{"id":25554,"date":"2025-10-27T08:03:54","date_gmt":"2025-10-27T07:03:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25554"},"modified":"2025-10-26T18:16:51","modified_gmt":"2025-10-26T17:16:51","slug":"25554-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/25554-2\/","title":{"rendered":"5. Mose 6,4-9"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Gott h\u00f6ren und lieb haben?<\/strong> | Reformationstag | 31.10.2025 | 5. Mose 6,4-9 | <strong>Andreas Pawlas <\/strong>|<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Wen interessiert heute noch die \u201eReformation\u201c? Wir haben doch alle mit unserem Alltag <strong><em>genug<\/em><\/strong> zu tun. Und deshalb k\u00f6nnen wir uns nicht noch zus\u00e4tzlich mit irgendwelchen verstaubten kirchlichen oder historischen Begriffen und Vorg\u00e4ngen befassen!<\/p>\n<p>Nun gut, in der Schule oder im Konfirmandenunterricht da mag man ja noch ein paar Worte \u00fcber solche Altert\u00fcmer verlieren k\u00f6nnen. Aber was sollten wir normale Leute, ob jung oder alt, wohl heute noch damit zu tun haben? Es bleibt dabei: Wir haben in dieser schlimmen und verwirrten Zeit wahrhaft andere Sorgen.<\/p>\n<p>Aber vielleicht macht jetzt eine Entdeckung neugierig: Denn in den zur Predigt vorgeschriebenen Textzusammenh\u00e4ngen ist nirgendwo etwas von den sonst zum Reformationstag \u00fcblichen Erinnerungstexten dar\u00fcber zu finden, wie etwa der junge Martin Luther seine 95 Thesen kraftvoll an die T\u00fcr der Schlosskirche zu Wittenberg schl\u00e4gt. Dabei w\u00fcrde ich sogar vermuten, dass das diesem Reformator auch vollkommen recht w\u00e4re! Denn nein, Personenkult oder Erinnerungst\u00fcmelei, das w\u00e4re nichts f\u00fcr ihn. Denn es ging ihm doch um ganz Anderes, um sehr viel Radikaleres, um etwas, das weit \u00fcber die damaligen strittigen Ablassfragen hinausging. Denn immerhin beginnt er seinen ganzen Aufruf in der ersten seiner 95 Thesen mit dem Satz: \u201eDa unser Herr und Meister Jesus Christus spricht &#8222;Tut Bu\u00dfe&#8220; usw., hat er gewollt, dass das <strong><em>ganze Leben<\/em><\/strong> der Gl\u00e4ubigen <strong><em>Bu\u00dfe<\/em><\/strong> sein soll.\u201c<\/p>\n<p>V\u00f6llig verwirrend w\u00e4re jetzt nat\u00fcrlich, nun an so etwas wie eine <strong><em>Geldbu\u00dfe<\/em><\/strong> nach der Stra\u00dfenverkehrsordnung zu denken. Nein, Luther verwendet hier den Begriff Bu\u00dfe in seiner <strong><em>eigentlichen<\/em><\/strong> Bedeutung n\u00e4mlich als ein <strong><em>radikales Umdenken<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p>Und um ein radikales Umdenken in diesem Sinne, n\u00e4mlich \u00fcber das ganze menschliche Leben, geht es auch genau in diesem Bibelwort, das f\u00fcr den heutigen Reformationstag vorgesehen ist. Denn das ist das ber\u00fchmte \u201eH\u00f6re, Israel\u201c aus dem 5. Buch Mose, wo es hei\u00dft:<\/p>\n<p><em>H\u00f6re, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einsch\u00e4rfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore.<\/em> (5. Mose 6,4-9)<\/p>\n<p>Jedoch: weshalb sollte nochmal dieser einleitende Aufruf zum H\u00f6ren mit radikalem Umdenken zu tun haben? Oder sollte etwa in der heutigen Zeit f\u00fcr jeden Nachdenklichen offenkundig sein, wie verwirrend es gegenw\u00e4rtig sein muss, was sich da alles \u00fcber unser Geh\u00f6r ungefiltert in uns hineindr\u00e4ngen will: Gerede und Geschnatter, Musik aus Radio, Handy, dazu Stra\u00dfenl\u00e4rm, Gezanke und Hundegebell. Denn wie sollte man dabei das <strong><em>Richtige<\/em><\/strong> und <strong><em>Lebenswichtige <\/em><\/strong>zu h\u00f6ren bekommen? Ja, was m\u00fcsste man jetzt eigentlich dazu f\u00fcr umfangreiche \u00dcberlegungen anstellen! Doch das ist f\u00fcr jetzt alles viel zu viel.