{"id":2559,"date":"2020-04-15T09:29:04","date_gmt":"2020-04-15T07:29:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2559"},"modified":"2020-04-15T09:29:04","modified_gmt":"2020-04-15T07:29:04","slug":"befluegelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/befluegelt\/","title":{"rendered":"Befl\u00fcgelt"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Jesaja 40,29-31 |\u00a0verfasst von Manfred Gerke |<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ein Professor sitzt in der Mensa am Tisch und isst. Ein Student setzt sich ungefragt ihm gegen\u00fcber. Etwas ver\u00e4rgert meint der Professor: \u201eSeit wann essen denn Adler und Schwein an einem Tisch?\u201c \u201eO.k.\u201c, sagt der Student, \u201edann flieg ich eben weiter.\u201c \u2013 Da muss ich gleich noch einen hinterherschieben. Eine \u00e4ltere Dame kommt in eine Zoohandlung und schaut sich die vielen Tiere an. Vor dem Papageienk\u00e4fig bleibt sie stehen und fragt: \u201eNa, du kleiner bunter Vogel, kannst du auch sprechen?\u201c Der Papagei: \u201eNa, du alte Kr\u00e4he, kannst du auch fliegen?\u201c<\/p>\n<p>Zwei Witze, die es in sich haben und sofort zu unserem Thema f\u00fchren. Nat\u00fcrlich kann die \u00e4ltere Dame nicht fliegen \u2013 auch wenn der Papagei sie \u201eKr\u00e4he\u201c nennt. Wohingegen der Student ganz locker leicht davon schwebt und den sturen Herrn Professor bedeppert zur\u00fcckl\u00e4sst. Diese Lockerheit, diese Leichtigkeit, so das Leben nehmen, auch mit dummen Bemerkungen und \u00c4rger umgehen, Fl\u00fcgel haben, die hochziehen, die weitersehen lassen \u2013 das w\u00e4r\u2019s. Das w\u00e4re toll. Das w\u00fcnschen wir uns, gerade in diesen Zeiten.<\/p>\n<p>Der Corona-Virus hat uns im Griff. Von der Angst vor einer m\u00f6glichen Ansteckung bis hin zur Sorge, Arbeit und Auskommen zu verlieren, dazu die Ungewissheit, wie es weitergeht, f\u00fcr uns, f\u00fcr die Weltgemeinschaft. Wir merken, wie schwer es ist, Abstand zu halten, Kontakte zu meiden, die Enkel nur von weitem zu sehen und nicht in den Arm zu nehmen, den Gro\u00dfvater im Krankenhaus nicht zu besuchen &#8230; Und wir sp\u00fcren, wie wir N\u00e4he brauchen \u2013 nicht nur \u00fcber Telefon und Internet. \u201eEs ist eine verr\u00fcckte Zeit\u201c, meinte unser Hausarzt und sprach aus, was viele empfinden.<\/p>\n<p>Lassen wir uns von unserem heutigen Predigttext entf\u00fchren: in eine andere Zeit, an einen anderen Ort, um Abstand zu gewinnen und unseren Blick zu sch\u00e4rfen. Die Menschen damals hatten einen grausamen Krieg verloren. Jerusalem ist zerst\u00f6rt, der Tempel dem Erdboden gleichgemacht, die Felder niedergebrannt. Viele Frauen, M\u00e4nner und Kinder aus Jud\u00e4a wurden verschleppt \u2013 mehr als 1000 Kilometer weit nach Babylon, in ein fremdes Land, mit fremden Menschen und einem fremden Gott. Der milit\u00e4rische Vernichtungsschlag des K\u00f6nigs Nebukadnezars hat viele Menschenleben gekostet und eine Spur der Verw\u00fcstung in D\u00f6rfern und St\u00e4dten zur\u00fcckgelassen. Aber da war noch was: Das Vertrauen zu Gott war zerschlagen.<\/p>\n<p>Bisher hatte man sich als Gottes auserw\u00e4hltes Volk verstanden. Bisher hatte man erlebt, dass Gott buchst\u00e4blich in letzter Sekunde rettend eingreift. Aber diesmal ist es anders gewesen. Kein Wunder hat sie gerettet, kein Schilfmeer die feindlichen Truppen ertr\u00e4nkt. Gott hat es zugelassen, dass sein Volk von Feinden besiegt wird. Viele von denen, die \u00fcberlebten, waren am Boden. Da war der Schmerz \u00fcber die verlorene Heimat, die Trauer \u00fcber get\u00f6tete Freunde und Angeh\u00f6rige, die Angst vor der ungewissen Zukunft. Und: Sie verstanden Gott und die Welt nicht mehr. Sie sahen sich von Gott verlassen und vergessen: \u201eMein Weg ist dem Herrn verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vor\u00fcber.