{"id":25757,"date":"2025-12-18T14:45:18","date_gmt":"2025-12-18T13:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25757"},"modified":"2025-12-20T14:45:50","modified_gmt":"2025-12-20T13:45:50","slug":"ezechiel-3724","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/ezechiel-3724\/","title":{"rendered":"Ezechiel 37,24"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Jeder f\u00fcr sich oder alles in allem? | Predigt zur Christvesper | 24.12.2025 |\u00a0Thomas Schlag<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Heilig-Abend-Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">man mag es in diesen Zeiten der bunt und laut und blinkend und poppig pr\u00e4sentierten Weihnachtswelten kaum f\u00fcr m\u00f6glich halten: Klassische Krippenausstellungen haben Konjunktur. Schon ein kurze \u00abgoogle\u00bb-Recherche macht deren un\u00fcberschaubare Anzahl und Vielfalt landauf und landab offenbar. Krippeninstallationen scheinen das Gegenprogramm zum vorweihnachtlichen Gerenne und Gehetze zu bilden. Es scheint, als ob sich in ihnen eine ganze Gegenwelt auftut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Besonders anschaulich ist f\u00fcr mich selbst die Krippenausstellung in ganz unmittelbarer N\u00e4he zum l\u00e4rmigen Weihnachtsmarkt Baden-Baden, deren Besuch wir seit vielen Jahren zum vertrauen Familienritual gemacht haben: Nur wenige Meter neben den dicht umlagerten Buden und in h\u00f6rbarer Weite des allgemeinen Gl\u00fchweinrausche(n)s sind im sogenannten Wandelgang der Trinkhalle 28 Krippen aufgereiht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-25758\" src=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Krippe-Thomas-Predigt-300x200.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Krippe-Thomas-Predigt-300x200.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Krippe-Thomas-Predigt-272x182.png 272w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Krippe-Thomas-Predigt.png 570w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/125877475@N06\/54215681587\/\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/125877475@N06\/54215681587\/<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese zeigen, wie es auf der Informationstafel heisst, \u00abwie vielf\u00e4ltig und lebendig Krippenkunst heute sein kann \u2013 von alpenl\u00e4ndischer Tradition \u00fcber barocke Schnitzkunst bis hin zu modernen Interpretationen mit Wurzelholz und orientalischem Flair.\u00bb Man kann \u00fcbrigens, wenn man es nicht pers\u00f6nlich dorthin schafft, die Beschreibung zu allen 28 einzelnen Krippen wunderbar bequem digital ansteuern und sich so im wahrsten Sinn des Wortes eine Vorstellung von jeder einzelnen Version des Heilig-Abend-Ereignisses verschaffen.<a href=\"applewebdata:\/\/F44389AA-9B9C-44BF-A999-6709B44E0EA4#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>Hier nur eines der Beispiele s\u00fcdtiroler Holzschnitzkunst:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-25759\" src=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2-Thomas-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2-Thomas-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2-Thomas-624x413.jpg 624w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2-Thomas.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.soniademetz.com\/presepi-in-legno\/presepe-da-tavolo-sd\/\">https:\/\/www.soniademetz.com\/presepi-in-legno\/presepe-da-tavolo-sd\/<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und so kann man in der Baden-Badener Ausstellung Besucherinnen und Besucher beobachten, die sich offenbar ganz bewusst f\u00fcr einen Moment aus dem Weihnachtsmarktgetriebe herausnehmen, den deutlich ruhigeren Ort aufsuchen, m\u00f6glichst nahe an die einzelne Installationen herangehen um Details zu entdecken und einfach staunen \u2013 und zwar Kinder wie Erwachsene gleichermassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ist eigentlich das Sch\u00f6ne und Faszinierende an einer Weihnachtskrippe, was diese aktuelle Konjunktur erkl\u00e4ren mag? Nat\u00fcrlich ist es im Einzelfall deren wunderbare k\u00fcnstlerische Machart \u2013 wenn auch nicht selten fast zu s\u00fcsslich und harmonisch und sehr traditionalistisch ohnehin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gleichwohl darf man staunen \u00fcber die detailliert ausgearbeitete Installation des gesamten Gel\u00e4ndes um die Krippe herum, \u00fcber die fein geschnitzten Gew\u00e4nder und die einzelnen Gesichter von Maria und Josef, \u00fcber die zum Vorschein kommende Geborgenheit des Jesuskindes, \u00fcber die erschrockenen Hirten, \u00fcber die mehr oder weniger stoischen Esel und Ochs\u2019, \u00fcber die Gaben bringenden K\u00f6nige, und \u00fcber den gloriosen Engel \u00fcber allem.