<\/p>\n<p>Aber vielleicht k\u00f6nnte es jetzt abk\u00fcrzend hilfreich sein, einmal eine alte Redewendung zu bedenken. Denn was meint man denn <strong><em>eigentlich<\/em><\/strong>, wenn man von Kindern oder Jugendlichen sagt: \u201esie m\u00f6gen nicht h\u00f6ren\u201c? Das hei\u00dft im Klartext doch \u201esie m\u00f6gen nicht <strong><em>gehorchen<\/em><\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Und k\u00f6nnte es nicht wirklich sein, dass wir damit auf den Kern sto\u00dfen, warum Alt und Jung so h\u00e4ufig f\u00fcr alles m\u00f6gliche Andere ein Ohr haben und es befolgen &#8211; oft zu eigenen Schaden -, jedoch bestimmt <strong><em>nicht<\/em><\/strong> dieses \u201eder HERR ist unser Gott, der HERR allein!\u201c<\/p>\n<p>Aber wieso soll das denn so sein? Etwa weil wir als moderne Menschen doch lieber unserer <strong><em>eigener<\/em><\/strong> Herr sind und machen, was <strong><em>wir<\/em><\/strong> wollen, als das, was wir wohl ganz tief in unserem Herzen als das <strong><em>Richtige<\/em><\/strong>, als das <strong><em>Gottgewollte<\/em><\/strong> ahnen?<\/p>\n<p>Immerhin schien man vor 2 \u00bd tausend Jahren, doch davon bereits eine Menge zu wissen, wie das so mit unserem H\u00f6ren und Gehorchen bestellt ist. Sicherlich wird das auch der Grund sein, weshalb dieser Auftrag zum H\u00f6ren, dieses \u201eH\u00f6re, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein\u201c, konsequent begleitet wird mit der Weisung, diese Worte mit einem Zeichen zu verbinden, mit einem Zeichen, das uns mahnen soll, mit einem Zeichen an Hand, Stirn oder T\u00fcr.<\/p>\n<p>Allerdings d\u00fcrfte das f\u00fcr uns heutzutage nicht gerade originell klingen. Denn werden wir heutzutage nicht von Zeichen fast \u00fcberflutet? Opel oder VW, Shell oder Lufthansa, HSV oder Langnese-Eiskrem, alle haben und pflegen ihre Markenzeichen. Und wer schaut da schon etwa auf das christliche Zeichen des Kreuzes? Oder wer l\u00e4sst es etwa in die Pfosten seines Hauses eingraben, oder wer schreibt die Worte \u201eH\u00f6re, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein\u201c \u00fcber die T\u00fcr seines neu gebauten Hauses? &#8211;<\/p>\n<p>Manchmal kann man in Israel fromme Juden sehen, die sich diese Bibelpassage auf einem Zettel zum Zeichen auf <strong><em>Hand<\/em><\/strong> binden, oder wie sie sich in einem kleinen K\u00e4stchen dieses Bibelwort beim Beten zum Merkzeichen zwischen die <strong><em>Augen<\/em><\/strong> binden. Und ich bin mir sicher, dass bei frommen Juden zu Hause auch von diesem Bibelwort <strong><em>geredet<\/em><\/strong> wird und den Kindern eingesch\u00e4rft wird, egal ob man nun zu Hause sitzt oder unterwegs ist, egal ob man sich nun niederlegt oder aufsteht.<\/p>\n<p>Und sollte das nicht auch <strong><em>berechtigt<\/em><\/strong> sein? Denn m\u00fcsste nicht in unserem Lande so viel <strong><em>anders<\/em><\/strong> werden, wenn man sich und der ganzen Familie derart t\u00e4glich und st\u00fcndlich mit einem Zeichen &#8211; und f\u00fcr Christen w\u00e4re es ja das Kreuz &#8211; also mit einem Kreuz an T\u00fcr, Hand und Stirn vor Augen hielte, dass es nur den <strong><em>einen<\/em><\/strong> lebendigen Gott gibt und keinen anderen. Und vor allem, dass dieser Gott einen h\u00e4lt und tr\u00f6stet?<\/p>\n<p>M\u00fcsste nicht unter unseren jungen Menschen vieles anders werden, wenn man sich so in der Schule t\u00e4glich, st\u00fcndlich mit einem Kreuz an T\u00fcr, Hand und Stirn vor Augen hielte, dass es nur den <strong><em>einen<\/em><\/strong> Gott gibt und keinen anderen. Und dass man geborgen ist in dessen Liebe?