\u201c<\/p>\n<p>Oft war diese Klage zu h\u00f6ren. Warum hat Gott das zugelassen? Ist Marduk, der Gott der Babylonier, m\u00e4chtiger? Oder hat der Herr uns vergessen? War das jetzt Gottes K\u00fcndigung? Und wie soll es weitergehen? Oder ist das jetzt unser endg\u00fcltiges Ende? In dieser Situation meldet sich der Prophet zu Wort. H\u00f6ren wir, was er seinen Landsleuten in der Gefangenschaft und uns zu sagen hat. Ich lese <strong>Jesaja 40,29-31 <\/strong>(nach Luther): \u201eEr gibt dem M\u00fcden Kraft und St\u00e4rke genug dem Unverm\u00f6genden. J\u00fcnglinge werden m\u00fcde und matt, und M\u00e4nner straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht m\u00fcde werden.\u201c<\/p>\n<p>Gro\u00dfartige Worte. Und ein ungeheures Zutrauen in Gott. Nein, er hat euch nicht vergessen! Er ist nicht schw\u00e4cher als Marduk, der Gott der Babylonier. Im Gegenteil. Unser Gott beschenkt euch reichlich: Er gibt Kraft den M\u00fcden, St\u00e4rke den Unverm\u00f6genden. Mehr noch: die auf ihn harren, ihm fest vertrauen, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler. Und er rei\u00dft sie heraus aus dieser schrecklichen Froschperspektive und zeigt auf den Adler, den K\u00f6nig der L\u00fcfte.<\/p>\n<p>Die Sicht des Frosches ist bekanntlich begrenzt. Da sitzt er im Garten unter einem Kohlkopf. Und am n\u00e4chsten Kohlkopf ist f\u00fcr ihn die Welt schon zu Ende. Er kann nicht weitersehen und meint: So klein ist auch die Erde. Er sieht nur sich und seine M\u00f6glichkeiten. Er ger\u00e4t in Enge, kriegt Angst, wenn er den Storch \u00fcber sich klappern h\u00f6rt, hat keinen Durchblick und bleibt am Boden.<\/p>\n<p>Ganz anders der Adler. Der hat einen weiten Blick. \u201e\u00dcber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein&#8230;\u201c \u2013 so sang schon Reinhard Mey. \u201eAlle \u00c4ngste, alle Sorgen &#8230; blieben darunter verborgen &#8230;\u201c Und \u201ewas uns gro\u00df und wichtig erscheint\u201c, wird \u201epl\u00f6tzlich nichtig und klein.\u201c Der Adler sieht nicht nur den n\u00e4chsten Kohlkopf. Der hat einen weiten Blick. Und genau darum geht es: Dass die Gefangenen in Babylon nicht nur bis zum n\u00e4chsten Gef\u00e4ngniszaun schauen, sondern weiter sehen, auf Gott sehen, der Himmel und Erde gemacht hat, der diese Welt in seinen H\u00e4nden h\u00e4lt und sie und uns zu einem guten Ziel f\u00fchrt \u2013 auch wenn wir ihn oft nicht verstehen. Der Prophet zeigt auf Gott, der keinen vergisst, der Kraft den M\u00fcden und St\u00e4rke den Unverm\u00f6genden schenkt. Und das ist keine Mache, keine Einbildung, sondern Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ich las von einem, der Motivationskurse anbietet f\u00fcr Manager, F\u00fchrungskr\u00e4fte und solche, die es werden wollen. Und dann sagt er ihnen, sie seien in einen H\u00fchnerstall hineingeboren. Zu H\u00fchnern habe man sie erzogen. Und er sagt ihnen, sie seien Adler, und sie schweigen und lauschen. Und die allermeisten Menschen seien H\u00fchner, und Du sagt er ihnen, du schaffst alles, wenn du nur willst, Du, sagt er, Du kannst Adler werden. Und 1100 Adler jubeln &#8230; 1100 Adler wissen nicht mehr, dass sie Adler sind. Einer muss es ihnen wieder sagen.