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und selbst wenn man keine Worte h\u00f6rt und nat\u00fcrlich auch keine Bewegungen wahrzunehmen sind, erscheint das gesamte weihnachtliche Ensemble in einem besonderen Licht. Vielleicht fasziniert gerade die besondere Ruhe, die die Personen in der jeweiligen Krippenversion zum Ausdruck bringen, sogar ausstrahlen? \u00a0Jede einzelne Figur ist es je f\u00fcr sich es wert, betrachtet zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei erscheint auf den ersten Blick jede einzelne Figur ganz \u00abbei sich\u00bb selbst zu sein: die staunende Maria, der irgendwie skeptisch betrachtende, m\u00f6glicherweise ganz einsame Josef, die sich f\u00fcrchtenden und lobenden Hirten, die gelassen beobachtenden Tiere, die anbetenden K\u00f6nige, der verk\u00fcndigende Engel. Es herrscht, wie sollte es anders sein, gewissermassen stumme Bewegungslosigkeit. Nun ja, wie sollte es anders sein bei einer solchen Installation unterschiedlicher einzelner Spiel-Figuren, die ja bekanntermassen alle ihre je eigene Rolle zugeschrieben bekommen haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So mag man sich fragen: Zeigt sich hier eigentlich eine weihnachtliche Gemeinschaft? Oder \u00a0ist doch mehr oder weniger jeder und jede f\u00fcr sich allein? Jeder und jede ein \u00ablonely player\u00bb auf der Inszenierungsfl\u00e4che des Lebens?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So macht es Sinn, das Ganze nochmals ganz anders zu betrachten: Das Krippenensemble kann man sich tats\u00e4chlich auch ganz bewegt vorstellen. Und dann \u2013 bei entsprechender eigener kreativer Phantasie &#8211; l\u00e4sst sich eine erhebliche Resonanzdynamik entdecken. Die Figuren richten sich aus: ihr Blick geht auf die Mitte des Ganzen, das Jesuskind in der Krippe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man mag sich vorstellen, dass sie genauestens wahrnehmen und h\u00f6ren, was gerade geschieht. Alle Einzelfiguren geraten in Bewegung, weil sie aus besten individuellen Gr\u00fcnden allesamt tief bewegt sind. Und dann mag man imaginieren, dass \u2013 nicht sichtbar und doch sp\u00fcrbar &#8211; alle mit allen in Bewegung und dabei tief miteinander verbunden sind. Einzelne feine Krippenausarbeitungen bringen durch das beleuchtete Ambiente der Herberge eine geradezu alles \u00fcberw\u00f6lbende Geborgenheit zum Vorschein. Dass manches Krippen-Exemplar \u2013 nicht nur in Baden-Baden \u2013 in die Umrisse eines alten Weinholzfasses eingekleidet ist, sei hier nur augenzwinkernd am Rande bemerkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fasskrippe aus Neapel aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein (https:\/\/www.burg-posterstein.de\/veranstaltungen\/weihnachten-und-meer-weihnachtskrippen-aus-laendern-am-meer\/)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-25760\" src=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild3-Thomas-225x300.png\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild3-Thomas-225x300.png 225w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild3-Thomas.png 310w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht ist es gerade dies, was die Faszination dieser Krippen ausmacht. Es sind eben nicht einfach Einzelfiguren, die sich hier irgendwie zuf\u00e4llig versammeln. Sondern es zeigt sich ein ganzes Ensemble von h\u00f6chst emotionalen Momenten und Motiven, die das weihnachtliche Ganze ausmachen. Ich stelle mir vor: Alle bilden <em>miteinander<\/em> einen grossen Resonanzk\u00f6rper, der die gesamte weihnachtliche Gef\u00fchlswelt zum Ausdruck bringt. Es bildet sich eben nicht nur ein \u00abjeder f\u00fcr sich allein\u00bb, sondern ein grosses \u00abWir\u00bb, ein \u00aballes in allem\u00bb ab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieses Ganze spiegelt dann zugleich unsere eigene weihnachtliche Gef\u00fchlswelt wider. Eine bunte, in uns selbst keineswegs immer ausgeglichene Mischung. Ja, wir staunen heute Abend, aber es ist vermutlich auch nicht wenig Skepsis mit im eigenen Gef\u00fchlsraum, ob und wie denn nun dies alles zu verstehen ist. Und nat\u00fcrlich kennen an diesem Abend viele Menschen das prek\u00e4re und schmerzhafte Gef\u00fchl, alleine zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Weihnachtstage tragen insofern durchaus auch einen bedrohlichen Charakter. Gerade in diesen Tagen gewinnt das Gef\u00fchl tiefer Einsamkeit bei vielen die Oberhand \u2013 und nicht wenige fl\u00fcchten sich dann in den digitalen oder emotionalen \u00ablonely player\u00bb-Modus. Ganz zu schweigen davon herrscht vielfach und ganz berechtigt erhebliche Furcht angesichts innerer und \u00e4usserer Herausforderungen. Der Eingang des uns vertrauten Weihnachtsliedes \u00abIch steh\u2019 an Deiner Krippen hier\u00bb ist deshalb im Einzelfall mit vielen, vermutlich durchaus auch zwiesp\u00e4ltigen