<\/p>\n<p>Aber m\u00fcsste nicht auch unter uns <strong><em>\u00e4lteren<\/em><\/strong> vieles anders werden, wenn es in den Betrieben und Verwaltungen nicht einzig darum ginge, der Gr\u00f6\u00dfte, St\u00e4rkste und Reichste zu sein, sondern wenn ein Kreuz an T\u00fcr, Hand und Stirn daran erinnerte, dass es nur den <strong><em>einen<\/em><\/strong> Gott gibt und keinen anderen, der ja Grund f\u00fcr die Liebe zum N\u00e4chsten ist?<\/p>\n<p>Oder w\u00fcrde das alles vielleicht <strong><em>gar nichts<\/em><\/strong> n\u00fctzen? Denn wie sollte man es eigentlich durch noch so augenf\u00e4llige Zeichen und noch so feste Gewohnheiten <strong><em>erzwingen<\/em><\/strong> k\u00f6nnen, jemanden von ganzem Herzen liebzuhaben und dann noch sogar den HERRN, unseren Gott, liebzuhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all unserer <strong><em>Kraft<\/em><\/strong>?<\/p>\n<p>Wir erleben es doch in so vielen H\u00e4usern in unserer Gemeinde, wie sich Menschen es <strong><em>so sehr<\/em><\/strong> vornehmen, sich mit aller Kraft zu lieben und sich noch so viele blumenverzierte Schildchen in der Wohnung aufh\u00e4ngen beschriftet mit den Worten \u201eIch liebe dich\u201c, aber dann <strong><em>knallt<\/em><\/strong> und <strong><em>kracht<\/em><\/strong> es <strong><em>trotzdem<\/em><\/strong>, Missverst\u00e4ndnisse t\u00fcrmen sich und mit einem Male ist alle Liebe verschwunden und man geht und l\u00e4sst sich <strong><em>scheiden<\/em><\/strong>. Und wie sieht es in der Erziehung aus? K\u00f6nnen wir auch nur <strong><em>irgendwie erzwingen<\/em><\/strong>, dass Eltern Kinder und Kinder Eltern von ganzem Herzen lieb haben? Wie viele <strong><em>Zeichen<\/em><\/strong> setzen hier Eltern, was m\u00fchen sie sich, die Liebe ihrer heranwachsenden Kinder zu gewinnen. Und was ist vielfach das <strong><em>Einzige<\/em><\/strong>, was die Kinder machen? Sie versuchen, sich aller \u00fcbergest\u00fclpten Liebe zu entwinden. Sie verletzen ihre Eltern damit, dass sie deren Zeichen missachten und missverstehen und ziehen dann, sobald sie es k\u00f6nnen, im Streit aus dem Haus aus.<\/p>\n<p>Und nun sollen <strong><em>wir<\/em><\/strong> uns hier <strong><em>diese<\/em><\/strong> Worte, die uns Gott heute gebietet, zu <strong><em>Herzen<\/em><\/strong> nehmen? Und nun sollen <strong><em>wir<\/em><\/strong> von Gott her mit <strong><em>Zwang<\/em><\/strong> und drohenden Zeichen \u00fcberall <strong><em>gefordert<\/em><\/strong> werden, ihn zu <strong><em>lieben<\/em><\/strong> von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all unserer Kraft?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich kann mir <strong><em>nicht<\/em><\/strong> vorstellen, dass uns diese Willensleistung <strong><em>gelingt<\/em><\/strong><em>!<\/em> Und <strong><em>wenn<\/em><\/strong> uns diese Willensleistung gelingen sollte, w\u00fcrden wir sicherlich nur irgendwie vollkommen verbogene oder unehrliche Menschen werden, die eigentlich nur noch Zwang, Gebote und Formeln kennen und die gar nicht mehr wissen, was es <strong><em>eigentlich<\/em><\/strong> bedeutet, zu lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller Kraft.<\/p>\n<p>Ich kann mir nun vorstellen, dass die Welt in solcher Erstarrung gefangen war, <strong><em>bevor<\/em><\/strong> Jesus Christus geboren wurde! Und sicherlich ist die Welt <strong><em>heute <\/em><\/strong>genauso in Zw\u00e4ngen, Geboten und Formeln <strong><em>erstarrt,<\/em><\/strong> wenn sie sich nicht Jesus Christus \u00f6ffnet. Denn Jesus Christus legt uns doch gerade <strong><em>nicht<\/em><\/strong> neue Regeln, Ma\u00dfnahmen und Gesetze auf, sondern in ihm erreicht uns <strong><em>unvermittelt<\/em><\/strong> die herzliche Liebe des lebendigen Gottes, die wir dann auch gern weitergeben. In Christus d\u00fcrfen wir uns ganz sicher sein und versp\u00fcren, dass Gott uns so liebt wie wir <strong><em>sind<\/em><\/strong>, dass