<\/p>\n<p>Das klingt mir zu sehr nach Don Quijote, der Ritter sein und Heldentaten verrichten wollte \u2013 und eine Witzfigur war und sich immer wieder blamierte. Oder der Schneidermeister von Ulm, der \u00fcber die Donau fliegen wollte und mit Fl\u00fcgeln vom M\u00fcnster sprang und in den Fluss klatschte. Ich kann mir eine Menge einreden. Doch damit ver\u00e4ndert sich nichts. Ich kann mir viel vormachen. Doch ich werde nicht aus eigener Kraft vom Huhn zum Adler. \u2013 Nat\u00fcrlich hatte Boris Becker recht, wenn er nach einem verlorenen Tennisspiel sagte: \u201eIch war mental nicht gut drauf.\u201c Vieles spielt sich im Kopf ab: ob ich mir etwas zutraue oder nicht. Doch meine eigenen M\u00f6glichkeiten sind immer noch begrenzt.<\/p>\n<p>Wir brauchen die Kraft der Fl\u00fcgel, der Fl\u00fcgel eines Adlers, der geschickt die Thermik nutzt, sich auf die nach oben strebende Luft legt, scheinbar schwerelos gleitet und majest\u00e4tisch seine Kreise zieht. Aber was hei\u00dft das nun f\u00fcr uns ganz praktisch. Wo kriege ich diese Fl\u00fcgel her? Und wie komme ich an die Kraft, die mich aus der Frosch- in die Adlerperspektive erhebt?<\/p>\n<p>Eine griechische Sage erz\u00e4hlt von Ant\u00e4us. Er war der Sohn der Mutter Erde und un\u00fcberwindlich stark. Niemand konnte ihn im Kampf bezwin\u00adgen. Er verf\u00fcgte \u00fcber schier unermessliche Kr\u00e4fte. Lange r\u00e4tselte man \u00fcber das Geheimnis seiner Kraft. Woher hatte Ant\u00e4us seine St\u00e4rke? Schlie\u00dflich kam Herkules und l\u00f6ste das Geheimnis der Kraft. Im Kampf mit Ant\u00e4us packte er ihn mit beiden Armen und hob ihn vom Erd\u00adboden hoch. Im Moment, als die Verbindung zur Erde unterbrochen war, wurde Ant\u00e4us kraftlos und bezwingbar. Das Geheimnis seiner Kraft war die Verbindung mit seinem Ursprung, seiner Mutter Erde. Als Her\u00adkules diese Verbindung l\u00f6ste, konnte er ihn besiegen. Ant\u00e4us bezog seine Kraft aus der Verbindung mit seinem Ursprung, seiner Mutter Erde. Christen beziehen ihre Kraft aus ihrem Ursprung, aus Gott, ihrem himmlischen Vater. Und das ist eine Wirklichkeit, die jeder von uns erfahren darf. Wie das ganz praktisch vor sich geht? Ich will es erz\u00e4hlen:<\/p>\n<p>Dem Pfarrer einer Stadt im S\u00fcddeutschen fiel ein alter, bescheiden wirken\u00adder Mann auf, der jeden Mittag die Kirche betrat und sie kurz darauf wieder verlie\u00df. So wollte er eines Tages von dem Alten wissen, was er denn in der Kirche tue. Der antwortete: \u201eIch gehe hinein, um zu beten.\u201c Als der Pfarrer verwundert meinte, er verweile nie lange genug in der Kirche, um wirklich beten zu k\u00f6nnen, meinte der Besucher: \u201eIch kann kein langes Gebet spre\u00adchen, aber ich komme jeden Tag um zw\u00f6lf und sage: \u201aJesus, hier ist Johan\u00adnes.\u2019 Dann warte ich eine Minute und er h\u00f6rt mich.\u201c<\/p>\n<p>Einige Zeit sp\u00e4ter musste Johannes ins Krankenhaus. \u00c4rzte und Schwestern stellten bald fest, dass er auf die anderen Patienten einen heilsamen Einfluss hatte. Die N\u00f6rgler n\u00f6rgelten weniger und die Traurigen konnten auch mal lachen. \u201eJohannes\u201c, bemerkte die Stationsschwester irgendwann zu ihm, \u201edie M\u00e4nner sagen, du hast diese Ver\u00e4nderung bewirkt. Immer bist du gelassen, fast heiter.\u201c \u201eSchwester\u201c, meinte Johannes, \u201edaf\u00fcr kann ich nichts. Das kommt durch meinen Besucher.\u201c Doch niemand hatte bei ihm je Besuch gesehen. Er hatte keine Verwandten und auch keine engeren Freunde. \u201eDein Besucher\u201c, fragte die Schwester, \u201ewann kommt der denn?