ewiger, so werde ich heil; hilf Du mir, dann ist mir geholfen. (Jer. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25531,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,540,1,157,853,114,526,349,3,109,615],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-25538","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-19-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-05-chapter-05-johannes","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-stephan-lorenz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25538"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25539,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25538\/revisions\/25539"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25531"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25538"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=25538"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=25538"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=25538"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=25538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}