Gef\u00fchlen verbunden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber es darf jetzt hoffentlich auch Raum f\u00fcr Lob und ruhige Gelassenheit sein. Und m\u00f6ge dies jetzt doch auch eine Zeit f\u00fcr dankbares Beten und strahlenden Glanz werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese vielf\u00e4ltigen, zutiefst menschlichen Gef\u00fchlswelten werden am heutigen Abend durch tiefgr\u00fcndige Worte gespiegelt, die Hoffnung machen \u2013 gerade weil sie auf ein neues gemeinsames \u00abWir\u00bb hin ausgerichtet sind:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Prophet Ezechiel k\u00fcndigt schon in ganz uralten Zeiten an:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ez 37, 24\u00a0Und mein Knecht David soll ihr K\u00f6nig sein und der einzige Hirte f\u00fcr sie alle. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun.\u200225\u00a0Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure V\u00e4ter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen f\u00fcr immer, und mein Knecht David soll f\u00fcr immer ihr F\u00fcrst sein.\u200226\u00a0Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schlie\u00dfen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und ich will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein f\u00fcr immer.\u200227\u00a0Meine Wohnung soll unter ihnen sein, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein,\u200228\u00a0damit auch die V\u00f6lker erfahren, dass ich der HERR bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum f\u00fcr immer unter ihnen sein wird.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diesen Ank\u00fcndigungen liegt, kaum \u00fcberraschend, die ganz reale Erfahrung des Volkes zugrunde, dass eben alles zu zersplittern und auseinanderzufliegen droht. Keine Gemeinschaft, keine Verbindung mehr untereinander, schon gar kein gemeinsamer Blick in eine bessere Zukunft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann eben doch und ganz \u00fcberraschend und im wahrsten Sinn des Wortes er-staunlich: Ein neuer K\u00f6nig wird angek\u00fcndigt: <em>Mein Knecht David soll ihr K\u00f6nig sein und der einzige Hirte f\u00fcr sie alle. \u2026 Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schlie\u00dfen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und ich will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein f\u00fcr immer. <\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott schenkt neue Hoffnung, er erm\u00f6glicht einen Neuanfang. Und alles wird \u2013 so m\u00f6ge man hoffen \u2013 auf Frieden hin ausgerichtet sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und inmitten dieser hoffnungsvollen Worte f\u00e4llt auf: Der Prophet spricht eben nicht nur Einzelne an. Sondern sein Blick geht auf alle, auf das Miteinander, das gemeinsame H\u00f6ren und Sehen und Staunen, auf \u00aballes in allem\u00bb. Und so verbinden sich seine Worten \u00fcber den Bund des Friedens, \u00fcber die neue heilige Wohnung mit der grossen Hoffnung, dass gemeinsam f\u00fcr das ganze Volk ein neues Miteinander erlebt werden kann: Weihnachtliche Gegenwelt sozusagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man mag diese prophetische Botschaft deshalb auch so h\u00f6ren und <em>f\u00fcr sich<\/em> verstehen, dass jetzt und heute <em>in uns selbst<\/em> die unterschiedlichen <em>eigenen<\/em> Gedanken und Gef\u00fchle zusammenkommen d\u00fcrfen, weil <em>unser ganzes Leben<\/em> gut geborgen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Blick auf die weihnachtliche Krippe darf all dies gemeinsam Platz haben: Staunen, Skepsis, Einsamkeit, F\u00fcrchten, Loben, Anbeten und Strahlen. Wir d\u00fcrfen erfahren, dass wir selbst viel mehr als blosse Einzelfiguren, ganz anderes als \u00ablonely player\u00bb sind. Ich stehe eben nicht \u00aballein an Deiner Krippen hier\u00bb. Sondern mitten im eigenen Blick auf die Krippe sind wir zutiefst miteinander verbunden. Jetzt darf Weihnachten kommen. Jetzt darf \u00abAlles in allem\u00bb sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/F44389AA-9B9C-44BF-A999-6709B44E0EA4#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> https:\/\/www.baden-baden.com\/veranstaltungen\/christkindelsmarkt\/krippenausstellung-in-der-trinkhalle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder f\u00fcr sich oder alles in allem? | Predigt zur Christvesper | 24.12.2025 |\u00a0Thomas Schlag Liebe Heilig-Abend-Gemeinde, man mag es in diesen Zeiten der bunt und laut und blinkend und poppig pr\u00e4sentierten Weihnachtswelten kaum f\u00fcr m\u00f6glich halten: Klassische Krippenausstellungen haben Konjunktur. Schon ein kurze \u00abgoogle\u00bb-Recherche macht deren un\u00fcberschaubare Anzahl und Vielfalt landauf und landab offenbar. 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