\u201c \u201eJeden Mittag um zw\u00f6lf. Er tritt ein, steht am Fu\u00dfende meines Bettes und sagt: \u201aJohannes, hier ist Jesus.\u2019\u201c<\/p>\n<p>Das ist die Verbindung mit unserem Ursprung, mit Gott. Und die Kraft, die aus dieser Verbindung str\u00f6mt, haben die Patienten auf der Krankenstation erlebt, haben die Schwestern wahrgenommen. Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler. Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt: \u201eZwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzel und Fl\u00fcgel.\u201c Und das will ich so verstehen: Die Wurzel, das Verbundensein mit unserem Ursprung, die Verbindung zu Gott. Und daraus erw\u00e4chst die Kraft, die uns auffahren l\u00e4sst mit Fl\u00fcgel wie Adler.<\/p>\n<p>Fl\u00fcgel, die Kraft geben, sich Terror und Gewalt zu widersetzen, und Hoffnung, nicht aufzugeben \u2013 wie Mitri Raheb, arabischer Christ und Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Bethlehem, Gr\u00fcnder des dortigen internationalen Begegnungszentrums. Trotz Sperrz\u00e4unen und t\u00e4glichen Schikanen h\u00e4lt er fest: \u201eAls Christen k\u00f6nnen wir in dieser Welt nicht l\u00e4nger nur Zuschauer sein. Um Christi willen sollen wir handeln. Manchmal wird uns die Welt, in der wir leben, eine H\u00f6lle, die uns den Mut zum Leben nimmt, in der keine Verbesse\u00adrung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Aber unser Glaube richtet sich auf Chris\u00adtus, der das Leben ist. Die H\u00f6lle ist schon \u00fcberwunden. Es ist nicht unsere Berufung, aus der H\u00f6lle auf Erden ein Para\u00addies zu machen, wohl aber, aus dieser H\u00f6lle eine Welt zu machen, in der man leben kann. Die christliche Hoffnung unterwirft sich nicht den Kr\u00e4ften des Todes und der Verzweiflung &#8230; Denn es gibt einen, der die Auferstehung und das Leben ist.\u201c Und in der Verbindung zu ihm bekommen wir Kraft, wachsen uns Fl\u00fcgel, fahren wir auf mit Fl\u00fcgeln wie Adler.<\/p>\n<p>Ich komme zum Schluss. Nat\u00fcrlich hat der Papagei recht: Die \u00e4ltere Dame kann nicht fliegen. Aber der Student auch. Beschwingt hebt er sich von dannen. Gott will uns nicht am Boden sehen. Seine Kraft ist m\u00e4chtiger als Wind, eine Kraft, die uns Mut macht, die uns emporhebt und befl\u00fcgelt \u2013 auch in dieser Zeit!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pastor i.R. Manfred Gerke,<br \/>\nImmanuel-Kant-Stra\u00dfe 5,<br \/>\n26789 Leer<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:manfred.gerke@ewe.net\">manfred.gerke@ewe.net<\/a><\/p>\n<p>Seit Juni 2017 bin ich Pastor i. R. und wohne in Leer. Von 1977 bis 2017 war ich aktiv in der Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelmoor, zun\u00e4chst als Vikar, dann als Pfarrer. Verschiedene Schwerpunkte kennzeichneten meinen Dienst: Zun\u00e4chst war ich im Synodalverband ehrenamtlich Jugendpfarrer, dann zehn Jahre verantwortlich f\u00fcr die Ausbildung und Begleitung von Lektoren und \u00c4ltestenpredigern in der Ev.-ref. Kirche und achtzehn Jahre Pr\u00e4ses in unserem Synodalverband. Im Auftrag der EKD habe ich in den Jahren 2017 bis 2019 f\u00fcnfzehn Monate in der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde auf den Balearen mitgearbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Jesaja 40,29-31 |\u00a0verfasst von Manfred Gerke | &nbsp; Liebe Gemeinde, ein Professor sitzt in der Mensa am Tisch und isst. Ein Student setzt sich ungefragt ihm gegen\u00fcber. 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