Gott uns unsere Lebensfehler und -schuld <strong><em>vergibt<\/em><\/strong> und zum <strong><em>Guten<\/em><\/strong> wendet! Im Glauben an Jesus Christus d\u00fcrfen wir uns doch ganz gewiss werden, dass wir unser Lebensziel schon <strong><em>erreicht<\/em><\/strong> haben, ja, dass wir in das gelobte Land unseres Lebens und dieser ganzen Welt bereits haben einen Fu\u00df setzen d\u00fcrfen &#8211; denn durch die Taufe haben wir doch schon das <strong><em>B\u00fcrgerrecht<\/em><\/strong> in Gottes ewigem Reich! Durch die Taufe haben wir doch schon jetzt Anteil an Gottes ganz anderen Welt, in der alle Not gel\u00f6st, alle Schuld getilgt und alle Sehnsucht gestillt wird!<\/p>\n<p>Es ist eben nicht mehr so, wie beim alten halsstarrigen Gottesvolk, welches nur <strong><em>Gehorsam<\/em><\/strong> begreifen konnte und dem darum verordnet werden musste: Wenn du das ferne gelobte und verhei\u00dfene Land erreichen willst, dann <strong><em>musst<\/em><\/strong> du alle diese Gebote lernen, dann <strong><em>musst<\/em><\/strong> du alle Regeln, Vorschriften und Weisungen einhalten. Und ein solches Gehorsamssystem hatte sich ja auch in der mittelalterlichen Welt unter p\u00e4pstlicher Leitung festgesetzt: Folglich sollte nur <strong><em>der<\/em><\/strong> erl\u00f6st werden, der den <strong><em>p\u00e4pstlichen Weisungen<\/em><\/strong> folgte.<\/p>\n<p>Dabei ist es doch f\u00fcr das <strong><em>neue<\/em><\/strong> Gottesvolk, f\u00fcr uns <strong><em>Christen<\/em><\/strong> so &#8211; und genau das hatte Martin Luther in der Reformation im Kern ja wieder entdeckt -, dass wir eben bereits einen Fu\u00df in das gelobte Land unseres Lebens haben setzen d\u00fcrfen. Also: Was f\u00fcr eine <strong><em>befreiende Wiederentdeckung<\/em><\/strong> durch die Reformation, die wir doch niemals niemals preisgeben w\u00fcrden!<\/p>\n<p>Und wer das alles so voller Staunen und Dankbarkeit f\u00fchlen darf, dem w\u00fcrde doch eine andere \u00dcbersetzungsm\u00f6glichkeit unseres Bibelwortes ganz selbstverst\u00e4ndlich erscheinen. Denn man kann mit gleichem Recht dieses Bibelwort aus dem Hebr\u00e4ischen folgenderma\u00dfen \u00fcbersetzen: <em>H\u00f6re, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du <strong>wirst<\/strong> den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, <strong>wirst<\/strong> du zu Herzen nehmen und <strong>wirst<\/strong> sie deinen Kindern einsch\u00e4rfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Allerdings, alle die Zeichen auf Hand, Augen und T\u00fcr &#8211; so hilfreich und anregend sie auch verschiedentlich sein m\u00f6gen -, die braucht man dann eigentlich <strong><em>nicht mehr<\/em><\/strong>. Das ist die Wiederentdeckung der Reformation. Denn wenn einem durch den Glauben an Christus die Liebe zu unserem himmlischen Vater, im Herzen anr\u00fchrt und wenn man so umdenkt und sich darum geheilt und geborgen f\u00fchlt und man ganz von selbst andere mit einbeziehen m\u00f6chte in dieses Leben, aus einer neuen Lebensgewissheit, dann <strong><em>hat man doch alles<\/em><\/strong>, was es zu h\u00f6ren, zu sagen und zu tun gibt.<\/p>\n<p>Und nun genau das im Namen Jesu Christi erfahren zu d\u00fcrfen, das schenke unser Gott uns allen, heute am Reformationstag und ewig Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas<br \/>\n<\/strong>Eichenweg 24<br \/>\n25365 Kl. O\ufb00enseth-Sparrieshoop<br \/>\nAndreas.Pawlas@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott h\u00f6ren und lieb haben? | Reformationstag | 31.10.2025 | 5. Mose 6,4-9 | Andreas Pawlas | Liebe Gemeinde! Wen interessiert heute noch die \u201eReformation\u201c? Wir haben doch alle mit unserem Alltag genug zu tun. 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